Fishman Platinum Pro EQ

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Analoger Preamp für akustische Gitarre & Bass

  • Class-A Preamp
  • Tone Shaping: 5-Band EQ mit semi-parametrischen Mitten
  • regelbarer Low-Cut Filter
  • Feedback Control: semi-parametrischer Notch-Filter und Phase Invert Schalter
  • +12 dB Boost
  • symmetrischer XLR DI Out mit Pre / Post EQ Schalter
  • integriertes Stimmgerät
  • Stromversorgung: 9 V Batterie oder Netzteil (Art. 409939 - nicht im Lieferumfang enthalten)
  • Maße: 158 x 143 x 54 mm
Erhältlich seit Dezember 2014
Artikelnummer 353852
Verkaufseinheit 1 Stück
Design Floorboard
Röhre Nein
Amp Modeling Nein
Effekte Nein
Kopfhöreranschluss Nein
Direkt Out Ja
MIDI-Schnittstelle Nein
Integriertes Expression Pedal Nein
Anschlüsse für Pedale oder Fußleiste Nein
Aux-in Nein
Integriertes Stimmgerät Ja
USB Anschluss Nein
Drumcomputer Nein
Art des Effekts Preamp
Bauform Floorboard
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249 €
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111 Kundenbewertungen

82 Rezensionen

Ga
Sauber
Gero aus D. 08.07.2016
Einsatz an:
Bratsche mit Realist pickup an Fishman mini
Kontrabass mit Realist pickup an GKMB115/112 III

Kontrabass:
Als Jazzer und Folk Basser ist es manchmal recht schwer zu Stimmen in der Kneipe/GIG. Deswegen dachte ich eine DI box mit tuner/muteswitch wäre genau das was ich suche. Boost wollte ich auch haben. Das Pedal hat alles in einem und das für weniger Geld(hab hier 299 gelegt) als die einzel Freatures als Pedal(EQ für Akkustik, Boost, Tuner, Muteswitch, DI box, Compressor). Klanglich macht das Pedal was es soll, meinen Bass meiner Meinung nach einfach nur lauter. Hab den Bass auch ohne Pedal an den Versträker gehängt und konnnte klanglich keine Unterschiede festellen. Nur halt der Pegel ist viel besser. Zum spass hab ich die Compression ausprobiert und den Unterschied hört man deutlich. Für die durchschnittszuhörer spielt das wahrscheinlich keine Rolle. Ich lasse den aus, da ich so wenig wie möglich meine Sound verfälschen will.

Bratsche:
Habe das Instrument direkt am Amp angesteckt und war eigentlich bis jetzt immer zufrieden damit. Beim rumspielen hatte ich dann den FishmanPlProEQ mal dazwischen gehängt und mich hat es fast vom Hocker gehauen. Butterweicher klang, super pegel, Dynamik und das alles bei den Mittelpositionen im EQ. Ich wusste gar nicht was ich nachregeln sollte. Brillianz konnte ich jetzt noch nicht sonderlich viel Nutzen für mich herraushören. Compressor macht keinen Sinn wenn man Dynamik will. Der Tuner ist super hilfreich, allerdings könnte ich da auch drauf verzichten. Nun ist der ja aber gleichzeitig der Mute switch, den möchte ich nicht missen. Boost funktion ist auch super geil und geift ordentlich ein wenn man es auf maximum dreht. Werde mir wohl mal den Fishman Stage bestellen und schauen ob der das klangtechnishc auch so hinbekommt.

Wenn das Gehäuse komplett aus Metall wäre, gäbs dafür volle Punktzahl...ist es aber nicht.

Update: Gekauft am 31.5.16 und am 22.9.16 hab ich Gerät Nummer Zwei in meinen Händen. Ich bin kein power user, 1x die Woche probe mit der Band und Wochende zu hause + gelegentlich mal einen Auftritt. Hatte den FM-Pro immer in eine Platik box mit polster transportiert. Der FM- Pro hatte aufgehört das Signal zu verstärken und fing vorher an zu Rauschen bis gar nix mehr raus kam. Der Tuner sprach auch kaum an. Super Service von Thomann, bekam sofort ein Neugerät. Hoffentlich hält der jetzt länger...
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T
Soundfundament für Piezo-Streicher!
Tom1870 25.08.2020
Jahrelang war ich mit dem Platinum Stage Analog Beltpreamp auf der Bühne. Weil Piezos bis zur Impedanzanpassung ein kurzes Kabel brauchen. Anfang des Jahres bin ich auf Funke umgestiegen. Da bräuchte es eigentlich keinen Preamp mehr. Wenn da nicht dieser phantastische Umgang von Fishman Preamps mit der Klangregelung wäre: die parametrischen Mitten lassen mich auf einfachste Art und Weise mit dem Frequenzbereich um die 3,5 kHz umgehen. Für E-Geiger sehr wichtig, zu viel Druck in der Ecke und die Geige klingt harsch. Zu wenig und sie setzt sich kaum noch durch. Mit diesem Preamp lässt sich das perfekt justieren. Und die Boost-Taste, die hab ich in kürzester Zeit lieben gelernt, endlich mal solieren, ohne alles im FF rauszudrücken. Eine Wonne. Das Stimmgerät arbeitet präzise, die A-Frequenz lässt sich anpassen, ebenfalls phantastisch, da 440Hz von Hersteller zu Hersteller unterschiedlich interpretiert werden. Warum auch immer. Auf jeden Fall lassen sich so in der Band die Stimmgeräte aufeinander abstimmen. Feist. Mit Lowcut und Bass lassen sich noch Bogengeräusche mindern, auch das finde ich prima. Für Notchfilter und Kompressor hab ich für mich noch keine rechte Verwendung gefunden, vielleicht kommt das ja noch...

Rundum zufrieden bin ich mit dem guten Stück, welches in meinem Floorboard einen festen Platz hat und sicher so schnell nicht ersetzt werden wird. Auch wenn ich die Drehregler ein wenig leichtgängig finde. Wir Geiger sind eben Grobmotoriker, daher trotzdem volle Sternchenzahl...
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T
Allzweckwaffe für Bassisten
Testbass 11.02.2015
Das habe ich als Bassist immer schon gesucht: Ein einziges Pedal mit DI-Box, Tuner, Mute, Klangregelung mit param. Mitten, Compressor und Booster für Solopassagen. Es fehlt mir nur noch ein mit dem Booster gekoppelter Reverb.

Das Gerät sieht auf den Fotos robuster aus, als es ist. Die Seitenteile sind nicht aus Metall, sondern Kunststoff. Von der Robustheit also kein Vergleich zur schwedischen Nobelmarke für Basspedale. Sehr störend für diesen Preis ist die Scharfkantigkeit der Regler. Hier muss man auf seine Finger aufpassen. Gut gefällt mir die Klappe auf dem Boden für das schnelle Auswechseln der Batterie. Das Display des Tuners ist gut beleuchtet und gut lesbar. Der Level-Regler wirkt nur auf den Line-Ausgang, nie auf den DI-Ausgang (auch bei der Schalterstellung "post"). Der Booster wirkt dagegen auf den DI-Ausgang, wenn post eingestellt ist.

Der Compressor arbeitet unauffällig und ohne störendes Pumpen. Die Klangregelung packt effektiv zu. Problem bei der Klangregelung ist das Fehlen von Frequenzangaben, man muss sich also ganz auf sein Gehör verlassen. Klanglich gefällt mir besonders der Brillianz-Regler. Der Sound erhält ein seidiges Schmatzen, so als wenn man neue Saiten aufgezogen hätte. Die Schalter funktionieren ohne Nebengeräusche.

Ich finde das Gerät von der Idee her super. Es gibt derzeit kein vergleichbares Pedal, wenn man von den auf der Bühne meist wenig brauchbaren digitalen Multieffekten absieht.
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L
Grundsolider Preamp für Piezo-Pickups
LaFaro 13.12.2021
Ein gutes Teil, wenn man es zur Verstärkung von Kontrabass Piezo-Tonabnehmern verwendet wie ich (ausprobiert mit: Fishman BP-100 und David Gage Realist Bass Copperhead). Die hier essentiellen Features erfüllt der Preamp: Hohe Eingangs-Impedanz und Möglichkeit der Phasenumkehr, letzteres v.a. wichtig, um eventuelle Interferenzen bei der Kombination mit anderen Pickups oder Mikrophonen ausschalten zu können. Dann Low-Cut, um Dröhnen im Tieffrequenzbereich zu bändigen, und Notch-Filter (für den hatte ich noch keinen Bedarf, aber im Falle von Dröhn- oder Feedback-Frequenzen ist es gut, den in der Hinterhand zu wissen). Das Stimmgerät tut, was es soll.

Die EQ-Regler: Vom Low-Cut war schon die Rede, der Bass-Regler ist wirkungsvoll. Der Mitten-Regler ist parametrisch – wie immer muss man bei so etwas Intuition und Fingerspitzengefühl mit den zwei zugehörigen Knöpfen entwickeln, ganz glücklich wurde ich da nicht. Die Höhen werden über zwei Knöpfe bedient (treble und brilliance), was nützlich ist. Insgesamt muss man aber sagen: Das sind dann doch sieben Knöpfe für’s Equalizing – ich persönlich benutze, ehrlich gesagt, dann doch lieber gleich einen graphischen 10-Band-Equalizer, bei dem ich genau sehe, was ich da einstelle. So gibt es hier beim Fishman Platinum zwar viele Knöpfe, aber deren Effekt bleibt so etwas Glückssache bzw. es braucht viel Herumspielen, bis man den Sound so hat, den man sich wünscht.

Apropos Sound: Der Preamp macht den Bass relativ weich („butterweich“, schrieb hier ein anderer Rezensent) – das muss man natürlich mögen: Mehr „growl“, den manche Bassisten (v.a. im Jazz) eben doch lieben – etwas knurrig und kantig eben – lassen nach meinem Gefühl andere Preamps durch wie .B. der Behringer V-Tone Bass oder der (leider nicht mehr erhältliche) Behringer Bass V-Amp. Aber das ist freilich Geschmackssache.

Etwas störend finde ich das relativ starke Rauschen. Ob das eventuell eine spezielle Unverträglichkeit mit den von mir verwendeten Pickups ist, kann ich natürlich nicht wirklich mit Bestimmtheit sagen – aber es ist bei allen beiden Piezos (s.o.) festzustellen, einer davon ist schließlich vom selben Hersteller. Und ich bin damit nicht allein, wie weitere Rezensionen hier zeigen.

Fazit: Ein grundsolides Teil (abgesehen vom Gehäuse, das metallisch scheint, aber Plastik ist), in der Klangregelung gibt es ein paar Eigenschaften, die man mögen muss.
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