Lehle Mono Volume

Volumepedal

  • verschleißfrei durch Präzisions-Magnet-Sensor
  • ohne mechanisches Potentiometer
  • Lautstärke von -92 dB (stumm) bis 0 dB (Unity Gain) oder +12 dB (Boost mit Poti einstellbar)
  • keine Höhendämpfung
  • kein Soundverlust
  • Versorgungsspannung wird gleichgerichtet, gefiltert, stabilisiert und auf 18 V verdoppelt
  • Gesamtdynamikumfang von 110 dB durch Einsatz eines Blackmer VCA
  • Low-Friction-Gleitlager
  • fein einstellbare Bremse
  • gebufferter Direct-Out als Ausgang für Tuner oder zweiten Amp
  • Stromversorgung über 9 - 15 V DC oder 7 - 12 V AC Netzteil 5,5 x 2,1 mm Hohlstecker Buchse - beliebige Polung (nicht im Lieferumfang enthalten - z.B. Art. 409939)

Weitere Infos

Volume Pedal Ja
Expression Pedal Nein
Wah Pedal Nein
Boost Funktion Ja
Stereo Nein

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111 Kundenbewertungen
  • 5
  • 4
  • 3
  • 2
  • 1
4.9 /5
  • Verarbeitung
Gesamt
Verarbeitung
Richtig gutes Gerät
Markuli, 25.01.2020
Ich benutze das Gerät größtenteils für Gitarren - Volume-Swells / Ambient Sachen oder zur Gainveränderung bei Verzerrung - auf jeden Fall vor dem Verstärker, nicht im Effektweg.
Bisher hatte ich das Boss-Teil, was mir so gar nicht gefallen hat. (und ich mag Bossprodukte sonst ziemlich gern)
Nun ist dieses Gerät nicht unbedingt günstig - dafür bekommt man aber auch herausragend gute Qualität. Ich finde es super, dass Lehle hier auf ein aktives Pedal setzt. Klar, man braucht Strom, aber zumindest in meinem Setup kein Problem. Dafür hat man hier wirklich keine negative Tonbeeinflussung. Ich bin nun wirklich nicht audiophil; Passive Volumepedale allerdings - die ja quasi ein weiteres Poti sind - merkt man schon schnell negativ im Signalweg. Das Ding hier nicht. Theoretisch sogar ganz im Gegenteil, es ist ja sogar ein guter Buffer, welcher bei längeren Signalwegen helfen kann.
Was mich beim anderen Pedal aber vor allem gestört hat
und bei diesem Gerät dafür wirklich super gemacht ist, ist der Pedalweg. Der ist sowas von weich und vor allem soundtechnisch gleichmäßig, richtig toll. Dann auch noch ohne sich abnutzende Komponenten.
Habe das Gerät noch nicht lang, Verarbeitung erscheint mir aber sehr, sehr solide. Das Material auf der Oberseite sorgt für guten grip.
Im Endeffekt kommt es bei Pedalen ja immer sehr darauf an wofür man etwas wirklich benutzt. Nimmt man ein Volumepedal wirklich nur zur Pegelanpassung oder Stummschaltung live, also tritt eher selten drauf und leichte Tonbeeinflussung ist egal, kann ich mir vorstellen, dass das hier etwas overkill ist. Aber benutzt man es wirklich als aktiven Effekt, legt Wert auf einen guten Buffer für den Signalweg oder einfach auf super Verarbeitung und tadellose Bedienung, dann ist das hier wirklich eine tolle Option, ich bin sehr zufrieden. (zu beachten ist, dass diese Version des Pedals keine einstellbare Minimal-Lautstärke, sondern nur einen Boost besitzt, für einige wichtig. Da gibt es die etwas teurere Version des Pedals mit den seitlichen Anschlüssen für)
Warum das Ganze aussehen muss wie ein Nähmaschinenpedal aus den 70ern ist mir nicht ganz klar. Meine Güte ist das Ding hässlich. Ich finde es ja eigentlich eher super, wenn Firmen ein Pedal auch mit kreativem Design und Namen versehen (wie z.B. JHS, WalrusAudio etc.), zum Glück ist das Pedal so gut, dass es hier keine Rolle spielt. Wobei die Hässlichkeit fast schon wieder kreativ ist.
Wenn die Optik bei einer Soundkomponente einziger Kritikpunkt ist, dann kann die was.
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Gesamt
Verarbeitung
Volume Pedal für Bass? High end mit konstruktiven Schwächen
MCmint, 03.01.2018
Ich war mir lange nicht sicher, ob ich als Bassist wirklich ein Volume Pedal brauche, auch wenn ich mir schon immer mal vorgestellt habe, dass es gut wäre, wenn man stehende Töne oder Akkorde einblenden kann oder "anschlaglos" spielen kann.
Inspiriert hat mich dann ein Konzert von Konstantin Wecker, wo die Cellistin Fany Kammerlander gekonnt ein Volume Pedal einsetzte. Das sollte also auch für Bass gut funktionieren. Und ich nehme es mal vorweg: Man kann den Bass nach Cello klingen lassen!

Nachdem ich mir nur ein bis zwei Effekte pro Jahr kaufe sollte es das Beste sein, der Preis spielt da eine untergeordnete Rolle. Diese Methode hat sich in den letzten 30 Jahren enorm bewährt, ich konnte fast alles was ich angeschafft habe viele Jahre nutzen und musste selten zweimal das gleiche kaufen.
Diesem Anspruch wird auch das Lehle Mono Volume Pedal gerecht.
Die hervorragenden Kritiken über die innovative Technologie und die Verarbeitung kann ich nur bestätigen. Sicher gibt es kleinere und günstigere Pedale. Made in Germany und verschleißfreie Technik sind aber die besseren Argumente.
Der Sound ist natürlich neutral, wie es sein soll. Ein "Effekt" wird es erst durch den geschickten Einsatz des Fußes, der hier etwas anders agieren muss als bei dem bewährent Wah-Pedal. Das erfordert noch etwas Übung.
Die Farbgebung ließ mich kurz zweifeln, in echt ist es aber dann doch sehr stylish und konstruktiv durchdacht, mit einer Ausnahme:

Da bei den üblichen Reviews in der Regel keiner versucht das Pedal auf das Board zu schrauben, blieb bisher unerwähnt, dass hier ein konstruktiver Mangel vorliegt, der die Freude etwas trübt. Das Problem sind die oberen Schraubenlöcher. Man bekommt die mitgelieferten Schrauben gar nicht durch die Löcher, weil die Kunststoffmutttern der Klinkenbuchsen im Weg sind. nach zwei drei misslungenen Versuchen hat man dann schon mit dem Schraubenkopf die Kunststoffmuttern etwas angekratzt und den Lack von den Schraubenlöchern abgeschrammt. Da ist es dann fast schon Ironie des Schicksals, dass in der sonst sehr guten Bedienungsanleitung steht, man solle die Beilagscheiben verwenden um den Lack nicht zu beschädigen. Mit anderen etwas kürzeren und dünneren Schrauben war dieser Punkt gelöst. Nun wollte ich das Pedal ganz an die obere Kante des Boards platzieren, damit man die Kabel mit Winkelsteckern nach unten führen kann. Geht aber nicht, weil die Schraubenlöcher so weit vorne platziert sind, dass man dann in die Seitenwand des Boards bohren müsste und die Schrauben im schlimmsten Fall keinen Halt haben.

Alternative wäre das Lehle Volume 90 Pedal, das die Anschlüsse an der Seite hat und zusätzlich eine einstellbare Mindestlautstärke. Dafür braucht man aber auf dem Board auch Platz zumal es schon ohne Stecker 10 cm breit ist. Hier liegen die Schraubenlöcher frei und man muss auch nicht an den äußersten oberen Rand des Boards. Eine Anordnung ganz rechts auf dem Board wäre hier wohl optimal, da drei Anschlüsse rechts sitzen. In meinem Fall aber nicht möglich, da hier mein Wah fest montiert ist, und das ist öfter im Einsatz. Zurückgeben will ich das Pedal auch nicht mehr, wegen o.g. Beschädigungen.

Fazit:
Ich bleibe also dabei und bin auch sehr zufrieden mit der Funktion des innovativen Produktes. Leider muss ich kritisieren, dass beim Design die feste Montage und die Kabelführung nicht optimal gelöst wurden. Dafür gibt es einen Punkt abzug. Wer es ohnehin frei stehend verwenden will, wird diesen Schwachpunkt gar nicht bemerken.

Ich hoffe der kleine Erfahrungsbericht hilft bei der Entscheidung welches Volume Pedal für Euer Board am besten passt.
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Schweres Teil
DocR, 13.12.2016
Das Lehle Mono Volume wurde für meine Pedal Steel angeschafft. Da man bei diesem Instrument viel mit der Lautstärkeregelung per Fuß arbeitet und ich schon einige Pedale mit Poti verschlissen habe, ist die von Lehle verbaute Technologie natürlich interessant. Ebenso interessant ist die aktive Ausführung, da sogar der Pegel für den nachfolgenden Amp angepasst werden kann. Wichtig ist auch der Ausgang für den für Pedal Steels obligatorischen Strobe Tuner. Stromversorgung muss man legen, das ist natürlich wieder ein Nachteil des Lehle Mono Volumes aber auch wieder nicht schlimm, weil der Strobe Tuner daneben ohnehin Strom braucht.

Beim Anschließen der Pedal Steel und des Tuners sind mir die recht eng zusammenliegenden Buchsen unangenehm aufgefallen, da sich nur gerade Neutrik Stecker verwenden lassen. Damit kommt man aber nur knapp unter der unteren Querstrebe der Pedal Steel durch. Ich gehe davon aus, dass die Firma Lehle gute Erfahrungen mit den Buchsen und Kunststoff-Überwurfmuttern hat, mir persönlich wäre Metall aber lieber. Die Dauerhaltbarkeit wird sich zeigen.

Diese ist beim restlichen Pedal ohne Zweifel, alles ist massiv, sauber verarbeitet und man hat den Eindruck, dass man mit dem Pedal notfalls Nägel in den Bühnenboden klopfen kann.

Zum Klang - da gab es eine Überraschung. Ich hatte zwischen der Pedal Steel und dem nachfolgenden Peavey Nashville 400 bis jetzt immer ein passives Volume-Pedal und war an den Klang gewöhnt. Mit dem aktiven Lehle Mono Volume wird der Sound höhenlastiger, was sicher auf die Impedanzanpassung der aktiven Elektronik zurückzuführen ist. Man muss erst mal am Amp schrauben, um den alten Sound wieder zu bekommen. Das ist einfach eine Feststellung und kann nicht gewertet werden. Zumal viele Pedal Steel Spieler aktive Volume-Pedale verwenden.

Das Lehle Volume Pedal steht schon aufgrund seines Gewichtes sicher auf dem Boden und die Mechanik läuft sehr gleichmäßig und weich, da merkt man die Qualitäts-Lager, die verbaut sind.

Fazit für mich ist, dass das Mono Volume nach einer Eingewöhnungsphase sicher jahrelang funktionieren wird. Nur neue Kabel mit geraden Steckern muss ich mir kaufen.

Stand August 2017: Das Lehle Mono Volume funktioniert natürlich noch einwandfrei. Jetzt gäbe es aber eine Spezialversion mit anders angeordneten Buchsen für Pedal Steel Spieler, was mir aber leider nichts nützt.
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Sauber!
Talis-mann, 24.04.2016
Funktioniert einwandfrei, lässt sich fein einstellen, der Boost ist nett, die Nebengeräusche nicht da und alles in allem sehr gut verarbeitet.
Ich war?s leid, das Geknister der Potis nach einer gewissen Zeit immer mit drin im Sound zu haben - hier ist das weg - und das ist gut so! ;-)
Mit den optischen Volumen-Pedalen konnte ich mich nie anfreunden, da war der Weg zwischen "ganz auf" und "zu" nur einen Hauch breit - das geht bei mir nicht...
Mein Spiel lebt vom Volumen-Pedal - das muss funzen! Und das hier macht das bisher am besten!

Ein kleines Manko für mich ist das nicht einstellbare Mindest-Volumen - das habe ich dann mechanisch mit einstellbarer und arretierbarer Schraube gelöst - das wäre das I-Tüpfelchen auf diesem feinen Gerät!

Als nächstes müsst ihr Lehles dann noch die Stereo-Version davon bauen mit einem Regler, mit dem man das Mindestvolumen höher als "0" einstellen kann - dann bin ich wieder dabei!
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