Sequential Prophet REV2-8

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8-stimmig polyphoner Analog-Synthesizer

  • erweiterbar auf 16 Stimmen mit optionaler Voice Card
  • zwei digital gesteuerte Oszillatoren pro Stimme
  • 2/4 Pole Curtis Lowpass Filter
  • VCA
  • Original Prophet 4 LFOs
  • 3 Hüllkurven Generatoren
  • jedes Programm hat zwei Layer
  • polyphoner Step Sequezer mit bis zu 64 Steps und bis zu 6 Noten pro Step
  • separater 16 x 4 Gate Step-Sequenzer
  • Arpeggiator
  • 512 Preset Programme ab Werk (4 Bänke mit je 128 Presets) und 512 vollständig editierbare User Programme mit 2 Layern (2 separate Sounds) in jedem Programm
  • 5 Oktaven-Tastatur anschlagdynamisch mit Aftertouch
  • Pitch-Bend und Modulations-Rad
  • Split-Funktion
  • 4x Line-Ausgang 6.3 mm Klinke unsymmetrisch (A/B L/R Stereo)
  • MIDI In/Out/Thru
  • Sustainpedal-Eingang
  • Pedal/CV Eingang (für Expression-Pedal oder CV von 0-5 VDC)
  • USB
  • Kopfhörerausgang 6.3 mm Klinke Stereo
  • Abmessungen (B x T x H): 892 x 322 x 96,5 mm
  • Gewicht: 9,3 kg
  • passender Koffer: Art. 505441 (nicht im Lieferumfang enthalten)
Erhältlich seit Juni 2017
Artikelnummer 406556
Verkaufseinheit 1 Stück
Anzahl der Tasten 61
Anschlagdynamik Ja
Aftertouch Ja
Keyboard Split Ja
Modulation Wheel Ja
Anzahl der Stimmen 8
Tonerzeugung Analog
MIDI Schnittstelle 1x In, 1x Out, 1x Thru
Speichermedium Keine
USB Anschluss Ja
Effekte Multieffektprozessor
Arpeggiator Ja
Anzahl der analogen Ausgänge 4
Digitalausgang Nein
Display Ja
Pedal Anschlüsse 1x Pedal, 1x Sustain
Maße 892 x 322 x 97 mm
Gewicht 9,3 kg
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Ein moderner Klassiker

Der Sequential Prophet REV2 ist die überarbeitete Version eines modernen Synthesizer-Klassikers, des Prophet 08. Beide Modelle wurden noch unter dem Firmennamen Dave Smith Instruments herausgebracht, mittlerweile heißt die bekannte Synthesizerschmiede (wieder) Sequential. Dave Smith ist eine Legende im Business und der Name „Prophet“ lässt seit Jahrzehnten Keyboarder und Produzenten mit der Zunge schnalzen. Hier geht es um die Version mit 8 Stimmen, es gibt ihn auch mit 16 Stimmen oder jeweils als Desktopversion (ohne Keyboard). Per optionaler Voice Card lässt sich dieses Modell auch im Nachhinein noch auf 16 Stimmen bringen. So oder so: ein polyphoner Analogsynthesizer zu einem sensationellen Preis!

Um einiges besser

Der Prophet REV2 verfügt wie der Prophet 08 über zwei digital gesteuerte Oszillatoren pro Stimme, die legendären Curtis-Filter und VCAs. Auch Sounds des Prophet 08 können geladen werden und klingen wie beim Vorgängermodell. Neu sind unter anderem das helle OLED-Display, eine erweiterte Mod-Matrix, die digitale Effektsektion, eine USB-Schnittstelle und der zusätzliche, 6-stimmig polyfone Stepsequencer. Neben 512 Presets gibt es 512 User-Programme mit zwei Layern, die natürlich auch gesplittet werden können - etwa für einen Bass in der linken und eine Fläche in der rechten Hand. Auch zum Sequencer kann je nach Stimmenzahl zusätzlich gespielt werden.

Eine einzigartige Klangwelt

Analoge Synthesizer sind für fortgeschrittene Keyboarder und Produzenten geeignet, die beim Erschaffen neuer Sounds alle Parameter im direkten Zugriff haben wollen und sich nicht erst durch Menüs hangeln oder mit der Maus fummeln wollen. Ein beherzter Griff zu Cutoff und Resonance des Filters und schon tut sich Gewaltiges! Denn im Gegensatz zu Virtuell-Analogen, Hybridsynthesizern und Plugins erzeugt ein echter Analoger einen direkten, oft sogar „brutalen“ Sound. Diese Klänge hört man in vielen legendären Songs, gerade die Bässe und die Leadsounds packen ungemein zu und sind auch heute noch unersetzbar. Ein Analogsynthesizer rangiert eher im gehobenen Preissegment und Anfänger könnten wohl auch allein von der Anzahl der Regler zunächst ein wenig überfordert sein. In so ein Thema muss man sich ein wenig einarbeiten, wird dafür aber mit einzigartigen Sounds belohnt.

Über Sequential

Dave Smith, Gründer von Sequential Circuits (1974-1987), gehört zu den Pionieren im Synthesizerbereich. Sein Prophet-5 war der weltweit erste speicherbare polyphone Synthesizer. Es folgten Innovation wie der Prophet T8, Prophet VS aber auch Sampler. Dazu war Smith wesentlicher Initiator des MIDI-Standards und an der Entwicklung des ersten virtuellen Synthesizers beteiligt. 2002 gründete er Dave Smith Instruments und gehört seither zu den erfolgreichsten Anbietern von analogen und hybriden Hardware-Synthesizern. Seit 2018 firmiert der Hersteller wieder unter dem Namen Sequential.

Live und im Studio

Ein analoger Synthesizer wie der Sequential Prophet REV2 ist ideal, um im Studio eigene und einzigartige Sounds zu erschaffen, sich von den Stepsequencern/Arpeggiatoren inspirieren zu lassen und über die vier Ausgänge Stimme für Stimme aufzunehmen. Mit der zusätzlich zu den MIDI-Buchsen vorhandenen USB-Schnittstelle ist er in der Neuzeit angekommen. Durch seine Holzseitenteile, den Metallkorpus und die stabilen Potis macht der analoge Bolide aber auch live eine gute Figur, zumal er in der REV2-Version auch einen Kaltgerätestecker bekommen hat. Seine Stärken liegen sicher in den Bässen, Leads und Flächen, seine Klangerzeugung ist aber äußerst flexibel und wurde unter anderem durch die Effekte nochmals aufgewertet.

107 Kundenbewertungen

69 Rezensionen

CH
Guter Prophet-Sound für (relativ) wenig Geld
Chrisstian H. 22.02.2021
Der Prophet REV2 klingt ziemlich wie ein Prophet-08, hat aber diverse Vorteile wie z. B. Double/Layer Möglichkeiten und die Effekte. Ist auch vom Preis her sehr interessant. Die Modulationsmöglichkeiten sind mit der Modulationsmatrix sehr vielfältig. Wer den typischen Dave-Smith-Instruments Sound mag, der wird damit sicher seine Freude haben - der bekommt diesen Sound für relativ wenig Geld. Die Bedienung ist für die Komplexität gut gelöst.

Ich finde, das Besondere am Prophet REV2 ist die Möglichkeit, im Layer-Modus zwei unterschiedliche Sounds mit eigenen, unabhängig einstellbaren Arpeggiatoren laufen zu lassen. Man kann z. B. einen percussiven Sound im Sechzentel als RANDOM laufen lassen, der andere Sound tickert dann synchron in Achtel mit Up&Down mit - interessante, polyrhythmische Patterns sind möglich.

Vielleicht noch erwähnenswert, daß der REV2 jedoch vom Grundsound und Verarbeitung her sich nicht mit dem neuem Sequential Prophet-5 REV4 vergleichen läßt - was angesichts des Preisunterschiedes auch klar sein dürfte... also ein Prophet-5 ist hier sicher nicht drin. Es ist eben der neuere "DSI Sound", aber dafür mit vielen Extras wie 4 LFOs, Mod-Matrix, Layer, Split, Arpeggios und Effekte. Dabei ist sein Preis niedriger als sein Vorgänger Prophet-08.
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
3
0
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L
Der beste Polyphoner, analoger Synthesizer!
Löru 23.03.2021
Ich habe den Sequential Prophet Rev-2 mit 8 Stimmen als meinen ersten Hardware Synthesizer ausgewählt. Ich habe lange für einen guten Analogen und Polyphonen Synthi geschaut, bis ich auf den Prophet gestossen bin. Schon beim ersten Spielen bin ich voller Freude gewesen: Dieses Gerät ist fantastisch! Das Bedinenen des Synthi ist sehr einfach. Ausserdem bietet es einen Sequenzer, Arpeggiator und Aftertouch und das alles an einem relativem guten Preis! Dieser Analoger Sound ist einfach Unglaublich schön und macht immer wieder Lust, zu spielen.
Ich benutze es momentan zu Hause als Standard-Keyboard für meine Musik.
Fazit:
Positiv:
-Guter Sound
-Einfach zu bedienende Oberfläche
-Sehr gute Tastatur mit Aftertouch
-Solide Konstruktion
Negativ:
-Das Gerät ist schwer, deshalb auf Rollen bewegen.
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
5
2
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La
Der Prophet macht seinem Namen alle Ehre!
Luca aus M. 23.05.2018
Der Rev-2 ist mein erster analoger polyphoner Synthesizer - und wohl nicht mein letzter.

Ich hatte vorab schon sehr hohe Erwartungen an den Sound des 'neuen' Prophet - der Name ist ja schon recht populär in der Synthszene. Aber das mich der Sound so umhaut, hätte ich vorher nicht gedacht.

Die analogen Oscis klingen haarscharf, die Hüllkurven machen alles am Synth. Teilweise bau ich mir einfach eine Sequenz (was übrigens äußerst einfach und schnell geht - Daumen hoch!) und dreh ne halbe Stunde an den Hüllkurven des Filters sowie des Amp's rum. Der Auxiliary Envelope öffnet mir neue Welten der Klangbearbeitung, sobald man sich da durchgefuchst hat sind die Möglichkeiten scheinbar endlos.

Das Filter mit 24 db Flankensteilheit besitzt die Fähigkeit Selbstoszillation zu betreiben - einfach die Resonanz aufdrehen, alle anderen Osci's ausschalten und ab geht's!
Sehr fett zum Rumprobieren.

Das Filter macht grundsätzlich seinen Job sehr solide - es passt zum Gesamtpaket der Klangerzeugung.

Noch ein weiteres geiles Feature ist der Osc Slop, der die Unreinheiten/Verstimmungen eines Voltage Controlled Oscillators darstellen soll.
Allerdings muss man das Maß einheiten - sonst dient diese Funktion eher als Effekt, als Brightness zu erzeugen.

Apropox Brightness - die internen Effekte waren für mich kaufentscheidend. Und ja, die digitalen Effekte verschönern den analogen Klang immens.
Das einzig negative wäre eventuell, dass nur ein Effekt pro Layer zur Verfügung steht. Aber der Prophet soll auch keine Effektschleuder sein - dann sollte man sich ne Workstation zulegen.
Zu guter Letzt noch eine Lobeshymne an die Pan Spread Funktion - ein schönes Verteilen der Sounds im Stereoimage, besonders für Liveaction ein geniales Feature!

Bin also rundum zufrieden. Zum Thema Verarbeitung: Dave Smith konnte die Produktionskosten des neuen 08 -> Rev-2 ja ordentlich senken. Dies merkt man dem Gerät aber zum Glück nicht an - im Gegenteil, die Holzseiten, alle Potis, das Display, alles sehr gelungen, momentane Parameteränderung werden angezeigt. Mehr braucht man nicht.

Also - Top!

Achja, die Clock Sync Funktion // Tab-Funktion macht einiges leichter und schneller um die LFO's oder die Effekte richtig in Time am Start zu haben.
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
6
3
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CB
Bitte beachten sie:
Constantin B 16.04.2018
positives:

Diese Maschine klingt tatsächlich besser als ich es von ihr erwartet hätte... er ist wieder da, dieser schöne, warme analoge sound, den ich Jahre lang so sehr vermisst habe!
Auch das design und die Tastatur entsprechen voll und ganz meinen persönlichen Geschmack!

Dafür gebe ich gerne 5 Sterne!

negatives: (und jetzt kommt es ganz dick!)

Für mich persönlich gehören LFO?s zu den elementarsten Bestanteilen eine gelungenen Syntesizer Architektur überhaupt... Und hier hat DSI ganz weit übers Ziel hinaus geschossen!

Der REV2 hat bei weitem nicht nur 4 LFO?s sondern bis zu 4 pro gespielter Stimme! Und die lassen sich fast gar nicht kontrollieren!!!

Hier ein Beispiel:
möchte ich einen Vibrato oder Tremolo Effekt mit Hilfe des LFO 1 erzeugen, dann erwarte ich, dass alle gespielten Stimmen durch eine und die selbe Schwingung moduliert werden... Und genau das ist hier nicht der Fall!
Statt dessen durchläuft jede gespielte Stimme einen eigenen Schwingkreis und die schwingen keineswegs synchron sondern werden zu irgendeinem Zeitpunkt von irgend einer Stimme neu getriggert...
Eine gezielte Kontrolle dessen was dort im Hintergrund passiert ist in keiner der beiden Optionen "free run" oder "key sync" möglich!

Das bedeutet: spiele ich zum Beispiel rhythmisch einen 3 Klang im "free run" Modus, dann höre ich das eine Mal, "eine" Schwingung weil drei Schwingkreise gerade zufällig synchron laufen und das andere Mal, drei Schwingungen zeitlich versetzt!

Gleiches trifft auch für den Modus "key sync" zu. Hier werden die Schwingkreise zwar synchronisiert aber auch nur solange ich die Stimmen zeitgleich im Akkord spiele!

Mit anderen Worten: Ein klassischer Tremelo oder Vibrato Effekt lassen sich hiermit nicht erzeugen, was die LFO?s in der Praxis für mich unbrauchbar macht!!!

Abgesehen davon funktionieren die Encoder "Parameter" und "Value" eher schlecht als recht... Hier kommt es häufig zu Parameter Sprüngen und das ist besonders ärgerlich weil sie auf Menues zugreifen und man oft lange hin und her drehen muss, bis man im Menue dort angekommen ist wo man ursrünglich mal hin wollte...

Ich kann dieses Produkt trotz des sehr guten Preis/Leistungs Verhältnis leider nicht weiter empfehlen!
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
16
14
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