Strymon Iridium Amp & IR Cab

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Effektpedal für E-Gitarre

  • 24 Bit/96kHz 500 Millisekunden IR-Spezifikation bietet extrem detailgetreue Amp/Cab Simulationen
  • 3 Matrix-Modellierte Verstärkermodelle, basierend auf einigen der begehrtesten amerikanischen und britischen Verstärker
  • 4 Presets (3 plus Onboard-Favorit) mit einem MultiSwitch Plus (300 über MIDI)
  • 9 direkt wählbare IR Cabinet-Modelle (300 über MIDI)
  • USB-Anschluss zum Laden von IR-Dateien und Firmware-Updates
  • Laden eigener Impulsantworten mit der kostenlosen Strymon Impulse Manager-Software
  • Kopfhöreranschluss ermöglicht stilles Proben und latenzfreies Monitoring
  • Regler: Drive, Level, Bass, Middle, Treble, Room
  • Schalter: Amp Mode, Cab Mode
  • LED: Effekt An, Favourite
  • Fußschalter: Effekt Bypass, Favourite
  • Mono/Stereo Eingang über 2 x 6,3 mm Klinke
  • Mono/Stereo Ausgang über 2 x 6,3 mm Klinke
  • EXP Eingang
  • Netzadapter Anschluss: Hohlstecker Buchse 5,5 x 2,1 mm, Minuspol Innen
  • Stromversorgung mit einem 9 V DC Netzadapter (im Lieferumfang enthalten)
  • Abmessungen (B x T x H): 102 x 114 x 44 mm
  • Made in USA

Hinweis: Batteriebetrieb wird nicht unterstützt!

Erhältlich seit Oktober 2019
Artikelnummer 476833
Verkaufseinheit 1 Stück
Art des Effekts Amp & Cab Simulator
404 €
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Das Schweizer Taschenmesser für Gitarristen

Das Iridium ist eine Verstärker- und Lautsprechersimulation aus dem Hause Strymon im Miniformat. Die Entwickler aus Kalifornien haben hier eine hybride Amp-Simulation aus analoger Vorstufe und digitalem Impulsantwort-Prozessor in einem Effektpedal untergebracht. Dazu gibt es noch eine Cab- und Raumsimulation, sodass die gesamte Signalkette nach der Gitarre auf dem Effektboard untergebracht werden kann. Drei Verstärkermodelle und neun Lautsprecheroptionen sorgen für eine Vielzahl an einfach verfügbaren Sounds. Das flexible Routing und die MIDI-Preset-Steuerung tun ihr übriges, um aus dem Strymon Iridium sozusagen ein Schweizer Taschenmesser für Gitarristen zu machen.

Viel auf dem Kasten

Im Kern bietet das Strymon Iridium drei Amp-Modelle, die mit je drei Lautsprechersimulationen kombiniert werden können. Der “Round Amp” modelliert einen Fender Deluxe Reverb, der “Chime Amp” einen Vox AC30 und der “Punch Amp” schließlich einen Marshall Plexi. Damit allein wird bereits eine breite Klangpalette bereitgestellt - aber obendrauf gibt es noch die durch Impulsantworten berechneten Lautsprechersimulationen, die verschiedenste Cabinets mit Lautsprechern von Jensen, Celestion und Fender beinhalten. Außerdem können auch eigene Impulsantworten geladen werden. Schlussendlich gibt es noch drei virtuelle Reverb-Einstellungen, welche drei verschieden große Räume abbilden.

Nützlicher Helfer

Das Strymon Iridium ist ein nützlicher Helfer in jeder Lage für Anfänger wie Profis. Es ermöglicht sowohl ein lautloses Üben zu Hause als auch ein unkompliziertes Recording. Wer jedoch nicht auf die Sounds verzichten möchte, die man sich zu Hause und im Proberaum sorgfältig eingestellt hat, kann das Iridium natürlich auch live nutzen. Zusätzliche Flexibilität erreicht das Iridium durch eine mögliche Preset-Steuerung durch einen MIDI- und einen zusätzlichen Fußschalter. Wie üblich bei Strymon, ist das Iridium auf Stereo ausgelegt, und das nicht nur am Ausgang, denn auch die Input-Buchse akzeptiert eine Stereoklinke, sodass das Iridium auch am Ende einer Effektkette nicht vor Stereopedalen kapitulieren muss.

Über Strymon

Der kalifornische Effektpedal-Hersteller Strymon wurde 2004 unter den Namen Damage Control gegründet und stellte zunächst röhrenbetriebene Effektpedale her. Im Jahr 2009 änderte man den Namen auf Strymon und die Company begann mit der Entwicklung von DSP-Effekten, die zum Teil heute schon Kultstatus erreicht haben. Klassiker, wie das Hallgerät „Big Sky“ oder die Delays „Timeline“ und „El Capistan“ finden sich nicht nur auf den Pedalboards von Gitarristen, sondern auch gerne und oft in Studios. Auch unter Keyboardern und DJs hat sich die Qualität der Strymon-Effekte herumgesprochen. Dabei steht Strymon stets für einen kompromisslosen Klang und eine ausgezeichnete Verarbeitung.

Extrem kombinationsstark

Wer das Strymon Iridium Amp & IR Cab auf der Bühne nutzen möchte, hat dafür mehrere Möglichkeiten. Zunächst einmal kann es natürlich direkt per D.I.-Box in das Mischpult eingespeist werden. In diesem Fall übernimmt das Iridium die Simulation von Verstärker, Lautsprecher und wahlweise dem Raum. Weiterhin kann aber auch nur die Verstärkersimulation des Iridium genutzt und das Signal anschließend in einen Poweramp mit Box gespeist werden. Für die letzte Option ist ausschließlich die Lautsprechersimulation des Iridium zu nutzen und der Preamp eines Gitarrenverstärkers oder Preamp-Pedals vorzuschalten. So kann man sich das Mikrofonieren des Lautsprechers sparen.

86 Kundenbewertungen

64 Rezensionen

Z
Endlich angekommen
Zygann 04.01.2022
Als alter Marshall - Fan war ich auf der Suche nach einer bezahlbaren Amp-in-a-Box-Lösung. Da wir in der Band nun auf In-Ear umsteigen und ich keinen Marshall mehr schleppen wollte, hatte ich mir den Iridium bestellt. Kemper und Co. waren mir zu teuer und mit zu vielen Knöpfen und Menüs.
Die analoge Bedienoberfläche des Iridium hat mir von Beginn an gefallen.
Der erste Eindruck bestätigte mir, was schon viele im Netz darüber geschrieben hatten. Der Iridium bietet ein echtes Amp-in-a-box Gefühl!
Er zeichnet sehr fein und gibt jede Spielnuance sensibel wieder. Mann will tatsächlich erstmal nur spielen. Eine Latenz konnte ich nicht feststellen. Der Iridium hat nach meiner Recherche hin wohl eine FET-Vorstufe, die für das sehr gute Spielgefühl mit verantwortlich zeichnet.
Die Fender -und Voxsimualtion sind für mich nicht so wichtig, sind aber klanglich auf ebenfalls sehr hohem Niveau.

Da ich aus der JMP 2203 mit Mastervolume-Ecke komme, hatte ich mit dem Iridium-Plexi am Anfang so meine Probleme. Er reagiert völlig anders wie mein gewohnter Marshall. Und das typische Mittenbild ist völlig anders.
Ich habe daraufhin unzählige Overdrives bei Thomann bestellt, um in meine gewünschte Soundrichtung zu kommen. - Auf dem Weg muss ich mal ganz groß Daaaaanke sagen, dass Thomann das so mitgemacht hat und mir das Testen ermöglich hat - Aber irgendwie hat es nicht so richtig gepasst.

Auf der Suche nach meinem Traumsound bin ich dann auf die Impulse von Cab IR aufmerksam geworden und plötzlich passierte ganz viel.
Gute Impulse sind so wichtig. Und ja, 500 msec. machen einen Unterschied. Nachdem ich fast jeden Hersteller ausprobiert habe, bin ich Cab IR - Fan geworden. Das Spielgefühl ist meiner Meinung nach unerreicht. Die Sounds sind immer irgendwie leicht roomy und doch vorne. Der Klang ist sehr edel.
Nachdem ich nun mit der Marshall Box mit G 65 Speakern glücklich war, aber immer noch nicht mit dem Plexisound an sich, bin ich bei Thomann auf die Wheebo-Pedale gestoßen.

Und man glaubt es nicht, was da plötzlich passiert. Der JVM-Drive bringt den Iridium ins Amp-Rock-Himmel-Reich. Der JVM ist eigentlich kein klassischer Distortion, sondern eine komplette Marshallvorstufe mit gefühlter Endstufensättigungsmöglichkeit und sehr edlen Tweakmöglichkeiten. Und es klingt so unfassbar echt nach Röhre und spielt sich auch so!! Es ist mir ein Rätsel wie so etwas möglich ist.
Ich habe zum Vergleich meinen alten Hughes and Kettner Vollröhren-Metal Master und Damage Contol -Demonizer – Röhren - Preamp herausgeholt. Nach 10 Minuten sind beide wieder in die Kiste gewandert.

In meiner Signalkette ist es übrigens wichtig, den Plexi des Iridiums fast Clean (11 Uhr) einzustellen. Den EQ habe ich komplett auf 12 Uhr.
Ich habe nun nur noch den TS-9 als Booster davor. Und bin so happy.
Dieser analog/digitale Marshallstack harmoniert für mich einfach magisch. Alles passt zusammen.
Und mein Board wiegt mit ein paar Effekten dabei deutlich unter 10 kg. Juhu.

Mir wird wieder einmal klar: Alte Denkmuster, wie Vollröhre ist das Beste, muss ich immer wieder hinterfragen. Wichtig ist, wie es klingt und vor allem, wie es sich anfühlt.

Mein Set-Up habe ich vor einer Weile einem guten Freund vorgespielt. In seinem Tonstudio recorded er Gitarren grundsätzlich mit echten Amps und einer Isolationbox. Dort steht auch ein JMP 2203 mit Master-Volume. Er war von meinem Set-Up sehr beeindruckt und meinte, dass spiele sich wie ein Amp und klingt auch so. In Kürze werden wir einen Recording-Vergleichstest machen. Ich bin gespannt, wie groß der Unterschied sein wird.
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BIG DEAL in Kleinformat
Denfx 27.01.2022
Ich habe nach einer günstigen Lösung gesucht : klein im Format und groß in Ausstattung und Sound.
Das habe ich im IRIDIUM gefunden.
Ich benütze mittlerweile das Iridium seit Juni 2021.
Davor ist ein HX effects Pedal eingeschalten.
Manche würden sagen, dass das Strymon Iridium etwas zu teuer wäre und /oder, dass die Amps simulation nicht ganz so toll sind.
Ich stimme beidem NICHT zu.
Zum Preis : man bedenke, dass hier 3 Amps zur Wahl stehen, ( 4 wenn man den AMP Round einstellt und middle poti ganz aufdreht ) da wird nämlich ein FENDER TWEED simuliert.
also..4 amps + 9 cabs ( wenn man keine dazu einspeist) , finde ich in dem Fall gar nicht übertrieben im Preis. Man nehme dazu eine solide und hübsche Konstruktion, sowie sehr vernünftige Bedienung. ...et voila .. 4 amps bereit.
Der Sound : einige Kritiker werden behaupten der Sound sei " wie eine Gitarre Aufnahme" . Ich war zunächst auch dieser Meinung und habe nach Lösungen gesucht....und habe die Lösung gefunden.Auf jeden Fall für mich : ich schalte , bzw. drehe den IRIDIUM ROOM (Reverb) komplett aus. Ich benütze es gar nicht.
Dann klingt das Iridium wahnsinnig toll und dieser " wie eine Gitarre Aufnahme" Effekt ist weg.
Ich benütze zwar nie das VOX sim. ,meist nur Round (Fender), wobei die Effekte kommen dann aus dem HX Pedal und das ist einfach eine tolle Kombi.Ich würde jetzt nicht mehr auf mein Iridium verzichten.
Bedienung
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Sound
Verarbeitung
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JH
Super sauberer Sound
Joerg H. 02.10.2021
Das Teil ist zwar teuer, aber sein Geld auf jeden Fall wert. Der Sound schlägt alles was ich bis dahin ausprobiert habe, und das ist eine Menge.
Was mir wichtig wahr, ist das man fast jeden Sound erzeugen kann, ohne dabei in 200-400 Programmen suchen zu müssen. Ahnung sollte man schon haben, aber es klingt dann unglaublich natürlich. Keine vermatschten Verzerrungen, auch nicht bei billigen Tonabnehmern. Und wenn man dann die deutsche Betriebsanleitung im Internet liest, dann kann das Teil viel mehr als man im Vorraus erahnt. Ich war erst skeptisch, aber es hat mich überzeugt. Auch Cleansounds kommen super rüber, vor allem aber hört man bei hoher Verzerrung, einen tollen Single Coils Sound bei einer Strat, was ich sonst immer vermisst habe. Ok Effekte hat es nur einen, aber der ist dafür sehr gut gelungen.

Das Teil ist sehr robust gebaut, und klingt auch so wie es gebaut ist.
Jou stimmt, da kann man eine gute Gitarre für kriegen, aber ich habe schon so viele, und die werden jetzt mit dem Iridium aufgemotzt, und klingen ganz anders als vorher. Viel deutlicher, klarer, reiner, man hört auch die hohen Saiten die ja so oft verschluckt werden. Was nützen mir 400 Sounds, wenn ich nur drei davon gebrauche, den Rest mache ich mit meinem Studioprogramm.
Beim Iridium lege ich mich auf einen von 3 Verstärkern und Boxen fest, und habe somit eine Grundlage nach meinem Geschmack, und bin nicht ewig nur am rumschalten, um zu hören was da noch so geht. Also ruhig mal ausprobieren, jeder hat ja da so seine eigenen Vorstellungen. Kann ich nur empfehlen!
Bedienung
Features
Sound
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R
Überzeugende Lösung auch für einen Tube Amp Fan
RayBeeger 12.03.2022
Ich spiele normalerweise Röhren-Amps 100 und 50 Watt, Mesa Boogie Lonestar Classic und Marshall und habe im Studio auch einen Mesa Boogie Studio Preamp, der musikalischer Kern des Helix Rack ist. Zum Recording eines dieser Amps mit Mic fehlt mir aktuell der Platz und ein UAD Ox ist zur Zeit nicht bei Thomann zu bekommen. Habe dann das Iridium als Zwischenlösung bestellt und muss nach dem ausführlichen Test feststellen, dass ich mit diesem Teil mehr als brauchbare Sounds in die DAW bekomme. Alles ohne großen Aufwand und so amtlich, wie man es von vielen Aufnahmen erwartet - sauber, der Charakter stimmt und kann mit allen nur erdenklichen Effekten problemlos "ge-pimpt" werden. Ja, ein Röhren Amp, der richtig atmet, bringt mehr "Pfund", aber wenn man ehrlich ist, muss der Gitarrensound zum Song passen und das bekommt man mit dem Teil wirklich überzeugend hin. Das Spielgefühl ist auch sehr nahe am Amp-Gefühl, wenn man einspielt. Mein erstes Strymon-Gerät und eine klare Empfehlung! Mir fehlt da nichts im Studioumfeld. Es klingt amtlich unter Kopfhörern und selbst der Vox Sound, von einem Amp, den ich nicht besitze, ist klanglich eine Erweiterung für mich. Richtig gut gemacht Strymon!

Etwas schade finde ich die MIDI-Lösung mit dem TRS-Jack 6,3 mm. Ein Kabel muss man sich selbst anfertigen, um von TRS zB. auf 5pol-DIN-MIDI zu kommen (Helix). Aber das mache ich dann eben und nutze dann das Iridium im Helix als Ersatz für Amp und Cab. Die Klangqualität des Iridium ist einfach besser als die im Helix enthaltenen. Ich brauche kein High Gain im Sinne des modernen Metal oder Fusion, deshalb gebe ich das Iridium nicht mehr her.
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