Clavia Nord Drum 3P

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Modeling Percussion-Synthesizer

  • 6 Kanäle
  • integriertes MultiPad und Kick-Pad-Eingang
  • Benutzeroberfläche mit einfacher Tonwahl
  • individuelle Sound Preset-Bibliotheken für Kicks, Snares, Toms und mehr - 8 Banken mit je 50 Programmen
  • erweiterte Sound-Engine mit Resonant Synthesis, subtraktiver Synthese und FM-Synthese
  • Reverb und Delay-Effekte mit einstellbaren Wert pro Kanal
  • Drive, Crush und EQ-Effekte pro Kanal
  • MIDI In / Out und volle CC-Kontrolle
  • Stereo Ausgang
  • 3,5 mm Kopfhörer Ausgang
  • Maße (B x T x H): 298 x 281 x 35 mm
  • Gewicht: 1,9 kg
  • passende Tasche: Art. 493718 (nicht im Lieferumfang enthalten)
Erhältlich seit Juli 2016
Artikelnummer 386116
Verkaufseinheit 1 Stück
Klangerzeugung Virtuell Analog
Pads 6
Effekte Ja
Bass Nein
Display Ja
MIDI Schnittstelle 1x In, 1x Out
Anzahl der analogen Ausgänge 2
Kopfhöreranschluss Ja
Netzbetrieb Ja
Batteriebetrieb Nein
Anzahl der Schlagflächen 6
Anzahl der Triggereingänge 0
USB-Anschluss 1
Fußschalter Anschlüsse 0
MIDI-Schnittstelle 1
Besonderheiten 1 Trigger-Eingänge
Bauform Desktop
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1

Superdynamische Synth-Drums

Mit dem dritten Nord Drum hat Clavia die Ausdrucksstärke und Soundmöglichkeiten seines Drumsynthesizers noch einmal gesteigert und in ein livetaugliches Pad transformiert. Der sechskanalige Modeling Percussion Synthesizer besitzt eine äußerst flexible Synth-Engine und wird über sechs Schlagflächen direkt gespielt oder via MIDI angesteuert. Obendrein lässt sich sogar ein Kick-Pedal anschließen. Die Bandbreite an Sounds ist ziemlich groß und daneben lassen sich die Drums mit einer unerreichten Dynamik spielen. Alle Sounds sind direkt am Gerät editierbar und können einzeln nach Kategorien sortiert oder als Kit gespeichert werden. Zur Abrundung des Klanges lassen sich Effekte pro Pad einstellen.

Drumpad mit flexiblen Sounds

Nord Drum 3P arbeitet mit verschiedenen Syntheseformen: Resonant, Subtraktiv, FM und Ringmodulation. Mit der Resonant Synthesis werden Obertöne abhängig von der Anschlagstärke generiert, was besonders dynamische Klänge ergibt. Auch bei den anderen Synthesen wurden Parameter wie Filter, Decay und Bend auf die Spieldynamik abgestimmt. Die Sounds werden mit einer Noise-Komponente sowie einem Attack-Click ergänzt und reichen somit von klassischen Synth-Drums über FX-Sounds bis hin zu überraschend realistisch wirkenden „akustischen“ Drums. Ein Kit besteht aus sechs Sounds, die über die robusten, auf die Synth-Engine abgestimmten Pads direkt gespielt werden. Die Ansteuerung via MIDI kann durch jede DAW oder auch über die kostenlose iPad-App Nord Beat erfolgen.

Perfekte Erweiterung eines Drumsets

Das Drumpad lässt sich mit einem mitgelieferten Halter auf ein Stativ oder Drum-Rig montieren. Genauso gut kann es aber auch auf einem Tisch bzw. Pult platziert werden. Mit dem Stereoausgang ist das Pad eher für den Einsatz auf der Bühne konzipiert. Dabei kann Nord Drum 3P dank seiner großen Bandbreite an Klängen die unterschiedlichsten Musikstile bedienen, ob als Ergänzung eines Drumsets für Crossover-Styles, Percussion-Instrument für Ambient oder Drumsynthesizer für Synth-Pop und Electronic. Versierte Drummer können die synthetischen Drumsounds mit der ausgesprochen großen Dynamik dabei ebenbürtig zu ihrem akustischen Drumset spielen.

Über Clavia

Die Geschichte der schwedischen Firma Clavia begann in den 1980er-Jahren mit elektronischen Schlagzeugen. Im Jahr 1995 erschien der Nord Lead und legte als einer der ersten virtuell-analogen Synthesizer der Welt den Grundstein für eine beispiellose Erfolgsgeschichte. Schon damals war das Markenzeichen die rote Farbe, durch die die Instrumente von Clavia weithin sichtbar sind. Bald stellte die Firma nicht mehr nur Synthesizer her, sondern entwickelte mit den Reihen Nord Electro, Nord Stage und Nord Piano Instrumente, die Keyboardern völlig neue Möglichkeiten auf der Bühne und im Studio eröffneten. Neben dem kompromisslos guten Klang und der exzellenten Fertigungsqualität war es von Anfang an auch die einfache, praxisorientierte Bedienung, die Clavia-Instrumente zu bevorzugten Werkzeugen für Live-Keyboarder/innen machte. Inzwischen werden die Instrumente unter der Marke „Nord Keyboards“ vertrieben, werden aber nach wie vor in Schweden von Hand hergestellt.

E-Drums für die Bühne und das Studio

Das Nord Drum 3P lässt sich mit einem separaten Stativ auf der Bühne neben einem Drumset platzieren, das auf diese Weise um spezifische Sounds ergänzt werden kann. Wird eine extra Bassdrum benötigt, kann man diese mit einem separaten Pedal triggern – eine Technik, wie sie etwa im New Metal längst etabliert ist. Die gut organisierbaren Sounds und Kits können schnell gewechselt werden und die Sound-Engine lässt sich gegen versehentliches Verstellen schützen. Für den Notfall ist sogar eine Panic-Taste zum Stummschalten vorhanden. Im Studio kann der Drumsynthesizer nicht nur mit MIDI-Noten gespielt werden, sondern es lassen sich auch die Soundparameter mit CC-Befehlen steuern, um Klangveränderung punktuell oder über lange Verläufe realisieren zu können.

74 Kundenbewertungen

53 Rezensionen

G
Fast perfekt!
G3CD 05.06.2021
Also erstmal vorweg: dieses Drum Pad macht unheimlich Spaß. Die Bedienung habe ich auch als blutiger Anfänger nach 1 Woche komplett durchstiegen, alle Einstellungen sind problemlos sofort erreichbar, alle damit generierten Sounds lassen sich einfach kopieren, die Sounds sind der Hammer und gehen über Drums hinaus weit in die Percussion-Ecke mit Gongs, Schellen, Glöckchen und einigen sehr seltsamen, verzerrten Klängen. Bei allem lässt sich Tone, Noise und Click beliebig verändern, ebenso die Tonhöhe, Delay usw. Das geht alles so intuitiv, dass ich jetzt auf einen Nord Wave 2 Synth spare, weil ich mir davon ein genauso perfektes "User Interface" wünsche. Ich habe die Nord Drum auf einen Roland PDS-10 Pad Stand geschraubt und zur Schonung meiner Nachbarn auf 3 Roland NE-1 Noise Eater gestellt, da ich das Gefühl hatte, dass mein Dielenboden doch ganz schön Schläge aufnimmt, auch wenn's nur ein Drum Pad ist. Nachts um 1h finden das vielleicht nicht alle gut.

Das Einzige, was mich frustriert: die Nord Drum 3P sendet alle Pads nur auf einem einzigen MIDI-Kanal mit den Note Values 60, 62, 64, 65, 67 und 69, auch wenn es Befehle zum Abspielen einzelner Pads auf 6 unterschiedlichen MIDI-Kanälen beherrscht. Ich habe mir darum jetzt einen MIDI Solutions Event Processor Plus gekauft, um den globalen MIDI-Out auf 6 Kanäle für meinen Sequencer umzuleiten. Ich wünschte, Clavia würde das über ein Firmware-Update lösen, wie das offensichtlich bei der Nord Drum 2 mit dem Update 2.0 erfolgt ist. Das Nordforum ist voll mit frustrierten MIDI-Erfahrungen.

Achja, und das interne Reverb zischt, aber da nehme ich eh lieber ein externes Effectpedall wie der Empress Reverb oder den Eventide Ultratap, die klingen besser und da lässt sich mehr variieren.
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
3
1
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D
Back to the future
D(r)ummerchen 17.07.2021
Da es schon treffende Bewertungen gibt, mache ich es kurz:
Plus: Die Auswahl der Sounds und ihre Qualität sind geil, die Möglichkeiten deren Bearbeitung unerschöpflich! Des Herzchen ist aber eindeutig für Soundfrickler gedacht und Leute, die gern schrauben.
Wer nur sein Drumset mit Sounds erweitern möchte, kommt mit einschlägigen anderen Produkten schneller an Ziel.
Neutral: Ich konnte weder bei den Effekten noch Ausgängen Störsignale wahrnehmen. Die fehlenden Anschluss oder Triggermöglichkeiten vermisse ich nicht, würden das Teil aber natürlich sehr vielseitiger nutzbar machen. Vielleicht wird ja mit einem Nachfolger endlich alles gut....
Negativ: Die Freude des Auspackens wird schon mit dem spiddeligen Handyladegerät getrübt, das man mit dem richtigen Adapter zusammenbauen muss.
Hier hat man schon Angst was kaputt zu machen und weiß, das ist das erste was kaputtgehen wird....
Die Bedienungsanleitung ist eine Frechheit und schweigt sich weitgehend aus. Mit Geduld und trial and error kommt man der Sache langsam auf die Spur. Völlig gaga sind Bedienungsmarotten wie z.B. shift Funktionen, die aber nicht eingeschaltet bleiben - nein, man muss die taste gedrückt halten, während man am Poti den Wert verändert, dann muss man den drumstick mit den Zähnen halten, will man auch hören wie sich der Sound verändert........
Fazit: Ein geniales Ding, dessen Entwicklern man aber einiges verzeihen muss.
Konkurrenzlos ist es allemal.
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
1
0
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k
Genial!
kupsu 14.01.2017
Ich finde das Gerät wirklich spitze. Wer sich das Teil zulegen will muss wissen, dass es sich hier um einen Synthie hadelt. Und genau das macht unheimlich Spass. Die 200 Presets sind schon sehr geil, aber jeden einzelnen Sound nach seinem Geschmack zu verändern ist genau der Punkt was das Nord Drum ausmacht. Es gibt kein vergleichbares Drummodul. Die Spielbarkeit ist astrein. Ich besitze ebenfalls ein Roland SPD-SX (ganz anderes Gerät, aber auch sehr geil) und muss sagen dass sich die Pads des 3p schöner spielen lassen. Mit einem Midi Interface und einem ipad hat man den nicht eingebauten Sequenzer zur Hand. Habe hier bei Thomann ein Roland UM-one geholt funktioniert astrein. Ohne Midi Interface geht auch kein Firmware Update, welches man machen sollte, denn dann gibts 4 User Bänke je 50 abspeicherbaren Sounds obendrauf. Ich habe keinen der Vorgänger besessen, aber mit den integrierten Pads musste ich zuschlagen. Ich habe mich vor dem Kauf gut informiert und diverse Foren durchstöbert, in denen viel bemängelt wird, was z.B. Einzelausgänge oder zu wenig Triggereingänge betrifft. Ich brauch sowas nicht, und das Nord Drum ist das Gerät worauf ich lange gewartet. habe. Ganz klare Kaufempefehlung. Bitte auch beachten, dass es sich um eine VA Maschine handelt. Wer lieber "real" klingende Sounds also eher Samples abfeuren will muss zum Roland SPD SX greifen.
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
12
1
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n
Anfang Wow, dann eher Mau...
neonleon 25.03.2021
+ anfänglicher Spaß unvergleichlich zu anderen Drum-Synths,
es fühlt sich wie ein richtiges Instrument an das "lebt"
+ Bedingung ist nach kurzer einarbeit sehr intuitiv
+ verarbeitung und look ist sehr gut

- nach einer Zeit wirkt der Klang irgendwie oft kühl und nicht sehr angenehm für Ohren. Vielleicht hilft da ein externer Saturator
- Noise vor allem vom Reverb machen die Effekte bei Aufnehmen unbrauchbar
- keine Einzelausgänge

Ich sag mal, wenn die Kiste nicht so Rauschen würde und alles in allem der Sweet-Spot bisschen weniger Aggressiv wäre, würde ich locker über die fehlenden Einzelausgänge hinwegschauen. Da die Sounds aber dennoch einige Nachbearbeitung brauchen, ist es für meinen Gebrauch im Studio eher als "geht so" einzustufen. Zum wutigen Electro-Drum-Exzess-Spielen macht es durchaus Spaß.
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
4
0
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