Harley Benton HB-35Plus Lemon

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E-Gitarre

  • Vintage Serie
  • Bauform: Semi-Hollow mit Mahagoni Sustainblock
  • Korpus: Ahorn
  • gewölbte Decke: AAAA Riegelahorn
  • eingeleimter Hals: Ahorn
  • Griffbrett: Lorbeer
  • Block Griffbretteinlagen
  • Griffbrettradius: 305 mm
  • 22 Bünde
  • Mensur: 628 mm
  • Sattelbreite: 42 mm
  • Tonabnehmer: 2 Roswell LAF Alnico-5 Vintage-Style Humbucker
  • 2 Volumeregler mit Push/Pull-Funktion für Coil-Split
  • 2 Tonregler
  • 3-Wege-Pickup-Wahlschalter
  • Hardware: Deluxe Chrom
  • Deluxe TOM Steg
  • Besaitung: .010 - .046
  • Farbe: Lemon Drop
Erhältlich seit Juni 2016
Artikelnummer 374850
Verkaufseinheit 1 Stück
Farbe Gelb
Korpus Ahorn
Decke Ahorn
Hals kanadischer Ahorn
Griffbrett Laurel
Bünde 22
Mensur 628 mm
Tonabnehmerbestückung HH
Tremolo Nein
Inkl. Koffer Nein
Inkl. Gigbag Nein
249 €
Alle Preise inkl. MwSt.
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Im Look der Klassiker

Die Harley Benton HB-35 Plus ist eine Semi-Hollow E-Gitarre mit 22 Bünden, die an bekannte Gitarrenklassiker erinnert, dabei aber weitaus weniger kostet. Ihr Korpus besteht aus Ahorn, zudem unterstreicht die gewölbte Decke mit eleganten F-Löchern den klassischen Look. Auch die Chrom-Hardware und das Hochglanz-Finish in der Farbe "Lemon Drop" sorgen für ein Retro-Flair. Gutes Sustain garantiert der geleimte Hals aus kanadischem Ahorn. Auf ihm findet sich ein Griffbrett aus Lorbeer, in das helle Block-Einlagen eingelassen sind. Das sorgt für optischen Kontrast und damit für eine gute Übersicht. Sowohl Korpus als auch Hals sind mit einem Creme-Binding eingefasst. Das ist in dieser Preisklasse keine Selbstverständlichkeit.

Retro-Charme

Zwei Roswell LAF AlNiCo-5 Humbucker im Vintage-Style sorgen dafür, dass die Harley Benton HB-35 Plus auch klanglich Retro-Charme versprüht. Um das Schwingen der Saiten zu verlängern und mögliches Feedback zu reduzieren, ist nicht nur ein Deluxe Tune-o-matic-Steg verbaut, sondern der Korpus der HB-35 Plus auch mit einem Sustainblock aus Mahagoni ausgestattet. Der Hals ist mit seinem C-Profil solide geformt und lässt sich mit seinem Double-Action-Halsstab optimal justieren. Die 628mm-Mensur und die Sattelbreite von 42mm sind typisch für diese Bauweise. Geschlossene Druckguss-Mechaniken versprechen Wartungsfreiheit. Für die beiden Tonabnehmer steht ein 3-Wege-Schalter bereit. Für die klangliche Feinabstimmung sorgen die beiden Tonregler ebenso wie die getrennten Volume-Regler.

Revival of the 1960s

Die Harley Benton HB-35 Plus ist eine tolle Gitarre für Fans der großen Gitarrenklassiker der 1960er Jahre. Sie bietet auf der Bühne einen tollen Retro-Look und kann dort wie im Homestudio einen typischen Semiakustik-Sound liefern, zu dem auch ihre Vintage-Style-Tonabnehmer beitragen. Somit eignet sich die Gitarre für Einsteiger, für Gitarristen auf der Suche nach einer klanglichen Erweiterung ihres Portfolios und auch als Backup für Bühnengitarristen. Wer auf ein Tremolo verzichten kann, ist deshalb bei diesem Modell gut aufgehoben - eine feste Brücke bietet sowieso mehr Stimmstabilität.

Über Harley Benton

Seit 1998 bedient die Marke Harley Benton die Bedürfnisse vieler Gitarristen und Bassisten. Neben einer umfangreichen Bandbreite an Saiteninstrumenten bietet die Hausmarke des Musikhauses Thomann auch jede Menge Verstärker, Lautsprecher, Effektpedale und weiteres Zubehör an. Insgesamt umfasst die Palette über 1.500 Produkte. Gefertigt von etablierten Herstellern, überzeugen alle Artikel von Harley Benton durch Qualität, Zuverlässigkeit und einen dennoch günstigen Preis. Durch die ständige Erweiterung des Portfolios, bietet Harley Benton so stets neue und innovative Produkte für den musikalischen Alltag.

Chuck Berry lässt grüßen

Von Blues, über Jazz bis Indie und sogar Rock… auf der Bühne ist die Harley Benton HB-35 Plus ein Hingucker, der sich auch als Zweitgitarre für Besitzer teurerer Gitarren eignet. Im Homerecording-Studio lassen sich mit ihr Songs einspielen, die den guten alten Chuck Berry aufleben lassen. Sich wiederholende Double Stop-Motive, Power Chord-Riffs und fett klingende Melodieläufe sind mit dieser Gitarre kein Problem. Um den typischen Sound der Zeit zu erreichen, eignen sich insbesondere stilechte Röhrenverstärker mit ausreichendem Headroom.

Im Detail erklärt

271 Kundenbewertungen

233 Rezensionen

AZ
Unschlagbar in dieser Preisklasse und mehr.....
Axel Zabel 04.10.2020
Wow!
Vorab zur Erklärung:
Ich besitze auch Gitarren höherer Preisklassen.
Fender, Gibson, PRS, Ibanez und einige mehr.
Ich verdiene mein täglich Brot mit der Musik.
Deswegen glaube ich, hier fundiert zu urteilen.

Ich habe also nun die HB35+ in Lemon Drop bekommen.
Ein wirklich schönes Instrument. AAAA-Top? Nein, aber dennoch mit toller Maserung. Ich sah hier und auf Youtube in den Bewertungen, dass folgende Dinge bemängelt wurden:
1. Unsauber polierte und kratzende Bünde
Auf meinem Modell finden sich keine Toolmarks, die Bünde sind sauber abgerichtet und ohne scharfe Kanten. Ein wenig Kratzen ist tatsächlich da, aber das kann man selbst leicht und sachte wegpolieren.

2. Schwer ablösbare Aufkleber um die Volumpotis
Bei meinem Modell sind bereits lose und nicht klebende Pappringe verwandt worden.

3. Unsauberes Binding
Auch hier alles im grünen Bereich. Gibt überhaupt keinen Grund zur Beanstandung.

4. Deutlich sichtbares Shafting für das Tiltback.
Es ist nichts Falsches daran zu shaften. Allerdings ist es bei meinem Modell optisch nur noch zu sehen, wenn man sehr genau hinschaut.

5. "Klappern" des Innenlebens beim Bewegen der Gitarre
Auch hier ist nichts zu hören. Alles fest.

Kommen wir zur Bespielbarkeit und zum Sound.
Die Gitarre kam bereits sehr gut eingestellt bei mir an. Angenehme, flache Saitenlage, bei der nichts scheppert. Die Gitarre liegt ausgewogen auf dem Schenkel und auch im Stehen ist sie wunderbar ausbalanciert. Der Hals spielt sich sehr angenehm, man hat halt etwas in der Hand. Die Tuner arbeiten zuverlässig.

Die Sounds sind vielfältig und wirklich besser, als ich dachte. Ich habe direkt ein paar Aufnahmen mit der Gitarre gespielt, da ich gerade an 2 Alben arbeite. Ich habe sogar noch die Werkssaiten drauf. Sie setzt sich durch und hat durchaus einen wiedererkennbaren Klangcharakter. Nicht nur clean überzeugt sie mich. Auch mit Crunch und sogar HiGain kann sie umgehen. Hierbei sollte man, wenn man bestimmte Voicings spielt, jedoch auf den Grad und die Qualität der Verzerrung achten, damit im Bass nichts mulmt. Ich spiele über folgende Setups: Marshall Code 100 Combo und Laney Ironheart Top mit 4x12 Box. Ich nutze als Tretmine u. A. ein D.O.M. (Dynamic Overdrive Machine), welche von Sebastian Kulik extra für mich gebaut wurde. Auch spiele ich direkt in ein Audiointerface, um VST-FX zu nutzen.

Überall überzeugt die Harley Benton HB35+!

Mein Fazit:
Nicht nur für Anfänger, nicht nur als Replacement, sondern dieses Instrument hat seine Daseinsberechtigung als Hauptinstrument!
Hätte ich diese Gitarre mit verbundenen Augen gespielt, hätte ich sie locker in die Kategorie bis 500/600 Euro gepackt.
Ich bin nun sehr neugierig auf Harley Benton geworden und diese wunderschöne Gitarre wird nicht mein letzter Kauf von Artikeln dieser Marke sein. Ich werde in einem Youtube Video noch einmal darauf eingehen. Dort sind dann natürlich Bilder zu sehen.

Fakt ist: Ich liebe dieses Instrument.
Chapeau, Thomann!
Features
Sound
Verarbeitung
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a
Die Sonne geht auf
advocaster 26.11.2016
Fazit: wer eine gute Semi sucht und gerne Alvin Lee oder BB King spielen möchte, ist hier gut bedient. Die Axt scheut auch nicht ein richtiges Zerrbrett, das ist aber nicht ihre Domaine. Die Verarbeitung verdient ein Lob, der Mehrpreis zur vintage-Version ist gut investiert. Qualitativ auf oder über dem Niveau einer Epiphone Les Paul Standard oder Tribute. Auch diese bieten eine Rieglahorndecke mit Binding oder SC-Schaltung. Klanglich ein typischer Vertreter ihrer Gattung. Mit gutem Gewissen eine Empfehlung.

Auf der Suche nach einer Semiakustik stöbere ich bei den Schnäppchen und finde diverse B-Waren oder preiswerte Semis. Und da strömt das Leuchten einer gelben Riegelahorndecke in mein Auge. Gecheckt und bestellt. Kurz darauf kommt das Paket Eine mit Riegelahorndecke furnierte, in Lemmondrop lackierte, Semi entsteigt der Verpackung.

Der Headstock ist sauber angeschäftet, die Mechaniken funktionieren gut. Sie vermitteln nicht das Wahnsinnsgefühl einer Schaller, aber sie sind stimmstabil. Der Sattel ist schön gefeilt. Das Griffbrett braucht Öl, das ist gleich erledigt und es ist sehr schön gemasert. Die Inlays sind sauber gemacht.

Die Bundierung ist super. Ja, polieren hätte man die Bünde dürfen, aber dann kostet die Axt 299 EURO. Also: Stahlwolle und es glänzt. - überhaupt gibt es an der Optik nix zu maulen. Das habe ich schon schlechter gesehen. Ich hatte früher schon mal eine der ersten AM53 von Ibanez. Die war nicht besser gemacht, aber teurer.

Der Hals und die Saitenlage sind perfekt eingestellt! Das Greifgefühl: ein fetter runder Hals. Ich mag das, ich habe große Hände. Dünne Hälse sind soundmäßig eine Katastrophe.

Die Decke ist perfekt furniert, lackiert und poliert, in einem attraktiven Riegelahorn, von Gelb nach Natur in Burst lackiert. Fehlerfrei. Das Binding perfekt. Die Hardware macht einen soliden Eindruck, und der Steg sowie die Brücke sind mittig montiert. Hier finde ich oftmals eine um 2 mm verschobene Brücke oder noch schlimmer, einen aus der Mitte verschobenen Steg, so dass zwar nicht die Funktion aber die Optik leidet. Wenn man Steg und Brücke auf einer Seite etwas näher an den PU herandreht, ohne die andere Seite ebenfalls zu verschieben, sind die Löcher für die Studs falsch gebohrt. Hier alles prima.

Die Humbucker mit Splittcoilschaltung erzeugen einen schönen Clean- und Zerrsound, ich höre sofort Alvin Lee I m goin`home oder Rick Derringer und die Whitetrash mit Tobacco Road. Mal bei youtube anhören.Dieser bassarme, etwas rotzige Semiakustikton, der schnell in eine Rückkopplung umfällt. Geil.

Der Ton ist am Hals rund und holzig hohl, genug Höhen, am Steg kommt ein crunchiges Brett. Die Soundfiles von Thomann sind das sehr treffend und reproduzierbar gemacht. Das gefällt. Auch ein stark verzerrter Ton gefällt. Er wird nie matschig.

Ein Durchmessen der verbauten PU hat gezeigt, dass bei mir keine MWCHB Alnicos von Wilkinsons verbaut wurden. Vielmehr handelt es sich wohl um die Wilkinson vintage PU. Ich messe ca. 7,3 und 8,4 Kohm Gleichstromwiderstand. Die MWCHB Alnicos haben aber zumindest am Steg 13 Kohm. Ein Vergleich auf Amazona und Bonedo zeigt, dass die heißeren PU s zumindest am Steg eine schöne Option sind. Klanglich habe ich keine Einwände, auch diese PU sind gut!

Viele bemängeln den Lautstärkesprung zwischen Humbucking und Singlecoilmode. Wer gerne frickelt: einfach ne Parallelschaltung der Spulen probieren und einen Mikroschalter montieren.

Am Hals finde ich die Singlecoilvariante richtig gut. Dynamisch und leicht hohl. Sehr schön. Am Steg: zu sehr Qualle in Aspik. Hier siegt der Humbucker.

Ach ja - gespielt wird die Axt über einen Cream Tweed-Clone mit Svetlana 6L6 , einen KittyHawk Supreme (EV 12 L) Combo sowie einen KittyHawk Apache (ein Marshall-Clone) mit einer 2x12" EV-L Box.

Ein Vergleich mit einer Epiphone Paula zeigt, dass diese vorrangig mehr Wärme und Bass, also mehr Volumen und Output erzeugt. Ansonsten ist dieses Instrument hier absolut gleichwertig und erzeugt einen schönen Ton. Es klingt offen, transparent und im richtigen Moment schon nach BB King. Hier sollte man den Ton formen. Wer kraftlos spielt, bekommt einen kraftlosen Ton. Und wer sich traut: auch Garry Moore oder EC haben mal ne ES 335 gespielt. Und Garry Moore auf dieser Gitarre macht Spaß.

Die Buchse ist fest montiert, dafür finde ich noch Späne in der Gitarre. Das cremefarbene Schlagbrett, optisch und funktional entbehrlich, habe ich demontiert.

Kurzum: Für s Geld ne tolle Gitarre, die eben nicht das Geschmäckle des Billigheimers hinterlässt. Vielmehr vermittelt sie einen wertigen Eindruck, der auch bei genauerer Prüfung bleibt. Empfehlung. Gruß MK
Features
Sound
Verarbeitung
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M
Unglaublich gut
MickeyMessStudios 22.05.2021
Einfach toll - diese Gitarre ist einfach unglaublich ! Ich bin professioneller Musiker und Tonstudio Techniker. Ich habe viele Gitarren. Dies ist meine dritte Harely Benton. Ich hatte meine Zweifel ob eine Semi-hollowbody der Qualität und Spielbarkeit meiner anderen 2 Harelys mithalten könnte. Leute, ist einfach unblaublich. Verarbeitung, Klang, Spielbarkeit, Qualität ... diese Gitarre haut mich einfach um. Die Rosell pickups sind gut, natürlich nicht wie die von Gibson, aber die könnt ihr separat kaufen und einbauen lassen doch im Moment bin ich völlig zufrieden mit den Roswell. Ich spiele die Gitarre jeden Tag. Die Intonation stimmt einwandfrei. Ich kann es einfach nicht glauben wie Thoman das hinkriegt. Wie ist es möglich ? Ich bin einfach sprachlos und habe nichts als Freude Freude und Vergnügen mit dieser Gitarre. Auch wurde sie bereits in professionellen Aufnahmen benutzt und klingt super. Wie vorher aber schon angedeutet jeder Profi Musiker hat seine Pickups Vorzug und mit dieser Gitarre könnt ihre euch noch ein paar super teure geile Pickups dazu leisten wenn ihr Bock darauf habt.
Fazit - diese Gitarre ist PRO Qualität und wurde im Pro Studio bereits benutzt.
Einfach unglaublich .... !
Features
Sound
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K
Trotz allem: good value for the money
Kadanik 23.02.2020
Um es vorweg zu sagen: relativ gute Gitarre für relativ wenig Geld. So ist auch mein Review unter diesem Aspekt zu sehen. Zunächst die negativen Punkte: das angebliche AAAA-Deckenfurnier. Never ever. Das Riegelahorndeckenfurnier bei meinem Exemplar kommt noch nichtmals an AA heran.

Ich bin gelernter Holzkaufmann und habe hier zwei Gitarren mit AAA- (eine Swing BSP und eine VGS Eruption Spalted Maple/Riegelahorn) sowie eine mit echtem AAAA-Deckenfurnier - eine Michael Kelly Patriot Custom Amber Burst. Ein optischer Unterschied zum HB-35 Plus Lemon Deckenfurmier wie Tag und Nacht. Die Gittenfront ist auch farblich nicht Lemon Drop, sondern eher Honey Burst. Weitere Dislikes: Der sauber gekerbte Sattel sieht billig aus, (weil KS-weiß), während Binding und Pickup-Rahmen sowie Pickguard eher elfenbeinfarben bzw. creme sind. Das Wiring ist locker und verursacht Störgeräusche, als ob sich ein loses Teil im Korpus befindet. Die Saitenlage war für mein Empfinden zu hoch und die Gitarre verstimmt. Immerhin kam sie bund- und oktavrein und ich konnte diese kleinen Misstände binnen 30 Minuten beheben. Aus den F-Löchern rieselte beim Hin- und Herbewegen Sägespäne. Hallo, Qualitätskontrolle? Der Hals ist ein vierteiliges, sauber geleimtes / geschaftetes Werkstück, was man durch den hellen Lack leider gut sehen kann. Das Pao-Ferro-Griffbrettt ist wunderschön, die Verarbeitung ansonsten auch, die Bridge und der das Stop-Tail-Piece wirken - im Gegensatz zu den Tunern - hochwertig. Habe TonePros Produkte zum direkten Vergleich hier.

Fairerweise: Die Gängigkeit der Tuner ist zwar unterschiedlich, sie halten aber die Stimmung. Das Binding und die Lackierung sind sehr sauber ausgeführt und die Bünde amtlich abgerichtet sowie poliert (habe ein klein wenig nachploiert - war aber nicht zwingend nötig). Der Sound (das Ding rockt wie Sau) ist gut und die Bespielbarkeit (tolle Halsform) und mit der von mir neu eingestellten Saitenlage ausgezeichnet (butterweich). Daher darf das Teil bleiben. Noch ein Schwachpunkt, der in einem offiziellen Test auch erwähnt wurde: Die gesplitteten Humbucher sind im Vergleich zum Humbucker im Normalbetrieb viel zu leise. Meine Empfehlung: die Schwachpunkte beheben (bessere Mechaniken und Gurtpins, die Verdrahtung besser fixieren, Knochensattel einbauen, das Teil für 299 oder 329 Euro verkaufen und alle sind glücklich. Aber bitte nicht mit einem AAAA-Deckenfurnier werben, wo keins ist. Ich bin seit fast 30 Jahre Werbetexter und Online Redakteur und finde das echt nicht in Ordnung.

Nachtrag 24.03.2020: Nach zwei Wochen täglichen Spielens hat sich der Sound weiter verbessert. Die Bespeilbarkeit des Halses ist für mich persönlich ideal.
Features
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