Harley Benton HB-35 Bk Vintage Series

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E-Gitarre

  • Vintage Serie
  • Bauform: Semi-Hollow mit Mahagoni Sustain Block und F-Löchern
  • Korpus: Ahorn
  • gewölbte Decke
  • geleimter Hals: kanadischer Ahorn
  • Griffbrett: Amaranth
  • Griffbrettradius: 305 mm
  • Dot Einlagen
  • Creme-Binding am Korpus und Hals
  • 22 Bünde
  • Mensur: 628 mm
  • Sattelbreite: 43 mm
  • Double Action Halsstab
  • Tonabnehmer: 2 Vintage Style Humbucker
  • 3-Wege Tonabnehmer Wahlschalter
  • 2 Volumen- und 2 Tonregler
  • Hardware: Chrom
  • Tune-o-matic Steg
  • geschlossene DieCast Mechaniken
  • Saiten: Harley Benton .010 - .046
  • Farbe: Schwarz Hochglanz
Farbe Schwarz
Korpus Ahorn
Decke Ahorn
Hals kanadischer Ahorn
Griffbrett Amaranth
Bünde 22
Mensur 628 mm
Tonabnehmerbestückung HH
Tremolo Nein
Inkl. Koffer Nein
Inkl. Gigbag Nein
Erhältlich seit Juli 2015
Artikelnummer 362658
Verkaufseinheit 1 Stück
199 €
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114 Kundenbewertungen

H
Solide Gitarre mit Hollowbody Sound
Herzkrieger 11.02.2020
Bearbeitet am 15.05.20
Die HB-35 BK VS ist wohl mit abstand die günstigste Gitarre, welche ich je neu gekauft habe. Sie kam hier schon recht gut eingestellt hier an. Also erst mal einstöpseln und testen. Alles geht, Klang ist in Ordnung für den Preis. Was für Humbucker verbaut sind, dass weiß ich nicht. Was auch immer Vintage Style heißt. Sie klingen schon ganz okay könnten jedoch mehr Output haben. Ich habe jetzt keine großen Erwartungen gehabt.
Die Verarbeitung ist im gut , bis auf ein paar Kratzer, welche ich auch nicht rauspoliert bekommen habe. Zurück schicken wollte ich sie jetzt nicht, die Gitarre ist sonst in Ordnung und eine gebrauchte wäre sicher teuerer gewesen.
Warum gerade die HB? Nun ich wollte unbedingt eine schwarze Hollowbody. Da gab es noch eine Epiphone für über 500EUR und nach lesen der Spezifikationen und der Reviews habe ich es gewagt eine Harley Benton zu kaufen.

Klang:
Über meinen VOX VT20+ klingt die schon mal ganz prächtig. Sicher ist da noch Luft nach oben, doch wie oben schon gesagt. Klingt ordentlich nach Hollowbody. Bis auf den niedrigen Output.
Über Logic muss ich sagen, ist der sound etwas verwaschen. Wie gesagt, der Output könnte höher sein und die Humbucker etwas mehr crisp gebrauchen. Der Sound ohne Verstärkung ist echt geil, also scheinen es wirklich die Abnehmer/Elektronik zu sein, die das Baby nicht so richtig abheben lassen wollen, aber hey! Wir sind bei 170EUR. Das ist immernoch ein Witz, für das was da raus kommt. Vor allem für das, was umverstärkt raus kommt.

Verarbeitung:
Nun sie ist sauber verarbeitet und lackiert, oben hatte ich schon gesagt, dass ein paar Kratzer drin waren, nicht wirklich schlimm, doch bei Neuware ist das schon ärgerlich. Ich habe einen kleinen Rabatt bekommen, danke Thomann.
Die Mechaniken: Sorry das muss ich echt nach ein paar Monaten sagen, die sind Schrott und ich werde die baldigst ersetzen. Das taugt weder für die Bühne, noch fürs Studio. Selbst meine billo SG von Epi, welche etwa im gleichen Segment lag, vielleicht 20EUR mehr, hält die Stimmung.
Was mir echt gefällt ist, dass da ein Mahagoni Block drin ist. Nicht nur wegen des Feedbacks, so ist die HB auch nicht kopflastig. Allerdings bringt sie ein ordentliches Gewicht mit.

Das Griffbrett habe ich sofort geölt und kann jedem Käufer nur raten das zu tun und die Saiten gleich ersetzen. Ach ja... Auch etwas Graphit hat bei den Tuningproblemen nicht wirklich was gebracht.

Den Hals habe ich auch etwas justiert, damit die Lage der Saiten ein wenig besser ist.

Für einen Anfänger ist die Gitarre echt in Ordnung, gerade bei dem Preis. Die Tuner halt! dass ist wirklich etwas, dass kann frustrieren. Lieber 20EUR mehr verlangen und halbwegs gute Tuner drauf machen, dass wäre das einzige, was wirklich den Spaß verdirbt und ich Thomann auch ans Herz legen möchte. Dauernd stimmen ist selbst bei Aufnahmen, oder Üben einfach nervig, auf der Bühne erst recht.

Hoffe ich konnte helfen.

Nachtrag!
Nachdem ich die Tuner gewechselt habe, macht die Gitarre endlich etwas Spaß. Ich muss das mal sagen, die Mechaniken sind eine Frechheit und wenn dann ein Anfänger damit spielen soll, ist der sehr schnell frustriert.
Seit ich da Gotoh Mechaniken drauf gemacht habe (in schwarz, sehr cool!), funktioniert die Gitarre auch.

Ein Vorschlag an Thomann: Wenn ich so eine preisgünstige Gitarre bekommen kann, wären da nicht Upgrades schön, die ich auswählen könnte? Dann würde ich direkt andere Mechaniken bestellen, oder vielleicht auch andere Tonabnehmer, oder einen anderen Sattel. Quasi ein Baukasten. Also Gitarre ohne alles 199,00 mit besseren Mechaniken 229,00 EUR etc. Ist vielleicht was für Eure Marketing Abteilung. Dann warte ich halt 3 Wochen, bekomme dann jedoch ein spielbares Instrument.
Die Gitarre ist sonst für einen Anfänger vollkommen in Ordnung, lässt sich schön spielen, der Hals ist gut, die Bünde, naja aber bei dem Preis.
Trotzdem habe ich einen Stern abgezogen. Es kann nicht sein, dass die Mechaniken keinen Ton sauber halten und ich die G Saite ständig Nachstimmen muss nach 2 Liedern.
Features
Sound
Verarbeitung
2
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A
Hollowbody mit weit größerem Soundpotential
Andreas120 25.03.2016
Zuerst mal die "Negativpunkte":

Gleich bei den ersten Bendings beim Anspielen ist mir die E-Saite gerissen. Der Grund dafür waren scharfe Kanten der Saitenreiter am Steg, auf denen die Saiten aufliegen. Die habe ich alle mit einer feinen Feile und anschließend 1000? er Sandpapier spiegelglatt zugefeilt, jetzt sollte da nichts mehr scheuern und reißen.

Die Bünde waren rau wie 200? er Schleifpapier. Nachdem ich aber bei Gitarren dieser Preisklasse sowieso die Bünde, das Griffbrett und den Sattel überarbeite (siehe nachfolgend), ist dies ein Punkt, der bei dieser Preisklasse m. E. vernachlässigbar ist.

Folgende Arbeiten habe ich vorgenommen: Bünde Abrichten und mit der Bundfeile nachfeilen, Bundkanten verrunden, mit Stahlwolle (zuerst fein, dann superfein) das Griffbrett und die Bünde glattpolieren, danach nochmals die Bünde mit Schleifleinen 1500, 2400, 3200 und 4000 auf "Babypopo" Glätte poliert und zum Schluss das Griffbrett mit Griffbrettöl versiegelt.

Den Sattel habe ich gegen einen hochwertigeren getauscht, da der verbaute weich wie Kaugummi war. Anschließend habe ich den Sattel ordentlich gekerbt.

Jetzt "flutscht" die Harley Benton richtig gut und es lässt sich mit niedriger Saitenlage bequem und leicht solieren und Bendings sind über das ganze Griffbrett ohne Bundscheppern eine Freude. Für viele Gitarristen, die überwiegend Rhythmusarbeit mit der Gitarre verrichten und denen eine möglichst flache Saitenlage nicht so wichtig ist, hätte die Beschaffenheit der ES 335 HB direkt aus dem Karton gereicht. Und die rauen Bünde fallen beim Akkorde schrammen auch nicht so auf. Ist halt vieles eine Frage des Spielstils und des persönlichen Anspruchs an ein Instrument.

Da das Pickguard wie eine Laubsägearbeit aus der 3. Klasse Grundschule aussah, habe ich mich dazu entschlossen, es ganz zu entfernen, was meiner Meinung nach sowieso viel besser aussieht. Eine Alternative wäre, selbst die unschönen Kanten mit einer Feile und Schleifpapier nachzubearbeiten.

In der Fabrik wurde für die Oberflächenpolitur nach dem Lackieren bei dieser Gitarre literweise weiße Politur drübergekippt, die dann über die Schallöffnungen nach innen gelaufen ist. Ich habe dies mit einem Lappen, den ich durch die Schallöffnungen nach innen gestopft und mit einem Stift von außen bewegt habe, wieder in Ordnung gebracht. Auch ein Stück Papier war noch in der Schallöffnung, vielleicht war es das Brotzeitpapier des Chinesen, der die Gitarre zusammengebaut hatte.

Die eingebauten Tonabnehmer sind für den Anfang ausreichend, lassen aber deutlich Luft nach oben. Nach dem Einbau hochwertigerer Alnico Pickups "atmet" die Harley Benton hörbar knackiger, differenzierter und schöner. Zudem sind die ursprünglichen Tonabnehmer zu groß, was dazu führt, dass sich diese nicht bis wenig im Pickuprahmen in der Neigung verstellen lassen. Mit den hochwertigeren Tonabnehmern ist dies überhaupt kein Problem.

Auf der Lackierung finden sich oberflächliche Kratzer, welche sich jedoch mit geeigneter Gitarrenpolitur kaschieren lassen.

Fazit: Ich möchte nicht den Eindruck erwecken, das Instrument schlecht zu reden, ganz im Gegenteil. Ich habe bei diesem Preis nichts anderes erwartet und es ist auch einfach nicht drin, für 169.- Euro einen Verarbeitungsstandard zu erwarten, wie ihn Instrumente ab 2.000.- Euro aufwärts aufweisen. Die Gitarre ist m. E. ein Rohdiamant, die es wert ist ein paar Stunden in Optimierungsarbeiten zu investieren. Dann noch bessere Tonabnehmer rein und man erhält ein vorzügliches Instrument, welches nicht nur toll aussieht, sondern zudem in der Lage ist in einer ganz anderen Liga mitzuspielen.
Meine Harley Benton HB-35 lässt sich butterweich spielen und klingt so gut wie Instrumente, die ein mehrfaches kosten.
Der Abzug eines Sterns beim Klang resultiert aufgrund der bei diesem Preis verbesserungswürdigen günstigen Pickups, denn das Potential der Gitarre ist locker 5 Sterne wert.
Ein Stern Abzug bei der Verarbeitung, da trotz des günstigen Preises an einigen Stellen geschludert wurde.
Features
Sound
Verarbeitung
6
0
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2
Harley Benton HB-35 BK Vintage Series
2Snowdrops 02.05.2020
...ich habe die Gitarre jetzt ein paar Monate und finde sie immer noch super. Ich freue mich immer noch über den Kauf, obwohl ich anfangs - wegen des niedrigen Preises - auch skeptisch war. Kaum zu glauben, dass die Gitarre so günstig ist. Meiner Meinung nach ist die Gitarre super verarbeitet und sieht top aus (die Schlagplatte habe ich am ersten Tag abgeschraubt). Die Gitarre ist sehr klangstabil und muss nur selten nachgestimmt werden. Schöner jazziger Klang (ich habe den Fender GT40 und Spider V30). Der Klang ist nicht so voll volumig wie Jazz-Gitarren mit einem dicken Bauch, aber dafür lässt sie sich sehr entspannt über lange Zeit halten. Ich habe noch 3 andere Gitarren, aber eigentlich spiele ich nur noch auf der HB35BK, da ich hier auch barre Griffe - trotz kleinem dicken Zeigefinger - sehr sauber greifen kann. Ich kann den Kauf auf jeden Fall weiter empfehlen. Preis / Wert ist top !!
Features
Sound
Verarbeitung
2
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MK
Aus schoenem Traum folgt das nuechterne erwachen
Marcel K 09.07.2017
Hat man mit der guenstigen Marke "Harley Benton" doch meiner Erfahrung nach sehr viel fuer sein Geld, hab zumindest ich mit dieser Gitarre mit der Zeit doch negative Erfahrungen gesammelt.

Was es genau hier zu motzen gibt und was man in der Preisklasse trotzdem gut geliefert bekommt wird hier im Verlaufe der Rezension beschrieben.

Zum Sound / die Tonabnehmer:

Fangen wir erstmal mit dem Wichtigsten an: Wie klingt sie denn?

Die Gitarre wurde an diversen verschiedenen Transistoren-Amps und sogar an einem VOX AC15 getestet und er ist komplett in Ordnung.
Bei der Preisklasse schon einen "waermeren" Hollowbody-Sound aus der Gitarre herauszukitzeln, anstatt einfach nur einen sich aeußerlich anders zeigenden Einheits-Billiggitarrenbrei zu haben, ist wirklich erwaehnenswert.

Die Pickups haben einen sehr niedrigen output, also wer etwas lauter an einer Roehre spielt, wird nur sehr leicht angezerrte Toene bekommen.
Die Pickups an sich haben jedoch einen eher schrillen/klingelnden Oberton, was hoeherbuendiges Spielen nur gemäßigtem Tone Regler einigermaßen anhoerlich macht.

Zur Verarbeitung:
Geliefert wurde sie ohne Kratzer und Macken.
An sich sehr schoen anzusehen, besaß allerdings 2 kleinere Lackfehler unter dem Klarlack, was ich allerdings als nicht so schlimm empfand und immer noch wirklich erwaehnenswert finde.

An sich war sie im Auslieferungszustand Oktavrein und gestimmt, dennoch wurde viel zu viel ueber die Bruecke eingestellt, was die Saitenlage doch sehr hoch machte.

Nach Einstellung des Halses und der Bruecke gab es einige Probleme mit einer Stummen Note, die im 19 Bund auf der hohen E Saite auftraten. Huch? Da ist wohl ein Bund unsauber/zu hoch... Ohne hohe Bruecke eine Stumme Note.
Naja ok, das kann man ja noch verkraften, was doch recht aergerlich ist.

Aber nach gut einem Jahr wieder die naechsten Probleme, die 3 tiefsten Toene der D Saite schnarren wie sonst was... egal wie sehr man den Hals kruemmt oder die Bruecke erhoeht, es ist nicht weg zubekommen.
Kurz danach hat sich auch in den mittleren Buenden der A Saite ein leichteres Schnarren eingenistet.
Die Saiten wurden, trotz Reinigung, sehr schnell sehr steif und die hohe E Saite bekomme ich nicht mehr Oktavrein, was ich von anderen Harley Bentons nicht gewohnt bin.

Also mein Fazit:
War ich doch recht begeistert von der Gitarre im Vorfeld, ist ueber Monate hinweg doch eine Ernuechterung eingetreten die zeigt, dass diese Gitarre doch zu einem Problemkind wurde.
Ich werde bei Gelegenheit neue Saiten kaufen und schauen ob sich das schnarren der oberen Buende auf dem D legen wird.

Dennoch, habe ich selbst mit der gerade hier fuer nur 99 ? erhaeltlichen Paula (SC 400 gold top) von Harley Benton wesentlich bessere Erfahrungen gemacht und das fuer fast die Haelfte des Preises.

Eine wirklich richtig gute Hollowbody fuer 200? bleibt fuer mich weiterhin ein Wunschdenken, aber schauen wir mal, was ein Saitenwechsel alles bewirken kann.

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Nachtrag:
Saitenwechsel gegen einfache 10er Pyramid-Saiten (Nickel).
Oktavreinheit laesst sich wieder einfach einstellen und auch das schnarren in den oberen Buenden der D-Saite und in einigen mittigeren Buenden sind verschwunden.

Dennoch ist ein Bund mit der Zeit irgendwie versetzt, was nach nichtmal einer kurzen Weile schon dafuer gesorgt hat, dass einige Bundgriffe einfach Stumm sind (19. Bund hohes E z.B. ist bei vielen Soli schon ein Totschlag fuer die Gitarre und ich muss zu einer anderen greifen).

Insgesamt find ich sie ja ganz huebsch und auch die Saiten lassen sie schoen klingen, aber das alles nuetzt nicht viel, wenn die Gitarre wegen den Buenden bei jeder 3. kompletten Rocknummer die man ueben mag ausgetauscht werden muss...
Trotzdem gesamt 3 Sterne, da ich doch ueberzeugt bin, dass das ja nicht die norm sein kann, da ich selbst bei den Classic und Student Modellen die knapp die haelfte kosten, solche Fehler bei mir noch nicht aufgetreten sind.
Features
Sound
Verarbeitung
2
2
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