Bugera V5 Infinium

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Vollröhren Gitarren Combo

  • Leistung schaltbar zwischen 5 W, 1 W und 0,1 W
  • 1 Kanal
  • Bestückung: 1x 8" Turbosound Lautsprecher
  • Vorstufenröhre: 12AX7
  • Endstufenröhre: EL84
  • Regler: Gain, Tone, Volume, Reverb
  • 4 Ohm Lautsprecherausgang
  • Kopfhörerausgang
Erhältlich seit Juli 2014
Artikelnummer 341359
Verkaufseinheit 1 Stück
Leistung 5 W
Lautsprecher Bestückung 1x 8"
Endstufenröhren EL84
Kanäle 1
Hall Ja
Externer Effektweg Nein
Recording Ausgang Nein
MIDI Schnittstelle Nein
Anschluss für externe Lautsprecher Ja
Kopfhöreranschluss Ja
Fußschalter Anschluss Nein
Inkl. Fußschalter Nein
B-Stock ab 219 € verfügbar
259 €
Alle Preise inkl. MwSt.
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197 Kundenbewertungen

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Features

Sound

Verarbeitung

154 Rezensionen

J
Röhrige Cleansounds und Blues-Crunch für's Wohnzimmer
JamT 29.11.2020
Was tun wenn man im Wohnzimmer zu Backingtracks (die bei mir über die Stereoanlage abgespielt werden) spielen will und cleanen, bzw. leicht crunchigen Röhrensound liebt?
Meine bevorzugten Live-Amps wie der VOX AC10, der Blues Junior oder ein Princeton Reverb haben tolle Cleansounds - aber wenn ich einen dieser Amps in die durchaus gut klingende Sättigung fahre habe ich irgendwann das Messer meines Nachbarn im Rücken.

Durch Zufall wurde ich auf den Bugera aufmerksam.

Vorneweg: Der Bugera V5 ist ein Übungsamp für Zuhause!
Mit max. 5W und einem 8"-Speaker will man nicht wirklich mit (oder eher - gegen) einen Drummer und Bassisten spielen.

Und: Man bekommt genau 2 Sounds aus dem Amp, aber diese beiden sind grandios!
In 5W-Einstellung habe ich mit meiner Strat einen wunderbaren, warmen und röhrigen Cleansound, das knopflert bestens.
Mit dem Gainregler auf Anschlag erreicht man mit dem Bugera und einer Strat maximal einen dezenten Blues/Jazz-Crunch, aber genau den mag ich.
Gain auf 8 bis 10 spiele ich im 1W-Modus.
Mit dem Hals-Pickup der Strat bluest und schmatzt das wunderbar in Zimmerlautstärke.
Da kommt SRV's "Lenny" 1:1 aus dem Speaker - also soundmäßig zumindest ;-)
Wenn es mal mehr Zerre braucht, hänge ich einen Tubescreamer davor, dann geht auch Classic-Rock.

Nebenbei:
Wer einen neueren Bugera V5 hat - der mit dem blauen Turbosound-Speaker, braucht kein Modding.
Auf den Röhren steht "Premium Selected" - und das sind sie tatsächlich!
Ich hab aus einem anderen Amp mal interessehalber die dort verbauten TAD-Highgrade-Röhren in den Bugera gesteckt und wollte es eigentlich nicht glauben: Aber Null Unterschied!
Das spricht für die Röhrenqualität im Bugera.

Als durchaus anspruchsvoller Soundbastler habe ich dann auch mal den 8"-Jensen P8R Lautsprecher getestet.
Der verschiebt das Klangspektrum mehr in Richtung Mitten und Höhen.
(Interessant evtl. für Humbucker-Spieler denen der Bugera oft zu dumpf ist).
Clean und mit dem Tubescreamer klingt das sehr gut. Aber mir war der Jensen irgendwie zu HiFi.
Ich spiele gerne Blues und vermisste etwas den "Dreck" und bin beim Original-Turbosoundspeaker geblieben.

Mein Fazit:
Wer zuhause puristischen, cleanen Röhrensound und dezente Zerre sucht, wird mit dem V5 klarkommen.
Wer daheim ausschließlich abrocken will, ist vermutlich bei einem der kleinen Combos von Blackstar oder Marshall
besser aufgehoben.
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Sound
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H
Ausbaufähig
Harry1958 20.06.2017
Konstruktionsfehler:
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Aufgrund einiger Youtube Rezensionen habe ich den V5 erworben. Ich dachte mir, B-Ware ist gut genug, entweder der Amp funktioniert oder nicht. Warum der Amp B-Ware war, wurde mir beim ersten Hörtest schnell klar, die EL84 rappelte ziemlich laut. Dies scheint bauartbedingt zu sein und nicht ein singuläres Problem. Zwischen dem 15ten und 20ten Bund der tiefen E-Saite resoniert das Gehäuse extrem stark. Um diese Resonanz zu unterdrücken ist in dem Gehäuse (von innen) eine Metallplatte auf die Schallwand geschraubt. Das verstärkt jedoch nur den Peak und verschiebt die Resonanz (hin zu höheren Frequenzen), was diese nur störender macht. Abhilfe schafft hier nur die Metallplatte gegen eine breite, eingeleimte Holzleiste zu tauschen. Die Schallwand war auch nicht eingeleimt (nur geschraubt). Also wurde im gleichen Zuge die Schallwand mit Holzleim stabilisiert. Für diese Maßnahme muss natürlich der Verstärkereinschub ausgebaut werden, was sich einfach bewerkstelligen lässt. Die Schallwand ist aus Holzresten zusammengesetzt, was wohl dem niedrigen Preis des Verstärkers geschuldet ist.

Röhrentausch:
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Das Rappeln war nun ca. 60% geringer aber immer noch hörbar. Da mir die Bugera EL84 zu kratzig klang, habe ich eine JJ EL84 eingebaut - und siehe da, ein besserer (da brummfreier und weicherer) Klang und weniger Rappeln (kaum noch hörbar).
Da mir der Sound aber zu schnell verzerrte (zu wenig klarer Headroom), musste die 12AX7 einer 12AT7 weichen. Nun ging in den Mitten und Höhen die Sonne auf. Bis zu Gain 6-7 (je nach Input) ist der Sound unverzerrt und dynamisch - aber typisch Röhre - richtig toll. Da ich viel Jazz spiele, steht mein Klangregler meist auf 5, die weit verbreitete Kritik von fehlenden Höhen kann ich nicht bestätigen.

Speakertausch:
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Trotz der Gehäuseverbesserungen war mir der Bass aber immer noch zu wenig definiert, zu dröhnig. Noppenschaumstoff an den Wänden brachte etwas Abhilfe - aber nicht genug. Also musste ein Celestion Eight 15 her. Der Speakertausch brachte eine enorme Verbesserung. Klarer Bass, mehr Punch, spürbar dynamischere Mitten und besser balanzierte Höhen.

Fazit:
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Nun macht der Bugera V5 richtig Freude. Im Low-Gain Bereich jede Menge Headroom und Dynamik (e.g. für Jazz) und im oberen Gain Bereich genug Crunch für Blues etc. Wer noch mehr Headroom will tauscht die 12AX7 gegen eine 12AU7. Die Elektronik ist tadellos. Gute Potis, wenig Brummen und Rauschen (mit den getauschten Röhren). In dieser Größenkategorie kann ich mir kaum eine besser klingende Combo vorstellen. So wer ein wenig Modding nicht scheut, trifft mit dem V5 sicher eine gute Wahl.
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M
Noch eine Initialzündung
Michael8569 18.07.2016
Meine bisherigen Verstärker hatten ausschließlich die Aufgabe, im Proberaum und auf der Bühne mit dem Bandgefüge mithalten zu können. Im härteren Deutschrock und für mich als Schraddler war das ausreichend. Inzwischen kommt die Zeit, meine Begeisterung für Blues auszunutzen, um das mangelnde Talent hierfür auszugleichen. Der Ausgleich soll durch SPIELEN erfolgen, lediglich durch das entsprechende Material unterstützt, nicht dadurch erkauft (was eh nicht geht...). Mit anderen Worten: Bloß nicht zuviel Geld ausgeben, damit das nicht zu weh tut, wenn das mit dem Talent doch nix mehr wird.

Zu meiner Anfangs-Zeit waren selbst die kleinsten Röhrenamps unbezahlbar, wartungsintinsiv und viel zu eingeschränkt für meine Bedürfnisse. Aber inzwischen gibt?s ein tolles Angebot in allen Preissegmenten. Also nach einem Bedroomamp geforscht....

Meine Wahl viel nach Lektüre zahlreicher Bewertungen und Test auf allen möglichen Seiten auf den kleinen Bugera. Neben Preis, Retro-Optik und den meist guten Bewertungen war es vor Allem die Power-Soak-Option, die mich begeisterte.
Thomann beantwortete alle meine Anfragen UMGEHEND (die Konkurrenz viel später oder gar nicht) und machte den besten Preis, also hier bestellt (wegen Service, nicht wegen Geld!). Trotz vorher angekündigter Lieferverzögerung war das Ding am zweiten Tag bei mir. Thomann ist einfach der geilste Musikalien-Shop!

In den Umkarton hätte auch ein 2x12er reingepasst. Da drin, ordentlichst gepolstert, ein weiterer Umkarton von Behringer mit Hinweis, dass da drin ein schöner, bunter, als Geschenkverpackung geeigneter Karton wartet. Der dritte Karton, exakt in den zweiten eingepasst, enthielt dann, wiederum gut mit Styroporecken geschützt, den Verstärker. Wenn das mal nicht sicher verpackt ist.

Optik:
Sieht schick aus, der Kleine. Richtig stimmiges 50er Jahre Design. Das beige Kunstleder mit dem Schriftzug Bugera und den Chickenheads fügt sich gut zusammen. Die gesamte Verarbeitung ist gut, bis auf die aufgeklebten, goldenen Ziernähte. Das geht sauberer.

Haptik:
Größenmäßig entsprechend leicht, aber stabil. Der Tragegriff bietet Masse, nicht so ein laberiges Plastik-Teil. Füße stabil. Alles gut. Die Chickenheads sind sehr, aber nicht zu leichtgängig. Geschmackssache. Der Schiebeschalter für die drei Watt-Stufen befindet sich auf der Rückseite, ist aber leicht zu ertasten und umzustellen. Geht einfach.

Sounds:
Das für mich Wichtigste vorneweg: Der Verstärker bietet eine Dynamik, die ich so noch nicht kennengelernt habe. In den 1- und 5-Watt-Einstellungen reagiert der Sound dermassen auf den Lautstärkeregler der Gitarre sowie die Anschlagdynamik, dass es eine wahre Wonne ist. Das meinte ich mit der Überschrift. Boah, macht das Spielen wieder Spaß!
In der 0,1-Watt Stufe sind nette Brat-Sounds drin und das wirklich bei Schlafzimmerlautstärke. Allerdings ist der Gesamtsound da, wie andernorts mehrfach beschrieben, nicht mehr ganz so rund, da hört es sich tatsächlich nach einem 8-Zöller an, aber nur da!
In den beiden lauten Einstellungen ist der Sound überraschend voll und warm, ohne dumpf zu klingen. Die cleaneren Sounds LEBEN. Mein Highlight ist aber definitiv bei 1 Watt den Master volle Kanne auf (quasi auf 11, Spinal Tap rules!). Richtig klar wird?s aber nur bei 5 Watt, Volume voll auf, Master so klein wie möglich und am besten mit Single-Coils oder Gitarrenvolume runter. Mit Humbuckern ist halt kein Fender-Sound drin. Aber das wollte ich selbst ja auch nicht.
Es ist halt ein Einkanäler und hat keine 3-Band-Klangregelung, wer das braucht, ist hier falsch. Mir langt das für meine Zwecke.

Fazit:
Frisch out of the Box bin ich hellauf begeistert. Der Langzeit-Test steht natürlich noch aus. Aber was ich jetzt schon wieder an Impulsen bekommen habe, ist mit dem kleinen Geld für die Anschaffung nicht ansatzweise aufzuwiegen.
Natürlich gibt es Luft nach oben - beim Verstärker und bei mir. Aber für den Anfang und den Preis ist dieses Angebot sicherlich unschlagbar.
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U
Genau meins
Ullilele 29.07.2022
Ich besitze den Bugera V5 Infinum jetzt ziemlich genau seit einem Jahr. Da wird’s Zeit, meine Eindrücke zu teilen.
Bei der Überschrift wird keiner einen Verriss erwarten und der kommt auch nicht. Aber ich will schon ein bisschen ins Detail gehen, um anderen, die einen Verstärker suchen, bei der Entscheidung zu helfen.
Natürlich liegt die Zufriedenheit mit einem Amp immer im Ohr des Betrachters, oder im Auge des Zuhörers.
Die Augenabteilung kann ich schnell abhaken, denn nicht mal die kritischsten Stimmen bestreiten, dass der V5 eine Schönheit ist. Die Verarbeitung ist einwandfrei und wenn man nicht grade Basketball damit spielt, hält er sicher ewig.
Bei mir steht der V5 im Arbeitszimmer, das gleichzeitig das Musikzimmer ist und wo ich viel Wert auf die Einrichtung lege. Es liegt im Erdgeschoss unseres Einfamilienhauses und die Nachbarn sind angenehm weit entfernt. Lautstärke wäre also kein Problem für mich, trotzdem ist mir der V5 in der 1 Watt- und 5 Watt-Einstellung zu laut.
Aber es gibt ja noch die 0,1 Watt und die sind perfektomundo.
Ich spiele auf meiner Les Paul Studio 2016 Blues, Blues-Rock und Rock und davon deckt der Bugera mindestens 95 % ab. Egal, ob cleanes B B King Solo oder zerriges Bonnamassa-Brett. Alles ist mit 0,1 Watt möglich. Die restlichen 5 % übernimmt Garageband über die Stereoanlage.
Ich habe auch mit verschiedenen Pedalen experimentiert, aber für meine Anforderungen brauche ich die nicht. Amp, Kabel, Paulinchen und gut is.
Meine bevorzugte Einstellung ist Gain auf 8, Tone auf 6, Volume auf 9 und Reverb auf 1,5 (Ich meine die tatsächlichen Zahlen an den Reglern, nicht die Uhrzeiten). Clean oder Zerre regle ich dann mit der Gitarre.
Man merkt, dass ich kein Audiophilist bin. Ich spiele lieber, als dass ich an Knöpfen rumdrehe, Pedale verkable und mir kryptische Adjektive ausdenke, um Töne zu beschreiben. Aber für die ist der Bugera V5 auch nicht gedacht und sie müssen halt um einiges tiefer in die Taschen greifen, um ihren Ohren nicht zu nahezutreten.
Aber allen, die wie ich nur zu Hause die genannten Musikgenres spielen und ein normales Gehörempfinden haben, bei denen Größe und Stärke des Amps eine Rolle spielt und keine vierstelligen Beträge ausgeben wollen, kann ich den Bugera V5 Infinum wärmstens empfehlen.
Ich will sogar soweit gehen und behaupten, dass es dafür zurzeit in dieser Preislage nichts Besseres gibt.
Ach, und dass die Bugera Verstärker zwar in China zusammengeschraubt, aber in Deutschland entwickelt werden, stört natürlich auch nicht.

Ulli out
(Mikedrop)
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