Harley Benton TrueTone T-20

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Piezo Transducer-Tonabnehmer

  • für Akustikgitarren, Gypsy- und Resonatorgitarren, Ukulelen und Mandolinen, etc.
  • Ahorngehäuse
  • einfache Montage
  • Instrumentenoberfläche wird nicht beschädigt
  • langhaltender Kleber im Lieferumfang enthalten
  • inkl. Kabel mit Klinkenbuchse - kann am Gurtpin befestigt werden
Erhältlich seit Juli 2016
Artikelnummer 382442
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E
Transducer-Vergleich
ErichG 05.12.2016
Mit dem Ziel, meiner Jazzgitarre gelegentlich eine stärkere akustische Note zu geben, habe ich zunächst das das Audio-Technica 831b (Clipmikro) versucht - und bin trotz stundenlanger Postionierungsversuche gescheitert. Mittiger, hohler Sound und große Rückkopplungsprobleme.

Nächster Versuch: Eine Reihe von Transducern. Das Setup: Höfner New President Jazzgitarre > Transducer > Looper (um die Ergebnisse ohne den Eigenklang der Gitarre beurteilen zu können) > AER 60 Compact (alle Tonregler auf 12 Uhr). Keine Effekte. Alle Transducer wurden nacheinander am selben "Sweet Spot" der Gitarre angebracht. Probierte Spieltechniken: Fingerstyle, Strumming mit Fingern, Strumming mit Pick (Gipsy) und Singlenotes mit Pick. Resultate:

- Fire & Stone (Art. 371297): Hübsch, abnehmbares Kabel = praktisch, etwas groß, der schöne Holz-Lautstärkeknopf lt. Online-Katalog war leider nicht drauf (nur dessen schnödes Trägerteil aus Plastik). Es ist praktisch, einen Volume-Regler auf dem Pickup zu haben - besonders bei diesem Modell, weil es recht schnell koppelt. Sound: eher mittig und dumpf.

- Shadow SH 2000 (Art. 120677): Trotz vorhandenem Volume- und Tone-Regler nicht sehr groß, unauffällig. Regler funktionieren. Sound extrem stark von der Positionierung der Klebemasse auf der PU-Unterseite abhängig. Von stark mittig (fast fett) bis dünn und sehr höhenreich (dann aber wirklich dünn, eher schon schneidend) alles drinnen, nur keine Bässe. Hat leider immer den gewissen "Plastikeimersound", wie ich das nenne.

- Gewa Multiphon (Art. 371299): Sehr groß, sehr hoch, auffällig, unschön. Völlig unbrauchbar, da der Saugnapf nicht hält (falsches, viel zu steifes Material).

- Harley Beton HB-T (Art. 153929) made by Shadow. Wirkt eher wie ein Einwegprodukt. Allzu viele Klebe-Löse-Vorgänge traut man ihm nicht zu. Klett-Kabelhalter wirkt nicht sehr brauchbar. Ansonsten klein, schwarz, flach, angenehm unauffällig. Sound leider dumpf, koppelt schnell. Ansonsten funktioniert er nicht schlecht.

- AKG C411PP (Art. 121803): Sehr klein, sehr unauffällig. Kabel wirkt etwas filigran. Ansonsten gediegener Gesamteindruck. Sound: Hoher Output, unfassbar präzise Höhen, eigentlich schon ein bißchen zu viel davon (schneidend). Wirkt im Vergleich zu allen anderen Transducern wie ein akustisches Mikroskop. Problem dabei: Für Bässe interessiert sich das AKG C411 überhaupt nicht. Man hört die fast Hi-Fi-artige Qualität, aber das Soundergebnis ist einfach unsympathisch. Und wo gar keine Bässe vorhanden sind, kann man auch mit dem EQ keine herzaubern. Weiterer Nachteil: Braucht Phantomspeisung, hat daher XLR-Stecker drauf.

- Schaller Oyster: Hardware simpel und gediegen. Die Metallkapsel wirkt so, als könnte man mit dem Auto drüberfahren; unkaputtbar. Sound: gar nicht übel, aber mittenlastig/ nasal.

- Harley Benton True Tone T-20 (Art. 382442): DIE Überraschung. Geniales Kabelkonzept, besonders der Kabelhalter für den Gurtpin. Kabellänge stimmt genau, nicht zu lang und nicht zu kurz. Sehr gitarristenfreundlich: Alles geht über die üblichen Instrumentenkabel. Man kann sich jede gewünschte Kabellänge einfach dranstecken. Das macht auch den Einsatz von Volumepedalen (ich finde, die braucht man für so etwas) und EQ- oder Effektgeräten herrlich einfach. Sound: Bei meinem Setup und für meine Zwecke der absolute Gewinner. Der einzige aller getesteten Transducer, der auch Bässe hört. Höhen vorhanden, aber nicht zu scharf. Mitten könnten weniger sein, aber das gilt wohl für alle Transducer. Unschlagbarer Preis. Klarer Kauf. (Ich glaube, ich bestelle demnächst einen zweiten.)

Dank an Thomann für die große Auswahl und das flotte Lieferservice.
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AF
Die lange Suche nach einem Tonabnehmer.
Adrian Franz 15.04.2020
Die lange Suche nach einem, für mich und mein Instrument passenden, Tonabnehmer hat nun ein gutes Ende gefunden.
Alle hier aufgeführten Produkte wurden bei Thomann erworben.
In Verbindung mit "Sommer Cable Spirit XXL SX82 1000" und "Fender Acoustasonic 90" habe ich mehrere Tonabnehmer getestet, um den klanklich am besten passenden zu finden.
Das war in Verbindung mit meinem Instrument, einer "Choroi Sopran-Leier", kein einfaches Unterfangen.

Harley Benton TrueTone T-20:
Der aufklebbare Tonabnehmer ist gut verarbeitet.
Den Klang finde aber nicht überzeugend.
Er ist insgesamt dünn und ihm fehlen die Bässe.
Der Tonabnehmer liefert nur Mitten und Höhen und zudem noch rückkopplungsempfindlich.

Harley Benton HB-T:
Der aufklebbare Tonabnehmer ist gut verarbeitet.
Den Klang finde ich nicht überzeugend.
Er ist insgesamt sehr dünn, sehr leise und ihm fehlen die Bässe.
Der Tonabnehmer liefert nur Mitten und Höhen, diese aber extrem stark.
Ich musste ihn zusätzlich andrücken, damit überhaupt etwas rüber kam.

Fire & Stone Piezo Pickup with volume knob:
Der aufklebbare Tonabnehmer ist gut verarbeitet, bis auf den Lautstärkeregler.
Der Tonabnehmer liefert nur Mitten und Höhen.
Den richtigen Punkt für die Kontakt-Klebemasse am Abnehmer zu finden war eine kleine Prozedur.
Trotz aller Versuche, es fehlen die Bässe.
Der Lautstärkeregler funktionierte nur im max laut oder min leise.
Bei Zwischenstellungen verursachte er Stör- und Brummgeräusche.

Shadow SH2000:
Der aufklebbare Tonabnehmer ist gut verarbeitet, bis auf den Lautstärkeregler.
Der Tonabnehmer liefert nur Mitten und Höhen.
Da hat auch der zusätzliche Regler für den Ton nichts geändert, da die Auswirkung denkbar gering war.
Trotz aller Versuche, es fehlen die Bässe.
Der Klang ist auch sehr stark von der Positionierung der Klebemasse abhängig.
Der Lautstärkeregler funktionierte nur im max laut oder min leise.
Bei Zwischenstellungen verursachte er Stör- und Brummgeräusche.

Fire & Stone Piezo Pickup w. remov. cable:
Der aufklebbare Tonabnehmer ist gut verarbeitet, bis auf die Klinkenbuchse, diese könnte gerne etwas schwergängiger sein.
Den Klang finde ich als Einzigen gut.
Der Tonabnehmer liefert Bässe, Mitten und Höhen und das jeweils auch kräftig.
Der Klang ist allerdings sehr stark von der Positionierung der Klebemasse abhängig, aber dann insgesamt voluminös und auch entsprechend laut.
Er ist der Lauteste von allen hier von mir getesteten Tonabnehmern.
Er verursacht auch die geringsten Rückkopplungen.
Diesen habe ich behalten und bin sehr zufrieden damit, endlich gefunden.
Ich würde ihn gerne weiterempfehlen, natürlich abhängig vom jeweiligen Akustikinstrument.

Alle anderen Tonabnehmer habe ich zurück gesendet.
Danke hier auch noch einmal an Thomann für die Möglichkeit und problemlose Abwicklung meiner Retouren.
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Erstaunlich gut für den Preis
Xeni 29.04.2022
Der kleine, praktische Transducer ist erstaunlich gut für den günstigen "Mitnehm-Preis". Ich nutze 2 Stück von den Transducern für meine RAV Vast (Zungentrommel, ähnlich Handpan) und habe beide Tonabnehmer mit der mitgelieferten "Knetmasse" an der Unterseite der RAV Vast (Metallseite) "angeklebt". Sie halten sehr gut und bleiben an ihrem Sitzplatz artig kleben.

Das Signal beider Tonabnehmer läuft über einen normalen Y-Verteiler in meinen Kemper Profiler Power Rack, wird dort mit EQ, Hall, Akustikmodeler usw. angereichert und geht dann über eine 4x12 Line6-Box nach draußen.

Satter, klarer, transparenter Klang (liegt natürlich auch am genialen Kemper-Amp), wenig Rauschen, keine Stör- oder Brummschleifen, keine Feedbacks o.ä.

Ich bin echt begeistert und hätte für den Preis eine viel schlechtere Qualität erwartet. Gerade zum Experimentieren eignen sich die Dinger unglaublich gut. Die Verarbeitung ist natürlich dem Preis entsprechend (dünnes Fiddelkabel, wirkt sehr zerbrechlich, nicht sehr stabil usw.), aber der Klang ist wirklich klasse.

Es mag sein, dass der Transducer in meinem speziellen Setup mit der RAV Vast und dem Kemper sehr gut funktioniert, in einer anderen Kombination aber vielleicht Probleme bereitet (rauschen, brummen o.ä.), die man dann individuell ausloten und bearbeiten muss (z.B. mit einer DI-Box oder anderen Befestigungsmaterialien o.ä.).

Grundsätzlich ist das kleine Ding aber ein echter Preis-Knüller, gerade wenn man anfängt, sich mit der Verstärkung von "ungewöhnlichen Klangerzeugern" zu beschäftigen (z.B. mit Töpfen, Holzplatten, selbstgebastelten Metallfedern, Gläsern und anderen lustigen Sachen, die Geräusche machen können). Macht echt Spaß !
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Tolle Alternative für den Preis
Ditozi 09.05.2020
Grundsätzlich macht der Tonabnehmer genau was er soll. Wenn man für das Mikro die richtige Stelle gefunden hat, ist der Klang auch nahezu mit einem einfachen eingebauten Tonabnehmer vergleichbar. (Bei meiner Bariton-Ukulele ist das direkt mittig ein Zentimeter hinter dem Steg)
Für diesen Preis und um mal auf die Schnelle sich an ein Mischpult oder ein Amp zu klemmen, ist das absolut ok.
Wenn ich nun meine Erwartungen etwas erhöhe, was wie gesagt bei diesem Preis eigentlich nicht fair wäre, hätte ich folgende Dinge, die mich stören:
*Die Klebe-Knetgummimasse hält 4-5 mal jeweils für ca. 20-30 Minuten (kommt auch darauf an wie sehr man "rumzappelt"). Danach wird die Klebe-Dauer kürzer. (Und es bleiben zwar keine Klebereste, aber man muss danach die lackierte Decke doch etwas reinigen)
*Das Kabel zwischen Mikro und Klinkenbuchse ist für meinen Geschmack (Bariton-Ukulele) zu lang und ist schwierig zu fixieren, wenn man nicht will, dass es unabsichtlich (auch dem oben schon genannte "Zappeln" geschuldet) gegen der Korpus schlägt.
*Der Klinkenanschluss selbst ist bei mir nicht ganz sauber, so dass ich ein leichtes Brummen bekomme, wenn ich das Anschlusskabel nicht mit festhalten. (Das Brummen ist aber während des Spielens so gut wie nicht zu hören).
*Bei mir kann ich den Gurtpin-Halter tatsächlich zusätzlich zu meinem normalen Gurt mit an den Pin machen ... hält auch einigermaßen gut, wenn da das "Gezappel" nicht wäre ... ansonsten befestige die Klinkenbuchse mit einem Draht oder einer Schnurr am Gurt. Nicht schön, aber zweckdienlich.

Übrigens heißt "Gezappel" jetzt nicht, dass ich durch den Proberaum renne oder einen auf AC/DC mache, aber ich gehe schon mal einen Schritt zurück und wieder vor und dreh mich mal dezent nach rechts oder links. Auf einem Hocker sitzen könnten die Themen rund um meine Bewegungen eventuell erledigt sein.
Trotz dieser Punkte bin ich mit dem Preis-Leistungsverhältnis sehr zufrieden.
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