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Harley Benton PJ-74 OW Vintage

E-Bass

  • Vintage Serie
  • Korpus: afrikanische Erle
  • geschraubter Hals: kanadisches Ahorn mit Roseacer Skunk-Strip
  • Griffbrett: Blackwood
  • Dot Griffbretteinlagen
  • Halsprofil: D
  • Griffbrettradius: 350 mm
  • 20 Bünde
  • Mensur: 864 mm
  • Sattelbreite: 42 mm
  • Double Action Trussrod
  • Tonabnehmer: Roswell PBA / JBA Alnico-5 Single Coils
  • 2 Volume- und 1 Tonregler
  • Hardware: Deluxe Chrom
  • Deluxe Messing-Sättel
  • Classic PB-Style Mechaniken
  • Saiten ab Werk: Daddario EXL .045 - .100
  • Farbe: Vintage WhiteHochglanz
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Soundbeispiele

 
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  • Fingered Funk Neck and Bridge
  • Grind Neck and Bridge
  • Metal Neck and Bridge
  • Rock Neck and Bridge
  • Slap Neck and Bridge
  • Soundcheck
  • Swing Thumb Neck

Weitere Infos

Farbe Weiß
Korpus Erle
Hals Ahorn
Griffbrett Blackwood
Bünde 20
Mensur Longscale
Tonabnehmerbestückung JP
Elektronik Passiv
Inkl. Koffer Nein
Inkl. Gigbag Nein

Preiswerter Klassiker

Der PJ-74 ist ein viersaitiger E-Bass aus Harley Bentons Vintage Serie, die sich in Sachen Look und Sound an den großen klassischen Vorbildern orientiert, dabei aber freundlich zum Geldbeutel bleibt. Der tieffrequente Archetyp schlechthin ist der Precision-Bass, und dieser stand auch beim PJ-74 Pate, allerdings deutet schon das Kürzel PJ darauf hin, dass auch der Jazz Bass seine Finger im Spiel hat, und zwar mit einem Single Coil als Bridgepickup. So erhält man eine erweiterte klangliche Palette und ein „Best Of Both Worlds“. Optisch und vom Spielgefühl her ist der PJ-74 aber ein waschechter P-Style-Bass, der traditionelles Design und klassische Sounds zu einem attraktiven Preis vereint.

Bewährte Zutaten

Das Label Vintage Serie bezieht sich nicht nur auf das Aussehen des PJ-74 sondern natürlich auch auf seine Zutaten und diese sind ganz traditionsbewusst ein Erlekorpus in Verbund mit einem Ahornhals. Einzig die Wahl für das Griffbrett fällt dank CITES-Abkommen nicht mehr auf Palisander, sondern auf Blackwood. Obwohl Maße wie Sattelbreite und die Anzahl der Bünde (20) sich an das Original anlehnen, bieten das moderne D-Profil des Halses und das flache Griffbrett die Annehmlichkeiten einer modernen Bespielbarkeit. Als Halstonabnehmer kommt der berühmte Split Coil zum Einsatz, der für ein ordentliches Pfund im Bassbereich sorgt. Für die knackigen Mitten und Höhen ist dann wahlweise der Single Coil in der Bridgeposition zuständig. Die Elektronik ist, wie in guten alten Zeiten, rein passiv. Zwei Volumeregler und eine Tonblende stehen zur Gestaltung des Sounds zur Verfügung. Ab Werk ist der Harley Benton PJ-74 mit hochwertigen Saiten von D'Addario bestückt.

Ideal für den Einstieg

Wer gerade mit seiner musikalischen Karriere beginnt und dies gerne mit einem Klassiker tun möchte, findet im Harley Benton PJ-74 sicher einen passenden Partner. Hier bekommt der ambitionierte Einsteiger ein traditionelles Aussehen, gepaart mit traditionellen Sounds und davon sogar noch mehrere dank zusätzlichem J-Pickup. Aber auch für Gitarristen, die auf der Suche nach einem Zweitinstrument sind, um ab und zu mal Bass zu spielen oder die selbstständig für das Low End im eigenen Homestudio sorgen wollen, ist der PJ-74 eine Empfehlung.

Über Harley Benton

Seit 1997 bedient die Marke Harley Benton die Bedürfnisse vieler Gitarristen und Bassisten. Neben einer umfangreichen Bandbreite an Saiteninstrumenten bietet die Hausmarke des Musikhauses Thomann auch jede Menge Verstärker, Lautsprecher, Effektpedale und weiteres Zubehör an. Insgesamt umfasst die Palette über 1.500 Produkte. Gefertigt von etablierten Herstellern, überzeugen alle Artikel von Harley Benton durch Qualität, Zuverlässigkeit und einen dennoch günstigen Preis. Durch die ständige Erweiterung des Portfolios, bietet Harley Benton so stets neue und innovative Produkte für den musikalischen Alltag.

Von Rock bis Soul

Das favorisierte musikalische Territorium eines PJ-74 sind sicher Stilistiken wie Blues, Rock, Heavy aber genauso Soul, R&B und deren Artverwandte. Überall hier kommen die Stärken des kräftigen Split-Coil-Sounds besonders zur Geltung. Einer seiner großen Vorteile ist ja die unkomplizierte Einbettung in den Mix, denn hier sitzt er ganz von alleine im Frequenzband genau zwischen Drums und Gitarren bzw. Keyboards. Der drückende Punch des PJ-74 eignet sich aber auch hervorragend, um Overdrive bzw. Distortion-Pedalen und/oder Röhrenamps die erwünschte Verzerrung zu entlocken.

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124 Kundenbewertungen
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  • 4
  • 3
  • 2
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4.6 /5
  • Features
  • Sound
  • Verarbeitung
Gesamt
Features
Sound
Verarbeitung
Ideal nicht nur für Anfänger
schmaler68, 29.11.2017
Ich brauchte ein "Arbeitsgerät" da mein 30Jahre alter Rockinger demnächst zum neu Bundieren muss und daher habe ich mich aus Kostengründen für diesen Bass entschieden. Ich besitze auch schon einen Harley Benton Fretless (bis auf Elektrik auch sehr gut) und habe da schon meine Erfahrungen mit gesammelt. Diesmal bin ich überrascht das ein perfekt eingestelltes Instrument in meinen Händen lag. Super sieht er auch noch aus, der Lack ist tadellos, die Holzverarbeitung super. Er lässt sich besser spielen als so mancher Sieben-ender. Und ich habe schon viele Bässe getestet und gespielt. Jetzt kommt der Stecker rein, und OH, nein, es brutzelt wenn man über die Saiten fährt, da ist die Masse am Steg wohl nicht richtig dran...ja, Steg ab, etwas länger abisoliert, wieder drauf und gut. Erster Test. P-Pickup, WOW, der klingt ja geil, ich bin verzückt und bekomme das grinsen nicht mehr aus dem Gesicht...Steg-Pickup dazu, Hm, gut funky aber fängt an ein wenig Störgeräusche zu machen...Steg-Pickup allein: Na ja, dünn, brummt, unbrauchbar. Wer als SemiProfi das Instrument nutzen will, sollte also gleich drei hochwertige Potis mitbestellen und ein vernünftigen Stegpickup.

Positiv: Sehr gute Verarbeitung von Holz und Lack. Extrem gut eingestellt. P-Bass-Pickup sehr rauscharm und sehr guter Sound.

Negativ: Die billigen Potis, der schlechte Stegpickup (zu wenig Windungen, zu dünner Draht?), die schlecht geerdete Brücke, das Pickguard mit der gedruckten Optik ist nicht mein Fall. Aber sicher Geschmacksache...

Zu den Sternchen: Bei dem Sound hätte ich eigentlich noch einen Stern mehr abziehen müssen wegen dem Stegpickup, aber weil das Holz so gut singt und der P-Pickup so drückt, ziehe ich nur einen ab.
Gleiches gilt für die schlechten Potis und den Massefehler an der Brücke, doch da habe ich nichts abgezogen, weil die sonstige Verarbeitung und Einstellung sehr nahe an Intrumente herankommt die preislich sogar über den Tausender gehen...Hut ab Harley Benton. Ihr braucht nur einen neuen Elektriker ;-)

Fazit: Ein Instrument für Anfänger und sogar für SemiProfis die mit wenig Aufwand einen Sieben-ender-Killer haben möchten, anderer Steg-Pickup, Shielding und andere Potis. Also mir gefällt das Teil.
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Gesamt
Features
Sound
Verarbeitung
So lala
Monotype, 07.12.2020
Contra:
Wie oft bemerkt immer noch null Schirmung/Erdung.
Das Jazz Pickup ist quasi unbrauchbar. Pegel voll daneben, Klang jenseits jeglicher Singlecoil-Klarheit.
Potis sind billiger Schund. Potiknoepfe sind schief und schrabben zeitweise am Guard.
Seitenlage stimmt nicht - surrt froelich vor sich hin.

Pro:
Hals ist 1a obwohl die Nut besser ersetzt werden sollte.
Insgesamt trotz allem guter Sound und Handling

Im Ende ein PJ der nur als P taugt.
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Gesamt
Features
Sound
Verarbeitung
Preiswert und gut
Basshamster, 24.02.2020
Nutze den Bass als Einsteiger und Lernender.

Er kam spielbereit eingestellt bei mir an.
Von den Dimensionen ist es ein Preci (dicker und am Sattel relativ breiter Hals). Der Klang mit dem P-Pickup ist wie erwartet kräftig.
Ansonsten gilt das schon Gesagte - die Pickups sind scharfkantig und etwas nachlässig und schief montiert, der J-Pickup ist etwas leiser - alles aber kein wirkliches Problem.

Was problematisch werden könnte, ist die Abschirmung - es gibt nämlich keine. Es brummt und brutzelt sobald man die Hand von den Saiten nimmt. Einen Computer-Monitor sollte man nicht in der Nähe haben. Werde die Elektronik also noch mal angehen müssen.

Zum Gewicht - er wiegt nur 3,6 kg - wirklich!
Klopft man auf den Korpus, wird auch klar warum. Das Holz (afrikanische Erle) ist nicht sehr dicht, klingt wie Kiefer. Dadurch ist der Bass dann auch deutlich kopflastig. Mit einem breiten Gurt geht es aber ganz gut. Wie aber der baugleiche 5-Saiter funktionieren soll...?

Fazit:
Sieht gut aus und ist technisch für den Anfang völlig ausreichend.
Werkssaiten sind sehr brauchbar, Mechaniken und Potis der Preisklasse entsprechend und völlig ausreichend.
Zusätzliche Abschirmung ist ein Muss, weitere Upgrades lohnen m.E. nicht (braucht es aber auch nicht). Die Halsform ist nichts für Jazz Bass Freunde.

Übrigens - ein Fender SQ CV 70s Jazz Bass wiegt ein Kilo mehr, ist nicht kopflastig und macht in derselben Umgebung absolut keine Störgeräusche - und klingt mit Ahorn Body deutlich erwachsener (ist aber auch gut 2x so teuer).

Fazit 1:
Kein schlechter Bass für den Anfang, sieht gut aus, klingt gut und ist überraschend leicht.
Nacharbeit ist nötig (Abschirmung) und das geringe Gewicht ist zumindest klanglich kein Vorteil.
Preiswert und ausreichend, wenn man die Problemzonen ignorieren kann.

Update nach ein paar Wochen:
Habe den Bass jetzt doch komplett zerlegt, am Hals die Bundenden entschärft, die Bünde poliert und das Griffbrett geölt (war richtig trocken).
Die Elektronik habe ich ausgebaut und alle Fächer mit Abschirmlack behandelt (es war wirklich gar keine Abschirmung vorhanden), das Schlagbrett mit Kupferfolie beklebt und alles mit der Masse verbunden - es brummt jetzt nichts mehr!

Die schiefen P-Pickups hatten ihre Ursache in völlig schief eingeschraubten Schrauben und dazu sehr ungünstig (als Längsstreifen zwischen den beiden Schrauben) geklebter Schaumstoffunterlage (das musste dann wegkippen).
Also statt dem langen je zwei kurze Stücken quer geklebt und die schiefen Schraubenlöcher verfüllt und neue gesetzt - jetzt kann man den Abstand für jede Saite fein justieren und die Pickups bleiben in der Saitenebene.
Noch deutlicher wird am demontierten Bass allerdings der oben erwähnte Eindruck vom Korpusholz - es ist weich und (zu) leicht. Der Lack deckt das zu und schützt das Holz wahrscheinlich auch vor mechanischer Belastung.
Hier kommen wahrscheinlich aus Kostengründen sehr unterschiedliche Holzchargen zum Einsatz, da das bisher wohl nicht aufgefallen ist.
Am Ende habe ich noch Fender Flatwounds aufgezogen - jetzt macht er richtig Spass.

Fazit 2:
Wer billig kauft muss basteln, sollte Spass daran haben und darf die Arbeitszeit nicht mit einrechnen.
Ansonsten eher etwas mehr ausgeben. Es lohnt sich m.E. auch nicht, den Bass mit anderen Komponenten (Pickups) aufzuwerten. Die Holzbasis ist das nicht wert.
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Features
Sound
Verarbeitung
absolute Kaufempfehlung
Ralf958, 21.05.2019
Nach der, wie üblich, schnellen Lieferung, erst Mal die totale Überraschung. Der Bass ist einfach wunderschön. Farbe ist dunkler und gelblicher als auf den Fotos (fast wie Buttercream bei 7-ender). Das Pickguard ist ein Traum (alles tief dunkelrot). Definitiv nicht das Teil von den Fotos. Aber jetzt zum Wichtigsten: Nachdem ich den Stegpickup näher an die Saiten gestellt habe, ist der Sound richtig Geil. Typisch Preci, aber durch den Stegpickup mit mehr Möglichkeiten. Der Bass kam perfekt eingestellt zu mir. Saitenlage und Intonation, alles super. Verarbeitung ist 1A. Keine überstehenden Bundstäbchen, erstklassige Lackierung. Dieser Bass kann absolut mit sehr viel teureren Bässen, anderer Hersteller, mithalten. Liebes Thomann-Team, tut euch einen Gefallen und stellt aktuelle Bilder von dem Bass ins Netz. Der Bass, der mir geliefert wurde, sieht X-mal besser aus, als der auf den Fotos.
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