Epiphone Hummingbird Studio FCB

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Westerngitarre mit Tonabnehmer

  • Decke: massive Fichte
  • Boden und Zargen: Mahagoni
  • Hals: Mahagoni
  • Griffbrett: Pau Ferro
  • Mensur: 629 mm
  • Sattelbreite: 42,8 mm
  • Halsprofil: "Slim Taper" D
  • 20 Bünde
  • Pearloid Parallelogramm-Griffbretteinlagen
  • Tonabnehmer: Fishman Sonitone
  • verziertes Schlagbrett mit original Hummingbird Artwork
  • Pau Ferro Steg
  • Grover Mechaniken
  • Gesamtlänge: 106 cm
  • Farbe: Faded Cherry Burst
Erhältlich seit Oktober 2012
Artikelnummer 298271
Verkaufseinheit 1 Stück
Decke Fichte
Boden und Zargen Mahagoni
Cutaway Nein
Griffbrett Pau Ferro
Sattelbreite in mm 42,80 mm
Bünde 20
Tonabnehmer Ja
Farbe Sunburst
Koffer Nein
Inkl. Gigbag Nein
399 €
Alle Preise inkl. MwSt.
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Der Kolibri singt

Außerhalb der D-18 bis D-45-Grenzen gibt es keine eigenständigen Dreadnoughts? Wer so denkt und spricht, hat von Gibsons Dreadnought-Interpretation noch nichts gehört und sie erst recht nicht gesehen. Speziell das Modell Hummingbird („Kolibri“) ist auf den ersten Blick wiedererkennbar und liefert durch seine etwas andere Bauart mit der kürzeren Mensur einen eigenen Sound, der enorm viele Liebhaber hat. Unter anderem gehört sie bei Sheryl Crow zum festen Instrumentenbestand. Mit der Hummingbird Pro FCB hat die Gibson-Tochter Epiphone eine tolle Version im Programm.

Bunte Federn

Was die Hummingbird so leicht erkennbar macht, sind speziell das Schlagbrett und auch das Finish. Letzteres ist ein tolles Cherry Burst, das sich wohltuend vom üblichen Fichte-Palisander-Einerlei abhebt. Das Schlagbrett ist zum einen groß, zum anderen mit dieser speziellen Kolibri-Grafik versehen, die der Gitarre ihren Namen gibt. Damit die Gitarre nicht nur gut aussieht, sondern auch klingt, besteht die Decke aus massivem Fichtenholz. Boden und Zargen werden aus gesperrtem Mahagoni gefertigt, das Griffbrett besteht aus Pao Ferro. Für die Tonabnahme ist ein Fishman Sonitone eingebaut.

Kurze Mensur, leicht bespielbar

Der eigenständige Klang der Hummingbird spricht alle Musiker an, die den Dreadnought-Sound grundsätzlich mögen, ihn aber gerne etwas weicher hätten. Speziell Singer/Songwriter profitieren von dem schmeichelnden Ton der Epiphone Hummingbird. Abgesehen davon sieht sie nicht nur sensationell aus mit ihrem Cherry Burst und dem großen Schlagbrett, sie ist zudem ausgesprochen erschwinglich, sodass sich auch Einsteiger an dieser Bauart erfreuen können. Diesen kommt eine weitere Eigenheit der Hummingbird zugute: Die kürzere Mensur beeinflusst nämlich auch die Bespielbarkeit. Die Saiten haben etwas weniger Spannung, weshalb sich die Gitarre lockerer greifen lässt.

Über Epiphone

Man kennt Epiphone heute ausschließlich als den asiatischen Budget-Ableger von Gibson. Dabei waren beide Firmen einst unabhängig, ebenbürtig und zudem erbitterte Rivalen. Die Wurzeln von Epiphone reichen zurück bis in die 1870er Jahre und zu Anastasios Stathopoulo, einem Instrumentenbauer griechischer Herkunft, der zusammen mit seinem Sohn Epaminondas (kurz „Epi“) 1903 nach Amerika auswandert. Der ändert nach der Übernahme des Familienbetriebs 1928 den Namen in „Epiphone Banjo Company“. In diesem Jahr beginnt Epiphone, auch Gitarren herzustellen. Diese sollen schnell zur Stütze des Umsatzes werden. 1957 wird Epiphone von der Firma C.M.I., zu der auch Gibson gehört, aufgekauft, aber bis 1970 als eigenständige Marke weitergeführt, bevor die Herstellung nach Asien ausgelagert wird. Bekannte Modelle von Epiphone sind beispielsweise die Casino, die von den Beatles gespielt wird, sowie die Sheraton, die das Instrument der Wahl von John Lee Hooker ist.

Will ich auch

Alleine der besondere Look der Epiphone Hummingbird enthält einen ausgeprägten „Haben-Will“-Faktor, speziell wenn man den günstigen Preis berücksichtigt. Mit ihrem warmen, aber dank der ausgeprägten Mittenwiedergabe durchsetzungsfähigen Klang ist sie zur Liedbegleitung geradezu geschaffen. Der große Korpus liefert dabei eine ausgezeichnete Bassbasis. Durch den eingebauten Fishman-Pickup kann sie natürlich auch auf die große Bühne mitgenommen werden.

279 Kundenbewertungen

173 Rezensionen

T
Wider alle Erwartungen...
Thorsten355 18.09.2013
Ich gebe zu, meine bisherigen Erfahrungen mit Produkten der Firma Epiphone waren eher abschreckend (z.B. eine wirklich grausame SG-400). Doch eine Hummingbird für unter 250 Euro ? Die musste ich antesten... Mit der meinen Erfahrungen entsprechenden Skepsis und reichlich Vorbehalten gut gerüstet, wurde bestellt.

Aussehen: Wow...

Haptik: Sie ist sehr leicht, der Hals entspricht vom Radius und der Bepielbarkeit meinen Spielgewohnheiten (Les-Paul-Spieler). Ich habe natürlich gesucht, aber bisher irgendwie noch nix zu meckern gefunden...

Verarbeitung: Ich habe noch nie eine besser verarbeitete Epiphone in der Hand gehabt. Mechaniken, Bundstäbchen, Sattel, Bridge, Binding, alles sauber verarbeitet, keine Klebereste etc., naja, ich suche noch weiter, irgendwas muss sich doch finden lassen... :-)

Sound: Grundsound sehr kräftig, Akkorde klingen sehr voll und ausgewogen, obertonreich. Die ab Werk aufgezogenen Saiten sind eher nicht so gut (werde wie bei allen meinen Gitarren Elixier aufziehen), aber das ist sicher Geschmacks- und Gewohnheitssache.

Tja, und nun ? Wider alle Erwartungen eine wirklich gute Akustikgitarre, der Langzeiteinsatz wird es zeigen, bis dahin klare Kaufempfehlung.
Features
Sound
Verarbeitung
42
2
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A
Hohe Qualität für wenig Geld!
Andreas9708 03.04.2014
Ich weiß nicht so recht, wo genau ich anfangen soll. Habe die "Hummingbird" gestern bekommen und gleich ausgepackt. Hier schonmal ein dickes Lob an Thomann für die tolle Abwicklung und Organisation. Die Gitarre war top eingestellt und gut besaitet. Konnte also sofort loslegen!
Aber eins nach dem anderen.

Ich fang mal an mit dem Gesamteindruck. Was soll ich sagen, optisch ein Knaller, keinerlei Lackfehler oder Mängel in der Verarbeitung! Die Parallelogramme sind sehr sauber eingearbeitet, die Bundstäbchen fein poliert ohne Ecken und Kanten. Das macht schon den Eindruck von liebevoller Feinarbeit von jemandem, der Ahnung hat, keinesfalls maschinell auf die schnelle Tour. Ich muss mir immer wieder ins Gedächtnis rufen, dass das gute Stück 269 Euro (!) kostet! Wenn ich überhaupt etwas zu beanstanden hätte, dann ginge das schon ins Feintuning. Die Saitenlage am Sattel ist vielleicht etwas zu hoch, aber das lässt sich leicht beheben. Der eingebaute Tonabnehmer macht seine Arbeit wirklich ordentlich, auch wenn sich der Klinkenstecker irgendwie schwer stöpseln lässt. Die Qualität ist aber keineswegs schlecht und der Rest ist Einstellungssache am Endgerät. Wieder muss ich mir 269 Euro vor Augen führen und bleibe dauerbegeistert!

Akustisch gesehen muss ich sagen, dass die Gitarre sehr ausgewogen und warm klingt, mit schönem Sustain. Sehr stimmig und absolut bundrein! Habe selten auch in höheren Preislagen so ein ausgewogenes Instrument gehört!
Außerdem ist sie ein echter Blickfang im Wohnzimmer und ich kann nicht vorbeigehen, ohne ihr einen Blick zu schenken. ;-)

Fazit: Für das Geld - Kaufen!!!
Nicht nur für Einsteiger!

Nachtrag nach zwei intensiven Jahren Hummingbird:

Nichts bedurfte mehr intensiver Nacharbeit (außer den üblichen Pflegeeinheiten wie Bundstäbchen und Stegeinlage polieren), kein Hals verzogen trotz 12er Satz Seiten; der Tonabnehmer musste erneuert werden (Garantiefall), ansonsten ist das gute Stück sehr robust und wie neu. Sie hat sich etabliert als echter Allrounder mit unheimlich guter Tragweite; wenn es mal ohne Verstärker funktionieren muss - grandios!
Über den Tonabnehmer ist der Bass zu kräftig und muss stark zurückgeregelt werden um die Mitten und Höhen nicht zu verschlucken. Aber das ist ja kein Thema.

Fazit: Gebe sie nicht mehr her! Preis - Leistung unschlagbar!
Features
Sound
Verarbeitung
9
1
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C
Ein echtes Schmuckstück
ChuckvsMusic 13.11.2020
Ich habe mich schon vor einiger Zeit in den Klang und die Optik der Hummingbird verliebt. Leider gibt mein Geldbeutel Gibsons Original nicht her, daher war ich freudig überrascht als ich entdeckte, dass Epiphone eine Budget-Version anbietet. Nun habe ich mir das gute Stück gegönnt und bin sehr begeistert.

Angesichts der Tatsache, dass man die Hummingbird Pro für knapp ein Zehntel des Preises der großen Schwester aus dem Hause Gibson bekommt, muss man natürlich Abstriche machen. Aber ich habe ein wunderbar verarbeitetes und optisch gestaltetes Instrument bekommen und konnte bisher keinerlei Mängel in der Verarbeitung oder der Bespielbarkeit feststellen. Die werksseitig aufgezogenen Saiten sind für meinen Geschmack etwas zu hart, aber so etwas lässt sich ja leicht ändern. Das Design der Gitarre wurde im Laufe der Jahre wohl leicht verändert, zumindest sind mir da zwei Punkte aufgefallen in denen meine Hummingbird von den in verschiedenen Test-Videos gezeigten (auch das hier bei Thomann verlinkte) abweicht. Zum einen hat sie nur 2 anstatt 3 Zierringe um das Schalloch und es wird inzwischen auch ein anderes Tonabnehmer-Modell verbaut. Wie beim Dove-Modell von Epiphone sitzt nun auch bei der Hummingbird Pro der Fishman Sonitone komplett im Schalloch. Das ist einerseits schön für das klassische Design der Gitarre, da man nun außen am Body nichts mehr davon sieht, andererseits aber etwas fummelig wenn man ins Schalloch greifen muss um an die beiden Regler-Rädchen (Volume und Tone) zu kommen.

Der Klang ist natürlich letztendlich einfach Geschmackssache und lässt sich durch etwas Feintuning (andere Saiten zB) ja auch noch variieren. Die Hummingbird ist vielleicht insgesamt nicht so variabel aber ich für meinen Teil liebe den besonderen Klang, die Art wie die Saiten auf dem „Kolibri“ singen sozusagen :) Auch der Tonabnehmer macht (soweit ich das beurteilen kann) einen guten Job, da hängt letztendlich sicherlich auch viel vom verwendeten Amp ab. Ich brauche das gute Stück im Moment nicht verstärkt (keine Gigs oder so) aber zum Spaß zu Hause über den kleinen Blackstar klingt?s ganz gut - der natürliche Klang kommt ziemlich unverfälscht durch.

Die Hummingbird ist auf jeden Fall mein neues Lieblingsstück - ein echter Hingucker auf dem Ständer und ein bezaubernder Klang wenn man sie in die Hand nimmt und darauf spielt.
Features
Sound
Verarbeitung
0
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w
epiphone hummingbird
wolkenkraft 04.04.2022
ich hab mir vor 3 monaten die epiphone hummingbird gekauft.als einsteiger.

abgesehen davon das sie eine äusserliche schönheit ist , hatte ich schnell erfolge . dieser klang hat mich motiviert mehr zu üben als ich ursprünglich eingeplant hatte. nach 8 wochen spielte ich nothing else matters in fingerpicking . ein traumhafter klang :-)

von innen sieht man, wenn man tief hineinschaut ein paar weisse minimale klebestellen .

so what .
Features
Sound
Verarbeitung
0
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