Clavia Nord Lead A1

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49 Tasten Synthesizer mit Analog-Modelling Klangerzeugung

  • anschlagdynamische Tasten mit Oktav-Shift +/- 2 Oktaven
  • Synth-Engine mit 96 kHz und 32 bit floating point processing
  • 24-fach polyphon
  • 4 part multitimbral
  • Keyboard Split mit 2 Slots für die obere und untere Sektion
  • Modulationsrad
  • Pitch Stick mit programmierbarem Bereich von +/- 4 Oktaven
  • Oszillatoren: pitch, detune, shape, sync, am, noise, sub mix, fm, traditional analog und digital waveforms
  • unison
  • Modulation: lfo mit 5 Wellenformen, mod envelope, LFO als zusätzlicher Mod-Envelope
  • Filter: 12 x 24 db low-pass Filter, High-Pass und Band-Pass Filter
  • Transistor und Diode "ladder"-Filter Simulation
  • Effekte: Ensemble, Chorus, Phaser, Flanger, Ring Modulator und Drive
  • Performance: Master Clock Sync des Arpeggiator
  • LFO und Delay
  • Velocity und Modulationsrad Morph
  • USB MIDI
  • Extra Features: Mutator
  • Like Button
  • "extra fat" Unison mode
  • 1 Pedaleingang für Sustain
  • 1 Pedaleingang für Expression
  • 4 x 6,3 mm Klinke Ausgang
  • 1 x 6,3 mm Klinke Kopfhörerausgang
  • MIDI Ein- und Ausgang
  • USB-Anschluss
  • Abmessungen (B x H x T): 802 x 92 x 260 mm
  • Gewicht: 4.85 kg
No JavaScript? No Audio Samples! :-(

Soundbeispiele

 
0:00
  • Arpeggio
  • Organ
  • Sequence 1
  • Sequence 2
  • String mallets
  • Sweetie

Weitere Infos

Anzahl der Tasten 49
Anschlagdynamik Ja
Aftertouch Nein
Keyboard Split Ja
Modulation Wheel Ja
Anzahl der Stimmen 24
Tonerzeugung Virtuell Analog
MIDI Schnittstelle 1x in, 1x Out
Speichermedium USB to Host
USB Anschluss Ja
Effekte Multieffektprozessor
Arpeggiator Ja
Anzahl der analogen Ausgänge 4
Digitalausgang Nein
Display Ja

Roter Meister

Mit ihrer roten Farbe ziehen die Synthesizer von Clavia Nord so einiges an Aufmerksamkeit auf sich, und das zu Recht. Der Nord Lead war in den 90ern einer der ersten Synthesizer, der sich durch virtuell analoge Klangerzeugung auszeichnete. Der Nord Lead A1 ist mit zwei Oszillatoren, einer Hüllkurve für die Amplitude, einer Filtersektion sowie mit einer LFO ausgestattet. Darüber hinaus verfügt er noch über einen Arpeggiator mit diversen Modi für abwechslungsreiche Patterns sowie über eine umfangreiche Delay-Sektion. Seine 49 anschlagsdynamischen Tasten strecken sich über vier Oktaven. Der Nord Lead A1 ist ein kompakter und übersichtlicher Synthesizer, der sich mit seinen hochqualitativen Sounds und anregenden Möglichkeiten als vielseitiges Studioinstrument entpuppt.

Qualitativ hochwertige Sounds und intuitive Bedienung

Die Synth-Engine läuft mit 96 kHz und mit 32 Bit Floating-Point-Processing. Damit bietet der Nord Lead A1 hochwertige Sounds in einer hohen Dynamik. Seine 26-stimmige Polyphonie lässt sich auf die vier Audioausgänge multitimbral verteilen. Mit der Octave Shift-Taste kann der Tonumfang um jeweils bis zu zwei Oktaven nach oben oder unten verändert werden. Die beiden Oszillatoren können bis zu 47 Wellenformen umsetzen. Darunter befinden sich klassische Wellenformen wie Sägezahn, Dreieck und Rechteck. Für abwechslungsreiche Klänge sorgen digitale Wellenformen mit harmonischen sowie nichtharmonischen Obertonstrukturen. Um Auswahl zu vereinfachen, wurden hier acht Oszillator-Konfigurationen als Short Cuts eingefügt. Eine intuitive Bedienung wird durch die links daneben liegenden Einstellungsmöglichkeiten der Modulationshüllkurve ermöglicht. Es lassen sich beispielsweise Tonhöhe, Detune und Shape modulieren.

Einfach zu programmieren und vielseitig nutzbar

Der Nord Lead A1 ermöglicht eine intuitive Bedienung und zahlreiche, hochwertige sowie abwechslungsreiche Sounds, welche zu Pop- und Rockproduktionen beitragen oder auch für atmosphärische Kompositionen im Bereich der Filmmusik dienen können. Der Arpeggiator, sowie auch die Mutator-Funktion sorgen für schnelle und vielseitige Variationen im Klang. Die vielen Sektionen bieten jede Menge Einstellungsmöglichkeiten und regen so zu Klangexperimenten an. Das solide Metallgehäuse sorgt dabei immer für Stabilität. Auf der Rückseite findet man einen Kopfhörer- sowie vier Line-Ausgänge. Und auch auf ein MIDI-in und -out wurde nicht verzichtet. Mit Strom betrieben wird der Clavia Nord Lead A1 über einen Kaltgerätestecker.

Über Clavia Nord

Die Geschichte der schwedischen Firma Clavia begann in den 1980er-Jahren mit elektronischen Schlagzeugen. Im Jahr 1995 erschien der Nord Lead und legte als einer der ersten virtuell-analogen Synthesizer der Welt den Grundstein für eine beispiellose Erfolgsgeschichte. Schon damals war das Markenzeichen die rote Farbe, durch die die Instrumente von Clavia weithin sichtbar sind. Bald stellte die Firma nicht mehr nur Synthesizer her, sondern entwickelte mit den Reihen Nord Electro, Nord Stage und Nord Piano Instrumente, die Keyboardern völlig neue Möglichkeiten auf der Bühne und im Studio eröffneten. Neben dem kompromisslos guten Klang und der exzellenten Fertigungsqualität war es von Anfang an auch die einfache, praxisorientierte Bedienung, die Clavia-Instrumente zu bevorzugten Werkzeugen für Live-Keyboarder/innen machte. Inzwischen werden die Instrumente unter der Marke „Nord Keyboards“ vertrieben, werden aber nach wie vor in Schweden von Hand hergestellt.

Übersichtliche Auswahl an Sounds

Die Oszillatoren können synchronisiert und durch Amplituden- und Frequenzmodulation klanglich beeinflusst werden. Die Filter ermöglichen eine Simulation von Transistor- und Diode-Ladder-Schaltungen. Die Tempi von Delay und Arpeggiator werden von vier blinkenden LEDs angezeigt. Das Display zeigt jeweils die Nummer des aktuell gewählten Presets an. Mit einem Like-Button kann man hier das, was man bisher bei der Erstellung eines eigenen Patches getan hat, temporär abspeichern und später gemütlich daran weiter arbeiten. So lassen sich bis zu 50 Variationen eines Patches wiederherstellen. Mit der Mutator-Funktion kann man das Patch um einen prozentualen Anteil verändern, um so auf die Schnelle automatisch Variationen zu erstellen. Mit der Performance-Funktion kann man ein übersichtliches Setup aus mehreren unterschiedlichen Sounds auswählen. achtmal 50 Speicherplätze bietet der Programmspeicher und zweimal 50 stehen dem Performance-Mode zur Verfügung.

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38 Kundenbewertungen
  • 5
  • 4
  • 3
  • 2
  • 1
4.8 /5
  • Bedienung
  • Features
  • Sound
  • Verarbeitung
Gesamt
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
Was wir nicht haben brauchen Sie nicht
Marsente, 30.05.2019
Alles positive, was hier über den A1 geschrieben wurde, kann ich voll und ganz bestätigen: Sound, Verarbeitung, Editierkonzept, Effektausstattung, alles top. Leider stimmen auch die Negativ-Punkte, aber ich will hier nicht alles nochmal durchkauen.

Bis auf diesen einen Punkt, der mich wirklich am allermeisten nervt, und der immer wieder am Rande moniert wurde: Dieses mickrige dreistellige Display, das lediglich Nummern bzw Buchstaben (und das auch nur sehr eingeschränkt) anzeigt! So etwas ist in der heutigen Zeit ein absolutes Nogo. Abgesehen davon, dass nicht nur kein Name angezeigt wird, ausserdem wäre wenigstens noch die Anzeige der Soundkategorie schön. Beides ist angesichts der immensen Soundmöglichkeiten (und aufgrund der dazu passenden Menge an Speicherplätzen dafür) eigentlich ein Muss. Ich kann mir weder die 200 Performances noch die 400 Single-Sounds anhand ihrer Nummer merken. Wie kann es sein, dass ein Hersteller, der eigentlich für seine durchdachten und intuitiven Bedienkonzepte berühmt ist, an dieser Stelle derartig patzt? Und das bei diesem Preis! Für das Display ziehe ich ordentlich Punkte bei der Bedienung ab, einfach weil es nicht zum Rest passt. Ein bisschen ist das wie ein Internet, in dem es nur eine Suchmaschine gibt, die als Suchergebnissen ausschliesslich die URLs von Webseiten anzeigt.
Trotz allem : ich würde ihn wieder kaufen, einfach weil alles andere an diesem Synth wirklich wunderbar ist. Und ich fürchte, genau das wissen die roten Schweden auch - für mich die einzig mögliche Erklärung für dieses unsägliche Minidisplay. Dieter Moor würde sagen: „Was wir nicht haben, brauchen Sie nicht“!
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Gesamt
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
Zu viele Kompromisse
Wolfgang187, 28.06.2019
Zu Zeiten des Nord Stage 2 waren in diesem Instrument vereinfachte Versionen der einzelnen Instrumente verbaut (C2, Electro, Piano). Heute ist es umgekehrt. Dem A1 fehlen vielen Funktionen / Eigenschaften, die das Stage 3 hat.

Mein Nord Wave funktioniert nicht mehr zuverlässig und ich habe Ersatz gesucht. Nord Lead 4 und Nord Lead A1 waren die Alternativen. Ich habe mich für den A1 entschieden, weil der Lead 4 eine sehr merkwürdige Effekt-Auswahl hat, kein Chorus zum Beispiel. Die Bedienung des A1, insbesondere bei den Oszillatoren kenne ich vom Stage 3 und das ist ein sehr produktiver Ansatz.

Es ist kein Text-Display ivorhanden. Damit würde ich zurecht kommen.

Nun ist die Aussage, das Stage 3 habe die A1-Engine nicht ganz richtig. Denn das Stage 3 hat die A1-Engine plus(!) Sample-Waveforms. Und das ist, nachdem ich viele Jahre den Wave gespielt habe, das Killer-Kriterium. Ich mache Cover-Musik, nur live, ich such(t)e nicht nach einem Sample-Player. Aber wenn man neben den wirklich guten(!) Sounds, die der A1 produziert, auch mal eine Gitarre oder ein Akkordeon imitieren möchte, ist es viel einfacher, ein passendes Sample als Basis zu nehmen, dazu noch andere Oszillator-Signale, Hüllkuren und Effekte zu addieren, als dieses mit Basis-Wellenformen hinzubekommen. Clavia wirbt beim A1 mit der einfachen Bedienung und preist an, wie schnell man damit zum Ergebnis kommt. Ja, aber das fehlen einige wesentliche Dinge.

1) Es gibt keine Samples als Waveform.

2) Das fehlende Text-Display hat mich schon nach zwei Tagen genervt. Beim Electro ist das OK, aber hier gibt es einfach zuviele Programme und Parameter.

3) Über den aktuellen Regler-Zustand gibt es keine Information (kein Display, keine Monitor-/Info-Taste)

4) Und, on top, der A1 hat einen Chorus, aber den kann man nur alternativ zum Verzerrer (Overdrive) einsetzen.

Jetzt frage ich mich, was soll das? Ich habe den A1 zurückgeschickt und habe mir ein Nord Stage 3 Compact bestellt. Das hat alle Features, die ich hier vermisse. Und auch noch eine breitere Tastatur und Aftertouch (wer es mag). Piano und Orgel stört mich nicht :-)

Der Vollständigkeit halber muß ich sagen, daß der A1 4 Layer (Slots) hat, das Stage 3 aber nur deren 2. Wenn man sich die Beispiel-Sounds im A1 anhärt, stelle ich fest, daß die meisten nur 2 bis 3 Slots verwenden und dann mindestens ein Layer für "Hintergrund-Arpeggio" verwendet wird. Für Filmmusik mag das nützlich sein, für die Bühne nicht (weil unhörbar). Weiterhin hat das Stage 3 ja noch 2xOrgel und 2xPiano als weiter, die für viele Sounds als weitere Layer gut verwendbar sind.

Verarbeitung und Sounds (also die, die man machen kann), sind toll. Der Pitchbender ist einmalig!

Aber der A1 ist oder wäre mein sechstes Nord-Instrument geworden, aber das erste, das mir wirklich nicht gefallen hat.
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Gesamt
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
Sound, Bedienung und Qualität hervorragend!
04.01.2016
Verarbeitung: Da gibt es wie immer bei Nord absolut nichts zu meckern. Alles ist sehr robust und hält dem Bühneneinsatz auf jeden Fall stand.

Features: Das 4-fach Konzept eines Analogsynthesizers bietet so viele Gestaltungsmöglichkeiten für Sounds, dass eigentlich alles abgedeckt werden kann, was die meisten Coverbands spielen. Lediglich das leidige Thema Display ist bei Nord wohl immer noch nicht richtig angekommen. Preisgründe können es nicht sein, warum nicht wenigstens ein zweizeiliges Textdisplay verwendet wird.
Die Arpeggiatormöglichkeiten sind sehr durchdacht und lassen sich per Midi perfekt mit externen Einheiten synchronisieren.

Bedienung: Viel intuitiver geht es wirklich nicht. Auch im Performance Mode hat man sofort Zugriff auf alle Parameter der einzelnen Sounds. Vor allem das Morphing bietet wunderbare Möglichkeiten, live schöne Übergänge zu machen. Auch die Tastatur ist sehr gut spielbar.

Sound: Auch hier gibt es absolut nichts auszusetzen. In der Band ist der A1 sehr durchsetzungsfähig und erzeugt genügend Druck. Die Sounds wirken richtig transparent. Es lässt sich eigentlich alles abdecken, was man von einem Analogen Gerät erwarten würde, auch schöne Moog-Sounds sind realisierbar.

Fazit: absolute Kaufempfehlung! Perfekt wäre hier das Display vom Electro 5 :-)
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Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
Sehr guter Synthesizer.
djrich&mund, 13.08.2016
Ich habe sehr viele Synthesizer probiert.
Vom Prophet 6 bis zum Sledge 2, Ultranova,......
und den Nord A1 hab ich einfach behalten.
Das Teil fügt sich in meinem Analogen Setup
- Future Retro 777, Revolution 2,
Acidlab Bassline 3, Boomstar SEM, Dark Energy 2,
Jomox XBase 09 und TR-8 - echt gut ein.
Mit der der Effektsektion gehen die Sound
dann noch so richtig ab.
Obertonspektrum und Resonazen
gehen echt unter die Haut. So soll's sein.

Die Poti's und die Tastatur sind ebenfalls vom feinsten
und die Farbe hat echt Klasse :)
Pitch und Modulationsrad sind ein Augenschmaus
und neben dem Prophet 08 und Pro 2 einer der besten mehrstimmigen Synth's die ich je gespielt habe.
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