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Thomastik KF110 Classic S Set

Saiten-Satz

  • für Konzertgitarre
  • Precision Light
  • Plain Steel
  • Chrome Steel Flatwound
  • Ball End

Weitere Infos

Saitenspannung Medium Tension
64 Kundenbewertungen
  • 5
  • 4
  • 3
  • 2
  • 1
4.5 /5
  • Sound
  • Verarbeitung
Gesamt
Sound
Verarbeitung
KF = Keef
nvb, 23.10.2009
Die alte Bewertung von 2009 lasse ich stehen, weil sie für mich immer noch - so wie sie ist - stimmt.

Nun habe ich aber endlich meine lang ersehnte 5-Saiter Keefcaster-Strat fertig und da sieht es ganz anders aus. Die 5 bewickelten Saiten hatten mir und vielen ja auch damals gefallen.

Und jetzt, was soll ich sagen, so geil. Ich spiele eine Art Open D und bin völlig umgehauen. Je nach Schalterstellung gehen mit ganz normalen Singlecoils unglaublich warme akustische Sounds, dichte weiche Zerre, aber auch richtiger Twang und kippende, glockige Obertöne sind drin. Ich denke, selbst metallische Riffarbeit ist nicht nur machbar, wenn's nicht gerade djenten muss (und vielleicht auch das), aber nicht als Schwerpunkt. Bandbreite von Nashville bis Stones, Soul bis Southern, Night bis Japan, auch mit Metallbeschlägen, aber lieber mit Stiefeln und Hut.

Saitenziehen geht, aber natürlich ist die Tonhöhenänderung deutlich geringer als bei üblichen Stahlsaiten. Genauso kann man nicht so gut mit dem Plek kratzen, dafür gleitet man geräuschlos. Soloeskapaden sind auch nicht der primäre Einsatzzweck.

Stimmstabilität und Obertonreinheit sind herausragend, Output ist überraschend hoch und der Sound mit Bottleneck ist genial und relativ leicht zu erspielen, auch bei nicht so hoher Saitenlage. Bislang hatte ich da nur schlechte Erlebnisse.

Fazit: Wem 5 Saiten genügen oder lieber sind, melodische Rhythmusgitarre wichtiger als Spandex und ein purer reiner Ton näher als Effektkaskaden, kann hier mit großer Bandbreite glücklich werden.

Disclaimer: Ich schreibe viel Gutes über Thomastik, aber ich bekomme dafür nichts, von niemand, und kaufe alle Saiten von meinem Geld als normaler Kunde.

2009:
Die KF110 sind Stahlsaiten mit einer Spannung geeignet für Konzertgitarre und Ballends. 5 Saiten sind bewickelt (EAd Nickel, g Chromstahl, h silberbeschichteter Chromstahl). Die e-Saite ist messingbeschichteter Stahl. Genau da hapert es aus meiner Sicht. Die bewickelten Saiten klingen unglaublich gut, akkustisch, aber auch auf der E-Gitarre. Die plain 1st aber fällt völlig aus der Reihe.

Für mich war das in dieser Form ein Killerkriterium. Entweder man spielt den Satz mit plain e und plain h oder mit einer zusätzlichen dickeren E-Saite. Letzteres habe ich auf der E-Gitarre einmal testweise gemacht (mit einer Thomastik BeBop 053 als E-Saite). Die Spannung wird schon recht hoch, aber mit einer Gibson-Mensur passt es noch und man bekommt einen sehr schönen Jazzton. Saitenziehen ist natürlich nicht so drin, aber der Ton lohnt sich.

Insgesamt ein sehr interessanter Satz aber nur für Bastler und Experimentierfreudige.

Genial hingegen sind die KR116 Stahlseiten mit versilberter Kupferwicklung im Bass und Nylon-Flachband im Diskant. Klingen besonders fein und vielseitig bei relativ leicht gebauten Gitarren, bei dicken massiven Decken fehlt etwas Kraft.
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Gesamt
Sound
Verarbeitung
stahl saiten klang auf classic, teuer aber einen versuch wert kr116 + kf110
ppl2504, 05.07.2020
grundsätzlich ein klasser Mix,
hab diese kombi auf 2 Gitarren,
HB 850 cl standart classic und einer
HB 850 cl blau umgebaut auf Dobro,
beide Bass Saiten Kombis probieren,
ist nicht gerade billig aber es lohnt sich

auf der HB 850 cl passen die kf110 einfach
großartig, himmlisch
auf meiner HB 850 cl -Dobro umbau ist es
ein echter hammer, klanglich viel
viel besser als 2 HB custom line,
ergibt eine ganz besondere klangwelt,

ich hatte früher eine original fender strat,
kann mich nicht erinnern so einen super Sound zu hören

alles aber nur Resonanz,

vielleicht leg ich mir einen kleine 1000 sasa
zu, aber nur zuhaus ist der sound einfach ohrenschmaus genug
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Sound
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Ich war vorgewarnt
JPM, 28.08.2012
Da ich die bisherigen Kunden-Bewertungen zu diesen Saiten studiert hatte, wusste ich in etwa, was auf mich zukommt. In der Tat "sticht" die hohe E-Saite völlig aus dem Saitensatz heraus, sowohl optisch als auch klanglich. (Gut, das Optische ist eigentlich piepwurscht; man kauft Saiten ja im Regelfall nicht wegen ihres Aussehens.) Was man bekommt, ist die gewohnte, sehr hohe Thomastik-Qualität, da gibt es nichts zu rütteln. Die Saiten sind nach kurzer Zeit voll einsetzbar und müssen nicht, wie Nylon- oder Carbonsaiten, ewig und drei Tage lang nachgestimmt werden.

Was das Klangliche angeht, so rate ich vom Aufziehen dieser Saiten auf eine REINE Akkustik-Gitarre ab. Auf elektroakkustischen bzw. elektrischen Modellen hingegen, machen sich die Thomastik KF110, wie ich finde, recht gut. Dort hat man genügend Klang-Regulations-Möglichkeiten, um der hohen E-Saite ihre "Schärfe" zu nehmen und sie besser ins Gesamtklangbild des Saitensatzes einzupassen.
Ich selbst habe die Thomastik KF110 auf meine Yamaha SLG130NW aufgezogen. Mit ein bisschen Einstellarbeit an den Klangreglern konnte ich ein vortreffliches Klangergebnis erzielen, das alle bisherigen Saitensätze - einschließlich Carbon - absolut in den Schatten stellt. Hinzu kommt, das aufgrund der flachen Ummantelung der Saiten das charakteristische Quitschen und Fietschen bei raschen Bundwechseln nicht mehr vorkommt. Zudem sind die Saiten "butterweich" zu spielen und das ohne jede Einbuße in puncto Sound-Brillanz.

Abzuwarten bleibt, wie lange ich das Spiel auf diesen Saiten genießen kann. Sollten sie, wider Erwarten, in ZU kurzer Zeit ZU stark verschleißen, so werde ich Euch dies in Form einer Korrektur dieser meiner Bewertung wissen lassen.

Nachtrag vom 07.02.2013:
Es ist passiert! Die hohe E-Saite hat sich verabschiedet. Immerhin, ein halbes Jahr Spielfreude war mir vergönnt. Die restlichen 5 Saiten des KF110-Satzes weisen noch keinerlei Abnutzung auf, was die Sache mit der hohen E-Saite eigentlich noch ärgerlicher macht. Was mich angeht, so bin ich am Überlegen, mir eine einzelne E-Stahlsaite für Klassikgitarren nachzukaufen und selbige mit dem KF110-Saitensatz zu kombinieren.
Ich werde es einfach mal probieren und berichte Euch dann vom Ergebnis.
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Sehr originell, sehr anders, aber auch sehr unterschiedlich im Klang
Hackbrett4Life, 15.01.2019
Ich war sehr neugierig, wie diese Stahlsaiten für Konzertgitarren wohl klingen und habe sie mir für eine Lattice-Gitarre von Hanika bestellt. Die Gitarre ist nicht für klassische Solostücke, sondern zur Begleitung kleiner Gesangsgruppen gedacht, da sie besonders durchsetzungsstark in ihrem Klang und der Lautstärke ist.
Ich dachte mir, mit Stahlsaiten könnte diese Durchsetzungskraft noch weiter verstärkt werden.
Der Plan ging für die meisten der sechs Saiten auch auf.
Die hohe e-Saite ist als einzige nicht umsponnen und hebt sich klanglich stark vom Rest ab. Das ist für klassische Stücke ein Problem, bei reiner Chorbegleitung nicht. Ganz im Gegenteil, hier funktioniert der "Stahlklang" sogar sehr gut. Die A, D, g und h-Saite lassen sich gut spielen und haben einen kräftigen, metallischen Klang. So weit, so gut.
Der Problemfall in diesem Satz ist - für meine Anwendung - die tiefe E-Saite. Bei der Liedbegleitung möchte ich kräftige Bässe haben, und das schafft diese Metallsaite nicht. Wenn man sie zupft, erhält man kaum klanglichen Druck. Das schaffen eine Carbon- oder Nylon-Saite schon besser. Ich habe die tiefe E-Saite gegen die ebenfalls metallische Saite aus dem Satz KR116 Rope Core von Thomastik Infeld ausgetauscht, die klingt deutlich kräftiger.
Das Spielgefühl ist deutlich anders als bei "normalen" Konzertgitarrensaiten, während bei dem ebenfalls metallischen Saitensatz KR116 das Spielgefühl bestens, weil völlig normal ist.
Bei Bendings (Saiten dehnen) habe ich das Gefühl, dass die Saiten über das Griffbrettholz kratzen, während bei dem anderen Satz KR116 von Thomastik Infeld auch bei Bendings alles wie bei Klassiksaiten funktioniert.
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