Sequential Prophet REV2-8 Desktop

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8-stimmig polyphoner Analog-Synthesizer

  • 2 digital gesteuerte Oszillatoren pro Stimme
  • 2/4 Pole Curtis Lowpass Filter
  • VCA
  • Original Prophet 4 LFOs
  • 3 Hüllkurven Generatoren
  • jedes Programm hat zwei Layer
  • polyphoner Step-Sequezer mit bis zu 64 Steps und bis zu 6 Noten pro Step
  • separater 16x4 Gate Step Sequenzer
  • Arpeggiator
  • 512 Preset Programme ab Werk - 4 Bänke mit je 128 Presets
  • 512 vollständig editierbare User Programme mit 2 Layern (2 separate Sounds) in jedem Programm
  • Abmessungen: 540 x 200 x 84 mm
  • Gewicht: 3,4 kg

Anschlüsse:

  • 4 Line-Ausgänge: 6.3 mm Klinke unsymmetrisch (A/B L/R Stereo)
  • MIDI In/Out/Thru
  • Sustainpedal-Eingang
  • Pedal/CV Eingang - für Expression-Pedal oder CV von 0 - 5 V DC
  • USB
  • Kopfhörerausgang: 6,3 mm Stereo-Klinke
Erhältlich seit November 2017
Artikelnummer 421214
Verkaufseinheit 1 Stück
Bauweise Desktop
Anzahl der Stimmen 8
Tonerzeugung Analog
MIDI Schnittstelle 1x In, 1x Out, 1x Thru
Speichermedium Intern
USB Anschluss Ja
Effekte Ja
Arpeggiator Ja
Anzahl der analogen Ausgänge 2
Digitalausgang Nein
Display Ja
Optionale Erweiterungen Keine
1.799 €
1.899,99 €
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Ein moderner Klassiker

Der Sequential Prophet REV2 ist die überarbeitete Version eines modernen Synthesizer-Klassikers, des Prophet 08. Beide Modelle wurden noch unter dem Firmennamen Dave Smith Instruments herausgebracht, mittlerweile heißt die bekannte Synthesizerschmiede (wieder) Sequential. Dave Smith ist eine Legende im Business und der Name „Prophet“ lässt seit Jahrzehnten Keyboarder und Produzenten mit der Zunge schnalzen. Hier geht es um die Desktopversion mit acht Stimmen, es gibt ihn auch mit sechzehn Stimmen oder jeweils als Keyboardversion. So oder so: ein polyfoner Analogsynthesizer zu einem sensationellen Preis!

Um einiges besser

Der Prophet REV2 verfügt wie der Prophet 08 über zwei digital gesteuerte Oszillatoren pro Stimme, die legendären Curtis-Filter und VCAs. Auch Sounds des Prophet 08 können geladen werden und klingen wie beim Vorgängermodell. Neu sind unter anderem das helle OLED-Display, eine erweiterte Mod-Matrix, die digitale Effektsektion, eine USB-Schnittstelle und der zusätzliche, 6-stimmig polyfone Step-Sequencer. Neben 512 Presets gibt es 512 User-Programme mit zwei Layern, die natürlich auch gesplittet werden können - etwa für einen Bass in der linken und eine Fläche in der rechten Hand. Auch zum Sequencer kann je nach Stimmenzahl zusätzlich gespielt werden.

Eine einzigartige Klangwelt

Analoge Synthesizer sind für fortgeschrittene Keyboarder und Produzenten geeignet, die beim Erschaffen neuer Sounds alle Parameter im direkten Zugriff haben wollen und sich nicht erst durch Menüs hangeln oder mit der Maus fummeln wollen. Ein beherzter Griff zu Cutoff und Resonance des Filters und schon tut sich Gewaltiges! Denn im Gegensatz zu Virtuell-Analogen, Hybridsynthesizern und Plugins erzeugt ein echter Analoger einen direkten, oft sogar „brutalen“ Sound. Diese Klänge hört man in vielen legendären Songs, gerade die Bässe und die Leadsounds packen ungemein zu und sind auch heute noch unersetzbar. Ein Analogsynthesizer rangiert eher im gehobenen Preissegment und Anfänger könnten wohl auch allein von der Anzahl der Regler zunächst ein wenig überfordert sein. In so ein Thema muss man sich ein wenig einarbeiten, wird dafür aber mit einzigartigen Sounds belohnt.

Über Sequential

Dave Smith, Gründer von Sequential Circuits (1974-1987), gehört zu den Pionieren im Synthesizerbereich. Sein Prophet-5 war der weltweit erste speicherbare polyphone Synthesizer. Es folgten Innovation wie der Prophet T8, Prophet VS aber auch Sampler. Dazu war Smith wesentlicher Initiator des MIDI-Standards und an der Entwicklung des ersten virtuellen Synthesizers beteiligt. 2002 gründete er Dave Smith Instruments und gehört seither zu den erfolgreichsten Anbietern von analogen und hybriden Hardware-Synthesizern. Seit 2018 firmiert der Hersteller wieder unter dem Namen Sequential.

Live und im Studio

Ein analoger Synthesizer wie der Sequential Prophet REV2 ist ideal, um im Studio eigene und einzigartige Sounds zu erschaffen, sich von den Stepsequencern/Arpeggiatoren inspirieren zu lassen und über die vier Ausgänge Stimme für Stimme aufzunehmen. Mit der zusätzlich zu den MIDI-Buchsen vorhandenen USB-Schnittstelle ist er in der Neuzeit angekommen. Durch seine Holzseitenteile, den Metallkorpus und die stabilen Potis macht der analoge Bolide aber auch live eine gute Figur, zumal er in der REV2-Version auch einen Kaltgerätestecker bekommen hat. Seine Stärken liegen sicher in den Bässen, Leads und Flächen, seine Klangerzeugung ist aber äußerst flexibel und wurde unter anderem durch die Effekte nochmals aufgewertet.

33 Kundenbewertungen

20 Rezensionen

S
Hammer Sound - Bedienung gewöhnungsbedürftig
SxSxK 01.03.2018
Ich habe lange überlegt, ob ich so viel Geld für ein analogen Desktop Synthesizer ausgeben soll. Doch letztendlich überzeugt der Prophet durch seinen analogen Sound, seine Filter, LFOs und seine sehr hochwertige Verarbeitung.

Nach zwei Tagen Einarbeitung in die Oberfläche und die Bedienungsanleitung konnte ich Sounds formen, wie ich sie mir vorgestellt hatte. Die 4 Standardbänke mit 512 voreingestellten Sounds bleiben immer bestehen. Zusätzlich gibt es 4 User Bänke mit ebenfalls 512 Slots, die man nutzen kann, um eigene Sounds zu speichern - Entweder als bearbeiteten Preset-Sound oder von einem von Grund auf eigens erstellten Sound. Die Amplifier, Filter und FX Section ist sehr übersichtlich, ebenso wie die Oscillator und LFO Section.
Viel Freude bereitet auch der Stack und der Split-Modus. Dabei kann man wenn man die Layer "stackt" fettere und komplexere Sounds kreiren, allerdings hat man dann nur noch 4 Stimmen übrig. Der Split-Mode eignet sich hervorragend, um zum Beispiel auf Layer 1 Basslines und auf Layer 2 Leadakkorde zu spielen. Durch die vier Klinkenausgänge werden die zwei Layer automatisch getrennt ausgegeben. Bei der Nutzung des Main-Outputs, werden beide Layer zusammen rausgeschickt.

Der Sequencer ist leider etwas unintuitiv geraten und der Vorgang des Abspeicherns braucht auch etwas Übung und die Bedienungsanleitung.
Was ich aber am störendsten emfinde, ist die Tatsache, dass man nicht weiß wo ein parameter sich gerade befindet - vorallem bei preset-sounds, wenn man Parameter live ändern will springt die Einstellung an die Stelle, an die der Drehregler steht. Das ist vorallem beim Cutoff nervig, wenn man diesen einsetzen möchte. Die Drehregler fühlen sich zwar hochwertig an, aber irgendwie hätte ich mir da eine Lösung gewünscht mit Endlosdrehreglern, die einem den aktuellen Parameterwert anzeigen. Außerdem gibt es meines Wissens keine hauseigene Editor-Software, um wenigsten am Laptop sehen zu können was die Parameter gerade machen. Anscheinend bietet ein Fremdanbieter so etwas an, aber das kostet dann noch mal 50¤.

Fazit
Dieser analoge Punch und diese Wärme lässt einen die Mäkel schon wieder etwas vergessen. Letztlich geht es um den fetten Sound. Vorallem wenn es im Studio verwendet wird- TOP!
Noch habe ich ihn nicht im Live-Einsatz gespielt, aber noch graut es mir ein bisschen vor ungewollten Parametersprüngen, aber ansonsten lässt sich ja alles gut vorbereiten und abspeichern, so dass da eigetnlich alles klappen sollte.
Fettes Gerät auf jeden Fall und ich bereue es noch nicht. Billigere Synths wirken auf mich jetzt viel mehr wie Spielzeug.
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
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H
Liebe auf den zweiten Blick
HeavyMetalGentleman 06.04.2021
Ich hab mir den Prophet Rev2 als duotimbralen Alleskönner gegönnt und da macht der Rev-2 auch wirklich einen guten Job. Doch wenn es einem um "den" Prophet-Sound geht, muss man sich darüber im klaren sein, dass man den beim Rev-2 nur bedingt wiederfindet. Das macht den Rev2 nicht schlecht, sondern einfach nur anders, ich habe den Rev2 jedenfalls zugunsten des Prophet 6 zurückgesendet.

Update:
Der Prophet Rev2 ist wieder da was soll ich sagen außer "liebe auf den zweiten Blick". In der Zwischenzeit hatte ich den P6 und den OB6 hier und das sind auch wirklich gute Synths, doch was die Vielseitigkeit angeht, von Brot und Butter Sounds, bis hin zu abgefahrenen Ambiencesounds, ist der Rev2 im Analogsektor einfach ungeschlagen. Und die Bedienung muss man, auch wegen der genial einfach zu bedienenden Mod-Matrix wirklich lobend erwähnen.
Bedienung
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Sound
Verarbeitung
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CM
Mit kleinen Schwächen aber großen Sound.
CR Musik 07.09.2019
Ich schreibe jetzt einfach mal die Dinge auf die mir NICHT GEFALLEN. Alles andere fnde ich toll. Es ist ein "Du bekommst was du siehst" Synthesizer ohne viele Überraschungen.

- Die OSC Freq Regler ist ein wenig sensibel und springt manchmal von selbst einen Wert nach unten. Hier hätte ich mir einen Regler mit Raster gewünscht.

- Das mit den Layern ist gut gelöst aber man vergisst manchmal in welchem Layer man gerade ist. Das hätten sie mit einer Farbkodierung besser lösen können.

- Clock/Arp/Sequencer ist toll für die Variante mit Keyboard. Bei einem Desktop Modul sind bei mir zumindest diese zentralen Elemente komplett ungenutzt und da hätte was sinnvolleres hin gekonnt. z.b. Einstellung für Unison .

- Der LFO Frequenz Bereich ist zu klein. Selbst auf kleinster Einstellung ist er mir zu schnell und ab Mitte fast schon Audio-Rate.

- Filter hat bei 2-Pole kaum Resonanz, dafür bei 4-Pole fast zu extrem?

- Keine Sine-Wave für Bässe

- Kein Sub-OSC für OSC2

- Noise Farbe eher unschön. Tieferes Rauschen wäre besser gewesen um die Kristallklaren Oscillatoren Sounds anzudicken.. aber ist Geschmacksache.

Wichtig: Wenn es geliefert wird muss man erst noch kalibrieren, sonst geht erstmal nichts richtig. Filter sowie Voices und noch andere Dinge. Also unbedingt dran denken bevor man einen defekt vermutet.
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
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AS
Prophet's next generation
Aaron Sim 06.08.2018
Build quality is solid metal and knobs are firm. Love that every knob controls a parameter and it is super easy to map mod/lfo to a destination.
DSI is also constantly listening to feedback from users and enable features where possible. There are a few bugs in the software but nothing serious that will affect your enjoyment with this baby as the support team is fixing them all the time.
Price point is unbelievable too, who could have known that you could own a Prophet at such a price. Sure the Rev2 uses DCOs and not VCOs like the P6, this becomes negligible when you use external effects e.g. pedal or software plugin to mix layers together.
High recommend this if you are looking to expand your arsenal with a Prophet!
Bedienung
Features
Sound
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