Line6 Helix Guitar Processor

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Multieffektgerät für E-Gitarre

  • Next-Generation Dual DSP-basierte HX Modeling Engine mit 4 diskreten Stereo-Signalwegen
  • 50 Gitarrenampmodelle, 12 Bassampmodelle, 37 Boxen, 16 Mikrofone und 104 Effekte
  • importiert IRs (Impulsantworten) mit bis zu 1024 / 2048 Samples Länge
  • 12 druckempfindliche Fußschalter mit anpassbaren Anzeigefeldern
  • der Hands Free Pedal-Edit-Modus legt die Effektparameter auf die Schalter und das Expression-Pedal
  • Near-Instant-Fußschalter und Controller-Zuweisung
  • bis zu 3 Expression-Pedale
  • CV / Expression Ausgang
  • Verstärker-Schaltausgänge und weitreichende MIDI-Steuerung
  • umfangreiche Ein- und Ausgänge für die nahtlose Integration des gesamten Rigs
  • 10 Eingänge, 12 Ausgänge (darunter vier FX-Loops)
  • 8 In / 8 Out USB-Audio-Interface
  • AES / EBU, SPDIF und VDI-Schnittstellen
  • 123 dB Dynamikbereich am Gitarreneingang für enorme Tiefe und geringes Rauschen
  • robuste Konstruktion
  • Maße (B x T x H): 55,8 x 30 x 8,5 cm
  • Gewicht: 6,6 kg
Design Floorboard
Röhre Nein
Amp Modeling Ja
Effekte Ja
Kopfhöreranschluss Ja
Direkt Out Ja
MIDI-Schnittstelle Ja
Integriertes Expression Pedal Ja
Anschlüsse für Pedale oder Fußleiste Ja
Aux-in Ja
Integriertes Stimmgerät Ja
USB Anschluss Ja
Drumcomputer Nein
Erhältlich seit Oktober 2015
Artikelnummer 366537
Bauweise Floorboard
Inkl. Stimmgerät 1
Expression Pedal 1
MIDI Schnittstelle 1
Line Out 1
Inkl. Netzteil 1
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1.495 €
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Vollausstattung für den Gitarristen

Mit dem Helix hat Line 6 ein digitales Komplettsystem für Gitarristen geschaffen. Die Hardware simuliert die Kernelemente Verstärker und mikrofonierte Box ebenso wie vor- und nachgeschaltete Effekte aller Art, natürlich speicher- und nach Belieben konfigurierbar. Selbst echte Pedale lassen sich in das System über vier Send/Return-Loops integrieren. Dank leistungsstarker Signalprozessoren kann man im Helix zudem mit bis zu vier Signalsträngen arbeiten und entsprechend komplexe Klänge erzeugen, die analog, digital und über USB abgreifbar sind. Herausragendes Merkmal der Helix-Hardware ist schließlich die vorbildlich intuitive Bedienung über ein großes Farbdisplay und ergänzenden Einzeldisplays zu den Fußtastern.

Verstärkersimulation, Effekte und Steuerzentrale

Helix bietet erstklassige Simulationen von 62 Verstärkerkanälen, 37 Boxen, 17 Mikrofonen und mehr als einhundert Effekttypen. Dank zweier Signalprozessoren sind dabei komplexe Verschaltungen in bis zu vier Signalsträngen möglich, für die man früher tonnenschwere und kaum erschwingliche Racks hätte bemühen müssen. Helix setzt für seine authentischen Klangergebnisse auf eine aufwändige Modellierung auf Komponentenbasis. Ergänzend lassen sich Impulsantworten für die Boxensimulation laden. Gleichzeitig bietet die aufwändige Bedienoberfläche einen bislang unerreichten Komfort, der dank umfassender Schnittstellen auch die Steuerung externer Geräte ermöglicht. Dazu kann das Gerät wahlweise auch über eine kostenlosen Editor-Software vom Rechner aus konfiguriert werden.

Pop, Rock, Gitarre und Bass

Livemusiker profitieren von den Möglichkeiten des Helix ebenso wie Projekt- und Tonstudios. Dabei ist Helix aufgrund seiner immensen Auswahl an Verstärkern und Effekten genreübergreifend nutzbar - vom Top 40 Musiker bis hin zu Djent-Metaller. Tatsächlich wendet sich das System keinesfalls nur an E-Gitarristen, sondern kann auch elektrische Bässe und akustische Gitarren mit den passenden Klängen ausstatten sowie Keyboards und andere Linepegelgeräte mit Effekten versehen. Schließlich wird die Ausstattung an Verstärkern und Effekten auch noch kontinuierlich über kostenlose Updates erweitert.

Über Line 6

Der amerikanische Hersteller Line 6, der seit 2014 dem Yamaha-Konzern angeschlossen ist, gehört zu den Pionieren im Bereich der digitalen Verstärker für Gitarristen. Schon 1996, im Jahr der Firmengründung, wurde der weltweit erste digitale Modelingverstärker AxSys 212 vorgestellt. Der Durchbruch gelang Line 6 mit dem POD (1998), der Modeling-Sounds erstmals im Heimstudio verfügbar machte. Seit 2015 sorgt die Helix-Serie für nochmals deutlich verfeinerte Simulationen. Daneben hat der Hersteller aus Kalifornien seit Jahren mit der Variax-Technik eine Möglichkeit geschaffen, auch den Klang der elektrischen Gitarre per Modeling zu flexibilisieren. Neben Effektpedalen hat Line 6 auch Software und Aufnahmetechnik im Angebot und im Bereich digitaler Funkstrecken zur Tonübertragung und kleiner Beschallungsanlagen am Markt präsent.

Solo, Teamspieler und Manager

Helix ist eine Universallösung für Gitarristen. Trotz kompakter Abmessungen lässt sich hier die gesamte Verstärkerkette ersetzen. Bei der Aufnahme ist man dabei überall und zu jeder Zeit einsatzbereit. Auf der Bühne überzeugt das robuste Pedal durch enorme Klangvielfalt, bei Eliminierung von Pegel- und Konsistenzproblemen mikrofonierter realer Verstärker. Gleichzeitig ist Helix aufgrund seiner Fähigkeiten als leistungsstarker Effektprozessor und als Boxensimulation auch ein idealer Partner für vorhandene Verstärker. Und schließlich ist das Pedal mit vier programmierbaren Effektloops, MIDI-Steuerbarkeit und dem phänomenal übersichtlichen Bedienfeld eine ideale Steuerzentrale für externe Hardware.

Im Detail erklärt: Komponentenmodellierung

Bei der Komponentenmodellierung wird eine reale Schaltung Bauteil für Bauteil vermessen und in der digitalen Emulation entsprechend mit diesen Eigenschaften nachempfunden. Auf diese Weise werden auch die Besonderheiten spezifischer verbauter Bauteile, deren Ansteuerung und deren Kennlinien erfasst. In der Summe ergibt sich durch dieses Vorgehen ein Klangergebnis, das sich sehr nah an einem ausgewählten Original und nicht an einem generischen Schaltplan orientiert. Gleichzeitig ergibt sich hieraus ein verblüffend authentisches, dynamisches Spielverhalten.

153 Kundenbewertungen

S
Die Suche hat ein Ende.....
Stratobartschi 08.11.2021
Ich war immer ein Skeptiker der digitalen Geschichte. Ausprobiert habe ich viel. Boss, Vox, Line 6........immer wieder bin ich zu meinen geliebten Trampelkisten mit Röhrenamp zurückgekehrt. Dann kam der Beschluss in der Band auf InEars umzusteigen. Ach du scheiße habe ich gedacht, was nun? Als einziger auf der Bühne ohne InEars rumdröhnen geht nicht...wenn dann machen wir es richtig. Es kamen 2 Geräte für mich in Frage. Kemper oder Helix…nach den ersten Recherchen war klar dass es ein Helix sein müsste…es gibt ein integriertes Pedal und eine komfortable Editier-Software...ein Freund von mir hat mir dann für ein paar Wochen sein Helix geliehen. Damit habe ich mich dann intensiv beschäftigt und dabei gelernt was ich früher falsch gemacht hatte. Man muss erstmal wissen was so ein Gerät macht. Es simuliert den abgemikten Sound eines Amps. Viele schließen ihr Helix an eine Monitorbox an und vergleichen den Sound mit dem eines echten, aufgedrehten Röhrenamps im Proberaum. Da verliert im Grunde jedes digitale Gerät. Es ist einfach ein dreidimensionales Raumerlebnis mit einem echten Röhrenamp. Hört man den aufgenommenen, realen Amp dann über den Studiomonitor ab klingt er genau wie ein gut eingestelltes Helix. Das muss man beachten. Was habe ich nun getan? Erstmal habe ich mir jede Menge Videos herausgesucht und aufmerksam angeschaut. Horst Keller und Bernd Klitz erklären alles wahnsinnig gut in ihren YouTube Videos. Mit diesen nützlichen Infos bin ich wie folgt vorgegangen: 1. Setup wie gewohnt mit Fender The Twin und Trampelkisten (OKKO-Zerrern) aufgebaut 2. Helix mit Palmer Endstufe und Harley Benton 2x12 Box aufgebaut 3. Im Helix das Signal ohne CabSim auf die Endstufe geleitet. 4. mit zwei Sendeempfängern beide Systeme parallel angesteuert und so lange am Helix geschraubt bis beide Sounds nahezu identisch klangen....erstmal alles ohne Effekte......so habe ich ein Setup das meinem geliebten guten Sound entsprach. Glaubt mir, es klingt wirklich wie ein echter Röhrenamp. So hab ich ein Setup für den Einsatz ohne InEars mit gewohnten Spielgefühl und weniger Schlepperei. Nun habe die beiden Setups stumm geschaltet, bin mit dem Signal mit CabSim auf die PA gegangen und hab nun so lange Cabs ausprobiert bis es auf der PA nach meinem Geschmack gut klang.(Das Routing ist kein Problem, man leitet das Signal vor dem Cab auf einen anderen Ausgang und kann so alles parallel betreiben) Dann noch zum Schluss die InEars rein und gehört was da Phase ist. Eventuell muss man hier noch nach Kompromissen suchen was die Cabs betrifft. Man kann sich auch IRs runterladen wenn im Helix nichts passendes zu finden ist. Es ist wirklich das erste Mal das mich so ein Gerät überzeugen konnte. Wichtig ist sich intensiv mit den Sounds des Helix zu beschäftigen und nicht wie ich früher einfach mit CabSim in einen Combo rein und sich wundern das alles blöd klingt. Versucht euer jetziges Setup zu simulieren und verliert euch nicht in den tausenden von Möglichkeiten. Die Effekte sind eh astrein. Das können fast alle Geräte gut. Das Helix hat für mich ganz klar die Nase vorn. Die Mitstreiter mögen noch ein Mü authentischer sein in Ansprache und Sound....die kosten aber auch gleich wesentlich mehr oder haben wie der Kemper keinen Editor. Die Bedienung des Helix ist ein Traum. Ratz Fatz hat man das Gerät im Griff. Ein sehr wichtiges Argument, denn auf Knien rutschend im Proberaum in umständlichen Menüs rumsuchen lässt einen schnell verzweifeln und die Lust am Gerät verlieren. So stelle ich mir bei der Probe mein LapTop hin und kann in Sekundenschnelle die Sounds an alle Gegebenheiten anpassen. Kann man auf die letzten 5% Authentizität verzichten ist man mit dem Helix sehr gut bedient. Noch ein Pluspunkt ist, das man zur Zeit auch noch das Ganze als PlugIn für seine DAW kostenlos dazu bekommt und man die Sounds übertragen kann. Der Kemper ist aus meiner Sicht etwas für Profigitarristen die auch viel im Studio spielen und ihre wertvollen alten Schätze nicht durch die Gegend schleppen wollen. Stattdessen werden die mit dem Kemper profiliert und sind somit per USB-Stick überall auf der Welt dabei. Im Studio macht die Sound-Erbsenzählerei auch Sinn da die Sounds auch entsprechend detailgetreu zu hören sind. Für den ambitionierten, semiprofessionellen Live-Gitarristen im Handgemenge auf einem Altstadtfest macht für mich nur das Helix Sinn. Robust, leicht zu bedienen, überragende Sounds, super Editor, VST PlugIn z.Z kostenlos dabei (sonst 99 Dollar), großes Display. Klare Kaufempfehlung….nun habe ich sie….die eierlegende Wollmilchsau……toll gemacht von Line6….hier hat jemand bei der Entwicklung verstanden um was es geht….
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
2
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W
Perfektes Produkt? Fast. Liest jemand von Line6 mit?
Wolfgang142 03.02.2020
Vorab: Ich spiele sonst nur gute Vollröhrenverstärker (Music Man, MadAmp, Fender, handgefertigte Vintage-Clones), weil ich den Ton ganz differenziert mit den Fingern beeinflussen will. Da Repertoire von Bossa-Nova über Swing, Blues und Jazzballaden bis zu elegischen Rocksoli reicht, gehörte bis jetzt ein recht umfangreiches Floorboard zu meinem Equippment - mit fettem Looper für komplexe Schaltvorgänge. Mit Modelling-Technologien habe ich bisher eher zwangsläufig beschäftigt - zu umständlich, klanglich nicht wirklich befriedigend, die Response auf differenzierten Anschlag war mir zu gering. Die Motivation für den Kauf des Helix war vor allem, weil ich in der Wohnung meiner Lebenspartnerin nicht so lauf spielen kann, wie ich das gewöhnt bin in kein Platz für mehrere Röhrenamps ist, und zum großen Helix habe ich gegriffen, weil der schöne, große und gutablesbare Displays an allen wichtigen Stellen hat, so dass ich mir nicht vor jedem Auftritt haarklein einprägen und aufschreiben muss, Welche Looper-Setting ich bei welchem Song aufrufen muss und wie dort die Tasten belegt sind. Beim Helix kann man dass alles Klartextbeschriftet organisseren und dann auch stehend und ohne Brille beim Spielen rasch erfassen.

Nach kurzer Beschäftigung mit dem Helix bestätigen Sich die wesentlichen Werbebotschaften:
+ Super einfache Bedienung
+ Sehr gute Soundqualität, die vor allem nicht matscht: auch bei Zerr-Sounds kann man jede Saite differenziert durchhören
+ Sehr differenzierte Reaktion aller bisher getesteten Stompbox- und Amp-Modelle auf das Spiel der Finger
+ Gute Ablesbarkeit der Displays
+ Feature-Ausstattung

Das Gerät lässt bei mir keinerlei Wünsche offen, wobei mir manche Kleinigkeit zeigt, dass hier Praktiker am Werk waren: Anzeige des eingetapten Tempos im BPM, Standardmäßige Möglichkeit, Die Fußschalter auch mit einer Reihe Snapshots (z. B Auswahl des Sounds für den Songpart Intro, Chorus, Refrain, Soli ...) . und einer Reihe im Stompbox-Modus zu betreiben (extra Boost? Doch das Wah-Wah? In dise Location lieber ohne Hall? ...)

Kleine Wermutstropfen gibt es trotzdem. Hier Tipps an Line
- Warum wird das Gerät mit einer deutlich veralteten Firmware geliefert? Auf meinem Gerät war es Version 2.31, aktuell ist - und das nicht erst seit gestern - Version 2.82. Der Unterschied ist erheblich, das die Version ab 2.8 mit einer neuen Core-Engine arbeiten. Und das Update ist ein klein wenig tricky. Zum Beispiel ist es nicht egal, welchen USB-Port seines Rechners man verwendet - und bei vielen Laptops muss man schlicht ausprobieren, an welchem Port es denn nu klappt. Bis man das herausbekommen hat, bangt man um die FUnktionstüchtigkeit des neuen Geräts, das mit halben bzw. erfolglosem Update ziwschnzeitlich zu einem nahezu funktionslosen Zombi mutiert. Nur Mut, am richtigen USB-Port klappt es dann, aber schöner wäre es, gleich die aktuelle Software-Version zu liefern.

- Und warum ist auf dem beiliegenden USB-Stick sogar nur die Bedienungsanleitung für Version 1.0 drauf? Inzwischen wurde die Bedienungsanleitung dreimal überarbeitet!

- Richtig schockiert war ich von der Verpackung. Muss man der inneren Größe des Geräts mit soviel Pappe und Schaumstoff Ausdruck geben? Hier wäre weniger mehr gewesen!

Alles in allem ein tolles Teil, noch besser als erwartet!

Ich glaube, das Helix Stomp hole ich mir auch noch - als Kleine-"immer dabeihaben"-Inkarnation des großen Floorboards.
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
8
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O
Erwartungen voll erfüllt
Oliver604 06.05.2018
Ich verwende schon seit langem Modelingamps von Line6 - vom POD XT zum POD HD und nun den Helix aus einem einfachen Grund: sie sind leicht zu transportieren und haben alles drin, was man braucht. Mein Marshall Stack ist schwer, braucht viel Platz und macht nur laut richtig Spaß. Den Helix trägst du einfach mit dir und kannst auch locker über Kopfhörer und bei jeder PA-Lautstärke richtig abrocken. Außerdem bietet er die Vielseitigkeit vieler Amps, von denen ich allerdings nur einige verwende und viele Effekte. Wollte ich nur die realen Amps und Effekte mitnehmen, die ich im Helix verwende, würde ich dafür einen eigenen Transporter benötigen. Vom Schleppen und den Anschaffungskosten ganz zu schweigen.

Was mich am Helix total begeistert, ist der Sound. Im Vergleich zum POD HD ist das noch einmal ein deutlicher Sprung nach oben, Druckvolle Crunch Rhythmus-Sounds sind nun möglich. Beim POD HD musste ich für einen fetten Ton zu viel Gain reindrehen. Beim Helix gelingt das nun auch mit weniger Gain, was die Sounds transparenter macht. Sie fügen sich nun auch besser in den Mix ein. Beim Helix bekommt man einfach mehr Tiefe in die Sounds. Im Vergleich dazu klingt das HD eher flach.
Ein weiterer Pluspinkt sind die Voreinstellungen für Amps und Effekte. Lädt man diese nun in einen Slot, so hat man sofort einen passablen Ausgangspunkt und muß nur noch wenig nachjustieren. Anfangs hatte ich den Fehler gemacht und die Einstellungen an meinen POD HD Sounds orientiert, was keine besonders guten Ergebnisse brachte. Auch die Mic-Emulationen sind beim Helix wesentlich besser als beim HD,
Da ich für das Programmieren schon immer die Software verwendet habe (usb-Anschluss) steht für mich die Bedienbarkeit am Gerät nicht im Vordergrund. Aber auch ich schätze das einfache Bedienkonzept, wenn ich mal eben kleine Korrekturen vornehmen muss und den Helix nicht am Rechner angeschlossen habe. Das geht hier wirklich ganz simpel. Die Snapshots innerhalb eines Patches sind ebenfalls ein super Feature. So kann man für einen Song ein komplettes Preset erstellen mit Intro, Verse, Chorus und Leadsounds und muss nicht ständig das Preset wechseln.
Es werden immer wieder Vergleiche zum AXE-FX gewünscht, bzw. herangezogen. Auch ich habe überlegt, ob ich den Helix, oder das AX8 anschaffen sollte. Da aber die Software für das Programmieren des AX8 wesentlich komplexer ist habe ich mich für das Helix entschieden. Man mag dort eventuell noch bessere Sounds erzielen können, aber für mich ist nicht entscheidend, was man erzielen könnte, sondern was man tatsächlich erzielt. Und hier denke ich, kommt man mit dem Helix schneller und einfacher zum Ziel.

Die Verarbeitung ist ebenfalls super. Das Ding ist dermaßen robust und sieht auch noch edel aus. Wenn manche sagen, dass er wahrscheinlich keine Bierdusche aushält, so möchte ich auch keinem empfehlen, sein Bier in einen realen Röhrenamp zu kippen. Man muss den Helix ja nicht an den vordersten Bühnenrand stellen.

Fazit: ein super Modeller, der wirklich gutes Feeling und gute Sounds liefert. Wer auf die letzten 5-10% nicht verzichten kann, die ein guter Röhrenamp noch voraus ist, der muss beim Amp bleiben. Allen anderen kann ich den Helix wärmstens empfehlen - einfach zu bedienen, super Sound.
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
7
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PZ
Line6 HELIX für Live
Patrick Zech 08.08.2020
Seid vielen Jahren bin ich Line6 User und war immer sehr zufrieden.

So auch mit dem HELIX. Und ja... Es wird immer „Dynamischer“, ausgewogener, „echter“ (was auch immer das zu bedeuten hat), usw usw. Ich bin einfach ein RIESEN Fan von Line6 (und keinem echten Amp). Warum? Kein schleppen, man ist wahnsinnig flexibel, im Gegensatz zu Pedalboard mit vielen Pedals Audiokabel Stromkabel Rohrenamp hat man einfach nicht so viele Fehlerquellen (aber gut... wenn aus, dann ganz/ was bei einem Amp aber auch passiert kann und mir auch schon öfter passiert ist).

Ohne jetzt hier noch weitere Vergleiche zwischen Amp und HELIX zu ziehen, nun mein Fazit zu dem Gerät.

Es klingt absolut geil. Man ist wahnsinnig flexibel (in wirklich JEDER Hinsicht). Es macht so vieles so einfach. Ich nutze es jedoch auch „wie einen echten Amp“. Das bedeutet: Nicht jede Gitarre klingt mit dem selben SetUp geil. Da muss nachjustiert werden (unterschiedlich PickUps, unterschiedlicher OutPut der Gitarre). Abgesehen davon haben wir (außer vielleicht TheEdge und Co) nicht 12 Amps mit 20 Boxen in jeder Kombination mit unterschiedlichen Mikrofonen. Nein... Ein Amp (für die Jeweilige Gitarre richtig eingestellt/ machen übrigens auch viele bei echten Amps falsch/ klingt dann auch sch....), ein paar wenige Zerrer (auch für jede Gitarre richtig eingestellt), (Delay, Chorus, Reverb usw lass ich jetzt mal aus), aber dann auch wieder eine Box und ein Mikro... FERTIG. Nur wenn man echt tontechnisch Ahnung hat, macht es Sinn diese Parameter zu ändern (sprich mal ein anderer Amp oder sowas). Sonst „fliegt einem Alls um die Ohren“. Entweder stimmen Levels nicht, oder die Amps sind unterschiedlich bassig, mittig, höhenlastig (als FOH übrigens ein Klassiker bei solchen Geräten / und es geht nicht um Klangfarbe) und zuhause mag das ganz nett sein und funktionieren, bei einer großen PA mit „vollem“ Frequenzbereich und ordentlich Leistung kann das aber auch schon mal echt schwierig werden. Allerdings in meinen Projekten sind alle Mitmusiker(innen) und Tontechniker(innen) (und vor allem auch ich) immer zu 100% zufrieden.

Abgesehen davon bevorzuge ich den HELIX allen anderen Geräten auch aus dem Grund, dass man jedes Feld beschriften und den dazugehörigen Taster färben kann. Das mag für „ein bisschen Clean und Overdrive“ unnötig sein, jedoch schalte ich teilweise komplette Effektketten um, habe verschiedene Delays (unterschiedliche Time) und Reverb-Längen oder sonst was (eher in Moderner/ Produzierter Musik). Und als Dienstleister in der Musikbranche, bin ich einfach froh „alles“ in sehr gutem Sound in einer Hand zu haben.

Ich bin gespannt was da von Line6 noch kommt... ich denke, ich werde auch da wieder dabei sein.
Klare Kaufempfehlung.
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
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