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Neumann TLM 49 Nickel

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Großmembranmikrofon

  • mit Nierencharakteristik
  • Klangbild für Gesangsstimmen optimiert
  • mit der Großmembrankapsel des legendären U47
  • Frequenzbereich: 20 - 20.000 Hz
  • Eigenrauschen: 12 dB(a)
  • max SPL: 129 dB
  • transformatorlose Ausgangsschaltung
  • inkl. Spinne EA3 und Kartonbox
Röhre Nein
Richtcharakteristik umschaltbar Nein
Richtcharakteristik Kugel Nein
Richtcharakteristik Niere Ja
Richtcharakteristik Acht Nein
Low Cut Nein
Pad Nein
Inkl. Spinne Ja
USB Mikrofon Nein
Artikelnummer 194633
B-Stock ab 1.365 € verfügbar
1.479 €
Alle Preise inkl. MwSt.
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1
28 Verkaufsrang

57 Kundenbewertungen

5 52 Kunden
4 5 Kunden
3 0 Kunden
2 0 Kunden
1 0 Kunden

Features

Sound

Verarbeitung

C
Ein besonderes Mikrofon
Colze 10.12.2009
Auf der Suche nach einem Gesangsmikrofon mit Charakter stiess ich auf das TLM49.

Die Klangeigenschaften des Mikrofons orientieren sich am M49 und U47, in Kombination mit einer zeitgemässen und äusserst rauscharmen, elektronischen Symmetrier-Schaltung. Verbaut wurde dazu die K47-Kapsel, die auch schon im U47-FET massgeblich für dessen Klang verantwortlich war. Allerdings kommt im TLM49 keine Doppelmembran zum Einsatz, was die Richtcharkteristik auf eine feste Niere beschränkt. Ebensowenig verfügt das Mikrofon leider über eine schaltbare Vordämpfung oder einen Hochpass, was den Einsatzmöglichkeiten nachvollziehbare Grenzen setzt.

Das Mikrofon wird ohne einen Koffer, dafür aber mit der hochwertigen Spinne EA3 ausgeliefert. Das wirkt für ein Mikrofon in dieser Preisklasse etwas mager, lässt aber vermuten, dass hier wirklich jede Mark in die Schokolade gesteckt wurde. Diese Vermutung wird durch die wirklich sehr hochwertige Verarbeitung bestätigt.

Und sobald man die ersten Gesangs-Takes mit dem TLM49 aufgenommen hat, erscheinen tatsächlich alle kleinen Makel nebensächlich. Das TLM49 ermöglicht seidig schmelzige Vocals, mit dem 'larger than life'-Effekt und geht auch bei gebrüllten Rock-Gesängen nicht in die Knie. Das exzellente Rauschverhalten lernt man besonders bei kommerziellen Sprachaufnahmen, die später stark komprimiert werden sollen, schätzen. Natürlich lässt sich das TLM49 auch prima zum Beispiel für akustische Saiteninstrumente oder als Distanz-Mikro in etwas Entfernung vor dem Amp einsetzen. Allerdings prädestiniert die dezente Präsenzanhebung es schon für die menschliche Stimme.

Mit seinem Gewicht von etwas mehr als 800 Gramm sollte man aber an einem vernünftigen Stativ nicht sparen. Es gibt nicht viel, was so schmerzt wie durch eine Glasscheibe beobachten zu müssen, wie ein unterdimensioniertes Stativ zu taumeln beginnt, bevor das Mikrofon schliesslich auf dem Boden aufschlägt.
Features
Sound
Verarbeitung
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3
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F
Wow-Effekt
Florian9259 22.12.2016
Ich verwende das TLM 49 für Hörbuch-, Radio- und Musikproduktionen in Kombination mit einem SPL Channel One und als Wandler ein RME Fireface UC.
Zunächst der einzige Wermutstropfen: Leider liegt kein Koffer bei, sondern nur ein Pappkarton. Einen passenden Koffer oder anderes Aufbewahrungsmedium gibt es leider auch nirgends zu kaufen. Deshalb der Stern Abzug bei den Features.
Dafür erhält man fairerweise eine Spinne und das ist bei Neumann alles andere als selbstverständlich.
Zur Verarbeitung muss man wohl auch nicht viel sagen. Das Mikrofon sieht aus wie ein silbernes, massives, leicht eiförmiges Schmuckstück. Edel und solide, sehr hochwertig. Und schon allein das kann die Performance von Musikern oder Sprechern erheblich verbessern.
Nun zum Sound: Als Vergleich kann ich das Brauner Panthera und das C214 von AKG heranziehen. Natürlich fällt das C214 in diesem Vergleich ab, könnte man sagen. Aber im Direktvergleich kann das C214 mit dem Brauner durchaus manchmal punkten. Beide sind vom Sound her sowieso verwandt und haben diese Offenheit in den Höhen, sehr modern, sehr brauchbar, sehr schick. Lediglich die Impulstreue und Detailliertheit ist beim Brauner höher und das ist gleichzeitig, meiner Meinung nach, seine größte Stärke und gleichzeitig auch Schwäche.
Man hört jedes Spuckfädchen, jeden Atmer, jeden S-Laut unglaublich laut, bei entsprechender dynamischer Bearbeitung. Stimmen wirken mitunter scharfkantig. Das kann bei musikalischen Darbietungen manchmal sehr nützlich sein, da das Brauner wie ein heißes Messer durch den Mix schneidet. Bei Sprach-Produktionen nervt es meistens aber nur.
Nun zum TLM 49: Angeschlossen, reingesprochen. Erst mal der visuelle Eindruck! Schon allein der generiert ein gewisses Selbstbewusstsein. Dann der Sound: Vintage pur! Das ist quasi genau das, was man kennt und liebt und nicht nur das: Ich finde, dass es bei entsprechender Bearbeitung mit dem EQ sehr viel wandelbarer wirkt als das Brauner und das C214 sowieso. Den Vintage Sound bekommt man hier einigermaßen raus. Das Moderne beim Brauner irgendwie nicht.
Es reagiert zwar etwas träger, aber scheint einfach passgenau auf den Einsatz für die menschliche Stimme gefertigt zu sein. Nichts nervt, eckt an oder zischelt. Alles erhält einen angenehmen, warmen Hauch, wird irgendwie zu einer wunderschönen, detaillierten Fläche umgewandelt, die anschmiegsam im Ohr liegt.
Ein Musiker, mit dem ich zusammenarbeite, sagte das Mikrofon betreffend: "Es kommt mir so vor, als würde mir das Mikro zeigen, dass ich spreche, bevor ich spreche." Ein bisschen pathetisch, aber diese Aussage stellt ganz gut dar, wie sehr es der jeweiligen Stimme schmeichelt.
Das Brauner werde ich behalten, weil seine Impulstreue es zum idealen Abnehmer bei Instrumenten macht. Für Stimmen aber vorrangig das TLM 49!
Fazit: Geniales Mikrofon für Stimmen!
Features
Sound
Verarbeitung
2
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T
TOP! Aber...
Timo-B 26.07.2016
Ich habe mir das TLM49 sowie das Brauner Phantom Classic geholt. Zurück geht das TLM49.

Der Grund: Das TLM hat mir in der Region um die 2 - 4 Khz eine Anhebung, die mir nicht gefällt und vor allem bei meiner Stimme etwas blechernd im Vergleich zum Brauner klingt. Da hört sich das Signal beim Brauner sanfter an. Beide Mikrofone wurden über ein UA LA610 MK2 mit Vovox Kabel ausgiebig getestet. In dieser Kombi hat das TLM49 zu keinem Zeitpunkt bessere Ergebnisse als das Brauner erzielt.

Ansonsten sind beide Mikrofone super!

Plus beim TLM49:
+ Optik und Haptik
+ Klang
+ Die Spinne

Minus beim TLM49:
- etwas überbetont zw. 2 - 4 Khz (subjektiv)
- Verpackung (Pappverpackung ist unpraktisch, wenn man die Spinne aufgestellt lassen will und das Mikro separat wegpacken möchte. Die Verpackung möchte nämlich Spinne inkl. Mikro wieder zurück haben, damit nichts rückelt und wackelt)

Plus beim Brauner:
++ sehr neutraler transparenter Klang
+ Optisch auch hübsch, aber nicht so imposant wie das TLM49
+ Alukoffer
+ Vovox kabel

Minus beim Brauner:
- Mikrofonhalterung ("Spinne") [Habe mich noch nicht getraut das Mikro aus der Halterung raus zu hebeln. So muss man jedesmal die gesamte Spinne abschrauben, wenn man das Mikro wegpacken möchte]

Das soweit meine Erfahrungen.
Features
Sound
Verarbeitung
2
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RD
Klasse Vocal Mic
Ryan Durkin 30.11.2019
Das TLM-49 ist eines der "günstigeren" Neumänner, die wirklich hochwertig klingen.
Das TLM 103 war mir bereits bekannt und kam für mich nicht in Frage, da ich regelmäßig Probleme mit den Höhen, insb. mit S-Lauten hatte.
Solche Probleme habe ich mit dem TLM 49 überhauptnicht.

Die übertragerlose Technik hat Vorteile und Nachteile. So rauscht das U87 im dirketen Vergleich zum TLM 49 wie Hölle (wie gesagt: Im dierekten Vergleich! Das U87 ist natürlich Top!). Dafür klingt das TLM nicht so "satt" (gesättigt), "warm" und "rund" wie das U87, was ich vorallem auf die Transformatortechnik zurückführe.

Diese Schwäche des TLM lässt sich aber, wenn gewünscht, super durch einen entsprechenden Preamp kompensieren.
Ich habe das Mic an einem Audient ASP800 hängen. Die Tansformator-Schaltung (Iron) des Audient (und auch die Röhrensimulation (HMX)) ergänzen das TLM 49 hervorragend. Ich denke, dass sich mit den meisten färbenden, "analog-klingenden" Preamps ähnliche Ergebnisse erzielen lassen.
Auch ohne eine solche Ergänzung klingt das TLM 49 aber hervorragend.

Der Frequenzgang ist ganz klar für Vocals abgestimmt und funktioniert mit vielen Stimmen sehr gut.
Ich habe das TLM 49 bisher ausschließlich als Vocal-Mic verwendet und kann also nichts zu anderen Anwendungen sagen.

Die Ausstattung ist minimalistisch, bzw. es gibt keine! :D Kein Pad, kein Low Cut, kein sonstiger Mumpitz. Das stört mich persönlich überhauptnicht und kann sogar als Vorteil betrachtet werden (weniger Teile = weniger potentielle Fehlerquellen und leichter/günstiger zu warten!)

Die Verarbeitung ist Neumann-typisch großartig!

Unbedingt beachten sollte man das relativ hohe Gewicht! Ein entsprechend schwerer Ständer mit großer Grundfläche/Standfläche und ggf. Gegengewicht ist Pflicht, insb. wenn das Mikro an einem Ausleger betrieben werden soll!

Als hervorragendes "Middle-Class" Vocal Mic eine ganz klare Kaufempfehlung von mir.
Features
Sound
Verarbeitung
1
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