Harley Benton PJ-4 HTR Deluxe Serie E-Bass

E-Bass

  • Korpus: Erle
  • geschraubter Hals: Ahorn
  • Halsprofil: modernes C
  • Griffbrett: Roseacer
  • Dot-Einlagen
  • 20 Bünde
  • Mensur: 864 mm
  • Sattelbreite: 42 mm
  • Double-Action Trussrod
  • Tonabnehmer: 1 P-Style Split Coil und 1 J-Style Single Coil
  • 2 Volume- und 1 Tonregler
  • Chrom Hardware
  • klassische PJ-Style Mechaniken
  • Saitenstärke: .045 - .105
  • Farbe: Hot Rod Trans Rot Hochglanz
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Soundbeispiele

 
0:00
  • Jazz
  • Metal
  • Rock
  • Slap

Weitere Infos

Farbe Rot
Korpus Erle
Hals Ahorn
Griffbrett Palisander
Bünde 20
Mensur Longscale
Tonabnehmerbestückung JP
Elektronik Passiv
Inkl. Koffer Nein
Inkl. Gigbag Nein

Eine preiswerte Mischung

Der Harley Benton PJ-4 HTR Deluxe Serie E-Bass wirkt im ersten Moment wie ein ganz normaler P-Style Bass. Das Design stimmt schon mal: ein Erlenkorpus in einem roten „Hot Rod“-Finish“, durch welches die Maserung durchscheint. Der Ahornhals des passiven Basses wirkt mit seinen 20 Bünden zunächst völlig gewöhnlich, so richtig besonders wird es dann aber beim Griffbrett: Es besteht aus dunkel gebackenem Ahorn namens Roseacer - ein gelungener Palisanderersatz, denn für das geschützte Holz müssen heutzutage ja Alternativen her. Doch das wirklich überzeugendste Feature ist schließlich die Pickup-Mischung. Das „PJ“ im Namen rührt nämlich daher, dass hier das Beste aus beiden Welten kombiniert wird - und zwar ein P-Style-Splitcoil mit einem J-Style-Singlecoil. Damit eröffnet sich eine große Soundpalette, noch dazu zu einem unschlagbaren Preis.

P-Style-Design mit extra Tonabnehmer

Der PJ-4 HTR gleicht haptisch zunächst einem P-Style-Bass - Unterschiede gibt es allerdings bezüglich der Hardware. Hier findet sich neben dem typischen P-Style-Splitcoil auch ein J-Style-Singlecoil. Die beiden Tonabnehmer sind über separate Volume-Regler ansteuerbar. Damit bekommen Bassisten den typisch mittigen und knurrigen Rocksound mit viel Fundament vom Splitcoil, aber auch die twangigen Höhen und den Punch vom Singlecoil. In dieser Kombination wird der Sound dann erst recht durchsetzungsfähig. Wem das nicht genügt, der bekommt durch den passiven Tone-Regler einen dumpferen, Vintage-ähnlichen Sound. Die Soundmöglichkeiten sind also vielfältig. Die verchromten Stimmmechaniken besitzen ein eigenes Design und sind um einiges kleiner als klassische P-Style-Mechaniken. Damit ist der Bass überhaupt nicht kopflastig, und das bei einem optimalen Gewicht.

Nicht nur Einsteiger kommen auf ihre Kosten

Auch Sparfüchse sind willkommen, denn hier bekommt man einen extrem preiswerten Bass mit vielen klanglichen Möglichkeiten. Perfekt also, um als Einsteiger seinen Sound zu finden und viel zu üben. Dabei ist auch das moderne C-Profil des Halses hilfreich, das angenehm in der Hand liegt. Der Harley Benton PJ-4 HTR ist aber nicht nur etwas für komplette Neulinge. Auch den einen oder anderen Gitarristen könnte dieser Bass ansprechen. So lässt er es beispielsweise zu, sich spaßeshalber und für wenig Geld am Bass auszuprobieren und folglich auch als Gitarrist mal bei Recordings einspringen zu können.

Über Harley Benton

Seit 1998 bedient die Marke Harley Benton die Bedürfnisse vieler Gitarristen und Bassisten. Neben einer umfangreichen Bandbreite an Saiteninstrumenten bietet die Hausmarke des Musikhauses Thomann auch jede Menge Verstärker, Lautsprecher, Effektpedale und weiteres Zubehör an. Insgesamt umfasst die Palette über 1.500 Produkte. Gefertigt von etablierten Herstellern, überzeugen alle Artikel von Harley Benton durch Qualität, Zuverlässigkeit und einen dennoch günstigen Preis. Durch die ständige Erweiterung des Portfolios, bietet Harley Benton so stets neue und innovative Produkte für den musikalischen Alltag.

"The Best Of Both Worlds"

Für Einsteiger ist der Harley Benton PJ-4 HTR das ideale Erstinstrument. Genauso gut kann er aber auch für Profis als Backup dienen. Er ist schließlich ein Allrounder und damit für alle Lebenslagen einsetzbar - da wird die Genreausrichtung der nächsten Band keine Probleme bereiten, denn mit diesem Bass lassen sich die meisten Stilrichtungen abdecken. Ob nun etwas Modernes oder Rockiges mit kräftigen Mitten und viel Sustain oder doch lieber etwas Funkiges mit knackigen Höhen - P-Style- und J-Style-Pickup machen es möglich. Mit diesem Preishammer an Bass darf alles einmal ausprobiert werden.

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533 Kundenbewertungen
  • 5
  • 4
  • 3
  • 2
  • 1
4.4 /5
  • Features
  • Sound
  • Verarbeitung
Gesamt
Features
Sound
Verarbeitung
...nicht tragisch, aber unschön...aber zufrieden
Olaf aus D., 19.01.2010
Hier ebenfalls mein Review aus dem Musiker-Board:

Wie einer meiner Vorschreiber, brauchte ich hauptsächlich einen Bass für Recording-Aufgaben.
Da mein Budget zur Zeit arg erschöpft ist, blieb nur die Möglichkeit, einen Billigbass dafür zu erwerben.

Nun muss ich sagen, dass ich eigentlich ziemlich verwöhnt bin, was Instrumente angeht, in meiner "Sturm- und Drangzeit" habe ich neben einem Fender Precision unter anderem einen Steinberger XL2 für damals über 4500,- DM besessen. Insofern tat es mir dann doch ziemlich weh, auf etwas billiges zurückgreifen zu müssen.

Naja, im Endeffekt brauche ich ihn ja nur hin- und wieder und dann siegt halt doch ein einziges Mal die Vernunft über das G.A.S.

Also ein bisschen umgesehen, der Korpus sollte dann aber schon nicht aus Sperrholz sein, sondern aus richtigem Holz, und dadurch fiel meine Wahl auf den Hot Rod von Thomanns Eigenmarke Harley Benton, Kostenpunkt 111,- Euronen.


Formmässig eine Kopie des Precision, Korpus aus Lindenholz (im übrigen kommt der amerikanische Begriff BASSWOOD für Lindenholz nicht etwa von BASS, wie das einem Manche weismachen wollen, sondern vom BAST, der Bezeichnung für die innere Rinde )

Der Hals ist aus Ahorn mit einem aufgesetzten Palisander Griffbrett mit Dot-Inlays und 20 Bünden.
Die Lackierung ist ein transparentes Rot, das gut zusammenpasst mit dem Salami-Griffbrett.
Ausgestattet ist der Hot Rod mit zwei PUs, ein P-Style und ein J-Style, einer Brücke aus einem Metallwinkel wie beim Original sowie drei Potis, zweimal Volume, einmal Tone. Die Mechaniken sind welche von der kleineren, inzwischen weit verbreiteten Sorte. Hergestellt wurde der Bass laut Aufkleber in China, angeblich aus nachhaltigem Holz-Anbau.

Erster Eindruck:
Beim Auspacken des Basses kamen mir erstmal eine Menge Holzspäne entgegen, was mich dann doch verwundert hat. Eine genauere Untersuchung ergab dann, dass der Hersteller erst den Bass lackiert hatte, dann den Hals angesetzt hatte, dann die Schrauben eingeschraubt hatte und dadurch befanden sich noch die Späne zwischen Hals und Korpus. Hiess für mich: mal eben den Hals abmachen und die Späne entfernen. Im übrigen habe ich später im Elektronikfach auch noch Holzspäne gefunden, die Methode des Staubsaugens scheint in China noch keine große Verbreitung gefunden zu haben.

Mängel:
Beim Abnehmen der Saiten (die ich im übrigen direkt ausgetauscht habe) fiel mir dann auf, dass die Mechaniken klapperten, lag einfach daran, dass bei 2 Mechaniken falsche Unterlegscheiben verwendet wurden (zu klein), dadurch liessen sich diese nicht 100%ig fest anziehen. Bei aufgezogenen Saiten klappert aber nichts mehr, soviel sei zur Ehrenrettung gesagt.
Wo ich gleich dabei war habe ich auch das Elektronikfach kontrolliert, abgesehen von bereits erwähnten Holzspänen war das Fach sauber ausgefräst (wenigstens etwas sauberes) und die Elektronik war sauber verlötet. Nicht so schön: auch hier wurde nicht vorgebohrt als das Schlagbrett montiert wurde, hier sind Holzspäne rund um die Schraubenlöcher in den Lack gedrückt. Fällt natürlich nur auf, wenn man das Brett demontiert.
Der Sattel wirkte eher wie "mal kurz mit der Feile drüber, passt schon", war ziemlich unsauber gemacht. Hier bewährten sich die Original-Saiten das erste (und einzige) Mal: jeweilige Saite in die passende Kerbe, ein paar Mal mir leichtem Druck hin und her und schon hat man mir einer perfekt passenden "Feile" den Sattel richtig gekerbt....
Achja, richtig, auf der Rückseite im oberen Cutaway war ein ziemlich auffälliger Kratzer, nicht tragisch, aber halt unschön.
Beim montieren des Griffbrettes scheint den Mechanikern etwas die Leimflasche ausgerutscht zu sein, hier sind in Höhe des 7. Bundes auf beiden Seiten des Griffbretts Leimspuren zu sehen, die dann anscheinend einfach überlackiert anstatt beseitigt wurden. Stören auch nicht, aber trotzdem auch unschön.
Die Potiknöpfe sassen schief, ebenfalls unschön (wie überhaupt die Wertung "nicht tragisch, aber unschön" hier zu überwiegen scheint).
Als unorthodox, aber nicht als Mangel empfand ich im Übrigen die Methode zur Höhenanpassung der Pickups: ich bin Schrauben und Federn gewohnt, hier sind es Schrauben und ein untergelegter Schaumstoffklotz, der den PU hochdrückt. Kann aber auch sein, dass das jetzt Methode wird, das will ich mal aus der Bewertung lassen.
Als letztes: der Hals selber war nicht richtig eingestellt, zu weit nach vorne. Und ich musste doch schon einiges nachstellen. Allerdings habe ich ja auch die Saiten gewechselt BEVOR ich etwas eingestellt habe, deswegen würde ich das jetzt nicht soooo überbewerten.

Positiv:
Die Bünde sind sauber abgerichtet, keine scharfen Kanten, nix.
Die Potis arbeiten sauber und ohne Kratzen.
Die Schrauben am Griffbrett waren alle gerade drin, hier stand ebenfalls nichts vor.
Die Brücke ist ebenfalls gratfrei und dadurch verletzungsarm...
Und: fast genau eingestellt, ich musste die Reiter nur wenig verstellen, um Oktavreinheit zu erreichen.
Das Beste kommt noch: der Bass ist sogar bis auf wenige Cent bundrein! Hätte ich nicht erwartet, ehrlich gesagt.

Klang:
ja, wie klingt er denn jetzt?
Trocken gespielt offenbart er erstmal eine gute Basis, das Holz schwingt gut, der Ton hält lange an, auch die Brücke leitet die Saitenschwingung gut weiter, was ich auch so nicht erwartet hätte, aber anscheinend haben die Chinesen da doch ganz gut gearbeitet.
Und verstärkt?
Eigentlich ist hier noch ein Punkt, der unter Mangel fallen würde: der untere (J-)Pickup brummt. Und zwar wirklich extrem, sobald man in die Nähe von Monitoren kommt. Mehr als man sonst von Single-Coils gewohnt ist, oder besser: was ich von Single-Coils gewohnt bin. Dafür klingt er nicht schlecht, er zeigt eine Menge Höhen und wirkt ziemlich durchsetzungsfreudig, wirkt aber tatsächlich am besten zusammen mit dem P-Style PU, der nicht so ganz wie das Original klingt, aber ein gutes Fundament liefert, speziell wenn man den Tonregler zurücknimmt. Da kommt man sogar den 60er-Bässen im Klang nahe.
Ansonsten muss ich meinem Vor-Rezensierer 7 Eleven zustimmen, der Hot Rod bietet einen universell einsetzbaren Klang, der mir persönlich auch ganz gut gefällt, speziell da die Holzbasis tatsächlich gut ist.


Fazit:
1. der Preis
2. der Preis
3. der Preis
dann kann man so langsam auf die Verarbeitung achten. Hier gibt es tatsächlich noch einiges zu bemängeln, das Staubsaugen scheint dem Arbeitsablauf zum Opfer gefallen zu sein, anscheinend wäre ein weiterer Schritt um das Instrument zu reinigen zu teuer gewesen.
Der Punkt, dass die Unterlegscheiben von 2 Mechaniken falsch dimensioniert waren, ist aber so gesehen wohl eher auf Pragmatismus zurückzuführen (passt schon-Syndrom), auch bei Billigbässen nicht ganz entschuldbar, es sein denn, hier wird Resteverwertung betrieben (kann ja sein).
Ein brummender Pickup mag für jemanden, der nicht in die Nähe von Störungsquellen kommt, entschuldbar sein, für mich ist es das nicht, da ich den Bass nun mal genau da brauche: in der Nähe eines Monitors.
Aber da gibt es ja noch
4. den Preis
und da relativiert sich so manches. Eigentlich kann ich nicht anders als den Bass zu empfehlen, speziell wenn man Anfänger ist, nicht so viel Geld ausgeben will oder kann. Man sollte aber jemanden kennen, der einem beim einstellen (und Späne-Entfernen) helfen kann. Oder sich selber damit auskennen.
Und wenn man dann (so wie ich) zufälligerweise noch ein paar passende Unterlegscheiben für die Mechaniken, einen Preci-Pickup aus einem Squire und einen DiMarzio JassBass PU rumliegen hat, kann man sogar das Brummen eliminieren. Seitdem klingt das Teil übrigens richtig gut, und ich werde ihn auf jeden Fall behalten.....
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Sound
Verarbeitung
Solides Einsteigerinstrument
dev/sda1, 08.10.2009
Als Hauptamtlicher Gitarrist mit Recording Ambitionen stand mir der Sinn nach einem kostengünstigen Bass. Die Bässe welche mir mein Boss DR-880 Drumcomputer zur Verfügung stellt sind zwar exzellent, ihr organisches Feeling verdanken sie aber wie auch die Drums der Tatsache dass die Pattern von echten Musikern eingespielt wurden. Die Eingabe über die Pads liefert keine lebendigen Ergebnisse.
Obwohl "mein" Bass sehr kostengünstig sein sollte habe ich darauf Wert gelegt dass nicht nur der Hals, sondern auch der Body aus "echtem" Holz besteht. Der HB Hot Rod erfüllte alle meine Kriterien.

Äusseres:
Der Hot Rod präsentiert sich als modifizierte Preci Kopie. Der transparent rot lackierte Body besteht aus Linde ( Basswood ), der matt lackierte Hals aus Ahorn mit Palisander Griffbrett welches mit Dot Inlays zur Orientierung versehen ist. Die Bünde sind gut abgerichtet und die Werkseinstellung ist für mein Empfinden ok. Der Longscale Hals ist am ersten Bund 4,5cm breit, die Stärke des Halses beträgt hier 2cm, am 12. Bund ist er bei einer Bundbreite von 5,8cm ca. 2,3cm stark. Man muss mit zwanzig Bünden auskommen.
Das Brown Shell Pickguard harmoniert sehr schön mit der wertig wirkenden Lackierung des Basses.
Die gewinkelte, verchromte Brücke wirkt nicht übermässig massiv, dies ist aber meines Wissens beim Original nicht anders. Die Übertragung der Saitenschwingung ist sehr gut.

Die beiden Potis für die Lautstärke der PU´s sind leichtgängig und linear im Regelweg, lediglich der Tone Regler macht beim Herabregeln erst zum Schluss einen richtig muffigen Ton. Eben habe ich es vorweg genommen, das Teil hat neben dem für seine Form typischen P Style PU auch noch ein J Pendant im Gepäck.

Mit ca. 3,5 Kilo Gewicht bewegt sich der Hot Rod in einem akzeptablen Bereich, schön dass die leichtgängigen kleinen Mechaniken offensichtlich auch noch dafür sorgen dass er ausgewogen am Gurt hängt. Das Bodyshaping kommt zudem dem Körper des Spielers entgegen.

Die Verarbeitung ist wenn man von minimalen kosmetischen Kleinigkeiten absieht voll in Ordnung. Hierzu kann aber mein Kollege Olaf aus D. der sich im gleichen Forum wie ich tummelt kompetenter und ausführlicher berichten.
Mir persönlich macht der Kauf von Produkten aus chinesischer Fertigung immer wieder Bauchschmerzen....aber auch diesmal konnte ich angesichts meines knappen Budgeds nicht widerstehen. Als kleinen Trost empfinde ich die Tatsache dass der Bass sich als ein Produkt ausweist das nachhaltigem Rohstoffanbau entspringt.

Klang und Klangverhalten:
Überraschend gut. Beide Tonabnehmer liefern ein klares Signal mit Pfund und transparenten Höhen ab. Da gibts kein in Watte gepackten Klang wie man ihn von preisgünstigen Tonabnehmern erwarten könnte.

Das Basspfund kommt vom Preci PU, hat aber nicht das spezifische Mittenknurren des Originals im Gepäck. Kommt eher rund und kräftig daher mit gutem Tiefbassfundament. Ganz anders zeigt sich der am Steg befindliche Jazz PU der mir fast ein wenig nasal anmutet. Allein gespielt hat er sicherlich akzentuiertes Durchsetzungsvermögen, ich sehe seine Rolle aber eher im Zusammenspiel mit seinem zweigeteilten Partner. Die Kombination der PU´s haben das berühmte perkussive Ploppen welches so charakteristisch für den Jazz Bass ist. Spielt man hier noch ein wenig mit den Volume Potis lassen sich vielfältige Nuancen im Ton einstellen.

Die Eigenschaften der Tonhölzer stehen den Qualitäten der Abnehmer in nichts nach. Das Schwingverhalten ist exzellent, das Ausklingen des Tones homogen und das Sustain lang anhaltend.

Fazit:
Rein klanglich hat der Bass mit der Vorlage nur in Ansätzen grössere Gemeinsamkeiten. Sein Ton ist in der Summe universeller einsetzbar was man so oder so empfinden kann. Mir gefällt das Ergebnis. Stilistisch ist eine Menge drin, die Verarbeitung ist weitestgehend ohne Fehl und Tadel nur wie eingangs bereits erwähnt gibt es an meinem Exemplar auf der Rückseite einen kleinen Staubeinschluss im Lack, nix Wildes also. Der Preis von € 111 ist angesichts der Leistung kaum zu fassen. Aus meiner Sicht ist er nicht nur als Einsteigerteil einen Blick wert.....der kann auch in einer höheren Liga mithalten.

Edit:

Nachdem ich eben nochmal eine Profibewertung des Basses gelesen habe ist mir eine so einfache wie kostengünstige Möglichkeit offenbar geworden den HB Bass hörbar aufzuwerten.

Der von mir als "Beiwerk" assoziierte J-Type Pickup macht seinen Job nur deshalb suboptimal weil man im Reich der Mitte die Unterlassungsünde begangen hat die Schrauben für den PU nicht mit Stahlfedern oder Gummi zu ummanteln.

Dies hat zwangsläufig zur Folge dass der PU in seinem Abstand zu den Saiten nicht justierbar ist und so unter seinem Potenzial bleibt. Ändert man dies ist es möglich den PU dichter an die Saiten zu bringen und somit ein stärkeres Signal an den Amp zu bekommen. Zwar behält er aufgrund seiner Position seinen schlankeren Ton, auch bleibt dieser leicht nasal, aber er schiebt spürbar stärker. Damit ist er auch als alleiniger Lieferant von Basstönen zu gebrauchen. Die Kombi beider PU's lebt mit diesem Update auch spürbar auf. Unbedingt machen! Lohnt sich :-).
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Mein erster Bass als Gitarrist - bin mehr als zufrieden
Michael9153, 06.06.2021
Als mittelprächtig fortgeschrittener E-Gitarrist habe ich mir den Wunsch erfüllt, auch einen Bass mein Eigen zu nennen.
Weshalb der HB PJ-4? Nun, ich will kein Bassist werden, aber beim Recording meiner Gitarrenklänge auch den Bass selbst einspielen können. Also die preiswerte Variante. Nach etlichen HB Produkten bin ich ein Fan der Marke geworden, besitze aber auch Gitarren jenseits der 2000 EUR Grenze.
Die Precision/Jazz Bässe erschienen mir am klangreichsten, aktive Systeme brauche ich nicht und so halfen noch einige Rezensionen, die Entscheidung zu fällen.
Gestern ist er angekommen. Hat einige Tage länger gebraucht, weil Sperrgut. Liegt wohl am Longscale Format.
Er sieht in Echt besser aus als auf den Fotos: sehr schöne transparente Lackierung. klassisches Turtoise Schlagbrett. Schick. Die Saiten waren extra mit Papier ummantelt und mit Silika-Päckchen trocken gelegt, um Rostansatz vorzubeugen. Hat funktioniert.
Am gesamten Bass keinerlei Qualitätsmängel, alles tiptop. Die Bundstäbchen haben minimal fühlbare Kanten, zu ca. 90 Prozent perfekt. Die Saiten waren komplett entspannt, also erst mal stimmen und Oktavreinheit einstellen. Alles easy. Saitenlage ist perfekt voreingestellt - respekt. Die Brücke ist erstaunlich massiv ausgeführt. Hätte eher ein Kantenblech erwartet. Mechaniken untadelig, Potiknöpfe laufen etwas stramm, deren Wirkung auf Pickups und Klangfärbung ist jedoch über fast den gesamten Verstellbereich sehr schön hörbar.
Habe an verschiedenen Amp-Plugins den Sound ausprobiert und stelle äußerst zufrieden fest: breites Klangspektrum, deutliche Spreizung zwischen J- und P-Pickups. So soll das sein.
Fazit: Treffer - versenkt! Klare Kaufempfehlung, zumindest für diejenigen, die in die tieftönenden Gefilde einsteigen wollen.
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Ohne Musikschule nutzen
FOURTY, 15.05.2021
Ich kann weder Gitarre noch Bass Spielen, dennoch reicht der PJ Bass für das was ich kann aus. Halt einen Rhythmus und eine Melodie via Keyboard/Synthie in die DAW einspielen, den Bass hernehmen und so lange rumprobieren bis ich etwas habe was dazu passt. Das ganze nehme ich dann auf, Bounce und Eq die Spur, lege ein paar Effekte dahinter und fertig.

So als Laie find ich den Bass Top. Klar, es mag bestimmt bessere Bässe geben, diese liegen aber weit außerhalb meines Budgets
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