Sequential Take 5

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5-stimmiger polyphoner Analogsynthesizer

  • zwei analoge VCOs pro Stimme
  • stufenlos überblendbare Wellenformen pro VCO (Sinus, Sägezahn, Puls)
  • Mixer für VCO 1, VCO 2, Suboszillator und weißes Rauschen
  • 4-Pol Tiefpassfilter mit Resonanz basierend auf dem Prophet 5 (Rev 4)
  • zwei 5-stufige Hüllkurven (ADSR+Delay)
  • zwei frei zuweisbare LFOs mit 5 Wellenformen (Dreieck, Sägezahn, Rampe, Rechteck und Zufall) und Tempo-Synchronisation
  • Effekte: Reverb, BBD Delay, Tape Delay, Chorus, Flanger, Phaser, Ring Modulator, Hochpass-Filter, Overdrive
  • Arpeggiator
  • polyphoner Stepsequenzer mit maximal 64 Schritten
  • 256 Speicherplätze für Presets
  • 44-Tasten Fatar Tastatur, anschlagdynamisch und mit Aftertouch
  • Pitch- und Modulationsrad
  • Stereo Ausgang: 2x 6,3 mm Klinke
  • Stereo Kopfhörerausgang: 6,3 mm Klinke
  • zwei Eingänge für Sustain- und Expression-Pedal: 6,3 mm Klinke
  • USB-B Port
  • MIDI In, Out, Thru
  • Abmessungen (B x T x H): 63,5 x 32,4 x 11,2 cm
  • Gewicht: 7,7 kg
Erhältlich seit September 2021
Artikelnummer 526435
Verkaufseinheit 1 Stück
Anzahl der Tasten 44
Anschlagdynamik Ja
Aftertouch Ja
Keyboard Split Ja
Modulation Wheel Ja
Anzahl der Stimmen 5
Tonerzeugung Analog
MIDI Schnittstelle 1x In, 1x Out, 1x Thru
Speichermedium Intern
USB Anschluss Ja
Effekte Ja
Arpeggiator Ja
Anzahl der analogen Ausgänge 2
Digitalausgang Nein
Display Ja
Pedal Anschlüsse 2
Maße 635 x 324 x 112 mm
Gewicht 7,7 kg
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Prophet 5 in modern und günstig

1978 landete Dave Smith mit dem polyphonen und speicherbaren Prophet 5 einen riesigen Erfolg. Der analoge Synthesizer war anwenderfreundlich, musikalisch und, verglichen mit anderen polyphonen Synthesizern, recht günstig. Mit dem Take 5 hat Dave Smith eine moderne Version des Klassikers entworfen, ohne diesen zu kopieren. Der fünfstimmige Synthesizer verfügt über eine gradlinige Struktur, eine intuitive Bedienoberfläche, praxisnahe Funktionen und ist leicht zu transportieren. Mit seiner analogen Wärme und dem regelbaren Voice-to-Voice-Drift besitzt der Take 5 alle Qualitäten der Sequential-Klassiker, inklusive des berühmten Sync-Sounds. Darüber hinaus beherrscht er dank erweiterter Funktionen auch moderne Sounds, die man mit dem integrierten Sequenzer und Arpeggiator spielen kann.

Fünfstimmiger Analogsynthesizer

Take 5 bringt alle Elemente eines klassischen Analogsynthesizers mit – und erweitert sie durch eine Reihe spezieller Funktionen: Es gibt zwei VCOs mit Waveshaping, Hardsync und FM, einen Suboszillator, White/Pink Noise, ein 24dB-Filter nach Prophet 5 Rev, 4-Schaltung, zwei per Velocity steuerbare Hüllkurven und zwei synchronisierbare LFOs. Die Modulatoren können auf mehrere Ziele geroutet werden. Reverb, Multi-FX und Overdrive frischen die Sounds auf. Die meisten Funktionen haben einen eigenen Regler oder Taster, sodass die Bedienung des Synthesizers intuitiv abläuft. Der polyphone 64-Step-Sequenzer und der Arpeggiator sind zur MIDI-Clock synchronisierbar. Auf dem 44-Tasten-Keyboard kann man zwei Split-Zonen einrichten. Auf Wunsch schließt man ein Pedal und einen Fußschalter an, die bei Bedarf als Spielhilfen dienen.

Der richtige Einstieg

Die kompakten Maße, das intuitive Panel, der satte Sound und nicht zuletzt der Preis machen den Take 5 zu einem sinnvollen Synthesizer für Einsteiger, ohne Abstriche bei der Qualität machen zu müssen. Das Keyboard kann bequem zur Bandprobe, ins Studio oder zum Live-Gig mitgenommen werden. Schnell anwählbare Speicherplätze und die direkte Bedienbarkeit der Klangerzeugung machen das Handling auf der Bühne einfach und geben dem Keyboard viel Raum zur Gestaltung der individuellen Parts. Ob als Hauptinstrument oder Zweitgerät für besondere Sounds: Der Take 5 ist schnell in ein Setup integriert und kann sowohl über 5-Pin-MIDI als auch USB angesteuert werden.

Über Sequential

Dave Smith, Gründer von Sequential Circuits (1974-1987), gehört zu den Pionieren im Synthesizerbereich. Sein Prophet-5 war der weltweit erste speicherbare polyphone Synthesizer. Es folgten Innovation wie der Prophet T8, Prophet VS aber auch Sampler. Dazu war Smith wesentlicher Initiator des MIDI-Standards und an der Entwicklung des ersten virtuellen Synthesizers beteiligt. 2002 gründete er Dave Smith Instruments und gehört seither zu den erfolgreichsten Anbietern von analogen und hybriden Hardware-Synthesizern. Seit 2018 firmiert der Hersteller wieder unter dem Namen Sequential.

Überall mit dabei

Der Take 5 ist eine praktische Ergänzung zu Tabletop-Setups. Wird der Synthesizer nicht per Hand gespielt, synchronisieren der interne Sequenzer, der Arpeggiator und die LFOs ihn per MIDI-Clock zu Drummaschinen und anderen Groove-Gears, während man die Sounds intuitiv moduliert. Zum spontanen Schrauben lädt besonders der XXL-Filterknopf ein. Musiker, die häufig an unterschiedlichen Orten aktiv sind, sei es für Studio-Sessions oder bei Live-Auftritten, erhalten mit dem kompakten Keyboard einen einfach zu transportierenden Begleiter, der den großen Sequential-Synthesizern klanglich durchaus ebenbürtig ist. Für Solo-Einlagen lässt er sich mit der dreieinhalb Oktaven umfassenden Fatar-Tastatur dabei auch vernünftig spielen.

14 Kundenbewertungen

8 Rezensionen

GT
What the Prophet?
Gereration TakeOff 06.06.2022
Der Synth klingt fantastisch - fett - satt - variabel. Aber wie nah kommt er nun an den Prophet 5/6/10 heran - ist doch völlig wurscht! Ein Synth klingt für meine/deine Ohren gut oder eben nicht. Der hier klingt für mich verdammt gut und das ist es was wichtig ist. Lasst die Klassiker von gestern die Klassiker von gestern sein. Weiter geht's! Antesten!
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
9
1
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C
Mein erster Synth
C_89 20.08.2022
Ich hatte bisher nur mit Software-Synthesizer herumgespielt und wollte mal einen haben, der mehr Hands-On ist. Also anmachen und loslegen.
Zudem fand ich diesen geisterhaften weichen Synth-Sound, den man in Thom Yorke's "Anima" gut heraushört, sehr schön und stellte nach etwas Recherche fest, dass dieser von Prophet stammt.
Dennoch hatte ich mir einige Synthies angeschaut und in der engeren Auswahl standen der Korg Minilogue, der Hydrasynth und dieser.
Gegen den Korg Minilogue hatte ich mich dann entschieden weil dieser nur 1 LFO hat und mir der Sound nicht so ganz gefällt.
Der Hydrasynth ist eigentlich ein toll durchdachter Synth, wo der Sound wahrscheinlich auch für mich gepasst hätte. Jedoch ist der nicht so ganz WYSIWYG und eigentlich möchte ich Chinas Wirtschaft möglichst nicht unterstützen.

Im Grunde hat der Take 5 all das was ich mir von einem guten Synth wünsche. Schöner warmer Sound, weitestgehend WYSIWYG, 5 Stimmen (für mich völlig ausreichend), 2 LFO's und viele Modulationsmöglichkeiten.

Es gibt ein paar Dinge, die man wahrscheinlich relativ einfach hätte verbessern können. Bis auf die LFO-Amounts sieht man bspw. nicht die Parameter-Werte auf dem Display.
Es ist m.E. auch nicht ganz so einfach herausfinden welche Parameter bei einem Preset eingestellt sind. Mir ist aufgefallen, dass im Bank-Display ein kleiner Punkt aufblinkt, wenn man den voreingestellten Wert eines Parameters erreicht. Finde ich, insbesondere beim Cutoff, etwas fummelig und muss man auch erst wissen. Steht meine ich nicht in der Anleitung.
Die Anleitung ist generell verbesserungswürdig und könnte auch weiter auf die Modulationsquellen eingehen, die ebenso kaum dokumentiert sind.
Der Step Sequenzer kommt ein bisschen ärmlich daher. Eine nachträgliche Bearbeitung der Sequenz ist so viel ich weiß nicht möglich.

Fazit:
Der Fokus wurde für mich eindeutig auf die wichtigen Dinge, wie eben den Sound und die Modulation gelegt. Nicht so wichtige Features kommen m.E. etwas lieblos daher, aber sollten sich im Nachhinein mit Software ergänzen lassen. Die Bedienung könnte an manchen Stellen etwas besser sein.
Der Take 5 ist ziemlich sicher nicht so überladen mit Features wie der Hydrasynth. Nach 2 Tagen hatte ich eigentlich schon einen recht guten Überblick darüber, was alles möglich ist.
Beim Hydrasynth hatte ich, ähnlich wie bei Software-Synthies, die Befürchtung, dass ich mich mit vielen, weniger wichtigen Features, herumschlage und ich mich am Ende schwer tuen würde, irgendwas sinnvolles herauszubekommen.
Den Eindruck habe ich beim Take 5 nicht und es macht eigentlich sehr viel Spaß, weil alles gleich recht toll klingt. Also klare Empfehlung.
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
5
4
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dv
Viel Synth fürs Geld
dr. vague 25.10.2021
Der Sound ist sehr hochwertig und noch flexibler als beim Prophet 6 (z. B. bei bekommt man einen sauberen Sinuston. Mit der Modulationsmatrix geht eine Menge, aber die ist nicht intuitiv bedienbar, da man sie nur über ein Menü erreicht. Trotzdem sind alle wichtigen Regler für den direkten Zugriff an Bord. Klein aber oho!
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
14
4
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s
Schnörkellos, wohlklingend, aber mit einem kleinen Bug
stm66 01.08.2022
Die Tastatur von Fatar ist mit das Beste, was mir bei einem Synth begegnet ist. Der Sound ist typisch Sequential. Sehr wohlklingend, großer Sweetspot. Mein Sub 37 klingt in den Mitten etwas satter. Das lässt sich aber mit der Distortion gut ausbügeln. Die Bedienung geht nach kurzer Gewöhnungszeit intuitiv. Der Formfaktor gefällt mir ebenfalls sehr gut. Eigentlich für meine Bedürfnisse ein perfektes Instrument.
Mein Gerät hatte allerdings einen heftigen Bug bei den beiden Wheels, die immer wieder ungefragt Parametersprünge produziert haben. So ging mal das Vibrato an, mal sprang das Filter auf einen neuen Wert oder das gesamte Gerät tönte wie von Geisterhand plötzlich einen Halbton tiefer. Mit einem kurzen Griff an die Wheels war das Problem dann zwar schnell wieder behoben, aber so richtiger Spielspaß konnte bei mir dadurch nicht aufkommen.
Deshalb habe ich das Gerät nach drei Tagen wieder zurück gegeben.
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
2
0
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