Artec SE-OE3 Acoustic Outboard EQ

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Fußeffekt

  • Outboard EQ, Preamp und 3 Band Equalizer mit weitgehenden Einstellmöglichkeiten für Akustikgitarren
  • Regler: Treble / Middle/ Bass/ Volume
  • True-Bypass
  • Stromversorgung: 9-Volt Batterie (nicht im Lieferumfang - optional 417473) oder Netzteil (nicht im Lieferumfang - optional 409939)
  • schweres Zink-Druckgussgehäuse
  • Maße (B x T x H): 75,5 x 116 x 49 mm
Erhältlich seit Februar 2009
Artikelnummer 224019
Verkaufseinheit 1 Stück
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138 Kundenbewertungen

90 Rezensionen

A
Preiswert, stabil verarbeitet und funktioniert tadellos
Alexander8775 01.04.2022
Spiele meine Jazz Manouche oval hole Gitarre auch verstärkt mit einem Schaller Oyster S/S Tonabnehmer. Der Pickup geht dann in meinen Vox Mini5 Rhythm Amp. Diesen hatte ich vor ein paar Jahren bei Thomann gekauft, da er auch mit Batterien betrieben werden kann und somit outdoor tauglich ist. Leider verfügt der Verstärker nur über einen Tonregler und somit konnte ich fehlende Bässe und zu spitze Höhen nicht separat einstellen. Auch war die Lautstärke, die über den Oyster Pickup kam doch zu leise. Eine Lösung musste her in Form eines Preamps in Kombination mit einem Equalizer. Nach einiger Suche im Netz bei diversen Forenbeiträgen zum Thema, wurde der Artec SE-OE3 Acoustic Outboard EQ öfters als preisgünstiger, stabil verarbeiteter und sehr gut funktionierender Preamp erwähnt. Bei google eingegeben und wieder einmal bei Thomann fündig geworden.

Zum Gerät selber.
Den Artec SE-OE3 Acoustic Outboard EQ verwende ich jetzt seit etwa sieben Wochen. Somit kann ich nur Aussagen über das Gerät selber, aber nicht über die Funktionalität der Einzelteile bei längerem oder nach jahrelangem Gebrauch machen. Der Preamp wird in einem stabilen Karton des Herstellers geliefert, den man auch nach auspacken weiterhin als Heimstätte für den Artec verwenden kann. Der Preamp ist selber noch einmal in einer Tüte verpackt. Mit geliefert wird eine Halterung die man an den Artec anschrauben kann und die dazu dient das Gerät auch am Hosengürtel zu befestigen. Was ich selber aber nicht benötige und den Preamp klassisch als Bodentreter verwende. Der Artec besteht selber aus einem sehr stabilen Metallgehäuse in schwarzer Glanzlackierung, auf dem oben drei EQ Regler aus Hartplastik für Bass, Mitten, Höhen und ein Laustärkeregler befestigt sind. Alle vier Regler sind fest montiert. Hier wackelt nichts und sie lassen sich angenehm drehen. Zudem ist noch ein On/Off Phase Schalter vorhanden um eventuellen Rückkopplungen bedingt durch die Verstärkung einer Akustikgitarre entgegenzuwirken. Die Anschlußbuchsen an den Saiten des Gerätes für die Kabel sind fest verschraubt und machen vom Material her einen guten Eindruck. Die Stabilität des On/Off Schalter des Preamps lässt meiner Meinung nach auch gerne die Bedienung mit dem Fuß zu, ohne das man Angst haben muss hier etwas zu beschädigen. Auch das Batteriefach das sich am Boden des Preamp befindet ist leicht zu öffnen und die eingelegte 9 Volt Batterie sitzt fest in Ihrem Fach. Habe den Preamp nach einlegen der Batterie etwas geschüttelt. Hier klappert weder die Batterie noch die verbauten Einzelteile im Preamp selber.

Fazit:
Wie oben beschrieben kommt der Artec EQ mit meiner Jazz Manouche Gitarre zur Anwendung. Nach dem Auspacken habe ich alles zusammen angeschlossen, auch mit zwei Cordial CCI 3 PR Kabel, die ich mit dem Preamp zusammen hier bei Thomann bestellt hatte. Muss gestehen das ich vor dem ersten anschlagen der Saiten schon etwas gespannt war, was mich für diesen günstigen Preis von 45 Euro klanglich erwarten würde. Die Lautstärke erst einmal auf 12 Uhr jeweils am Preamp und am Vox eingestellt und den ersten Akkord erklingen lassen. Überaus positiv überrascht. Schon bei dieser Einstellung erklingt die Gitarre über den Vox Amp auf gleicher Lautstärke. Muss dazu erwähnen das ohne den Premap, der Vox erst bei voller Aufdrehung des Volume und Gainreglers mit dem Schaller Oyster Pickup etwas lauter als die Gitarre selber war. Es ist jetzt also jeweils am Preamp und am Vox mächtig Luft nach oben was den Lärm angeht. Die drei EQ Regler verändern den Ton sehr gut. Endlich kommen die Bässe dynamisch und kräftig rüber und die Höhen lassen sich effektiv Ihrer Spitzen und Schärfe zähmen. Mit der Einstellung Bässe auf 10, Mitten auf 12 und Höhen auf 9 Uhr habe ich meine optimale Einstellung gefunden. Noch nie klang die Gitarre über den Vox Amp so gut. Klanglich kann ich die Gitarre jetzt durch wechselnde Einstellungen der EQ Regler, vom original akkustischen Gypsy Jazz Ton meiner Selmer Maccaferri Kopie, bis hin zum jazzigen Klang einer Archtop verändern. Der Kauf hat sich mehr als gelohnt und das spielen meiner Jazzstücke macht jetzt ob der klanglichen Variationen ungemein Spaß, vor allem mit der Vorfreude diesen Sommer auch draussen bei Sessions mit Freunden sehr gut ausgerüstet zu sein.

Positiv:
- stabiles Metallgehäuse
- optisch sehr ansprechendes Design in schwarzer Optik
- fest montierte Regler, Schalter und Kabelbuchsen
- einfach zu erreichendes Batteriefach
- sehr gute Anhebung der Lautstärke
- sehr gute Veränderung des Tones durch die drei EQ Regler

Negativ:
- schade das Artec noch nicht das gesamte Spektrum der Effektpedale herstellt
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
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D
Einfacher Klangregler
DocR 03.02.2014
Ich haben den Artec SE-OE3 gekauft, um meine Ortega Mandoline ordentlich auf die PA zu bekommen, falls bei einer Session (wieder einmal) nur ein Pult ohne Phantomspeisung für eine aktive DI Box vorhanden oder gar nur ein Line-Eingang frei ist. Mit dem SE-OE3 bekommt man ausreichend Signal für alle möglichen und unmöglichen Verkabelungen.

Der passive Abnehmer der Mandoline läßt sich mit dem Outboard EQ ausreichend lauter machen und der Klang ist gut regelbar. Man muß nur aufpassen, dass man aus der Mandoline keine Power-Klampfe macht, weil der Bass- und Höhenbereich des EQs eine schöne "Badewannen-Einstellung" zulassen. Der Outboard EQ rauscht nicht und das Gehäuse ist solide.

Weniger gut gefallen mir die recht leicht verstellbaren Potis. Die Potis selbst laufen gut, aber wenn man das Teil bestimmungsbgemäß mit dem Gürtel-Clip befestigt und mit dem rechten Arm herumfuchtelt kommt man schon mal an die Drehpotis.

Die Batteriehalterung und der Deckel des Batteriefachs gefallen mit bei keinem Artec-Bodeneffekt, das wirkt billig und geht besser, deshalb nur 3 Sterne bei der Verarbeitung.

Für den Preis ist der Outboard EQ aber ein brauchbares Werkzeug, dass jetzt immer in der Mandolinentasche bleibt für den Fall der Fälle.
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J
Nie mehr wieder ohne!
Jochen264 22.11.2014
Für meine Ibanez Exoticwood mit Zebranoholz hätte ich gerne etwas - oder besser gesagt: deutlich - mehr Bass gehabt. Bei den Thomännern wurde mir der Artec empfohlen. Und wieder einmal war es ein sehr guter Rat. Schon die Anhebung auf knapp über 50 % bewirkt Wunder. Es macht Spaß und geht leicht von der Hand für jeden Raum den richtigen Sound zu finden.
Und wenn man mal, aus Versehen, auf den By-Pass tritt, dann weiß man definitv was man an dem Teilchen hat. Das Ding bleibt jetzt immer an.
Der Batteriewechsel geht leicht von der Hand, dank der "Bodenklappe". Drinnen ist es dann schon etwas Pfriemelig. Etwas mehr Platz, etwas mehr Kabel und die Abtrennung im Gehäuse und nicht an der Bodenklappe hätte das Handling vereinfacht. Aber das ist jetzt Jammern auf hohem Niveau.
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A
Leider ein Missgriff
Anonym 30.07.2016
Ich habe jetzt schon den Artec SE-OE3 Acoustic Outboard EQ Numero 2 probiert, und muß bei BEIDEN identische Fehler feststellen!
Das Volumenpoti prasselt und der Schalter produziert einen Knacks, das man denkt die Speaker fliegen einem um die Ohren.
Durch das fehlerhafte Volumenpoti läßt sich auch am Mixer kein Pegel einstellen.
Sorry Ihr lieben Thomänner, aber das Teil ist Schrott und geht zurück!
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
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