Röhrenmikrofon

  • mit stufenlos einstellbarem Pattern
  • Frequenzspektrum 20 Hz bis 20 kHz
  • Impedanz 200 Ohm
  • Empfindlichkeit: -36 dB re 1V/Pa (16mV @ 94 dB SPL) +/-2 dB
  • inkl. elastischer Halterung SM2 im Koffer
  • inklusive 10 Jahre Hersteller Garantie

Weitere Infos

Röhre Ja
Richtcharakteristik umschaltbar Ja
Richtcharakteristik Kugel Ja
Richtcharakteristik Niere Ja
Richtcharakteristik Acht Ja
Low Cut Nein
Pad Nein
Inkl. Spinne Ja
USB Mikrofon Nein
85 Kundenbewertungen
  • 5
  • 4
  • 3
  • 2
  • 1
4.9 /5
  • Features
  • Sound
  • Verarbeitung
Gesamt
Features
Sound
Verarbeitung
Seidig elegant
Omid-Paul Eftekhari, 19.04.2019
Für meine Hörbuchaufnahmen und sonstigen Aufnahmen als Sprecher ist es wirklich hervorragend geeignet. Das Mic hat seidige Höhen, nichts Schrilles oder Klirrendes, unauffällige Mitten und nach einer Einspielzeit von ca. einem Vierteljahr und tatsächlich drei Hörbüchern auch endlich die erhofften knackigen Tiefen. Auch Mikros haben eben eine Einspielzeit wie Plattenspieler und Lautsprecher. Mein Tip: mindestens eine Stunde vor Aufnahmebeginn das Mikro einschalten und schon mal mithören lassen bei Sprecher-Warmup und sonstigem Gebrabbel, das man von sich gibt. Dann ist es gut aufgewärmt und gibt ganz ausgezeichnet alles wieder, was vor der Kapsel passiert.
Die umschaltbaren Richtcharakteristika sind für meine Zwecke ohne Belang und wurden auch von mir noch nicht getestet.
Wer viel Mikrofon für überschaubare Mengen Geldes haben möchte, dem empfehle ich dieses Mikrofon uneingeschränkt. :)

Edit 11/2019: Mittlerweile, nach zwei Jahren und fast 50 Hörbuchaufnahmen hat sich das Rode K2 als mein Lieblingsmikrophon für Hörbuchaufnahmen herauskristallisiert und hat damit das Neumann TLM 103 in dieser Funktion abgelöst. Die Aufnahmen sind mit beiden Mikros gleich detailreich und präzise. Nur hat das Rode K2 einen eigenen Klang, den meine Verleger, Studios und ich für meine Hörbuchaufnahmen präferieren. Für das meiste andere an Sprechergenres, das an externe Studios weitergegeben wird, bleibt das TLM 103 jedoch ein Studiostandard.

Edit 05/2020: Auch das K2 von Rode wurde mittlerweile vom Sennheiser MKH 416 abgelöst. Nichts an seinen Eigenschaften hat sich verändert oder ist schlechter geworden. Das Rode K2 ist ein leider unterschätztes Mikrofon, das das Potential hat, auch das Neumann TLM 103 auf die Plätze zu verweisen.
Das Sennheiser ist schlicht und ergreifend für meine Zwecke und meinen Alltag als Sprecher noch besser und damit perfekt geeignet.

Edit 09/2020: Mittlerweile habe ich zwei Mikrofone dauerhaft im Schrank stehen und benutze sie kaum noch: das Neumann TLM 103 und immer seltener das Rode K2. Auch das oben favorisierte/gelobte Sennheiser MKH 416 ist - obwohl mit entsprechender analoger Klangformung durch ausgesucht feine Studiotechnik von adt-audio sehr gut brauchbar - mittlerweile übertrumpft worden vom Austrian Audio OC818. Und zwar ab Tag 1 seiner Anwesenheit in meinem Sprecherstudio. Das OC liefert einen Sound, der mir die Arbeit in der Postproduktion enorm erleichtert und verkürzt. Das macht es zum bis dato besten Sprechermikro, das mir in die Bütt kam.
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Gesamt
Features
Sound
Verarbeitung
das Rode K2
Maximilian376, 16.07.2014
Verarbeitung:

Wirklich top. Da gibt es rein gar nichts zu meckern. Es ist sehr massiv und ziemlich schwer, hält aber problemlos in der mitgelieferten Spinne.

Features:

In diesem Fall betrifft das in erster Linie die umschaltbare Charakteristik und die ist wirklich klasse!
Der Engineer bekommt damit ein Tool an die Hand welches den Sound sehr effektiv beeinflusst und so mit keinem hw oder sw Effektgerät zu emulieren ist.
Ich persönlich nutze nie eine feste Charakteristik, sondern tüftel bei jeder neuen Aufnahmesituation die perfekte Einstellung aus. Besonders im Bezug auf Tiefenstaffelung und präsens im Mix kann man damit an dieser Stelle schon den wesentlichsten Teil leisten. Kein Equing bringt die Stimme so nah wie eine ordentliche Acht!

Zubehör:

Hier hätte ich mir eine Tasche bzw. Box für das Mikrofon gewünscht.
Außerdem finde ich das mitgelieferte Kabel schrecklich! Mir ist es sehr wichtig, dass Kabel ordentlich aufgerollt werden und dann mit Kabelklett verstaut werden. Bei diesem Kabel ist das allerdings kaum möglich. Es ist unglaublich steif und scheint von Haus aus verdreht zu sein.
Der Rest, wie z.b. die Spinne ist super!

Der Sound: Das wichtigste. Ich habe die Röhre inzwischen durch eine Nos Sylvania6922 ersetzt, was den Sound schon deutlich verändert. Verändert, aber nicht grundlegend verbessert. Die mitgelieferte EH ist mittlerweile der Standard aktueller Röhrenproduktionen und völlig in Ordnung. Die Sylvania klingt lediglich etwas ausgeglichener und sauberer, was nicht unbedingt gewollt ist.
Mit der stock Röhre lässt sich also definitiv arbeiten. Die Röhre macht sich im Klangbild aufgrund der Fet- Eingangsstufe zum Glück nur positiv bemerkbar, denn der Sound wird dicker ohne das das Mikrofon rauscht. Das Eigenrauschen ist wirklich sehr gering!,
Ansonsten bin ich mit dem Klang eigentlich sehr zufrieden. Das Mikrofon klingt schön warm, was in erster Linie an der Kapsel und nicht an der Röhre liegt!
Diese hat nämlich einen deutlichen Präsenz Peak und geht wenn man die zwei Mikrofonurväter zum Vergleich zieht, eher in die C12 Richtung.
Das kann oft schön sein, aber bei Vocals sehr problematisch werden. Vor allem für Rapper mit starken S Laute.
(aus eigener Erfahrung;D). Da wird es ganz schnell zu spitz, auch wenn die Achtcharakteristik wie ein leichter De esser arbeitet (Siehe Frequenzgänge bei unterschiedlicher Charakteristik). Ansonsten lässt sich dieses Mikrofon eigentlich vor jede Klangquelle stellen, da es vorallem durch die umschaltbare Charakteristik unglaublich flexibel ist. Ich habe es schon als Mono Overhead Mikrofon, vor der Bassdrum, am Gitarrenamp, fürs Saxophon, bei einer Akustikgitarre und und und benutzt. Es hat mich nie enttäuscht.

Das Rode K2 ist also alles in allem der perfekte go-to Studio Allrounder, der lediglich bei spitzen Höhen und vor allem S Lauten seine Probleme hat.
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Features
Sound
Verarbeitung
Nach 7 Jahren immer noch Glücklich.
Mirco G., 07.08.2019
Ich habe das Mic mittlerweile seit 7 Jahren und den Kauf noch nicht einen Tag bereut.
Ich habe es damals im Studio eines Bekannten mit dem AKG P820 Tube verglichen und das Rode als deutlich wärmer empfunden. Von dem Vergleich mit meinem Behringer B1 mal ganz abgesehen. (Auch wenn ich das B1 auch heute noch für bestimmte Dinge gern einsetze)
Zubehör:
Das K2 wird mit der SM2 Spinne, dem Netzteil (inkl. Kaltgerätestecker) und dem dazugehörigem 7pol. Kabel (ich glaube 8m), in einem Kunststoffkoffer geliefert. Meine Bedenken das dieser Koffer nicht lange durchhalten wird haben sich bis heute nicht bestätigt. Und das obwohl ich mit dem Mic oft auch in Proberäumen für Drumrecordings fahre. Das Kabel ist tatsächlich etwas Steif, was auf mich aber eher einen wertigen Eindruck macht, auch wenn gerade dies in der einen oder anderen Rezension bemängelt wurde. Die Spinne ist Top. Das Mic wird mit dem Gewinde am unteren Ende in die Halterung gesteckt und dann mit einer „Mutter“ fixiert, so dass ein Herausfallen quasi unmöglich ist.
Irgendwann muss ich die Spinne wohl mal zu fest auf den Galgen geschraubt haben so dass sich das Gewindestück in dem Kunststoff gelöst hat und nun durchdreht. Die Spinne ist immer noch fest allerdings ist dieses Mikrofonstativ nun für immer mit dem K2 verheiratet. :D.
(Kleiner Tipp am Rande: Das Mic ist wirklich sehr schwer! Daher sollte man ein stabiles und Schweres Stativ nehmen, oder so wie ich das Stativ zusätzlich mit einer Hantelscheibe oder Ähnlichem beschweren.)
Stufenlos einstellbare Pattern:
Diese Funktion muss ich kurz vorwegnehmen. Über den Drehregler lässt sich die Charakteristik des Mics Stufenlos von einer Acht über eine Niere zur Kugel einstellen. Und DAS ist etwas was dieses Mic echt interessant macht. Dadurch ist es Extremflexibel einsetzbar und lädt zum Experimentieren ein. Im Folgenden werde ich auf den Sound eingehen und dabei auch beschreiben mit welcher Charakteristik ich das Mic bei den unterschiedlichen Einsätzen betreibe.
Grundsound:
Was soll man hier sagen. Das Mic klingt grundsätzlich Warm ohne dabei Muffig zu sein oder zu stakt zu färben. Es ist sicher nicht der Allrounder für ALLES aber für das meiste.
Vocals:
Ich empfinde die Vocals immer als sehr angenehm. Der Sound ist eigentlich immer gut aber Passt nicht in jedes Genre. Für Rap Vocals finde ich es z.B. etwas zu „Weich“.
Bei Vocals fange ich meistens mit der reinen Niere an und arbeite mich dann langsam Richtung Acht vor bis ich ein Schönes Mittelmaß aus Räumlichkeit und Druck gefunden habe. (mit zunehmender Niere wird der Sound der Vocals zwar druckvoller aber auch räumlicher. Ein Micscreen hat diesen Effekt deutlich verbessert.)
Akustikgitarre:
Als einzelnes Mic vor der Gitarre nutze ich das K2 eher selten. Da ist das Nt2a etwas Präsenter. Hier nutze ich eher als Achter Mikrofon für eine Mitte/Seite Mikrofonierung oder bei einer freien Mikrofoniereung auf die Decke der Gitarre gerichtet. (Niere evtl. leicht Richtung Acht).
Drums/Raum:
Als Raummkrofon bei Schlagzeug-Aufnahmen ist das Mic durch sein Kugelpattern perfekt. Es Fängt den Raum ein ohne dass dabei die hohen Frequenzen anfangen in den Ohren wehzutun. In einem Studio mit einem Wirklich gut klingendem Liveroom habe ich es zu diesem Zweck schon als Stereo Paar (kleines AB) in einiger Entfernung zum Schlagzeug gesehen und gehört.
Bassdrum außen:
Auch in dieser Disziplin macht das Mic eine gute Figur. Bei einem Grenzschalldruckpegel von 162dB aber auch kein Wunder. Man muss wahrscheinlich das Mündungsfeuer eines Panzers aufnehmen wollen um dieses Mic an seine Grenzen zu bringen. Die Tiefen Frequenzen der Bassdrum werden sauber übertragen. Trozdem nutze Ich es bei Schlagzeugaufnahmen lieber als Raummikro. Da im Gegensatz zu einem SubKick das Übersprechen der restlichen Trommeln deutlich stärker ist. Mit einem Basstunel habe ich da zwar auch schon gute Erfahrungen gemacht, aber … naja ich schweife schon wieder ab. :D
Ich könnte hier ewig so weiter machen! Denn ich habe das K2 wirklich schon an vielen Schallquellen getestet. Aber eines sei noch kurz erwähnt: Für Shaker oder ähnliche Percussions ist mir das Mic in den hohen Frequenzen zu Weich.
Fazit:
Man bekommt mit dem Rode K2 Ein Mikrofon das deutlich teurer klingt als es ist. Die Verarbeitung ist Top und die Einsatzmöglichkeiten vielfältig. Es ist zwar nicht DER Allrounder, aber welches Röhrenmikrofon ist das schon?
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Tolles Mikrofon
Niko aus A., 04.05.2020
Ich kam vom NT1A und wollte ein neues Mikrofon, da mir die Stimme manchmal sehr überspitzt und relativ leblos vorkam. Diese Sterilität ist beim NT1A auch bekannt.
Ich habe dann lange überlegt und gesucht welches Mikrofon ich nehmen soll. Und mich letztenendes für das K2 entschieden.

Die Gründe lagen in der schaltbaren Charakteristik, Röhrentechnik und weil ich durch das NT1A bereits etwas auf Rode gepolt war.

Als ich es dann bekommen habe war ich vom Paket überrascht: ein sehr großer Plastikkoffer, ein schweres Mikrofon und ein großes Netzteil. Ich habe direkt den Vergleich NT1A vs K2 gemacht und im ersten Moment dachte ich mir, dass ich mir die Verbesserung auch nur einbilden könnte. Die Klangfärbung war anders, das Mikrofon braucht mehr Input Gain und im Vergleich dachte ich fast, es fehlt an Klahrheit. Im Lauf der Zeit habe ich aber festgestellt, dass das K2 einfach um Welten runder, voller und wärmer klingt. Dabei ist es aber bei weitem nicht so Plosivempfindlich oder Bassüberbetont wie das NT1A.

Für meine Stimme brauche ich nahezu keinen EQ mehr. Im Mix ein Low Cut und ggf. Eine leichte Höhenanhebung - das wars.

Zusammenfassend habe ich im Laufe weniger Wochen gelernt dieses Mikrofon zu lieben!
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