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Manikin-Electronic Memotron M2K

Synthesizer

  • dem legendären M400 nachempfundenes Keyboard
  • 37-Tasten-Fatar-Tastatur (leicht gewichtet)
  • Polyphonie: 111 Stimmen
  • bis zu 3 Sounds parallel spielbar
  • 100 Preset-Sounds (inkl. Soundsets Vintage 1 und Studio Collection)
  • interner Speicherplatz für ca. 700 Preset-Sounds
  • SD-Kartenslot für Sound-Import und Speicherplatz für Einstellungen
  • Bedienelemente: Volume, Tone, Pitch, Frame, Half-Speed sowie Data / ESC zur Menüsteuerung
  • parametrischer Effektprozessor
  • LC-Display
  • Stereo-Line-Ausgang 2x Klinke unsymm. 6.3 mm
  • Stereokopfhörerausgang Klinke 6.3 mm
  • MIDI In/Out/Thru
  • Anschluss für Volume Pedal
  • internes Netzteil
  • Metallgehäuse
No JavaScript? No Audio Samples! :-(

Soundbeispiele

 
0:00
  • Brass Organ
  • Flutes Violins
  • Marimba
  • Organ
  • Organ 2
  • Piano

Weitere Infos

Anzahl der Tasten 37
Anschlagdynamik Ja
Aftertouch Nein
Keyboard Split Nein
Modulation Wheel Nein
Anzahl der Stimmen 37
Tonerzeugung Samplebasiert
MIDI Schnittstelle 1x In, 1x Out, 1x Thru
Speichermedium Intern
USB Anschluss Nein
Effekte Multieffektprozessor
Anzahl der analogen Ausgänge 2
Digitalausgang Nein
Display Ja

Dieses Produkt ist derzeit ausverkauft

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7 Kundenbewertungen
  • 5
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  • 3
  • 2
  • 1
4.9 /5
  • Bedienung
  • Features
  • Sound
  • Verarbeitung
Gesamt
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
Captain Memo
Krakel, 12.11.2018
Die Frage aller Fragen
Warum nur, warum? Warum werden wieder Mellotrons produziert, die so unhandlich, raumgreifend, klavieresk gestrig sind (und doch durch jede Tür passen)?
Warum werden, besonders dreist, seit viel zu langer Zeit schon deren digitale Wiedergänger gezüchtet, die gar keine analoge Schamgrenze mehr kennen?
Warum nur verschwendet man soviel Zeit und Sorgfalt in die Erschaffung eines klanglich wie funktional limitierten Romplers, der als bühnentaugliche Tastenversion in einer Preisliga schwimmt mit den mehrtausendzungigen Roland Integras und charttauglichen Synthesizern dieser Welt?
Warum also der ganze Wahnwitz in Anbetracht von softwarebasierten, wesentlich kostengünstigeren Alternativen?

Die einfache Antwort lautet offenbar schlicht: darum.


Erster Eindruck
Meine Freundin betritt die Küche und entdeckt unser erstes Memotron. ?Was'n das für'n weisses Fischstäbchen??
Zu dem Zeitpunkt habe ich etwa zehn Stunden Fahrt auf dem digitalen mellotronischen Klangmeer hinter mir, die meiste Zeit davon am Stück, vom Feierabend bis nach der Geisterstunde.
Ich habe zwar nicht Moby Dick gesichtet, aber ich bin ja auch nicht Captain Ahab.
Dafür habe ich vier oder fünf Frames harpuniert, ähem, erstellt. So heißen nach den ursprünglichen Bandrahmen im wuchtigen Original die Sound-Zusammenstellungen aus maximal drei ?Tracks? (Sounds) inklusive Längen- und Breitengradsortierung, Effektverbrezelung und so fort.
Das Ding hat mich schlichtweg shanghait. Nur ohne losprustendes Erwachen, wenn man sich nach durchzechter Nacht plötzlich neben dem Weißen Wal wiederfindet...

Watt denn nu?
Lassen wir die süßen Jugendsünden hinter uns.
Ich bin, nautisch gesprochen, musikalisch ambitionierter Leichtmatrose und komme erst im heftigen Alter von 41 Jahren auf die erste Sampler-Technologie der Welt (war doch die erste, oder?). Ich bin lange schon Gitarre, Songmacher und seit letztem Jahr schon Synthesizer.
Und das Memotron ist, könnte man sagen, ein anachronistischer Abklatsch des ominös-fehlerbehafteten, sanft-melancholischen und immer schon irgendwie außerweltlich exklusiven (der Preis! der Preis! Japs!) Mellotrons englischer Herkunft.
Der die das Memotron aus der Berliner Schmiedeschule Manikin: Nicht mehr als ein unschuldsweiß lackierter stählerner Kasten mit blau beleuchtetem Display, ein aus der hintersten Sofaritze gefischter, ultrabrutalharter Marshmellow-Tron, wie Luzifer aus der Zeit gefallen, schnöselige Hardware zum Abspielen von abgesampelten Mellotron-Klängen halt, Mottenkiste, Hottentottenkiste - aber Wunderkiste?

Flotte Lotte oder olle Grotte?
Es stimmt schon, wie ich einem englischsprachigen Forum entnehmen durfte: er sie es treibt dir kein Grinsen ins Gesicht, dafür ist es zu sehr 'Tool?, ein Werkzeug von zurückhaltender Eleganz und sachlich-kühl wie man sich wohl frisch gewachste Halb-Vulkanier vorstellt.
Kein Instrument jedenfalls, dass einen schon vom Look her anschreit: seht her, wie toll ich bin und was ich alles kann!
Aber auch keins, das man nur mit äußerster Ehrfurcht beschleicht und sich gar nicht anzutatschen traut.
Die Knöppe und Regler in vorschulgerechter Anzahl sowie -Ordnung sind getreu dem Vorbild nachempfunden. Unaufdringlich übersichtlich die Menüführung, ein No-Brainer im besten Sinne - aber ein Losgähner?

Jetzt kommts
Vom Gefühl her: ein Partner, ein Vertrauter, den man leicht versteht und der dich gleich versteht. Selbst deine seltsame Suche nach Audio-Schätzen einer mechanisch-holprigen Vergangenheit, die vorgestern noch fantastischen Mond-Erkundungstouren gleichkam.
Jepp, Memotron: du wirst irgendwann mal der neue Weltstandard für unerhörten Spielgenuss, ich weiss es jetzt schon.

Die Zukunft liegt in Mittelerde
Das Futuristische ist hier eigentlich das Rückwärtsgewandte. Eine Rückkehr oder Rückbesinnung auf Erfindergeist, musikalischem Um-Verständnis, Aufnahme des Bekannten und seiner skulpturellen Umformung mittels mehrfacher Magnetbandüberspielungen bis zur abschließenden Bündelung im Prisma des hellgewandeten, tonkopfbewehrten Zauberers.
Klänge können orchestral, paranormal sowie parodontal arrangiert werden: Wie Gefährten steht menschliches Instrumentarium neben elbenhaften Chören und dem zwergenhaft grollenden Moog und erkämpfen gemeinsam die Rückkehr des Königs.
Deshalb erstrahlt auch der ein oder andere Streicher in voller Polyphonie. Nur die garstigen Hobbitse stehen daneben und schmauchen sich - Achtung, mal wieder Wortwitz: fette Rauch-Ringe.

Die Früchte des künstlichen Zorns
Das Memotron hat 3 ausgewachsene Oktaven (F bis F) und passt mit seinen 87 cm Seitenlänge trotzdem nicht in mein schwedisches Regal. Mit seinen zehn Kilogramm und stählerner Robustheit und Anlehnung an die großen Tage eignet es sich ideal als Bühneninstrument.
Aber nicht, um mal eben weggestellt oder aufs gläserne Wohnzimmertischchen aufgepflanzt zu werden!
Trotzdem bereue ich den Kauf der Tastaturversion keine Sekunde. Wenn ich mal wieder einen Heulkrampf kriege und die Talertasche es im Paralleluniversum hergibt, erwäge ich die Anschaffung der Desktopversion.
Falls bis dahin nicht meine Traumversion hergestellt wird:

POTENZIAL
Willkommen in meiner Traumecke.

Eine kompakte, leichte Version
Wäre es unter Erhaltung des Mellotron-Faktors eine Überlegung wert, eine eventuell sogar günstigere, leichte und handliche Version in Plastik anzubieten? Oder Holz, um regenerativ zu bleiben? Dazu noch in verschiedenen Farben? Vorbild könnten wiederum die ?analogen? Mellotrons sein: ich habe zum Beispiel ein Leckeres in Aubergine gesehen.

Bedienung:
Ein Fader oder gleich Modulationsrad zur Einstellung der Anteile der drei möglichen Klänge wäre denkbar. (Der vorhandene Drehknopf ist aber natürlich dem Vorbild entsprechend jetzt schon funktional.)
Aber wo wir schonmal dabei sind: könnten die Modulationsräder möglichst nah an die linke Seite des Keyboards platziert werden, sodaß auch bei beidhändigem Spiel moduliert werden kann. Es klappt beim gegenwärtigen Memotron aber natürlich auch so (halbwegs, jedenfalls mit meinen Daddeln).
Mit den Füßen will ich nicht!

Schnellzugriff auf die Lieblings-Frames
Vielleicht 10 Knöpfe für die Lieblingklänge zur Schnellanwahl ? hört sich doch gut an, oder?

Erweiterung der Sampler-Eigenschaften
Mellotron-Schlagzeug geloopt nach Clock abspielen? Das Memotron könnte bei entsprechender Erweiterung noch viel totaler crazy abgehen!

Bei zusätzlicher Öffnung anderer Sampler-Formate ginge es plötzlich fast schon Richtung Workstation. Aber Achtung: Workstations / Alleinunterhalter-Keyboards sind eigentlich nicht so mein Ding. Trotzdem wäre es cool, wenn das Memotron hierfür eine eigene Rhythmus-Sektion hätte. Einfach sein Tschingderassabumm auf entsprechende Knöpfe legen, die Geschwindigkeit per Drehreghler einstellen und schon ist man voll groooovy!

Modulationsmöglichkeiten oder Nich noch mehr Vintage-Chaos, Baby
Manch digitaler Synthesizer bietet die Nachahmung des Vintage-Faktors von analogen Synthesizern. Das wäre auch fürs Memotron denkbar durch frei skalierbare Nachahmung des Abnutzungsgrads (?Chaos-?Faktors) der Bänder, Tonköpfe, Pitch-Veränderung bei Andruck je nach Anzahl der gedrückten Tasten etc.

Animate
Der Waldorf Streichfett kann es zum Beispiel: automatisiert zyklisch durch mehrere (angrenzende) Klänge fahren. Das wäre für den Memotron natürlich auch denkbar, ist aber sicherlich kein Muß.

Bluetooth
Um Klänge schneller zu implementieren

Hollywood lässt grüßen
Wikipedia schreibt, daß Mellotrone auch zur Filmvertonung eingesetzt wurden (werden?). Wäre das eine Klang-Sonderedition wert? ?Geräusche, Klangeffekte und Hintergrundatmosphären? hört sich interessant an. Kann natürlich auch schnell langweilig werden. Man weiss nie...
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Verarbeitung
The Mellotron!
Mellotronic, 22.02.2020
Forget about Markus Reich's Mellotron (he just bought the trademark, but forgot to put love in his product). The Memotron should deserve the original Mellotron trademark as stated by streetly electronics (the original Mellotron builders). The Fatar keyboard feels just right, the sounds collection is incredible and the device is easy to use. But the best part is that it HAS the real mellotron sounds! This unit has been designed by Klaus Hoffmann Hoock (RIP) and he KNEW how it had to sound. Lots of tweakable effects and some features (halfspeed, the tone filter which is basically a resonance filter) allow customizable incredible sounds. Built in a white metal casing (powder coated) with 37 keys instead of 35 in the original Mellotron, incredible frames (the moog/orchestra split is to be damned for) and many more features make this piece of gear an absolute must have both for studio and live usage (Ask Rick Wakeman, Klaus Shulze and the actual English progressive scene). Thank you Manikin Electronics for this wonderful dream machine.
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Sound
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Great sounds
Mellotronman, 11.05.2019
I use the Memotron in my home studio, where I also have a Mellotron M400. If I do a comparison between the Mellotron sounds and the Memotron, there is not a great deal of difference.
I like the simple controls, mirroring the M400 control panel. Love the sounds.
I also like the metal construction, great quality.
Navigating the menus is easy and intuitive.
I like the onboard effects.
It is expensive. Although not as expensive as the M400.
Compared to popular synths, it does take time to navigate to load another frame.
I’ve not used MIDI on the Memotron, so I can’t comment.
Overall, if you want the Mellotron sounds, then I would recommend the Memotron. The samples are taken directly from the output of real Mellotrons, not samples of the Master tapes. This gives the Memotron an authentic capability.
Like this a lot.
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Features
Sound
Verarbeitung
Bon choix
15.03.2017
Utilisation scène et studio.

Avec toutes les banques de sons, ça commence à faire pas mal de choix d'instruments, les flutes, organs, orchestres et la clarinet sont magnifiques.
En travaillant le touché sur les cuivres, on peut arriver à quelque chose d'intéressant.

Possibilité de combiner plusieurs instruments et d'avoir accès aux paramètres basiques tels que l'attack, vélocité...
Seul bémol, la lecture du sample s'arrête après un certain temps.. idem pour le memotron m4000D... le principe du memotron originel n'est pas justement une lecture infini?
A verifier.

Les effets sont bon, reverbs utilisables. Trémolo et steréo superbes sur les sons Piano et Wurlitzer.
En revanche les simulateurs d'ampli intégrés n'ont aucune utilités ou dénaturent le grain trop fortement.

La carcasse en métal est belle et solide, on aime jouer dessus, très bon point pour ce style de clavier.
Le touché piano est parfait et le potard de detune se manifeste comme un contrôleur excitant.

Attention au volume plutôt faiblard de sortie, un pré-ampli peut être de rigueur pour certaines installation.
Au final les sons rentrent dans les mixs parfaitment.

En conclusion, un instrument atypique, que l'on choisi en connaissance de cause.
Vive l'atypique!
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