Darkglass Alpha-Omega

80

Effektpedal für E-Bass

  • Preamp / Distortion
  • Regler: Blend, Level, Drive, Mod, Bass, Mid, und Treble
  • Schalter: Growl und Bite
  • XLR DI Output
  • Stromverbrauch: 30 mA
  • Stromversorgung mit 9 V DC- Netzteil (Koaxial Anschluss - Minuspol innen, nicht im Lieferumfang enthalten, passendes Netzteil erhältlich unter Art. 409939)
  • Abmessungen (B x T): 120 x 107 mm
  • hergestellt in Finnland
Erhältlich seit April 2017
Artikelnummer 407105
Verkaufseinheit 1 Stück
Bauform Bodeneffekt
Röhre Nein
Amp Modeling Nein
Integrierte Effekte Nein
Kopfhöreranschluss Nein
Direkt Out Ja
MIDI-Schnittstelle Nein
Integriertes Expression Pedal Nein
Anschlüsse für Pedale oder Fußleiste Nein
Aux-in Nein
Integriertes Stimmgerät Nein
USB Anschluss Nein
Art des Effekts Overdrive

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80 Kundenbewertungen

51 Rezensionen

j
hochwertiger Preamp/Distortion - klingt supergut
jotgem 27.03.2018
Alpha Omega wurde von Darkglass zusammen mit Jon Stockman (Karnivool) entwickelt (und nach einem Stück von Karnivool benannt).
Jon Stockman ist für seine sehr ausgefuchsten Distortion-Sounds bekannt, für die er oft mehrere Amp/Boxen-Kombinatonen aufnimmt, mischt und weiter bearbeitet.

Gegenüber den bekannten Microtubes B3K-/B7K- und Vintage-Serien wurden die zwei(!) für die Verzerrung zuständigen OP-Amps neu entwickelt.

Regler EQ: Bass +-12 dB bei 80 Hz, Mid +-12 dB bei 500 Hz, Treble +-12 dB bei 5 kHz
Regler Distortion: Blend: mischt trockenes Signal mit Distortion, Level: Lautstärke des Distortionbereichs, Gain: Input des Distortionbereichs/Grad der Verzerrung, A-O Mod: blendet über zwischen dem Alpha- und dem Omega-OP-Amp
Schalter: Growl: shelving Bass boost, Bite: boost bei 2,8 kHz - unterstützen die jeweiligen Frequenzbereiche bei der Verzerrung. Die Namen deuten an, was das für den Klang bringt.
In/out: Input, Output, Direct Output (DI XLR mit schaltbarem Ground Lift), Parallel Output (unbeeinflusstes Signal)

Die Klangregelung für Bass, Mid, Treble greift sehr gut, der Preamp klingt bereits trocken via DI ins Mischpult sehr gut.
Die Regler für die Distortion-Abteilung ermöglichen alle Schattierungen von leichtem Overdrive/Anzerren bis zu heftigsten Verzerrungen. Über den Blend-Regler kann man auch eine krass fette Verzerrung sozusagen homöopathisch beimischen.
Der Alpha-Omega-Regler blendet nahtlos zwischen Alpha (sehr impulstreue, "klare", etwas in den Mitten reduzierte Verzerrung (scoop) mit relativ sauberem, kräftigem Bassbereich) und Omega (viel brutaler, fette Mitten, Röhrenbratzel...) über.
Geniales Teil!

Alternativen:
Die Ultra Modelle von Darkglass bieten noch umfangreichere EQ-Sektionen (B7K Ultra und Vintage Ultra: 2 x Mitten mit schaltbaren Center-Frequenzen, Alpha Omega Ultra: graphischer EQ mit sechs Frequenzbändern). Der Distortion-Bereich hat jeweils einen eigenen Fußschalter. Die neuesten Modelle haben zusätzlich noch Cabinet Simulation (Simulationen über USB austauschbar) und einen Kopfhörerausgang.
Alle Ultra-Modelle sind aufgrund ihres feinen Klangs und der hervorragenden umfangreichen Klangregelung absolut empfehlenswerte Preamps!

Natürlich gibt es weitere Alternativen, vor allem, wenn es nur um einen guten Verzerrer geht und eventuell der analoge direkte Zugriff auf alle klangformenden Parameter nicht so wichtig ist. Z.B. source audio Aftershock oder auch Line6 Helix bieten durchaus auch sehr gut klingende Overdrive/Distortion/Fuzz...

Ich denke im Moment darüber nach, das Alpha-Omega durch die Ultra-Version zu ersetzen - oder aber (noch besser) durch den Vintage-Ultra mit seinem genialen EQ, den ich schon mal ausführlich getestet habe, als weiteren Klangformer zu beschaffen, was vor allem live noch mehr Möglichkeiten eröffnet...
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Sound
Verarbeitung
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eigentlich ein sechster Stern für den Klang
andi-m 16.10.2021
Ich komm zwar eher von der cleanen Soundseite, wollte aber für Rock und Metal einen guten Distortion Effekt für den E-Bass haben. Ich hatte vorher in einem Zoom B3n (Bass Multieffekt) ein paar Sachen ausprobiert, aber Zoom hat keine Effekte explizit mit "Distortion" reingepackt sondern versteckt in den tlw zu sparsamen Reglern einiger Vorverstärker. Die hab ich alle durchprobiert und bin nicht nicht glücklich geworden.

Also Basseffekte hier durchgeschaut, die Bewertungen gelesen, die Soundbeispiele gehört und den StompenbergFX angeworfen. Alles ging also Richtung Darkglass... dann kam das Original und hat mich geradezu umgeworfen.

Hinter dem Alpha Omega kommt bei mir eine Markbass 15" Combo CMD151, in der ein Micromark III steckt - gelabelt als Combo Head II. Die Box entspricht der New York 151 bzw ich hab auch eine sehr ähnlich klingende Simulation im B3n benutzt (Microkarm Amp und 2x8 Markbass Box).

Das Grundrauschen des Alpha Omega ist sehr sehr niedrig, und an der echten 15" Box kann ich nur sagen... alles ist da. Tiefbass, Bass, Mitten, Höhen... der Effekt scheint irgendwie additiv auf das Signal zu wirken, jedenfalls kommen für mein Gefühl auch mit starker Verzerrung die Tiefen sehr gut rüber.

Was ein paar andere Kommenttoren auch schon schrieben, der Effekt basiert zum Teil auf Clipping, was über den Drive Regler angepaßt wird. Einige aktive Bässe haben aber im Passivmodus ein zu schwaches Signal, das lernte ich gleich heute morgen, eine der frisch ausgepackten 9v Batterien war fast leer und huch kein Signal mehr? Auf passiv umgeschaltet und da mußte ich den "drive" schon kräftig aufdrehen bzw das wäre dann doch mal einen einfachen Vorverstärker nur für die Signalstärke wert, evtl noch mit einem Kompressor gepaart.

Einige der ganz harten Metal-er machen sowas... meiner Meinung nach braucht man für für den von mir präferierten StilrichtungenRock, Hard rock und die sanfteren Metal Spielarten keinen Kompressor plus Vorverstärker vor dem Alpha Omega wenn die Spieltechnik ausgewogen ist... und das Instrument ein gutes Signal liefert.

An meinem Peavey Grindbass NTB5 Longscale und den D'Addario NYXL NYXL45130SL Saiten hab ich sehr schnell eine Einstellung (Pickup Wahl und Klangregler) gefunden die den Sound produzierten, der mir sehr gefiel - subtil verzerrt und über den gesamten Spektralbereich (ich hab einen 24-bändigen Spektrum Analyzer) sehr schön verteilt, und auch wichtig auf allen Saiten greift die Verzerrung gleichmäßig.

Auf meinem Yamaha TRBX 504 und D'Addarion Nickel wound (ich meine die 165) war der Verzerr-Effekt auf der A-Saite und der D-Saite merklich leiser und deshalb die Verzerrung fast weg. Als ich genauer hinschaute sah ich daß die A und D Saiten auch höher am Humbucker waren wie die anderen beiden Saiten. Kann man sicherlich einstellen, ist aber eine Unterlassungssünde eines Musikalienhändlers, der eigentlich damit wirbt "alle Instrumente werden spielfertig ausgeliefert". Als Bass-Newbie vor 3 Jahren nicht bemerkt, angefangen, damit zu üben (meist passiv) und dran gewöhnt. 3 Jahre später mit ein paar Handgriffen selber eingestellt.

Je nach Instrument und Eingangssignal kann man die beiden Basiseffekte "Alpha" und "Omega" auch noch zwei weitere Efffekte hinzuschalten: Growl - wirkt eher im bassigen Bereich und Bite - wirkt eher in den Höhen. Dazu sind ja Alpha und Omega überblendbar, der Ausgangspegel ist wählbar, und dann wären wir beim sechsten Stern:

Ich hab das Baßsignal durch einen wirklich guten Octaver (Pog2) geleitet und dort +1 Oktave hochgedreht, und mit dem Bite und der Omega Einstellung auch noch einen ganz netten Distortion-Effekt hingekriegt, so daß man mit dem Alpha Omega teoretisch auch im Gitarrenbreich "aushelfen" könnte. Auch hier ist die Verzerrung von dem Grad der Verzerrung irgendwo in der "Mitte" angesiedelt - für mich aber erstmal genug. Dafür wollte ich fast einen sechsten Stern vergeben.

So als Fazit... ca. 300 Euro ist viel Geld für einen Effekt, aber man kriegt hier auch wirklich Qualität geliefert, die meiner Meinung nach jeden Euro wert ist.

Nachtrag... da ich aktuell bandlos bin aber gerne e-Gitarrensounds zu meinen zu Übungszwecken gebauten Arrangements hinzufügen wollte - zerrt auch die E-Gitarre im Omega Modus + Bite + Growl sehr anständig an. Muß halt etwas mit einem Preamp angefüttert werden (Two notes Le Bass)
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R
Darkglass Alpha-Omega
Roland939 18.09.2021
Das Darkglass Alpha-Omega ist für mich ein guter Ersatz für den MXR Blow Torch, der einfach aufgehört hat zu funktionieren.
Was der Darkglass Alpha-Omega nicht kann ist - ein von Tontechnikern und Produzenten - ultra krassen Zerrbass machen, der unten herum voll fett ist und genau zwischen die highgain Gitarren passt.
Aber man kann das Signal an unterschiedlichen Punkten am Gerät abgreifen und sie dem Mischer oder Prozudenten anbieten, oder selbst schlau werden.
Der/die Darkglass Alpha-Omega ist nicht nur ein/e Zerre/r, sondern auch ein/e Preamp/in und ein/e DI Box/er.
Ich bin voll happy dieses Teil als fullrange Dist/OD/Boost Pedal zu verwenden.
Aber: kann es nicht auch sein, dass es sich um ausserirdische Technik handelt?
Ich glaube: Nein.
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JK
Vielseitiges Distortion Pedal
John Kr 17.06.2017
Wer wie ich den Sound des Karnivool Bassisten Jon Stockman mag, der kommt an diesem Effektpedal eigentlich nicht vorbei. Darkglass hat sich nämlich mit eben jenem Bassisten zusammengesetzt und dieses hochwertige Distortionpedal geschaffen. Die sich fast schon überschlagenden Rezensionen und Tests haben mich davon überzeugt, das Gerät dann auch zu holen. Für den Preis sollte man dann ja auch was erwarten, dachte ich mir. Ich wurde auch nicht enttäuscht.

Das Alpha Omega kommt mit zwei eigenen Distortion-Kreisen daher: Alpha und Omega. Während die Alpha Verzerrung noch einen präzisen Klang erzeugt, greift Omega hier in die Vollen und bietet einen brachialen Klang. Wobei Omega alleine schon over-the-top ist.
Alpha und Omega lassen sich dabei allerdings stufenlos ineinander mischen, so dass hier schon viele Klangmöglichkeiten entstehen.
Über einen Blend-Poti lässt sich dann auch noch das Rohsignal des Basses mit untermischen, so dass die gewünschte Verzerrung noch mehr Präzision erhält, beziehungsweise wieder entschärft wird. So lässt sich sogar die Omega-Verzerrung bei hohem Drive wieder angenehm nutzen.

Zwei Schalter "Growl" und "Bite" lassen die Tiefen bzw. Höhen noch mal stärker hervorheben.
Die allgemein vielen Einstellungen lassen einem viel Raum, mit dem Klang zu experimentieren.

Ideal für den Einsatz im Studio bietet das Darkglass Alpha Omega zwei XLR DI Outs: einen für den Gesamtklang und einen Bypass des cleanen Signals.

Die Verarbeitung des Pedals ist super und auch hier kann ich nicht meckern. Insgesamt ist es sogar überraschend leichter als ich ursprünglich erwartet hätte.

Ich bin voll zufrieden mit dem Pedal und die ersten Studio- als auch Live-Einsätze waren ein voller Erfolg. Das Alpha Omega hat definitiv seinen Stammplatz auf meinem Pedalboard verdient.

Es muss aber aus meiner Sicht gesagt sein, dass sich der Jon Stockman Karnivool Klang nicht komplett leugnen lässt, so dass immer ein leichter "Klingt wie"-Eindruck offen bleibt. Aber wer das so wie ich auch irgendwo haben möchte, dem empfehle ich das Gerät!
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