Eventide H9 Max Harmonizer

Effektpedal für E-Gitarre und E-Bass

  • vorinstalliert mit über 50 Effekt-Algorithmen aus Eventide TimeFactor (Delay), ModFactor (Modulation), PitchFactor (Pitch) und Space (Reverb) Pedalen sowie einigen Algorhithmen, die nur für das H9 erstellt wurden
  • mit 99 Presets - insgesamt über 500 Presets über die kostenlose H9 Control-App verfügbar
  • enthält alle zukünftigen Algorithmus-Veröffentlichungen ohne zusätzliche Kosten
  • die Ein-Knopf-Benutzeroberfläche ermöglicht eine einfache Effektbearbeitung und Preset-Auswahl
  • Echtzeit-MIDI-Steuerung
  • schnelles und präzises Stimmgerät integriert
  • Synchronisation auf den Beat mit Tap-Tempo oder MIDI
  • True Bypass
  • Regler: Hotknob/Presets
  • Drucktasten: Hotknob, X, Y, Z, Presets
  • LED: Effekt An, Tap
  • Fußschalter: Effekt Bypass, Tap
  • Stromversorgung über 9 V DC Netzadapter
  • Stromaufnahme: 500 mA
  • Abmessungen (B x T x H): 118 x 133 x 50 mm
  • Gewicht: 694 g
  • inkl. Netzteil

Hinweis: Batteriebetrieb wird nicht unterstützt.

Anschlüsse:

  • Input 1 (Mono) und 2: 2x 6,3 mm Klinke
  • Output 1 (Mono) und 2: 2x 6,3 mm Klinke
  • Expression Pedal: 6,3 mm Stereoklinke
  • MIDI In & Out
  • Mini USB
  • Netzadapter Anschluss: Hohlstecker Buchse 5,5 x 2,1 mm, Minuspol Innen
No JavaScript? No Audio Samples! :-(

Soundbeispiele

 
0:00
  • 3rd Major
  • 3 octaves
  • Clavi Machine
  • Country 12string
  • E-Piano Leslie
  • Follow me
  • Funk Autowah
  • Hazey Tremolo
  • Jazz Chorus
  • Long Delay
  • Metal Octaver
  • Nero
  • Progressive Shimmer
  • Rockabilly Slapback
  • Ultraswell
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Weitere Infos

Chorus Ja
Flanger Nein
Phaser Nein

Der Herr der digitalen Effekte

Mit den H9-Modellen fusioniert Eventide die erfolgreiche Factor-Stompbox-Serie mit einem kompakten Pedal mit editorbasierter Programmierung. Die 52 Effektalgorithmen stehen dabei nicht nur für eine äußerst umfangreiche Auswahl, sondern auch für ein durchgängig hohes Niveau sowie für eine vielversprechende Qualität und eine Raffinesse, dank der der amerikanische Hersteller zu seinem ausgezeichneten Ruf im Studiobereich gelangt ist. Das speicherbare und MIDI-fähige Pedal bietet Stereoein- und -ausgänge und kann pro Speicherplatz jeweils einen Effekttyp nutzen, dem dann die volle Rechenkapazität zur Verfügung gestellt wird. Seit seiner Markteinführung im Jahr 2013 hat sich der H9 einen festen Platz auf den Pedalboards zahlreicher professioneller Musiker erobert – von Peter Frampton über Dweezil Zappa bis hin zu Richard Devine.

Weniger ist mehr

Mit dem H9 Max zieht man den vollen Nutzen aus Eventides jahrzehntelanger Entwicklung digitaler Algorithmen. Anders als bei den Modellen H9 und H9 Core bietet der H9 Max alle 52 Effekttypen: sämtliche Algorithmen des TimeFactor (10), ModFactor (10), PitchFactor (10) und Space (12) sowie zehn exklusive Effekte, darunter der dichte Tricera Chorus, der HotSawz für Synthesizerklänge, die Overdrive-Modelle CrushStation und Sculpt und UltraTap mit bis zu 64 Delay-Taps. Die Bedienung erfolgt über zwei Fußtaster, einen zentralen Regler und fünf beleuchtete Schalter. Ein Display gibt Klarheit über den Programmnamen und die Stimmung. Für eine detailliertere Editierung steht eine App (iOS, Android) via Bluetooth oder USB-Steuerung für macOS und Windows bereit. Gleichzeitig ermöglichen Anschlüsse für ein Expression-Pedal, externe Fußschalter, MIDI und USB (MIDI) eine Echtzeitsteuerung.

Qualität im Fokus

Der H9 Max wendet sich an qualitätsbewusste Anwender, die sich mit einfachen Pedalen oder klassischen Multieffektgeräten nicht zufrieden geben. Eventide-Algorithmen glänzen durch besten Klang, eine durchdachte, musikalische Parameterauswahl und progressive Funktionalität. Im H9 Max geht es stets um einen überzeugenden Effekttyp, dem die gesamte Rechenleistung zuteil wird. Die Bedienung am Gerät ist weniger umfassend als bei den Factor-Pedalen, ermöglicht aber den schnellen Zugriff auf vorab konfigurierte Parameter, sämtliche Presets und ausgewählte Funktionen wie Tap-Tempo. So erlaubt die Hot-Knob-Funktion etwa das Morphing sämtlicher Parameter per Expression-Pedal. Der H9 ist keinesfalls auf die reine Gitarrennutzung festgelegt, sondern empfiehlt sich auch für Bassisten, Keyboarder und für die Mischung im Studio – dazu stellt er Stereoein- und -ausgänge bereit.

Über Eventide

Der US-amerikanische Hersteller Eventide gehört zu den Pionieren der digitalen Audiotechnik. Die Firma existiert bereits seit Anfang der 1970er-Jahre und begann damals mit Entwicklungen im Broadcast-Bereich und digitalen Verzögerungseffekten. Schon 1974 zeigte man mit dem H910 einen seinerzeit revolutionären Pitch Shifter. Einen Meilenstein im Bereich der digitalen Effekte setzte der H3000 (1986), der in Tonstudios, im Livebetrieb und unter professionellen Musikern hohen Anklang fand. Die Folgegenerationen dieses Modells wurden immer leistungsfähiger und mündeten schließlich im aktuellen Flaggschiff H9000. Seit 2007 entwickelt Eventide zusätzlich Kompaktpedals, die sich vornehmlich an Gitarristen und Keyboarder wenden. Bis heute zählt man die Algorithmen von Eventide zu den besten am Markt.

Ein Pedal, tausend Sounds

Mit dem H9 lässt sich dank vorprogrammierter Basisprogramme live eine breite Palette unterschiedlicher Klänge erzeugen, die am Gerät oder über MIDI abrufbar sind. Diese lassen sich per Tap-Tempo, optionalem Expression-Pedal oder über MIDI in Echtzeit verändern. Damit ersetzt ein H9 Max oftmals gleich mehrere Boutique-Geräte auf dem Pedalboard. Gleichzeitig ist auch der Einsatz mehrerer H9-Einheiten durchaus sinnvoll, um mehrere Algorithmen gleichzeitig, oder aber unterschiedliche Positionen im Signalweg zum Einsatz zu bringen. So gehört ein Verzerrer ebenso wie ein Pitch Shifter vor den Gitarrenverstärker, während zeitbasierte Effekte besser mit im Einschleifweg des Verstärkers aufgehoben sind. Im Studio stehen durch den Zugriff auf den komfortablen Editor ohnehin die besten Möglichkeiten zur Verfügung, um den Klang perfekt an die jeweilige Situation anzupassen und ihn dann direkt für den nächsten Gig zu speichern.

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Schweizer Messer unter den Effektgeräten
Neocampus, 09.06.2015
Da die vielfältigen Funktionen des H9 allenthalben beschrieben sind, will ich sie hier nicht nochmals aufzählen. Dafür gibt es zahlreiche Testberichte.

Wichtig scheint mir, einem Missverständnis vorzubeugen. Man liest immer wieder, es handele sich um ein Multieffektgerät. Das ist es nicht wirklich, denn es kann immer nur ein Algorithmus zu einem gegebenen Zeitpunkt aktiv sein. Treffender wäre daher, von einem "Einzeleffektgerät mit Multieffektoption" zu sprechen; also wie ein Schweizer Messer, das wirklich alles mögliche kann, aber eben in der Regel nicht gleichzeitig.
Ja, es gibt auch ein paar Algorithmen, wie z.B. ModEchoVerb, die mehrere Effekte kombinieren (im Beispiel: Modulation, Delay und Reverb), aber das ist die Ausnahme und nicht die Regel. Eben deswegen kaufen manche zum H9 Max auch gleich noch einen H9 Core dazu. (Die mit der Max-Version erworbenen Algorithmen sind auf das zweite Gerät übertragbar.)

Bei mir persönlich hängt der H9 in der Effekt-Loop eines Mesa Boogie Mark Five:25 und klingt dort ganz wunderbar. Tatsächlich ist es bei mir das einzige Effektgerät, da der Verstärker Verzerrung und Reverb beisteuert und ich den H9 primär für Delay und/oder Chorus hernehme. Somit stellt der H9 eine äußerst platzsparende Lösung mit vielen Freiheitsgraden zum Experimentieren dar.

Die Bedienung mit einem iPad funktioniert fantastisch, am Gerät selbst aber eher grausam. Daher ein Stern Abzug.

Ach ja, einen Tipp habe ich noch: Die Factory-Presets sind, wie üblich, gerne etwas "over the top", um damit Kunden zu beeindrucken. Praxisgerechter werden sie meist, wenn man den Wet-Anteil mit dem Mix-Regler reduziert.
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Super Teil, für Bläser nur eingeschränkt nutzbar...
Andreas2163, 06.04.2017
Ich spiele Tenor-, Altsax und AltQuerflöte (zw. Jazz, Pop/Rock). Ich habe das Edentide H9 max bestellt, weil ich schon lange mit einem Harmonizer experimentieren wollte.

Vorab:
für die Phantomspeisung meiner Mikros verwende ich ein kleines Mischpult, wo alle 3 Instrumente gemeinsam reingehen, Effekt dazu und dann gemeinsam zum großen Mischer. ansonsten wäre auch das MixingLink von Edentide eine gute Option. Das H9 wird bei mir über den Effektweg des Mischers (Allen&Heath ZED60FX) eingeschliffen und sollte mein altes TCVoice-Create als Delay/Hall/Thickener ablösen plus Harmonizer-Effekt-Option.

Testerkenntnisse:
Klanglich alles sehr ansprechend, sauber und transparent, interessante Effekte. Registrierung, Abb-Connection und Bedienung erschliesst sich rasch und mit dem iPad sehr komfortabel. Viele Sounds sind aber m.E. nur in sehr experimentellen Stilsettings einsetzbar. :-)
Ich würde mir nach ausgiebigem Test aller Presets am H9max das H9Core bestellen und ca. 8 Algorithmen dazukaufen, die auch für mich als Bläser interessant sind.
Die Möglichkeiten Parameter zu verändern, sind etwas für Tüftler mit viel Freizeit... :-)
Die fehlt mir aber aktuell in meinem Leben...
Und trotz mehrerer Bandengagements fehlt mir auch das Setting um diese vielfältigen Klangcharakteristiken auszuprobieren/einzusetzen. Wer Zeit hat und gerne soundmäßig experimentiert ist mit dem H9 aber sehr gut beraten und findet eine Wundertüte an Sounds, bei kompakten Abmessungen und smarter Bedienung.

Ein technischer Spezialaspekt beim Einsatz solcher Effekte als Bläser (hätte ich mir eigentlich im Vorfeld auch schon denken können):
Da muss man im Proberaum als Saxophonist die Verstärkung schon ziemlich aufdrehen, damit der Effekt neben dem Naturklang des Sax überhaupt wahrnehmbar wird. Live sicher kein Problem, im Proberaum winken da die KollegInnen schnell mal ab (tatsächlich ist da nicht mehr der Gitarrist der lauteste...)
Da haben es Gitarristen, Keyboarder, Vokalisten einfacher, solche Effekte einzusetzen.

Aber:
wenn ich mal ein experimentelleres Bandsetting habe mit geeigneteren Voraussetzungen (und mehr Zeit), dann wird das Teil sofort bestellt, weil es macht schon Spass!!
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Unglaublich gut
LPD78, 08.05.2021
Nach langem Überlegen habe ich mir den H9 gekauft und wurde nicht enttäuscht. Die Algorithmen haben allerhöchste Klangqualität und ergänzen sich sehr harmonisch zum Grundsound. Da klingt nichts künstlich, wenn es nicht so gewollt ist. Das Pedal hat fantastische Presets und die Möglichkeiten sind sehr groß. Deshalb lohnt es sich, die Editor-App zu nutzen. Die direkte Kontrolle am Pedal ist doch etwas hakelig - gut, um schnelle kleine Anpassungen zu machen, aber um komplett auf Soundsuche zu gehen aus meiner Sicht nicht nutzerfreundlich genug.

Das H9 ist Eventide-Qualität für zu Hause. Es kann immer nur ein Sound auf einmal genutzt werden, aber: Mehr ist meist gar nicht nötig, alleine mit einem guten Raum-Reverb kann man stundenlang Spaß haben. Zudem gibt es auch genügend Algorithmen, die zusätzlich zum eigentlichen Grund-Effekt auch noch ein Delay oder ähnliches anbieten. Ich habe zum H9 noch ein DD-500 in Betrieb und damit bin ich soundmäßig komplett glücklich.
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Top Sounds - man muss ein paar Kompromisse machen
Dirk363, 21.12.2017
Ich benutze den H9 für elektische Gitarre (Rock) und akustische Gitarre (Solo). Für die akustische verwende ich hauptsächlich Hall mit wenig Wechseln zwischen Effekten. Auf der E-Gitarre verwende ich Delays und Modulationseffekte, manchmal Oktav- oder Terz-Harmonizing. Diese Effekte wechsle ich oft, indem ich zwischen den 4-6 Effekten, die ich für eine Live-Anwendung geladen habe, mit einem Digitech 3er-Pedal (FS300 oder FS3x) hin und herschalte. Da muss man sich ein wenig dran gewöhnen, aber dann funktioniert es ganz gut. Die 3 Schalter kann man auf dem iPad konfigurieren. Wenn man mehr Effekte einsetzen will, kommt man wohl um eine Midi-Lösung a la Boss ES-8 nicht herum.
Meine H9 Effekte arbeiten teilweise in der Effektschleife (Delays) und teilweise vor den Pedalen (Phaser, Leslie). Das kann man sich mit einer Art 4-Kabel-Methode einrichten und für jeden Effekt programmieren wo er liegt. Sehr hilfreich.

Fazit:
Ich liebe das Teil. Klein und mächtig. Top Sounds.
Ein paar Kompromisse muss man eingehen:
Bei der Bedienung: Dass ein Gerät mit dem Funktionsumfang eine Lernkurve hat und dass die Einstellungen direkt am Gerät mit 5 Knöpfchen und einem Stellrad nur etwas für Masochisten sind, kann man sich denken. Dafür gibt es die Apps.
Im Livebetrieb: da muss man sich ein paar Effekte rauspicken, durch die man durchsteppen kann, externes Pedal hilft, und bei denen man nicht den Überblick verliert. Oder eben eine Midi-Steuerung verwenden.
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