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3. Die Bauteile

Drum-Pads

Drum-Pads sind 4 bis 5 Zentimeter hoch, tellerartig und mit Gummi beschichtet. Innen befindet sich entweder ein Piezo (Piezoelectric Transducer) oder ein spezieller druckempfindlicher Widerstand (FSR Force Sensitive Resistor). Wenn das Pad bedient wird, sprich, wenn man mit dem Stock draufhaut,– ändert sich die Spannung und das daraus resultierende Signal wird vom Drum-Modul in den Sound umgesetzt, der dem entsprechenden Pad zugeordnet ist. Die Pads werden mittels Kabel mit dem Drum-Modul verbunden. Dazu werden Standardklinken oder XLR-Kabel verwendet. Die Belegung der Kabel ist von Hersteller zu Hersteller verschieden.

Der Durchmesser der meisten Pads beträgt meist 10”. Sie sind also kleiner als die meisten akustischen Kessel und lassen sich dadurch leicht positionieren. Das Spielgefühl ist auf allen Pads gleich, egal ob ihnen ein 18er Stand-Tom oder ein 10er Hänge-Tom zugeordnet ist, klar. Das heißt, dass man den gleichen exzellenten Rebound auf allen Toms hat. Auf einem akustischen Set unmöglich.

Die Trigger im Pad sind anschlagdynamisch: Wenn man fest draufhaut, wird es laut. Spielt man nur leicht, sind auch nur leise Sounds zu hören. Außerdem gibt es anspruchsvollere Pads, die verschiedene Zonen haben. Der erzeugte Ton hängt also von der Zone ab, auf der man spielt (so kann man z. B. auch Rimshots machen). Allerdings benötigen diese ‘High-End’-Pads auch das entsprechende Modul, um das ankommende Signal hörbar zu machen.

Mesh-Head-Pads

Viele Sets nehmen für die Snare bereits einen Mesh-Head. Mesh-Heads sehen wie ein Schlagzeugfell aus feinem Netzgewebe aus. Sie sind beim Spielen noch leiser als Gummi-Pads und glänzen durch ihr realistisches Spielgefühl.

Ihr Hauptvorteil ist aber das ermüdungsfreiere Spielen. Gummi-Pads haben zwar einen phantastischen Rebound, die harte Oberfläche geht allerdings etwas in die Gelenke wenn man länger darauf spielt. Das lässt sich zwar durch korrekte Stocktechnik beeinflussen,– aber man spürt e’s schon. Mesh-Heads sind da angenehmer und haben ebenfalls einen hervorragenden Rebound. Daher werden bei hochwertigeren Sets nicht nur die Snare, sondern auch die Tom Pads mit Mesh-Heads bestückt.

TIPP: Von Zildjian gibt es mit der Anti Vibe Serie speziell für Gummipads entwickelte Stöcke mit einem patentiertem "vibration-reducing" System. Das ist schonend für die Gelenke.

Tom-Pads

Tom Pads sind in der Regel Mono-Pads. Der Trigger bedient einen Ton, selbstverständlich anschlagdynamisch. Bei Einsteiger Sets sind die Tom-Pads mit Gummi beschichtet. Das ist akzeptabel, man spielt ja schließlich mehr auf der Snare.

Geht es dann in die höheren Klassen, haben alle Trommeln Mesh-Heads. Zum Teil sind die dann auch Stereo, haben also einen Rand-Trigger.

Snare-Pads

Snare Pads sind Stereo, d. h. es können zwei unterschiedliche Sounds gespielt werden. Vernünftige Snare-Pads sind Rimshot-fähig. Der Rand des Snare-Pads hat seinen eigenen Trigger und sorgt für den Rimshot.

Viele Einsteiger-Sets bieten bereits eine Mesh-Head-Snare an. Das ist ein sehr sinnvolles Upgrade; spieltechnisch besser und ermüdungsfreier für den Drummer.

Becken-Pads

Für den Beckensound gibt es spezielle Becken-Pads. Sie sind ebenfalls mit Gummi beschichtet und haben eine andere Form als die Tom-Pads. Ihre Form ist beckenartig rund mit einem flachen Rand. Günstigere Pads haben eher die Form eines "Tortenstücks" – schließlich muss das Pad ja nicht klingen. Die Aufhängung ist wie beim echten Becken mehr oder weniger lose, sodass man ein ähnliches Spielgefühl hat.

Richtig gute Becken-Pads haben Multi-Zonen, – man kann also Glocke, Rand, Kante u. s. w. mit dem gleichen Pad aus spielen, – abhängig von der Zone, die man spielt. So lassen sich Ride, Crash und Glocke durchaus realisieren.

Bewegt man sich in die professionelleren Regionen, dann werden auch die Becken Pads anspruchsvoller und ähneln in ihrer Form auch mehr richtigen Becken. Diese Becken-Pads entwickeln ihr Potential allerdings nur in Kombination mit den ihnen zugedachten professionellen oder semi-professionellen Drum-Modulen.

HiHats

Ein spezielles Becken-Pad ist das HiHat. Bei einfachen Sets sieht das HiHat-Pad wie ein Tom Pad aus. Am Controller wird das Pedal sowie das Pad separat angeschlossen – die Elektronik übernimmt den Rest. Der HiHat-Sound ändert sich entsprechend der Pedalstellung. Da das Pedal nur durch ein Kabel verbunden und daher unabhängig von der Hardware ist, kann man es optimal positionieren.

Anspruchsvolle Sets verwenden eine konventionelle HiHat-Maschine mit zwei Becken-Pads, die sich auf und zu bewegen lassen. Die Kontrolle und der Klang ist bei diesen Pads wesentlich besser.

Generell kann man sagen, dass die Becken, ganz besonders das HiHat, die Schwachstellen des elektronischen Sets sind. Herkömmliche Becken klingen einfach besser und haben einen größeren dynamischen Umfang. Für professionelle elektronische Sets gibt es Becken Erweiterungsmodule um diesem Problem entgegenzuwirken. Allerdings sind diese Komponenten noch recht teuer. Zudem ist das "Beckenupgrade" immer von der Elektronik abhängig, sodass zu den neuen Pads oft auch ein neues Steuermodul angeschafft werden muss.

Bass-Drum-Pad

Das Bass-Drum-Pad steht aufrecht und wird mit einer konventionellen Fußmaschine bedient. Die meisten Bass-Drum-Pads sind breit genug, um auch eine Doppelfußmaschine unterzubringen. Allerdings muss man darauf achten, dass das Pad auch Doppelpedal tauglich ist. Der Trigger muss also so ausgelegt sein, dass er von beiden Beatern bedient werden kann. Ob ein Pad doppelpedaltauglich ist oder nicht, gibt der Hersteller fast immer an.

Rack

Drum-Modul, Snare, Tom und Becken Pads werden bei elektronischen Sets an einem Rack befestigt. Durch die kleinere Bauart gegenüber akustischen Schlagzeugen fällt auch das Rack für elektronische Drums entsprechend kleiner aus. Zwei Beine verbunden mit Querstangen, welche die Snare, Toms und Becken halten sowie ein Ausleger links und rechts für Stand-Tom, HiHat und Drum-Modul sind in der Regel ausreichend. Bei großen, professionellen Instrumenten ähnelt das Rack dann allerdings schon dem für akustische Drums. Diese großen Sets haben schließlich auch mehr Komponenten unterzubringen.

Standard-Racks für E Drums sind leicht auf- und abzubauen und nehmen wenig Platz in Anspruch. Manche Hersteller haben die Kabel zur Verbindung von Modul und Pad im Rack-Rohr verlegt. Das ist ein großer Vorteil. Die Kabel gehen nicht verloren, werden nicht so leicht beschädigt und die ganze Sache sieht gut aufgeräumt aus. Drum Racks für elektronische Sets lassen sich selbstverständlich genau wie ihre großen Kollegen modular erweitern.

Eine Weiterführung dieser Idee ist das HD 1 von Roland. Bei diesem Einsteiger-Set sind nicht nur die Verkabelung sondern auch beide Pedale in die zentrale, säulenartige Hardware integriert. In der Kompaktbauweise ist das HD 1 das bisher wohl revolutionärste E-Drum Set auf dem Markt.

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  1. Gewinnspiel

    1. Die Gewinnspiele werden von der Thomann GmbH, Geschäftsführer: Hans Thomann, Hans-Thomann-Straße 1, 96138 Burgebrach, Deutschland, durchgeführt.
  2. Teilnahme

    1. Teilnahmeberechtigt sind nur volljährige Personen.
    2. Eine Person nimmt am Gewinnspiel teil, indem sie Gewinnspielfragen richtig beantwortet, das Anmeldeformular ausfüllt und mittels des Buttons "Abschicken" an die Thomann GmbH abschickt.
      Mit Betätigung des Buttons "Abschicken" erklärt sich der Teilnehmer mit den hier angeführten Teilnahme- und Durchführungsbedingungen einverstanden.
    3. Der Teilnehmer ist für die Richtigkeit, insbesondere seiner E-Mail- und/oder Postadresse, selbst verantwortlich. Der Eingang der Gewinnspielantworten und des Anmeldeformulars wird elektronisch protokolliert.
  3. Ausschluss vom Gewinnspiel

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    2. Bei einem Verstoß gegen diese Teilnahmebedingungen, insbesondere durch den Einsatz unerlaubter Hilfsmittel und anderweitige Manipulationen, behält sich die Thomann GmbH das Recht vor, Personen vom Gewinnspiel auszuschließen. Gegebenenfalls können bei derartigen Verstößen auch nachträglich Gewinne aberkannt und zurückgefordert werden.
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    3. Die Sachpreise werden von der Thomann GmbH oder einem von ihm beauftragten Dritten per Spedition, Paketdienst oder Post an die vom Gewinner anzugebende Postadresse versendet.

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Ein Thomann-Fan
Weiter so.
erik.xxxkel@frexxx.de, 09.05.2017

E-Drums im Überblick

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