Gator GW Extreme Case

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Extreme Case

  • für alle Arten von E-Gitarren mit extremen Korpusformen
  • bestückt mit schwarz bezogenen Schaumstoffteilen, die durch Klettband auf der einen Seite eine individuelle Anpassung des jeweiligen Instrumentes im Koffer möglich machen (z.B. V-Style’s, Xtremes, Jackson’s oder BC Rich)
  • Korpuslänge: 63,50 cm
  • Höhe: 7,62 cm
  • Breite: 47,63 cm
  • Länge: 119,38 cm
  • Gewicht: 9,97 kg
Erhältlich seit Dezember 2004
Artikelnummer 176072
Verkaufseinheit 1 Stück
Farbe Schwarz
Für ST Modelle Nein
Für T-Modelle Nein
Für Double Cut Modelle Nein
Für Semi-Hollowbody Modelle Nein
Für V Modelle Ja
Für Single Cut Modelle Nein
Für Jazzgitarren Nein
Für sonstige Modelle Ja
139 €
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U
UhuStick 23.08.2018
Ich fang gleich mal mit den Dingen an, die mir nicht gefallen.

- der Mittelteil der den Hals stützt. Die Rundung davon ist nämlich zu flach ausgefallen. Meine Gitarre hat einen Hals der am 12. Bund 20 mm dick ist. Als ich sie rein legte, stieß der Deckel des Koffers auf die Kopfplatte und würde den Hals unter Biegung setzen. Den Korpus der Gitarre etwas höher legen (Handtuch unterlegen) brachte nichts.
Ich weiß nicht wie sich die Hersteller das dann erst mit Gibson oder Fender Hälsen vorstellen. Auch 7 oder 8 Saitern, kann der Steg imo nicht vom Werk aus aufnehmen. (Das gibt schonmal den ersten Stern Abzug)

Da der Mittelteil aus Styropor ist (genauso wie die anderen Einlegeteile) hab ich ihn rausgeschraubt, den Überzug abgemacht, den Steg mit Sandpapier tiefer geschliffen und den Bezug wieder an geklebt. Das war eine relativ leichte Aufgabe.

- der Klettstreifen auf den Einlegeelemente - ist hauptsächlich ein Witz. In der Praxis halten die nicht, und ob da 2cm² Klettstreifen oder gar nichts drauf wäre, macht keinen echten Unterschied. Da heißt es selber einen Klettstreifen anbringen.

Die Innenseite des Koffers ist auch noch mit einem Klettstreifen ausgestattet (den man übrigens mit einem mitgelieferten Stoffstreifen überdecken kann). Dieser kann die Elemente der Gitarre schon besser halten, aber imo auch nicht wirklich so, dass ich denke, dass ne Gitarre, die nicht per Formschluss von den Elementen gehalten wird, ausreichend gegen verrutschen geschützt ist.

(Also insgesamt ein weiterer Stern abzug)

- die Anmutung der Scharniere und der Verriegelung. Ich habe nicht so wirklich das Gefühl, dass die Länger als 3 Jahre halten werden. Sie sind für mein Empfinden zu schwach ausgelegt und können die Spaltmaße bei Verwindung nicht so richtig bewahren.

Auch der Tragegriff wird nur von einem 1 mm dicken, gebogenem Blech gehalten. Das Schloss dient natürlich nicht dem Diebstahlschutz, sondern das der Koffer nicht ungewollt aufgeht. (Es gibt übrigens 2 Schlüssel)

- Der Überzug der an beiden Seiten das Holz der Mantelfläche und des Deckels überzieht, ist nach 2 Malen wo ich den Koffer ins Auto gepackt habe, bereits leicht abgeschürft. Ich muss dazu sagen, dass der Koffern nur grade so in mein Auto passt. Ich finde trotzdem, dass ein Koffern sowas eigentlich ohne Spuren aushalten sollte.


Die Einlegeteile sind für
- Gibson Explorer, Flying V und Firebird
- BC Rich Warlock, Mockingbird
- Jackson Kelly, Rhandy Rhoads,

geschaffen (steht auf jedem Einlegeteil drauf, zu welcher sie passen. Die Einlagen sind auch nummeriert, damit man weiß in welcher Reihenfolge man sie einlegen muss). Hat man eine andere Gitarrenform ist nicht unbedingt gesagt, dass die Teile dazu passen. So passen z.B. die Explorer Einlagen nicht zu einer Schecter Cygnus, die eine ähnliche Form hat.

In Anbetracht des Preises den man zahlt, muss man wohl Abstriche in kauf nehmen. Darüber hinaus tut er das, was ein Koffer tun sollte.

Mit einem allgemeinen Urteil von ?geht so" finde ich, kann man den Koffer am treffensden beschreiben.
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N
Da passt (fast) alles rein
Nightquest 01.07.2013
Ich war lange auf der Suche nach einem Case, in das ich Gitarren verschiedener Korpusformen einpassen kann. Für mich die optimale Lösung für Gigs. Die Schaumstoffpolster sind stabil und haften auch nach ständigem wechsel gut. ABER Achtung bei manchen Modellen bzw Custom Anfertigungen ist das Case trotz seiner enormen Größe immer noch zu klein geraten. zB. eine Amfisound Routa Kelo, Virus V-Spike oder Virus Guitars Raptor finden leider nicht ihren Platz.

Fazit: Super Case für (fast) alle extremen Modelle. Preis-Leistung stimmt zu 100%
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T
Eine gute Idee, aber ...
Tim179 25.03.2015
... leider nicht 100% gut umgesetzt. Das Case an sich ist meiner Meinung nach in Ordnung! Es ist robust und auch die Verarbeitung (in Sachen Schutz von außen) ist gut.
Leider ist das Innenleben nicht ganz das Wahre. Es gibt sehr viele Einlagen für viele Gitarren mit verschiedensten Formen. Leider fehlt eine vernünftige Anleitung, die einem sagt wie die Teile gedacht sind. Da hilft nur ausprobieren und wer dann noch erkennt, dass alle Teile nach der jeweiligen Gitarrenform klein beschriftet sind, der mag sich an der genauen Passform für seine Klampfe erfreuen.

Leider war es in meinem Fall nicht ganz so toll. Ich besitze eine Jackson Randy Rhodes und genau für die Form liegen Teile bei. Leider ist die Halsaussparung in der Mitte irgendwie so gebaut, dass ich die Gitarre leicht schräg in das Case legen musste. Die vorgearbeiteten Teile passten zwar, aber der Hals und Kopf der Gitarre hängen im Case merkwürdig in der Luft. Ich habe dann versucht mit anderen Teilen für sicheren halt und Unterstützung zu sorgen aber ganz so astrein scheint es nicht zu sein.

Zumindest fällt die Gitarre im Case nicht hin und her und auch der Deckel schließt vernünftig. Also immerhin zu gebrauchen.

Sonst ist das Case sehr groß und erinnert schon fast an einen Basskoffer, aber das ist wahrscheinlich den verschiedenen Modellen geschuldet, die das Case bedienen will. Ich konnte es in diesem Fall aber nur mit meiner Rhoads ausprobieren.

FAZIT:
Für den Preis auf jeden Fall zu gebrauchen aber leider keine Wunderwaffe und eben auch nicht gerade klein. Einen Versuch kann man dennoch wagen, vor allem wenn man das Case nicht ständig im Einsatz hat und nur ab und zu mal benötigt.
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WE
Ein Case für jede Gitarre
Walter Ego 08.09.2018
Ich habe das Case für eine B.C. Rich Flying V gekauft, für die es unmöglich war eine Tasche zu bekommen. Da die Gitarre preislich etwas höher angesiedelt ist, dachte ich mir, ein stabiler Koffer ist eine angebrachte Anschaffung.

Selbst nach 4 Jahren häufigen Transports und gegen Türrahmenstoßens weist das Case kaum Gebrauchsspuren auf und ist genau so stabil wie am ersten Tag.

Die verschiedene Einsätze lassen alle gängigen Gitarrenbauarten zu. Wer ein Case für viele verschieden Gitarren braucht ist hier mit also richtig aufgehoben.

Gut gefällt mir auch der kleine Stauraum für Kabel / Stimmgerät / Saiten und was auch immer man so braucht.

Das Einzige womit ich nicht 100% zufrieden bin, ist der Tragekomfort. Der Koffer ist ziemlich schwer und je nach Gitarre kommt er mir nicht immer ganz ausbalanciert vor.

Alles in allem kann ich den Koffer nur weiterempfehlen!
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