Harley Benton PB-20 BK Standard Serie

E-Bass

  • Korpus: Pappel
  • geschraubter Hals: Ahorn
  • Griffbrett: Amaranth
  • Dot Inlays
  • Halsprofil: modernes C
  • 20 Bünde
  • Mensur: 864 mm
  • Sattelbreite: 42 mm
  • Double-Action Trussrod
  • 1 PB-Style Tonabnehmer
  • 1 Volume- und 1 Tonregler
  • Hardware: Chrom
  • klassische PB-Style Mechaniken
  • Saitenstärke: 045 - 105
  • Farbe: Schwarz Hochglanz
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Soundbeispiele

 
0:00
  • Jazz
  • Rock
  • Rhythm & Blues

Weitere Infos

Farbe Schwarz
Korpus Linde
Hals Ahorn
Griffbrett Amaranth
Bünde 20
Mensur Longscale
Tonabnehmerbestückung P
Elektronik Passiv
Inkl. Koffer Nein
Inkl. Gigbag Nein

Preiswerter Klassiker

Der Harley Benton PB-20 ist ein viersaitiger Bass im P-Style und besonders interessant für Bassisten/innen, die den Look und den Sound eines Klassikers bevorzugen, aber dafür keine Unsummen ausgeben möchten. Der PB-20 lehnt sich in Sachen Design und Ausstattung an das amerikanische Vorbild aus den 60er Jahren an und bietet mit einem Split-Coil-Tonabnehmer und einer passiven Elektronik bereits eine erstaunliche klangliche Flexibilität. Ein simpler Bass ohne Batterie und ohne Einschränkungen zu einem Preis, der keine Schmerzen bereiten wird.

Reduziert aufs Maximum

Ein Korpus aus Pappel, ein Hals aus Ahorn und ein Griffbrett aus Amaranth sind die Grundzutaten des Harley Benton PB-20. Ganz wie beim Vorbild handelt es sich um eine Schraubhalskonstruktion, was entsprechend Attack im Sound verspricht. 20 Bünde bieten genügend Platz für Basslines aller Art und eine Sattelbreite von 42 mm, zusammen mit dem C-Profil des Halses, versprechen eine Bespielbarkeit, bei der man sich sofort zu Hause fühlt. Der typische Split Coil Pickup und eine passive Elektronik mit einem Volume- und einem Tone-Regler sind seit jeher das Rezept für den typischen P-Style-Sound, so auch beim PB-20. Bei einem Instrument spielt aber nicht nur der Klang, sondern auch die Optik eine große Rolle. Design, Finish, Vintage-Style-Stimmmechaniken und das Schlagbrett sorgen beim PB-20 für den entsprechend authentischen Look. Die schwarze Lackierung ist zudem absolut zeitlos und passt zu jeder Stilistik.

Viel Sound für wenig Geld

Der Harley Benton PB-20 richtet sich ganz klar an die preisbewussten Musiker/innen, die aber dennoch nicht auf die Optik, das Feel und den Sound eines Klassikers verzichten möchten. Stilistisch lässt sich der PB-20 trotz nur eines Tonabnehmers nicht in ein Korsett zwängen. Wie die Musikgeschichte beweist, ist er klanglich überall zu Hause, von Soul, Motown, Pop, Rock, Funk, bis R&B und Jazz. Insbesondere Einsteiger, welche zunächst ausprobieren möchten, ob ihnen das Bass-Spiel zusagt, werden sich über den geringen Preis freuen, wie auch Musiker, welche sich einen Bass als Zweitinstrument zulegen möchten.

Über Harley Benton

Seit 1997 bedient die Marke Harley Benton die Bedürfnisse vieler Gitarristen und Bassisten. Neben einer umfangreichen Bandbreite an Saiteninstrumenten bietet die Hausmarke des Musikhauses Thomann auch jede Menge Verstärker, Lautsprecher, Effektpedale und weiteres Zubehör an. Insgesamt umfasst die Palette über 1.500 Produkte. Gefertigt von etablierten Herstellern, überzeugen alle Artikel von Harley Benton durch Qualität, Zuverlässigkeit und einen dennoch günstigen Preis. Durch die ständige Erweiterung des Portfolios, bietet Harley Benton so stets neue und innovative Produkte für den musikalischen Alltag.

Für alle Situationen gerüstet

Wie bereits erwähnt, ist der PB-20 durchaus stilistisch flexibel einsetzbar. Sein Split Coil Pickup liefert einen mächtigen Sound mit viel Low End und der für einen Precision Bass typischen kehligen, fauchenden Note. Dadurch sitzt er jederzeit fett und präsent in jedem Mix, egal ob Live oder im Studio. Aufgrund des attraktiven Preises eignet sich der Harley Benton PB-20 auch hervorragend als Zweitbass. Von Harley Benton gibt es außerdem entsprechende Bass-Verstärker, welche eine sinnvolle Ergänzung im günstigen Bereich darstellen, zumal es den Bass auch direkt in Bundles mit allem nötigen Zubehör zu kaufen gibt.

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4.3 /5
  • Features
  • Sound
  • Verarbeitung
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Features
Sound
Verarbeitung
Mein erster Bass
EVS, 24.05.2013
Vor knapp zwei Jahren habe ich mir dieses Instrument gekauft, da ich nach langer Zeit ohne Musik zu machen etwas neues ausprobieren wollte.

Warum gerade dieser Bass?

Vor dem Kauf habe ich mich über die Bassisten meiner Lieblingsbands erkundigt, bei denen der Schwerpunkt stark Richtung Rockmusik tendiert und stellte fest, dass ziemlich viele Precision Bässe spielen und da dieser Bass eben diese Bauart hat fiel die Entscheidung auf dieses Instrument.

Nun zu meiner eigentlichen Bewertung:

---Korpus:---

Er bestelt aus Pappel, was ein einfach zu bearbeitendes und ziemlich leichtes Holz ist. Der Vorteil ist offensichtlich, dass man ihn länger im Stehen spielend tragen kann. Meiner Meinung nach ist das jedoch nicht so relevant, da man in der Regel als Anfänger meistens im Sitzen spielt und wenn man stehend spielt nicht annährend so lange wie z.B. bei einem Auftritt.
Ein großer Nachteil ist, dass der Bass sehr kopflastig ist. D.h. das Kopfende saust gerne schnell richtung Boden wenn man mal nicht aufpasst und den Hals immer gut festhält. Das leichte Gewicht vom Korpus übt da nur wenig Gegengewicht zum Hals aus, der aus schwereren und dichteren Hölzern besteht und auch durch die Länge eine größere Hebelwirkung hat. Bässe sind länger als Gitarren und dadurch ist dieser Punkt in meinen Augen ein wichtiger Punkt was das Spielkomfort angeht.

Von Beginn an wunderte ich mich über etwas, was im Inneren des Basses geraschelt hat. Als ich irgendwann die Schlagplatte abnahm um neue Tonabnehmer einzubauen sah ich auch warum: Nachdem ich sämtliche Sägespäne im Innenraum und um die Bohrlöcher entfernt habe entdeckte ich einige abgebrochene Zacken, die beim ausfräsen scheinbar vergessen wurden. Das Problem war aber einfach zu beheben, indem ich mit einer Zange diese Zacken abgebrochen und anschließend den ganzen "Müll" ausgekippt habe.

Die Regler für Lautstärke und Ton arbeiten gut. Sie können bloß leicht abfallen, da sie einfach nur aufgesteckt sind ohne zusätzliche Befestigung. Bei hochwertigeren Instrumenten wird das durch ein kleines Schräubchen verhindert, der den äußeren Teil des Knopfes (den man mit den Fingern berührt) mit der restlichen Mechanik des Knopfes fixiert.

Die Brücke ist sehr solide. Sie sitzt fest und erfüllt gut ihren Zweck. Wenn man die Saitenhöhe und Oktavreinheit einstellen möchte braucht jedoch man zusätzliche Inbusschlüssel, die leider nicht mitgeliefert wurden.

Die Verschraubung vom Hals ist auch sehr zufriedenstellend. Sitzt auch bombenfest und habe nichts daran auszusetzen.

---Hals:---

Hier kommen zwei bewährte Hölzer zum Einsatz: Ahorn und Palisander.
Die Bundstäbchen auf dem Griffbrett waren gut verarbeitet sprich keine all zu scharfe Kanten oder ähnliches. Der Hals ließ sich gut greifen und ich hatte ein gutes Spielgefühl. Lediglich die Intonation auf den hohen Lagen war etwas schwierig, da dort die Saiten sehr viel leichter schnarren als in den tiefen Lagen.

An der Kopfplatte befindet sich der Zugang zur Halsstabschraube, mit der man die Halskrümmung einstellen kann. Dafür ist auch der passende Inbusschlüssel dabei. Wichtig für Anfänger ist, dass man es damit nicht übertreiben sollte. D.h. wenn der Widerstand der Schraube immer größer wird sollte man nicht viel weiter schrauben, sonst wird der Hals irgendwann unbrauchbar.

Die Stimmmechaniken an der Kopfplatte sind hier und da etwas schwergängig. Bei mir war es oft an der dicken E-Saite der Fall. Aber sonst erfüllen sie gut ihren Zweck nämlich: der Bass bleibt lange stimmstabil.

---Sound:---

Ich empfehle dringend jedem Anfänger den Bass (lieber früher als später) mit neuen Saiten zu bestücken. Es wird keinen so schnell ruinieren, denn Saiten kosten schließlich deutlich weniger als Tonabnehmer oder Verstärker ;) . Der eingebaute Tonabnehmer hat einen relativ niedrigen Output und im Zusammenspiel mit den Werkssaiten (soweit ich weiß mit Nickel beschichtet) klingt der Sound sehr "dünn". Ich habe gute Erfahrungen gemacht mit Saiten, die komplett aus Stahl bestehen. Allein ein Saitenwechsel brachte mir ein richtiges "Wow!-Erlebnis". Das Anschlagen einer Saite hörte sich nicht mehr wie ein herzloses "pling..." an sondern ein deutlich voluminöseres und bassiges "Wumm!", so wie man es vom Musik hören im Alltag auch kennt. So macht das üben direkt viel mehr Spaß!

Der Sustain ist leider ein weiterer Schwachpunkt. Ich denke es liegt hauptsächlich am Pappelkorpus, der nun mal kein so gutes Klangholz ist. Dadurch, dass das Holz nicht so gut mit den Saiten mitschwingt werden die Saitenschwingungen vom Korpus (der nun mal den größten Teil vom Volumen des Instrumentes ausmacht) sozusagen abgedämpft, wodruch die Töne oft nicht so lange nachklingen wie man es gerne hätte.

--Fazit:---

Ich empfehle diesen Bass jedem, der Interesse am Bass spielen hat zum Ausprobieren ob es einem überhaupt liegt. Da kann man bei dem Preis nichts verkehrt machen.
In erster Linie jedoch finde ich es für solche Leute ideal, die im Musikbereich bisher wenig bis nichts zu tun hatten. Als solcher hat man ohnehin keine so hohen Ansprüche was die Klangqualität angeht wie Fortgeschrittene oder Profis und was für mich noch wichtiger ist, dass wenn man Spaß am Bass spielen entwickelt trainiert man parallel zu seinen Spielfähigkeiten auch das Gehör. Je weiter man kommt nimmt man beim Musik hören viel besser die verschiedenen Klangfarben deutlicher wahr und man entwickelt mit der Zeit eine Vorliebe für einen bestimmten Basssound, der beim nächsten Basskauf die Entscheidung viel leichter fallen wird wenn der Harley Benton einem nicht mehr genügt. Dann bleiben einem solche Situationen erspart wenn man einen Musikladen betritt oder online sich die ganzen verfügbaren Instrumente ansieht und nicht weiß wo man zuerst hingucken soll.

Ich hoffe, ich konnte Euch helfen
In diesem Sinne: Keep on Rocking!
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Zum Zweitbass auf Umwegen
Rolf Dieter, 23.10.2009
Ürsprünglich war der Harley Benton Bass für meine Tochter gedacht: Sie war auf dem "ich muß jetzt unbedingt Bass spielen lernen-Trip". Meinen, dem HBP120 (fast) baugleichen, Originalbass wollte ich ihr, aus sicher nachvollziehbaren Gründen, nicht zu Verfügung stellen, Deshalb bekam sie zu ihrem 15. Geburtstag die schwarze Kopie mit Ahornhals und Palisandergriffbrett.

Nätürlich war ich, bei diesem Superpreis, skeptisch, ob z.B. die Bundreinheit und Saitenlage stimmte (auch noch nach Jahren), denn ich wollte ihr schon etwas "Anständiges" schenken.
Es hat alles gestimmt, auch die Verarbeitung und die sehr stabile Hardware.
Der Sound ist warm und voll, aber man kann den Bass auch ganz anständig zum "knurren" bringen. Außerdem ist er nicht ganz so schwer wie das Original, was bei jungen Einsteigern eine nicht unwesentliche Rolle spielt.

Meine Tochter war überglücklich und übte taglich, mit mehr oder weniger großem Erfolg - bis der erste "richtige" Freund in ihr Leben trat. Damit war der Bass abgehakt - ein Strohfeuer.
Nicht für mich:

Ich habe ihn einfach zum Zweitbass gemacht. Das Original blieb im Koffer, die Bespielbarkeit und der Sound des Harley Benton-Basses ließen mich bisweilen vergessen, dass es sich dabei "nur" um eine Kopie handelte.

Es sind nun fast vier Jahre vergangen. Der Hals hat sich nicht verzogen, ist noch immer bundrein. Die verchromte Hardware ist noch genauso hochglänzend wie am ersten Tag.
Und meine Tochter schleicht inzwischen auch wieder um ihn herum...
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Toller Precision Bass für wenig Geld!
Ralf2062, 04.08.2014
Ich habe mir den Harley Benton PB-20 Standard BK als "Probe-Bass" gekauft - um das Bassen einfach einmal auszuprobieren. Der Bass kam nach 2 Tagen gut verpackt hier an und ich habe ihn sofort angetestet. Mein erster Eindruck: das gibts nicht. Soviel Gegenwert für sein Geld bekommt man sonst nirgendwo. Mittlerweile spiele ich den Bass seit einigen Monaten mit wachsender Begeisterung - auch wegen meinen Erfahrungen mit leichten und einfachen Modifikationen.

Verarbeitung:
Ich frage mich, wie es möglich ist, für so wenig Geld eine so gelungene Verarbeitung hinzubekommen. Alles funktioniert genau so, wie es sein soll. Die Mechaniken sind stabil und funktionieren zuverlässig, der Steg ist massiv genug, damit er auch noch eine ganze Weile seinen Dienst verrichtet, die Bünde sind sauber verarbeitet, eingepasst und entgratet, der Hals ist gerade und bundrein, die Gurt-Knöpfe fest und ausreichend sicher, das Schlagbrett passgenau und mit einer Schutzfolie bezogen, sowie durch eine Metallfolie unten am Schlagbrett ausreichend abgeschirmt. Die beiden Regler (Volume und Treble) sind Nebengeräusch-frei und wertig-schwergängig. Die Klingenbuchse ist sauber eingepasst und es wackelt nichts. Der Korpus ist sauber lackiert (oder foliert?) - ohne irgendwelche Macken, oder Blasen, allerdings kann ich nicht sagen, was genau das für ein Holz sein soll - sieht so aus wie MDF Material, wenn man das Schlagbrett einmal demontiert und einen freien Blick auf das Innenleben hat.
Das Griffbrett sieht sehr edel aus, ich denke aber, dass es nur furniert ist (was soll bei dem Preis auch anders machbar sein?). Es sind sowohl Inlays, als auch Bund-markierungen aufgebracht, was die Navigation auf den Saiten einfacher macht.

Ausstattung Serie:
Dieser Bass hat alles, was einen P-Bass auchmacht - aber nicht alles in der Serienausstattung sollte so bleiben, wie es HB vorgibt. Die Pickups sind sehr Output-schwach und wackeln durch schwache Federn in ihrer Aufnahme (die übrigens sehr passgenau im Schlagbrett gearbeitet ist). Die Serien-Saiten sind schlecht und müssen sofort gewechselt werden. Aber wenn das getan ist, kann sich der Bass nicht nur sehen, sonder auch hören lassen. Womit wir beim Sound sind:

Sound:
Mit den serienmäßigen Saiten und den serienmäßigen Pickups zeigt der Bass nur 20% von seinem Potential. Ich habe die Saiten sofort gegen Dean Markley BlueSteel getauscht und der Sound hat sich von 20% auf 50% verbessert. Die neuen Saiten führten auch zu einem deutlich reduzierten Schnarren, ohne dass ich die Saitenlage verändern musste.

Durch einen Austausch der Pickups durch Seymour Duncan Standard PB Pickups (die gibt's gebraucht für 30 EURO, oder neu für 60) wurde aus dem Harley Benton schon fast ein Fender PB. Unglaublich, was für eine Power und Brillianz diese PU bringen. Damit steigt das Sound-Potential auf unglaubliche 80-90%! Und das bei einem Bass für unter 80 EURO! Ich habe mal die Sustain Zeit gemessen bei einem A auf A-Saite: unglaubliche 40 Sekunden hält sich der Ton ohne abzusterben!

Umbau auf neue Seymour Duncan PB-Pickups:
Der Aufwand ist minimal, es muss lediglich das Pick-Guard runter und die Kappen von den Potis, sowie die Fixiermuttern von den Potis und der Klinkenbuchse. Alte PU raus und die neuen Seymour Duncan rein und das Lachen wird immer breiter :) Bitte beachten: im Serienzustand ist das Kabel, das von dem Volume Regler kommt oberflächlich nur eines; in Wirklichkeit sind das aber einmal Masse und Hot Wire (die Masse ist als Abschirmung um das Hot Wire gewickelt). Diese müsst ihr auftrennen und dann die neuen PU's einlöten. Dazu braucht ihr nicht mehr als einen kleinen Lötkolben, etwas Lötzinn und einen Saitenschneider. Diese Aufrüstung kann auch von einem totalen Laien einfach und schnell durchgeführt werden. Zeitaufwand ca. 30 Minuten für alle Arbeitsgänge.


Ich hoffe, euch damit einen ersten, umfassenden Eindruck vermittelt zu haben. Sowohl den einwandfreien Service von Thoman, als auch die Qualität dieses Billig-Basses kann sich sehen lassen! Weiter so!!
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Nix zu Meckern!
Chufu, 03.07.2014
Mittler weile habe ich 4 Gitarren von Harley Benton. Eine Akustische Konzertgitarre, eine E-Gitarre, eine halb akustische Ukulele und jetzt auch den PB-20 BK E-Bass. Bisher bin ich noch nie von Harley Benton enteusch worden. Trotz dem Harley Benton eigentlich einer der so verschrieenen Chinesischen billig Herstellern ist. Bis zum heutigen Tag kann ich nur sagen das die Bespielbarkeit und die robustheit der Instrumente besonders für Anfänger und Fortgeschrittene Musiker nur zu empfehlen ist. Die Investitionen halten sich in Grenzen. Besonders wenn man noch nicht so richtig weiss ob man mit dem Instrument überhaupt etwas anfangen kann. Da ist es sehr wichtig das man ein gut bespielbares Instrumen bekommt.
So wurde durch Harley Benton in mir eine neue Leidenschaft entfacht. Letzt endlich kam ich auch zu diesem Bass. Was soll ich groß sagen? Ich hab das Instrument bestellt. 3 Tage später konnte ich es zu Hause auspacken. Optisch gab es da schon mal garnichts zu meckern. Sah gut aus und war sogar noch sauberer verarbeitet als meine früheren Instrumente. War allerdings auch etwas teurer. Als nächstes überprüfte ich die Stimmung des Bass. Erstaunlicher weise war er nur ganz minimal verstimmt. Die beiden Regler am Bass funktionierten sehr gut. Für den Tonregler hätte ich mir in diesem Fall vieleicht eher einen Linearen Regler stat eines Logerythmischen Regler gewünscht. Damit wäre sicher eine feinere Reglung des Tones möglich gewesen. Als nächstes viel mir auf das besonders die tiefe E-Saite gerne ein bischen zum schnarren neigte. Da kam kurzerhand der kleinere der beiden Inbusschlüssel zu ehren. Damit stellte ich mir die Saitenlage etwas höher. Anschließend noch mal stimmen und jetzt ist alles in Butter. Jetzt ist die Bespielbarkeit einwandfrei.
Das Instrument ist Bundrein und Stimmstabiel. Einmal gestimmt braucht man es bei normaler Benutzung mehrere Tage nicht mehr zu stimmen. Das muß erst mal manch teureres Instrument leisten. Über den Sound kann man immer trefflich streiten. Der ist aber immer auch Geschmakssache. Mit Equalizern und Tonreglern läst sich der Ton immer noch anpassen aber der Grundklang des Basses ist schön knackig und E-Bassig. Der geht bei etsprechender Einstellung schon in die Magengrube. Wie es sich ghört. Er kann auch richtig Funkisch knackig klingen. Richtig schön groofig. Perfekt zum slappen. Das hängt natürlich auch von der Spieltechnik ab.

Fazit: Ich bin sehr zu frieden und das Instrument macht richtig Spaß. So soll es sein. Super Bass, wie gemacht für meine Zwecke. Meist Homerecording über eine DAW.
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