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Sequential OB-6

6-stimmiger Analog Synthesizer

  • 49 leicht gewichtete Tasten mit Anschlagdynamik und Aftertouch
  • 500 Factory und 500 User Presets in 10 Bänken
  • analoger Signalpfad
  • zwei diskrete VCOs + Sub-Oszillatoren pro Stimme mit kontinuierlich variabler Wellenformen
  • klassischer SEM inspirierter variabler Filter (low-pass, high-pass, band-pass und notch) pro Stimme
  • digitale Dual Effekt-Sektion mit 24 Bit / 48 kHz Auflösung beinhaltet Reverb, Delay, Chorus und Tom Oberheims Phase Shifter und Ring Modulator
  • Multimode Arpeggiator sowie polyphoner Step-Sequenzer mit bis zu 64-Steps (bis zu 6 Noten pro Step)
  • Crossmodulation
  • LED-Display
  • Pitch- und Modulation-Rad
  • 2 Line-Ausgänge: 6.3 mm Klinke
  • Stereo-Kopfhörerausgang: 6.3 mm Klinke
  • MIDI In/Out/Thru
  • USB
  • 2 Pedal-Eingänge
  • 2 Fußschalter-Eingänge
  • integriertes Netzteil
  • Maße (B x T x H): 807 x 323 x 117 mm
  • Gewicht: 9.5 kg
  • passender Koffer: Art. 497703 (nicht im Lieferumfang enthalten)
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Soundbeispiele

 
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Weitere Infos

Anzahl der Tasten 49
Anschlagdynamik Ja
Aftertouch Ja
Keyboard Split Nein
Modulation Wheel Ja
Anzahl der Stimmen 6
Tonerzeugung Analog
MIDI Schnittstelle 1x In, 1x Out, 1x Thru
Speichermedium USB to Host
USB Anschluss Ja
Arpeggiator Ja
Anzahl der analogen Ausgänge 2
Digitalausgang Nein
Display Ja

Kollaboration zweier Legenden

Das gab es noch nie und wird es wohl auch nie wieder geben: Einen Synthesizer, der im Rahmen der Zusammenarbeit von Tom Oberheim und Dave Smith entstanden ist – den Sequential OB-6. Die legendären Oberheim-Synthesizer aus der goldenen Analog-Ära gelten immer noch als Maßstab und Dave Smith hat (erst unter DSI, nun wieder bei Sequential) die Kategorie der polyphonen Analogsynthesizer modernisiert und mit in die Neuzeit gebracht. Durch die Kooperation kommt die Oberheimt-Technik in ein Keyboard mit praxisnaher Ausstattung, wie man sie auf der Bühne und im Studio benötigt. Mit der Verbindung von klassischer und aktueller Technik zeigen die beiden „alten Hasen“, wie ein polyphoner Analogsynthesizer heutzutage ausgestattet sein sollte und klingen muss.

Ein polyphones, speicherbares SEM

Die Klangerzeugung des OB 6 basiert auf dem legendären Oberheim SEM (Synthesizer Expander Module), das für seinen runden, verzerrungsarmen Klang sowie sein Multimodefilter bekannt ist, das es zulässt, stufenlos vom Tiefpass über Notch zum Hochpass zu blenden. Das SEM war der Grundstock für die heutzutage unbezahlbaren Vintage-Klassiker Two Voice, Four Voice und Eight Voice. OB 6 besitzt intern quasi sechs SEMs und ergänzt sie um schnellere Hüllkurven, einen separaten, synchronisierbaren LFO und die X-Mod-Sektion für weiterführende Modulationen. Dazu kommen Speicherbarkeit, ein Arpeggiator, ein polyphoner Stepsequenzer und eine FX-Sektion mit analogem Distortion und einem dualen DSP-Effekt. Die Vier-Oktaven-Tastatur erzeugt Velocity und Aftertouch und ist leicht gewichtet.

Für alle, die sich schon immer einen echten Oberheim gewünscht haben

Hier kann der Wunsch in Erfüllung gehen – und einen Smith gibt es auch gleich noch mit dazu. Natürlich beherrscht der OB 6 die klassischen Oberheim-Domänen wie Flächen, Poly-Leads und Brass. Doch durch die schnelleren Hüllkurven, den Unison-Modus und die X-Mod-Sektion überzeugen auch zackige und etwas aggressivere Klänge, die sich mit den modernen Effekten weiter aufwerten lassen. Somit erfüllt der Synthesizer nicht nur die Erwartungen, die man an einen Oberheim stellt, sondern er übertrifft diese mit seiner klanglich flexiblen Gestaltung um Längen. Da alle Funktionen des OB 6 direkt erreichbar sind, ohne dass man Menüs oder doppelt belegte Elemente bemühen müsste, ist der Synthesizer besonders für Live-Perfomances geeignet. Durch die unmittelbare Bedienbarkeit geht natürlich auch das Programmieren eigener Sounds leicht von der Hand.

Über Sequential

Dave Smith, Gründer von Sequential Circuits (1974-1987), gehört zu den Pionieren im Synthesizerbereich. Sein Prophet-5 war der weltweit erste speicherbare polyphone Synthesizer. Es folgten Innovation wie der Prophet T8, Prophet VS aber auch Sampler. Dazu war Smith wesentlicher Initiator des MIDI-Standards und an der Entwicklung des ersten virtuellen Synthesizers beteiligt. 2002 gründete er Dave Smith Instruments und gehört seither zu den erfolgreichsten Anbietern von analogen und hybriden Hardware-Synthesizern. Seit 2018 firmiert der Hersteller wieder unter dem Namen Sequential.

Sounds zum Anfassen

Für Keyboarder, die Sounds nicht einfach nur abrufen und spielen, sondern auch intuitiv editieren wollen, ist das Knob-per-Function-Konzept perfekt. Jeden Parameter hat man sofort in der Hand und kann ihn zielgerichtet oder intuitiv modulieren. Als weitere Spielhilfen lassen sich neben Sustain- und Volume-Pedals auch solche zur Filtersteuerung und für Start und Stop des Sequenzers anschließen. Im Studioeinsatz können der polyphone Stepsequenzer, der Arpeggiator und der LFO zur MIDI-Clock einer DAW synchronisiert werden. Die Sounds, die von diesen Funktionen Gebrauch machen, lassen sich somit leicht in eine Produktion einbinden. Wird eine größere Polyphonie benötigt, kann das OB-6-Desktop-Modul via Poly-Chain-Funktion an das OB-6-Keyboard angeschlossen werden und die Stimmenzahl verdoppeln.

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36 Kundenbewertungen
  • 5
  • 4
  • 3
  • 2
  • 1
4.9 /5
  • Bedienung
  • Features
  • Sound
  • Verarbeitung
Gesamt
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
Toller Synth mit mäßiger Effektabteilung,
Woodapple, 19.02.2019
klasse-variablem Filter und sehr guten Modulationsmöglichkeiten und vor allem mit grandiosem vollem und warmen Analogsound....
Leider fällt die Effektsektion etwas ab, was den Sound und Editierbarkeit betrifft. Der Sound ist zwar nicht schlecht und reicht live sicherlich aus, hält aber mit den Effekten anderer Geräte wie z.B. Nord nicht mit und ist sehr rudimentär in der Bedienung.
Wenigstens läuft das Delay zur Clock synchron.
Ich benutze das Instrument hauptsächlich im Studio und dort wird der Sound mit Effekten aus dem Apollo von Universal Audio "verfeinert". Die internen Effekte bleiben meist aus.
Sehr gut ist die Bedienung insgesamt. Alles ist griffig und aufgeräumt, die wichtigsten Parameter sind im Direktzugriff.
Ganz wichtig war es bei mir, den OB6 zu kalibrieren.
Alle Sounds klangen zu Beginn leicht verstimmt, was mich zuerst schockte. Auch der Detune Regler verursachte in 12 Uhr Stellung heftige Verstimmungen. Außerdem war die Gesamttonhöhe ca. 5-10 Cents zu tief.
Nach mehrmaligem Kalibrieren durch die Tastaurkombination "Manual-0" klingt alles stimmig.
Dieses Instrument ist ein echter vollanaloger Synth und wird mein Schaffen im Studio bereichern. Wer vorher mit digitalen Synths gearbeitet hat, erlebt hier eine Offenbarung. Man muss sich aber mit dem Instrument beschäftigen. Die Mühe lohnt sich!
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Gesamt
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
Ein gelungene Zusammenarbeit
Torben P., 07.01.2017
Der erste Eindruck war schon super. Ich mag seine klassische, warme Art. Die Holzseitenteile sind dabei unverzichtbar.
Ein wunderbarer Klang. Die Klaviatur mit Aftertouch und Anschlagdynamik spielt sich angenehm flüssig und ist nicht zu laut. Eine enorm übersichtliche Benutzeroberfläche.
Alle wichtigen Parameter haben einen "Knopf".
Kein überflüssiges surfen durch Menüs.

Zum Glück haben die beiden Erschaffer dieses Synthesizers, auf die Kaltgerätekupplung geeinigt.

(Ich hatte zuvor den Prophet '08 (auch ein wunderbarer Synthesizer) bei dem man leider ein externes Netzteil verwendet hat. Meiner Meinung nach, hat sowas in dieser Preisklasse nichts zu suchen.)

Um also das gute Stück vor Schaden zu bewahren, habe ich dazu die Thon Transportbox gekauft, die auf den Millimeter maßgeschneidert wurde. Das Instrument passt da sprichwörtlich "saugend/schmatzend" rein. Vor Jahren hatte ich bereits ein Thon Case und habe ich sofort wieder dafür entschieden. Extrem präziese verarbeitet. Sehr stabil. Ich habe diesmal als Option die 15cm Zusatzfach gewählt, wo wirklich alles hinein passt. Kopfhöhrer, Netzkabel, Klinkenkabel und Kleinzeugs.
Und da der OB-6 nicht sonderlich breit ist, ist das Case auch nur so groß wie bei einem 61 Tasten Gerät.
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Gesamt
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
Die passende Ergänzung
05.10.2016
zum Moog Sub 37, weil

+ Polyphonie
+ Soundähnlichkeit
+ Presets/Programs passen zueinander
+ problemlose MIDI-Anbindung

Der polyphone Sound ist kräftig (Oberheim), reicht jedoch für meine Ohren nicht an den Sub 37 heran. Im Unison-Mode (monophon) wird die Klangtiefe dem Moog (sehr) ähnlich.

Die Bedienung/Einstellmöglichkeiten am Panel sind gut, jedoch hat der Sub 37 mehr Einstellmöglichkeiten (z. B. im Envelope Generator). Daher verwende ich zusätzlich den OB6-Soundeditor von Soundtower. Bezüglich Haptik (z. B. Drehknöpfe) finde ich die Produkte von Moog besser, wobei die Tasten sich gleichwertig anfühlen.

Mein Fazit: Wer Polyphonie in einem Instrument und kräftige/fette Sounds haben möchte, wird in dieser Preisklasse am OB-6 nicht vorbeikommen.
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Gesamt
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
Großartiger Sound
IkarusSun, 16.08.2018
Klingt wirklich toll und es macht Freude Sounds zu erstellen!
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