Gotoh GE103B-T N TOM-Style Bridge

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Steg für E-Gitarre

  • Tune-O-Matic Style
  • für Gitarren mit einem Griffbrettradius von 300 mm (12")
  • passt vielen Fernost Gitarren mit großen metrischen Bolzen (M8 Gewinde)
  • Bolzenabstand: 74 mm
  • Maße (BxTxH): 84,5 x 14 x 12,6 mm
  • Oberfläche: Nickel
  • inkl. M8 x 33,5 mm Bolzen & Einschlaghülsen
  • made in Japan
Erhältlich seit Juni 2009
Artikelnummer 224296
Verkaufseinheit 1 Stück
Farbe Nickel
Bauweise Tune-o-matic
Einzelreiter Nein
Saitenhalter Nein
29,90 €
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So
Lohnende Aufwertung
Son of Noise 18.06.2018
Vorab: Die Tadel in einigen Testberichten wegen zu schwacher Kerbungen der Saitenreiter kann ich nicht bestätigen. Ich glaube, man muss die Brücke nur "richtigrum" installieren, mit den Schrauben zum Hals hin. Dann laufen die Saiten von hinten auf die ansteigenden Reiter und legen sich in die gekerbten Führungen. Vorn ergibt das eine saubere Startkante für die Schwingung, die Saiten haben ausreichend Halt. Bei mir ist noch nix rausgesprungen oder verrutscht. Und ich haue auch mal ordentlich in die Saiten!
Jetzt zum eigentlichen Test:
Ich denke, viele Musiker suchen nach einem Replacement für Harley-Benton-Hardware. Dieses Teil ist meiner Meinung nach die beste Möglichkeit (neben einem Austausch des Sattels), das Klangpotenzial einer Standard-Harley-Benton hörbar zu machenen. Außerdem werden Optik und Einstellbarkeit stark verbessert.
Das Problem bei den HB-Gitarren ist - zumindest bei den Standardmodellen - die recht mindere Qualität der Hardware - was bei einem Preis von 120 Euronen für die ganze Gitarre ja auch nicht verwundern sollte. Leider stimmen die Maße der Brücken meistens nicht mit den angebotenen Replacements der einschlägigen Marken überein. Die meisten Tune-o-matic-Harleys haben einen Sockelabstand von ca. 72,5 mm an der Brücke, die Marken-Replacements fast immer 74 mm. Was tun? Ich habe mir mehrere in Frage kommende Bridges bestellt und bin letztendlich bei dieser gelandet. Sie ist aus massivem Messing (?) und ist trotzdem nicht so teuer wie z. B. ABM oder Tone Pros (Wäre ja auch irgendwie verrückt, wenn die Brücke soviel kostete wie die ganze Klampfe, oder?), die Verarbeitung der Gotoh-Brücke ist über jeden Zweifel erhaben. Die Aufnahme der Sockel ist auch hier ein wenig zu breit, aber mit einer 5,5-mm-Rundfeile aus dem Baumarkt (7,-) konnte ich die 6-mm-Löcher je 0,5 mm sauber nach innen erweitern, die Brücke passt nun gut auf die Sockel (die sich übrigens in die vorhandenen HB-Innengewinde im Body sauber einschrauben lassen). Die gefeile Korrektur sieht man nur bei genauem Hinsehen. Hinweis: Bitte die Löcher so weit auffeilen, dass die Brücke *locker* draufpasst, nichts sollte hier gezwungen werden.
Der Klanggewinn ist in meinem Fall spektakulär. Im Beispiel der HB 450 plus (Paula) ist das ein um Klassen besseres Einschwingverhalten, mehr Dynamik, mehr Brillanzen, mehr Sustain. Man kann sagen, das Instrument ist tonal auf eine neue Stufe gehoben worden. Ein Kumpel von mir spielt eine echte G-Paula, er sagt, das Schwingungsverhalten meiner HB-Paula sei besser als seine. Zumindest unverstärkt. Ich kann das nur bestätigen und freue mich jetzt noch mehr über das Schnäppchen. Vielleicht baue ich irgendwann noch bessere Pickups rein ...
Als ergänzende "Pimpung" der HB sollte auf jeden Fall noch ein guter Sattel aus Knochen oder in meinem Fall aus Tusq sein (Gibson-Mechaniken hab ich auch noch spendiert)!
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N
Endlich alles stabil!
Nazgül 09.02.2018
Mancher Gitarrist würde empfehlen, das Hardware auf preiswerten Gitarren schnell gegen was hochwertigeres auszutauschen, weil dadurch angeblich der Ton besser wird. Auf meiner Wunschliste stand eine neue Brücke weit hinten, denn ich war mit meinem Ton zufrieden. Die Intonation war allerdings minimal ungenau (3. und 6. Saite), weil ich dicke Saiten habe. In dem Fall stößt mancher Steg an seine Grenzen, da der Regelweg ausgeschöpft werden kann. Diese Gotoh-Brücke habe ich aber aus Not gekauft.

Preiswerte Stege sind deswegen preiswert, weil sie nicht robust genug sind. Die Schrauben, die die Mensur feinjustieren, haben spezielle C-Ringe auf der Kopfseite, die ungewollte Bewegungen der Schrauben unter der Saitenspannung verhindern sollen. Das Problem ist ja, dass diese C-Ringe wohlgemerkt nicht geschlossen sind und u.U. verloren gehen können. Bei mir waren gleich 2 Stück weg.

Habe dann schnell bei Thomann bestellt, im Baumarkt dazu noch 10 Diamantenfeilen gekauft. Die Bearbeitung der Kerben ist sehr einfach. Ich habe zunächst die Saiten so weit gelockert, dass man den alten Steg abnehmen kann. Die Hülsen von Gotoh waren etwas dünner und tiefer als die alten. Deswegen habe ich nur die Bolzen und die Brücke ersetzt. Dann habe ich die alten Saiten wieder gespannt, um zu checken, ob die Saiten mehr oder weniger zentral über den Tonabnehmer-Schrauben liegen. Beim feilen (mit lockeren Saiten) habe ich mich an der Saitendicke orientiert, in einigen Minuten war alles fertig. Danach neue Saiten drauf. Ich bin jetzt mit der Intonation endlich zufrieden. Der Regelweg von Gotoh ist etwas länger, was bei meinen dicken Saiten ein Plus ist. Auch mache ich mir keine Sorgen mehr, dass irgendein kleines Teilchen abfällt. Die Schrauben sind durch äußere Muttern (siehe Bilder) gesichert: prima!

Zu dem Sound: ich bin mir nicht sicher, ob ich Zugewinne am Sound feststelle. Vielleicht klingt die Klampfe einen Tick offener. Kann aber auch an den frischen Saiten liegen.
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PW
Heute so, morgen so!
Peter W. G. 16.07.2021
Wollte mit dieser Bridge und dem im Prinzip dazugehörigen Alu-Stoptail von Gotoh, den Ton einer alten, von Anfang an schrottigen Epi TV-Yellow-Special-LP aufwerten. Habe Gotoh Bridges schon mit teils durchschlagendem Erfolg auf meine Ibz As 153, Ibz As 200 und die neue Stanford CR 30 Thinline montiert, wo sie einschneidende Klangverbesserungen bewirkten.
Nicht so bei dieser Epiphone. Zuerst habe ich die nur vorgekerbten Saitenreiter mit Schlüsselfeilen sorgfätig an meine Saitenstärke angepasst. Sie klingt jetzt zwar etwas sauberer, mit geringfügig verbesserter Höhenwiedergabe. Da hat der zuvor verbaute Grah-Tech Sattel etwas mehr gebracht.
Es kommt also eindeutig auf die Qualität des Instruments an, das man zu verbessern sich anschickt . Gute Einbauteile können nur das aus der Gitarre herausholen, was zuvor schon vorhanden war, und durch schlechte Hardware verborgen wurde.
Die gleiche Erfahrung mußte ich auch schon mit einer Harley-Benton HB35 machen, sie klang trotz Hardwareverbesserung im Werte von ca. 500.-€ nur dumpf.
Wenn also jemand glaubt, die "Gotoh GE103B-T N TOM-Style Bridge" tauge nichts, weil sie auf einer bestimmten Gitarre keine Verbesserung hervorbrachte, hat der oder die vielleicht die falsche Gitarre.
Schade übrigens, daß "Thomann" die ausgezeichneten Alu-Stop-Tails von Gotoh nicht führt, ebensowenig wie die Alu-Bridges mit Titan-Reitern, sie sind in Material -und Verarbeitungsqualität den viel teueren Mitbewerbern überlegen.
Wäre die schrottige Epi die erste Gitarre gewesen, die ich mit einer Gotoh Bridge ausgerüstet habe, wäre meine Bewertung deutlich kürzer und indifferenzierter gewesen!
Aber heute so, morgen so!
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S
Einwandfreie Qualität
SammyD 04.04.2022
Diese Bridge ersetzt die mitgelieferte bei dem Harley Benton Double Cut-Bausatz.
Die Gotoh-Bridge sieht sehr wertig aus und fühlt sich auch so an. Nichts klappert, nichts rappelt. Noch wichtiger ist, dass die Saitenreiter exakt justiert werden können.
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