Harley Benton PJ-74 OW Vintage

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E-Bass

  • Vintage Serie
  • Korpus: afrikanische Erle
  • geschraubter Hals: kanadisches Ahorn mit Roseacer Skunk-Strip
  • Griffbrett: Blackwood
  • Dot Griffbretteinlagen
  • Halsprofil: D
  • Griffbrettradius: 350 mm
  • 20 Bünde
  • Mensur: 864 mm
  • Sattelbreite: 42 mm
  • Double Action Trussrod
  • Tonabnehmer: Roswell PBA / JBA Alnico-5 Single Coils
  • 2 Volume- und 1 Tonregler
  • Hardware: Deluxe Chrom
  • Deluxe Messing-Sättel
  • Classic PB-Style Mechaniken
  • Saiten ab Werk: Daddario EXL .045 - .105
  • Farbe: Vintage WhiteHochglanz
Erhältlich seit August 2017
Artikelnummer 409652
Verkaufseinheit 1 Stück
Farbe Weiß
Korpus Erle
Hals Ahorn
Griffbrett Blackwood
Bünde 20
Mensur Longscale
Tonabnehmerbestückung JP
Elektronik Passiv
Inkl. Koffer Nein
Inkl. Gigbag Nein
179 €
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Preiswerter Klassiker

Der PJ-74 ist ein viersaitiger E-Bass aus Harley Bentons Vintage-Serie, die in Sachen Look und Sound klassisch ist, dabei aber freundlich zum Geldbeutel bleibt. Bewährte Hölzer treffen hier auf hochwertige Markentonabnehmer von Roswell, die mit ihren AlNiCo-Magneten einen Sound liefern, die man in der niedrigen Preisklasse kaum so erwarten würde. Hierbei kommen ein regulärer Single Coil für einen knackigen Sound am Steg und ein Split Coil mit besserer Störgeräuschreduzierung und mehr Low End an Halsposition zum Einsatz.

Bewährte Zutaten

Das Label "Vintage-Serie" bezieht sich nicht nur auf das Aussehen des PJ-74 sondern natürlich auch auf seine Zutaten und diese sind ganz traditionsbewusst ein Erlekorpus in Verbund mit einem Ahornhals. Einzig die Wahl für das Griffbrett fällt dank CITES-Abkommen nicht auf das inzwischen geschützte Palisanderholz, sondern auf Blackwood. Obwohl Maße wie die kräftigen 42mm Sattelbreite und die 20 Bünde typisch für Vintage-Instrumente sind, bieten das moderne D-Profil des Halses und das flache Griffbrett die Annehmlichkeiten einer modernen Bespielbarkeit. Die Elektronik ist, wie in guten alten Zeiten, rein passiv. Zwei Volumeregler und eine Tonblende stehen zur Gestaltung des Sounds zur Verfügung. Ab Werk ist der Harley Benton PJ-74 mit hochwertigen Saiten von D'Addario bestückt.

Ideal für den Einstieg

Wer gerade mit seiner musikalischen Karriere beginnt und dies gerne mit einem Klassiker tun möchte, findet im Harley Benton PJ-74 sicher einen passenden Partner. Hier bekommt der ambitionierte Einsteiger ein traditionelles Aussehen, gepaart mit traditionellen Sounds und davon sogar noch mehrere dank zusätzlichem Roswell-JBA-Pickup. Aber auch für Gitarristen, die auf der Suche nach einem Zweitinstrument sind, um ab und zu mal Bass zu spielen oder die selbstständig für das Low End im eigenen Homestudio sorgen wollen, ist der PJ-74 eine Empfehlung.

Über Harley Benton

Seit 1998 bedient die Marke Harley Benton die Bedürfnisse vieler Gitarristen und Bassisten. Neben einer umfangreichen Bandbreite an Saiteninstrumenten bietet die Hausmarke des Musikhauses Thomann auch jede Menge Verstärker, Lautsprecher, Effektpedale und weiteres Zubehör an. Insgesamt umfasst die Palette über 1.500 Produkte. Gefertigt von etablierten Herstellern, überzeugen alle Artikel von Harley Benton durch Qualität, Zuverlässigkeit und einen dennoch günstigen Preis. Durch die ständige Erweiterung des Portfolios, bietet Harley Benton so stets neue und innovative Produkte für den musikalischen Alltag.

Von Rock bis Soul

Das favorisierte musikalische Territorium eines PJ-74 sind sicher Stilistiken wie Blues, Rock, Heavy aber genauso Soul, R&B und deren Artverwandte. Überall hier kommen die Stärken des kräftigen Split-Coil-Sounds besonders zur Geltung. Einer seiner großen Vorteile ist ja die unkomplizierte Einbettung in den Mix, denn hier sitzt er ganz von alleine im Frequenzband genau zwischen Drums und Gitarren bzw. Keyboards. Der drückende Punch des PJ-74 eignet sich aber auch hervorragend, um Overdrive bzw. Distortion-Pedalen und/oder Röhrenamps die erwünschte Verzerrung zu entlocken.

162 Kundenbewertungen

125 Rezensionen

M
Super Bass, jedoch nicht ohne Kritik
McMarc 08.02.2022
Die Optik des PJ 74 hatte es mir schon vor Monaten angetan. So stellte ich mir einen Vintage Bass vor. Die aktuell technische „Verfeinerung“, auch als PJ bekannt, indem man dem klassischen Preci Setup einen zusätzlichen Bridge Pickup wie beim Jazz Bass spendiert, reizte mich ebenfalls.

Also bestellt und ein paar wenige Tage später erhalten. Frisch aus der Verpackung, gute Einstellung von Hals und Saitenhöhe, prima, dachte ich, das habe ich schon anders erlebt.

Nun folgte der Blick ins Detail und da waren dann doch ein paar Sachen, die wirklich Verbesserungspotential haben.

Die Bundstäbchen stehen zwar nicht über, sind aber schlecht entgratet. Ferner befinden sich an der Seite des Griffbrettes teilweise kleine Cuts, hier hat wohl (die Maschine?) beim Abtrennen der Bundstäbe nicht besonders vorsichtig gearbeitet. Der Halssattel war ebenfalls schlecht entgratet, die Saiten klemmten regelrecht in der Nut. Der Skunk-Strip steht minimal hervor und eine Stelle am Übergang zur Kopfplatte ist leicht rau. Etwas mehr Liebe beim abschleifen hätte man erwarten dürfen. Die Ausfräsung der Schraube für den Halsspannstab ist nicht sauber auslackiert. Das Griffbrett freute sich gierig auf eine Behandlung mit Lemon Oil.

Nur Negatives? Nein, denn die Optik ist traumhaft. Die Bespielbarkeit des Halses ebenfalls. Die Regler laufen wertig und effektiv. Der Klang ist wunderbar ausgewogen und durchaus vielseitig (durch den zusätzlichen Bridge Pickup). Eine hier und da geäußerte Kritik in Richtung schlechte Abschirmung, kann ich nicht bestätigen. Ich habe keine signifikanten Einstreuungen, trotz vieler Quellen (Trafos, WLan etc.). Auch einen schwachen Bridge Pickup oder scharfkantige Splitcoils kann ich nicht bestätigen. Vielleicht hat HB hier zwischenzeitlich nachgebessert?

Fazit: Ich würde ihn jederzeit ein 2 mal kaufen und empfehlen. Da ich handwerklich einigermaßen fit bin und über entsprechende Werkzeuge und Pflegemittel verfüge, waren die negativen Punkte zeitig beseitigt und nun wäre er volle 5 Sterne wert. Auch wenn hier HB wieder ein überragendes Preis/Leistungsverhältnis liefert, hätte ich mir eine bessere Qualitätskontrolle gewünscht. Mein PB 50 von HB, für 119 Euro, hatte die oben genannten Schönheitsfehler nicht. Auch in diesem günstigen Segment geht man davon aus, dass die Genauigkeit der Fertigung mit dem Preis steigt.
Features
Sound
Verarbeitung
3
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S
Was doch alles möglich ist, für wenig Geld
Skytimewatcher 05.03.2022
Meine Bewertung bezieht sich nach 3 Tagen rein trocken spielen, da Verstärker noch zusammen gespart wird, auf die sehr gute Optik, Haptik und dem vorzüglich gut eingestellten, seitens Thomann ausgelieferten, Harley Benton Bass PJ-74 OW.
Werde es hier dann in einem Nachtrag ergänzen, bezüglich Abschirmung, Klang der Tonabnehmer und Elektronik Potis ect.
Ich bin immer noch erstaunt was möglich ist, nicht nur bezüglich der einwandfreien optischen Glanzleistung im Lack, Hals, Nut, Halstasche, bei diesem Preis von nur 189€, bei mir keinerlei Klebereste an der Nutt oder sonstwo wie Bünde ect. Fräsung für die Saitentiefe in der Nut alles tadellos, wie aus dem Ei gepellt.
Die am Hals unten zu der Handfläche drei etwas scharfkantigen Bünde im dritten, fünften und zehnten Bund kann ich für diesen Preis sehr wohl verschmerzen.
Der Bass kam excellent bundrein eingestellt bei mir an, meine Hochachtung dafür!
Die Mechaniken zum Stimmen tun ihren Dienst für den Preis den man eben halt bezahlt, juckt mich nicht ich komme damit gut zurecht und sie halten nach vier Tagen überprüfen die Stimmung.
Das Klangverhalten trocken ohne Verstärker, ist wirklich erstaunlich! Das Sustain ist hervorragend, dass hab ich bei meinem Markus Miller Swamp Ash 1 Generation so nicht gehabt, ebenso nicht bei meinem Maruszczyk Frog Beta 4a, die sich bis 2016 in meinem Besitz befanden.
Sollte sich das ganze mit Verstärker so fortsetzen, frage ich mich warum man mehr Geld für einen Bass ausgeben soll?!
Sicherlich ist das Griffbrett in Blackwood eben nur ein look, nicht echt, jedoch sieht es schön aus.
Nach 2 Tagen einen neuen sauberen Abwaschlappen, gut ausgewaschen und ausgewrungen, über das Griffbrett ordentlich sauber putzen und die Fingerkuppen der rechten Hand sind nun nicht mehr leicht geschwärzt . Es ist ja nur ein Blackwood look, welches jedoch nicht im geringsten ausgetrocknet bei mir ankam, wie ich es in anderen Bewertungen gelesen habe.
Auch dafür meine Hochachtung an Thomann, sie lesen sehr wohl nicht nur die Bewertungen hier.
Die Bespielbarkeit dieses Harley Benton Bass war nach dem Auspacken wirklich schon gut und das einstellen der Saitenlage, Halskrümmung andere Saiten ect, nun diese Angelegenheit ist so vielfältig individuell für jeden so anzupassen, wie jedem das seine an Musikrichtung eben ist und ließ sich bei mir einwandfrei völlig problemlos handhaben.
Alles in allem bin ich bis jetzt mehr als rundum zufrieden und vielen Dank für die schnelle Abwicklung meiner Bestellung und Zusendung, wertes Thomann Team.
Features
Sound
Verarbeitung
2
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B
Preiswert und gut
Basshamster 24.02.2020
Nutze den Bass als Einsteiger und Lernender.

Er kam spielbereit eingestellt bei mir an.
Von den Dimensionen ist es ein Preci (dicker und am Sattel relativ breiter Hals). Der Klang mit dem P-Pickup ist wie erwartet kräftig.
Ansonsten gilt das schon Gesagte - die Pickups sind scharfkantig und etwas nachlässig und schief montiert, der J-Pickup ist etwas leiser - alles aber kein wirkliches Problem.

Was problematisch werden könnte, ist die Abschirmung - es gibt nämlich keine. Es brummt und brutzelt sobald man die Hand von den Saiten nimmt. Einen Computer-Monitor sollte man nicht in der Nähe haben. Werde die Elektronik also noch mal angehen müssen.

Zum Gewicht - er wiegt nur 3,6 kg - wirklich!
Klopft man auf den Korpus, wird auch klar warum. Das Holz (afrikanische Erle) ist nicht sehr dicht, klingt wie Kiefer. Dadurch ist der Bass dann auch deutlich kopflastig. Mit einem breiten Gurt geht es aber ganz gut. Wie aber der baugleiche 5-Saiter funktionieren soll...?

Fazit:
Sieht gut aus und ist technisch für den Anfang völlig ausreichend.
Werkssaiten sind sehr brauchbar, Mechaniken und Potis der Preisklasse entsprechend und völlig ausreichend.
Zusätzliche Abschirmung ist ein Muss, weitere Upgrades lohnen m.E. nicht (braucht es aber auch nicht). Die Halsform ist nichts für Jazz Bass Freunde.

Übrigens - ein Fender SQ CV 70s Jazz Bass wiegt ein Kilo mehr, ist nicht kopflastig und macht in derselben Umgebung absolut keine Störgeräusche - und klingt mit Ahorn Body deutlich erwachsener (ist aber auch gut 2x so teuer).

Fazit 1:
Kein schlechter Bass für den Anfang, sieht gut aus, klingt gut und ist überraschend leicht.
Nacharbeit ist nötig (Abschirmung) und das geringe Gewicht ist zumindest klanglich kein Vorteil.
Preiswert und ausreichend, wenn man die Problemzonen ignorieren kann.

Update nach ein paar Wochen:
Habe den Bass jetzt doch komplett zerlegt, am Hals die Bundenden entschärft, die Bünde poliert und das Griffbrett geölt (war richtig trocken).
Die Elektronik habe ich ausgebaut und alle Fächer mit Abschirmlack behandelt (es war wirklich gar keine Abschirmung vorhanden), das Schlagbrett mit Kupferfolie beklebt und alles mit der Masse verbunden - es brummt jetzt nichts mehr!

Die schiefen P-Pickups hatten ihre Ursache in völlig schief eingeschraubten Schrauben und dazu sehr ungünstig (als Längsstreifen zwischen den beiden Schrauben) geklebter Schaumstoffunterlage (das musste dann wegkippen).
Also statt dem langen je zwei kurze Stücken quer geklebt und die schiefen Schraubenlöcher verfüllt und neue gesetzt - jetzt kann man den Abstand für jede Saite fein justieren und die Pickups bleiben in der Saitenebene.
Noch deutlicher wird am demontierten Bass allerdings der oben erwähnte Eindruck vom Korpusholz - es ist weich und (zu) leicht. Der Lack deckt das zu und schützt das Holz wahrscheinlich auch vor mechanischer Belastung.
Hier kommen wahrscheinlich aus Kostengründen sehr unterschiedliche Holzchargen zum Einsatz, da das bisher wohl nicht aufgefallen ist.
Am Ende habe ich noch Fender Flatwounds aufgezogen - jetzt macht er richtig Spass.

Fazit 2:
Wer billig kauft muss basteln, sollte Spass daran haben und darf die Arbeitszeit nicht mit einrechnen.
Ansonsten eher etwas mehr ausgeben. Es lohnt sich m.E. auch nicht, den Bass mit anderen Komponenten (Pickups) aufzuwerten. Die Holzbasis ist das nicht wert.
Features
Sound
Verarbeitung
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M
So lala
Monotype 07.12.2020
Contra:
Wie oft bemerkt immer noch null Schirmung/Erdung.
Das Jazz Pickup ist quasi unbrauchbar. Pegel voll daneben, Klang jenseits jeglicher Singlecoil-Klarheit.
Potis sind billiger Schund. Potiknoepfe sind schief und schrabben zeitweise am Guard.
Seitenlage stimmt nicht - surrt froelich vor sich hin.

Pro:
Hals ist 1a obwohl die Nut besser ersetzt werden sollte.
Insgesamt trotz allem guter Sound und Handling

Im Ende ein PJ der nur als P taugt.
Features
Sound
Verarbeitung
2
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