Neumann TLM 102 BK

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Großmembran Kondensator Mikrofon

  • Druckgradientenempfänger
  • Richtcharakteristik: Niere
  • Übertragungsbereich: 20 Hz - 20 kHz
  • Grenzschalldruckpegel: 144 dB
  • Nennimpedanz: 50 Ohm
  • Nennlastimpedanz: 1 kOhm
  • Ersatzgeräuschpegel A-bewertet: 12 dBA
  • maximale Ausgangsspannung: 13 dBu
  • Feldübertragungsfaktor bei 1 kHz an 1 kOhm 11 mV/Pa
  • Phantomspeisung 48 V ± 4 V
  • Gewicht ca. 260 g
  • Durchmesser 52 mm
  • Länge 116 mm
  • Farbe: Schwarz
  • inkl. hochwertiger Kartonverpackung und Stativgelenk SG2
Erhältlich seit Dezember 2009
Artikelnummer 237769
Verkaufseinheit 1 Stück
Röhre Nein
Richtcharakteristik umschaltbar Nein
Richtcharakteristik Kugel Nein
Richtcharakteristik Niere Ja
Richtcharakteristik Acht Nein
Low Cut Nein
Pad Nein
Inkl. Spinne Nein
USB Mikrofon Nein
579 €
649 €
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Das Einsteiger-Neumann

Von allen Großmembran-Kondensatormikrofonen aus dem Traditionshause Neumann ist das TLM 102 nicht nur das kleinste und leichteste, sondern vor allem das preisgünstigste. Das Mikro, das es in zwei Ausführungen gibt (mattschwarz oder Nickel-Finish), besitzt eine feste Nierencharakteristik und ist ein Spezialist für Stimmen aller Art. Bereits ohne EQ und Kompressor klingen Gesang und Sprache ausgewogen und präsent, klar und direkt. Auch Akustikgitarren, Bläser und andere Instrumente profitieren von der behutsamen Anhebung der Frequenzen oberhalb von 6kHz. Rauschen oder Zerren – selbst bei hohen Lautstärken – kennt das TLM 102 quasi nicht. Ein überraschend vielseitiges Mikrofon „Made in Germany“.

Gewohnte Eleganz

So klein und leicht das TLM 102 auch anmutet, so hochwertig verarbeitet ist die solide Metallkonstruktion. Das Gewinde, mit dem man das mitgelieferte Stativgelenk verschraubt, ist präzise geschnitten. Der Neumann-typische Mikrofonkorb beherbergt die eigens entwickelte Kapsel K102. Unter dem Drahtgeflecht befindet sich eine Lage Schaumstoff, die als Popfilter dient und gleichzeitig die Membran vor Schmutz und Feuchtigkeit schützt. Auch bei dem „Voicing“ haben sich die Neumann-Ingenieure Gedanken gemacht: Der Frequenzgang verläuft über weite Strecken linear, die Mitten werden fein aufgelöst, Signale neutral und unverfärbt wiedergegeben. Erst ab 6kHz werden die Höhen vorsichtig angehoben und klingen angenehm offen. Die 48V-Phantomspannung, die das TLM 102 als Kondensatormikrofon benötigt, stellen heutzutage nahezu alle Mischpulte und Audiointerfaces zur Verfügung.

Jede Stimme zählt

Keine Frage: Das Haupteinsatzgebiet des TLM 102 dürften Stimmen aller Art sein. Sänger und Sängerinnen, die mit überschaubarem Budget in die Neumann-Welt einsteigen wollen, bekommen hier ein wertiges Werkzeug an die Hand. Wer gerne Podcasts oder Hörspiele aufnimmt oder sich als professioneller Sprecher in Radio oder Werbung betätigt, wird sich über das luftige Klangbild und die Sprachverständlichkeit freuen, die das Mikrofon mit sich bringt. Da das TLM 102 aber auch Instrumente ins rechte Licht rückt und zudem große Lautstärken verträgt, macht es sich ebenso gut bei der Abnahme von Drums und Percussion, akustischen Gitarren, Bläsern und Gitarrenamps. Dadurch wird es auch für ambitionierte Heim- und Projektstudios oder Singer/Songwriter interessant.

Über Neumann

Die Georg Neumann GmbH wurde 1928 in Berlin gegründet und ist nicht nur einer der bekanntesten Hersteller von Mikrofonen weltweit: Lange Zeit beschäftigte sich der vielseitige Erfindergeist und Pionier Georg Neumann auch mit Schallplattenschneidemaschinen und wiederaufladbaren Batterien. Die hiermit verbundene Technologie ist noch heute Grundlage für die mittlerweile allgegenwärtigen Akkus. Ferner baute die Firma viele Jahre sehr individuell konfigurierte Tonregieanlagen für Rundfunkstudios/Theater- und Konzerthäuser und seit einigen Jahren auch Studiomonitore. Im Jahre 1991 wurde Neumann ein Teil der Sennheiser-Firmengruppe und erhielt 1999 (als erste deutsche Firma überhaupt) den Technical Grammy für das technische Gesamtwerk des Unternehmens.

Flexibles Multitalent

Das TLM 102 ist nicht nur enorm pegelfest, auch schwache Signale und leise Instrumente bildet es fein ab, sein Eigenrauschen ist praktisch nicht hörbar. Der große Dynamikumfang und der lebendige Klang machen das TLM 102 zum vielseitig einsetzbaren Allrounder: Transienten von Drums werden sauber übertragen, Gitarrenamps klingen frisch und knackig, Akustikgitarren sitzen auch ohne EQ-Nachbearbeitung gut im Mix. Die Bedienung ist zudem ausgesprochen einfach. Schalter gibt es erst gar keine, ein einfacher Popschutz ist bereits eingebaut, durch die kompakten Maße lässt es sich gut platzieren. Selbst in hektischen Aufnahmesituationen oder bei wenig technischer Erfahrung kann man mit dem TLM 102 nicht viel falsch machen. Sinnvolles Zubehör sind die Neumann-Spinne EA4, ein zusätzlicher Poppschutz und ein Case zur Aufbewahrung und zum Transport.

Im Detail erklärt: TLM

Das TLM 102 ist nur eines in einer ganzen Serie von Neumann-Mikrofonen mit den drei Buchstaben im Namen. „TLM“ steht hier für „transformatorloses Mikrofon“, eine Baureihe, die Neumann erstmals 1983 mit dem TLM 170 eingeführt hat. Bis dahin verbaute man in Mikrofonen traditionell einen Trafo (auch: Übertrager) zur Impedanz- und Spannungsanpassung oder zur symmetrischen Signalübertragung. Doch ein solches Bauteil bringt immer auch Übertragungsverluste mit sich, verzerrt das Signal bei hohen Pegeln, ist anfällig für elektromagnetische Felder, groß, schwer und relativ teuer. Abhilfe schafft da das transformatorlose Schaltungsdesign, in dem eine elektronisch symmetrierte Ausgangsstufe zum Einsatz kommt. Übertragungsverluste werden reduziert, der Klang bleibt über einen größeren Dynamikumfang hinweg unverfälscht, Bässe bleiben auch bei hohen Pegeln kraftvoll.

81 Kundenbewertungen

39 Rezensionen

A
Wunderbar erwachsener Klang für nicht allzuviel Geld
Andreas4519 06.02.2015
Ich habe das Neumann TLM 102 im Vergleich zu einem Rode NT2000, einem Rode NT1 und einem Audio-Technica AT4040 ausprobiert und Aufnahmen mit verschiedenen akustischen Zupfinstrumenten gemacht (Roland Octa-Capture als Audio-Interface, Samplitude als Software auf dem Rechner)
Ergebnis: Das TLM 102 gewinnt eindeutig. Es bietet einerseits den natürlichsten Klang dieser 4 Mikrofone, gleichzeitig klingt er auch einerseits sehr voll und andererseits sehr durchsichtig. Das ist nicht sehr viel besser denkbar. Wenn man kein Pad/Filter braucht, ist dieser Neumann-Einsteiger ein tolles Mikrophon.

Nicht allzuweit wet war für meinen Geschmack auch das Rode NT2000, während das Rode NT1 nur körperlos mager und doch ein wenig blechern klang.
Am weitesten vom wirklichen Klangeindruck der Instrumente entfernt war für mich das Audio-Technica AT4040, wo ich auf der praktischen Seite auch die 'Befestigung' in der Spinne ziemlich abenteuerlich fand.
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L
Wahnsinn: Aha-Effekt
Laurasjens 17.10.2014
Ab diesem Mikrofon hat es erst Klick gemacht und diesen Aha-Effekt gegeben. Eine solch differenzierte Auflösung und natürliche Übertragung habe ich vorher bei anderen Mikros (u.a. Rode) nicht feststellen können.
Wunderbar.
Bin dennoch eine Preis Kategorie höher gegangen und habe seinen großen Bruder Tlm 103 gekauft. Der gibt noch etwas mehr Wärme.
Ich glaube, für den Preis gibt es nichts besseres...
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j
Unfassbar...
jack_trump 12.06.2011
... was Neumann da kredenzt. Zu dem Preis einfach unschlagbar. Zitat mehrerer Sänger beim Soundcheck direkt aus der Gesangskabine mit dem TLM102:" Was ist denn das für ein Mikro? Ich höre meine Stimme auf dem Kopfhörer genau so wie sie auch wirklich klingt!" Zitat meines Studio-Kollegen: "Was soll ich denn da noch mixen?" Das sagt alles...
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MK
Passt zur Stimme
Michael K. 790 27.02.2016
Das beste Mikrophon gibt es nicht. Es muß zum Sound der Stimme passen. Ich habe Röhrenkondensatormikros bei Thomann getestet und sie erschienen mir zu dumpf. Das 102 gefiel mir am besten. An noch teurere habe ich mich aber nicht herangewagt.Wichtig ist allerdings, daß man den richtigen Abstand zum Mikrophon findet und konsequent beibehält.
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