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Palmer Pocket Amp MK2 Guitar Preamp

4.3 von 5 Sternen aus 228 Kundenbewertungen ()

Pocket Preamp für E-Gitarre

  • MK 2 - vollständig überarbeitete Version
  • bietet eine erweiterte Palette aller "amtlichen" Röhrenampsounds: von absolut Clean bis extrem High Gain
  • Dreiwegschalter für Verstärkercharakteristik
  • Gain Modus und Mikrofon Position
  • Regler: Gain, Volume, Treble und Bass
  • Ground Lift Schalter
  • Anschlüsse: Klinkeneingang, Kopfhörer, XLR DI-Out, Klinkenausgang und Aux-In
  • Aluminium-Druckgussgehäuse
  • Stromversorgung mit 9 V Batterie oder 9 V DC Netzteil (nicht im Lieferumfang enthalten - z.B. Art. 409939)
  • Erhältlich seit Juni 2015
  • Artikelnummer 366078
  • Verkaufseinheit 1 Stück
  • Design Pocket Format
  • Röhre Nein
  • Amp Modeling Ja
  • Effekte Nein
  • Kopfhöreranschluss Ja
  • Direkt Out Ja
  • MIDI-Schnittstelle Nein
  • Integriertes Expression Pedal Nein
  • Anschlüsse für Pedale oder Fußleiste Nein
  • Aux-in Ja
  • Integriertes Stimmgerät Nein
  • USB Anschluss Nein
  • Drumcomputer Nein
89 €
-43% UVP: 155,90 €
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Alle Preise inkl. MwSt.
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228 Kundenbewertungen

4.3 / 5

Bedienung

Features

Sound

Verarbeitung

162 Rezensionen

MS
Klasse "Cleanamp" für Pedalboard
Mr. SloMo 01.09.2015
Schon lange suchte ich nach einer praktikablen Lösung, um mit meinem Pedalboard direkt ins Pult spielen zu können (z.B. für Inear-Anwendungen oder im Falle eines Aussetzers des Röhrenamps).
Dieses Gerät ist einfach großartig, denn es ist das momentan einzige - zumindest mir bekannte - auf dem Markt, welches GLEICHZEITIG alle folgenden Features bietet:
*** seeeehr guter, pedalfreundlicher Cleansound (die im Gerät integrierten verzerrten Sounds sind hingegen Geschmackssache und nicht ganz mein Fall)
*** in Kombination mit Distortionpedalen sehr authentischer Klang und Ansprache eines mikrofonierten Röhrenverstärkers - in meinen Ohren authentischer als viele wesentlich teurere analoge Geräte oder digitale Modeller der namhaften Konkurrenz, die ich ausprobiert habe.
*** gute Regelmöglichkeiten zur Färbung des Sounds (allerdings hätte ich mir gewünscht, dass der Trebleregler weiter oben ansetzt, um dem Sound z.B. im 6kHz-Bereich mehr Frische verleihen zu können)
*** suuuuper prakrische Anschlussmöglichkeiten: Integrierte DI-Box mit XLR-Ausgang (ich habe mich schon immer gefragt, warum das die Konkurrenz nicht hat); zusätzlicher Klinken-Ausgang, so dass man das Signal direkt splitten kann (z.B. für's eigene Monitorsystem). Dieser Ausgang befindet sich im Gegensatz zu vielen üblichen DI-Boxen auf derselben Seite wie der XLR-Ausgang, was die ganze Sache sehr Pedalboard-freundlich macht
*** robustes, aber trotzdem relativ kleines und leichtes Gehäuse, was eine bequeme Montage per Klettband auf kleinen Pedalboards ermöglicht
*** läuft mit 9V und verbraucht nur 50mA, so dass in einer daisy chain in der Regel kein zusätzliches Netzteil nötig ist
Zusammengefasst: Ich bin begeistert, und das nicht nur aufgrund des unglaublich günstigen Preises!!!
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Sound
Verarbeitung
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m
Mother's Little Helper...
macstrat 08.07.2026
...ok, wie's bei Mutti damit ausschaut, kann ich nicht sagen.

Was ich hingegen konstatieren darf: Die kleine Kiste hat mir schon ein paar mal de Ar... (oops - schuldi!) den Allerwertesten gerettet. Aber der Reihe nach...

Seit nunmehr gut 5 Jahren ist der kleine quadratische Tausendsassa aus meinem Live-Gear nicht mehr wegzudenken:
Ich spiele Röhren-Amps, u.a. auch einen VOX AC30. Wer diesen Amp kennt, der weiss auch, dass die Endstufe mit ihren EL84-Tubes recht heiß eingestellt ist (oder zumindest sein sollte, damit die Kiste klingt). Und da kommt es, wenn auch selten, mitunter vor, dass sich eine von den Poweramp-Röhren verabschiedet - und das ist mir auch schonmal während eines Gigs passiert. Und dann bleiben genau 3 Möglichkeiten:
1. aus dem FX-Board direkt ins Pult (klanglich nicht empfehlenswert!),
2. den Gig beenden (ganz schlecht, wenn du Publikum & VA zufrieden sehen willst!),
3. den Sänger 2-3 min. was Lustiges erzählen lassen, schnell den Pocket-Amp aktivieren - und weiterspielen! (yess, DAS ist professionell!).

Genau für dieses Szenario habe ich mir seinerzeit den PPA (Palmer Pocket Amp) zugelegt. Und den Job macht er spitze! Genau genommen sogar so gut, dass ich ihn mittlerweile auch zu Sessions, Pop-Up Konzerten usw. mitnehme: Noch nen Booster/Zerrer dazu - und fertig ist das ganz kleine Besteck (Gitarre nicht vergessen)! Den Zerrer könnte ich theoretisch sogar zuhause lassen, denn der PPA bietet neben seinen 3 grundsätzlichen "Geschmacksrichtungen" (US/British/Vintage) auch noch die Wahl zwischen clean, crunch & heavy (Metal, is klar oder?). Dazu kann der PPA noch 3 Mikrofonierungen nachstellen. Kurz mal rechnen: 27 Sounds!

Und die liefert der PPA rein analog: Keine Menüs, kein Getippe. Er benimmt sich eher wie ein Amp: Du stellst deinen Lieblingskanal ein. Passt den EQ & die "Abnahme" an. Fertig.

Und so liebe ich das. Falls sich noch jemand an die 90er erinnert... damals musste ich natürlich auch so ein midifiziertes Multi-Effektgerät haben! Mit 128 Sounds!
Aber alle klangen eher so semi. Und war ich zuhause stundenlang "parametertauchen", bis es daheim endlich geil klang... dann war in der Regel die Begeisterung spätestens bei der Bandprobe vorbei:
Kein Druck, kein oberamtlicher Sound. Sondern im Mix abgesoffen.

Jaja. Natürlich haben wir nicht mehr 1990. Und die digitale Technik hat sich weiterentwickelt, klar. ABER:
1. Ist der PPA einfach superschnell einzustellen, eben weil er keine Menüs hat! Und vor allem:
2. Zeig' mir die digitale Kiste, die 2-3 Jahre mit dem gleichen 9V-Block läuft! Und das ist nicht übertrieben - vor ein paar Wochen hatten wir einen recht großen Gig auf einem Festival, und weil dafür natürlich alles tipptopp vorbereitet sein musste, habe ich auf meinem PPA eine neue Batterie gegönnt (ich markiere jeden 9V-Block mit Monat/Jahr des Einsetzens). Ein wenig überrascht war ich schon, denn die alte Batterie hat fast drei Jahre im PPA verbracht - das schaffen bei mir sonst nur Fuzz & Treble Booster!

Für knapp 90€ (Juli'26, aber ich meine, ich vor 5 Jahren ziemlich genau den gleichen Preis bezahlt) wäre ich mit der beschriebenen DI/Ampsimulationsfunktion bereits total zufrieden (evt. lässt sich das ja auch zwischen den Zeilen rauslesen😉). Aber der PPA macht wie ich finde auch im Direct Recording eine gute Figur, wo er immer stark nach Röhre klingt und halt auch einfach fix ist: Auspacken, verkabeln, kurz einstellen: Voilà! OK, Kemper & Co. können's noch etwas dynamischer - aber fürs "quick & dirty"-recording schwöre ich auf den PPA. Immer noch!

Palmer bewirbt den Pocket Amp noch für 2 weitere Funktionen (oder zumindest war das so, als ich ihn kaufte): Nämlich als "richtiges" Vezerrerpedal & als Headphone-/Silent-Übungsamp.
Als Drivepedal klingt der kleine auch durchaus interessant: Er bringt da seinen ganz eigenen Grundsound mit, wobei ich zugebe, dass er mir dafür zu empfindlich ist: Während ich ihn nämlich als D.I. bzw. Ampsim total robust & einfach einzustellen finde, entscheidet m.M. beim Einsatz als reines Verzerrerpedal mitunter 1/2mm Potibewegung schon zwischen "cool" & "meh". Außerdem: Es gibt so viele geile OD/Dist.-pedale da draußen...!

Und als Übungsamp, mit Kopfhörer... naja, ganz offen: Da mag ich meinen Yamaha THR (ohne Kopfhörer!) doch lieber: Fühlt sich -auch leise- für mich einfach "mehr nach Amp" an; Kopfhörer finde ich immer irgendwie "farblos" (wenn ihr versteht, was ich meine?).
Aber hey, wie heisst es so schön: Haben ist besser als Rauchen... nee, ach ihr versteht schon!

Abschließendes URTEIL:
Quadratisch, praktisch, gut & günstig. Zudem ohne Kalorien!
Ernsthaft: Ich habe den Palmer Pocket Amp MKII liebgewonnen:
- Einfach & schnell eingestellt: Der PPA hält mich nicht auf, ich muss nicht für jede Umgebung ein neues Pre-Set erstellen, nicht durch Menüs tauchen... LIKE!
- Ich mag seinen Sound: Ist immer Geschmacksache, klar. Jedoch hat der PPA seinen eigenen Sound - manchmal erinnert er mich ein wenig an meinen alten Sansamp (kennt den noch jemand - das Ding mit dem Mäuseklavier!). Bisher bin ich außerdem in noch keinem Mix (live oder recorded) "abgesoffen", und auch die Mix/FOH-Leute sind wohl bisher gut mit ihm zurechtgekommen... zumindest hatte noch niemand was zu meckern, und das kann ja auch ein Zeichen sein oder?😉
Letztlich ist der Pocketamp kompakt & supersparsam im Energieverbrauch. Und glaubt mir, spätestens wenn euch mal euer Röhrenamp während eines Gigs abrauchen sollte (was ich nicht hoffe & euch nicht wünsche), dann wisst auch ihr diese Eigenart zu schätzen!

Ja, ich würde ihn wieder kaufen. Jederzeit!
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R
Amp-Simulation, kein Fuzz
Randmusiker 08.01.2025
Nachdem ich einige Zeit mit dem PDI-09 von Palmer und meiner gesamten Pedalatur davor in's Pult gegangen bin, wollte ich was kompakteres, was auch im Arbeitszimmer geht - und dachte da an noch 'ne PDI-09 und Plugin. Da die PDI-09 nicht mehr lieferbar ist (Skandal!), bin ich also beim Pocket Amp gelandet.

Rein in's Pult, Monitore an - oha, nicht schlecht! Leider sind die Klangbeispiele hier komplett "High Gain" based, der Pocket Amp hat aber seine Stärken definitiv nicht dort, sondern im "angeheizen" Bereich, also leichter Crunch bis Breakup, da klingt das kleine Ding wirklich gut. Und verträgt auch sehr gut ein Fuzz davor (und weitere Pedalerie), wenns wirklich krachen soll.

Also, nix für IG Metal (dafür ein Sternchen ab), die Stärken sind im crunchig-perligen, leicht heiseren Bereich. Dort reagiert der Pocket Amp MK2 aber herrlich auf Spielnuancen und VBolumen-Poti, halt wie ein richtiger Amp.

Die Clean-Settings sind überzeugend, schön clean, aber mit edlem Timbre, Amp-Character und Speaker/Mic Simulation. Viel musikalischer als direkt in's Pult.

Die Klangreglung ist minimalistisch, aber reicht aus und packt beherzt zu; Die Auswahl an Ampcharacteristiken und Mic/Cabsims sollten für jeden Fall was passendes bieten - so man nicht den Watto Krawallo Rawums mit 500W Geröhre im Weltuntergangs-Sirenenbetrieb meint emulieren zu müssen.

Was die Verarbeitung angeht: Palmer-solide, auch der Stachelfrisurträger mit dem Springerstiefel wird das Ding auf dem Pedalboard nicht als erstes kaputt kriegen.

Massives Gehäuse, versenkte Schalter, stabile Potiachsen (Metall, verschraubt!) und Knöpfe - deutlich mehr, als der Preis erwarten lässt, Super! Der Pocket Amp MK2 ist auch prima als Pedalboard Backup geeignet, wen das Röhrengetürm streikt.

Und ja, es ist offensichtlich, dass es ein Vorbild gibt, das bremst der Palmer aber spätestens beim Preis aus.

Alle Daumen hoch!
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Ma
Ok mit diesen vielen Möglichkeiten - auch was für Bassisten dabei
Michael aus M 26.04.2016
Für's Heimstudio mal wieder von der Neugier gepackt und den Namen Palmer in bester Erinnerung wegen der PDI-09 Speakeremu/DI Box habe ich mir das Ding geholt.
Auffallend sind die mannigfaltigen Einstellmöglichkeiten um den Sound zu beeinflussen, das ist genau das richtige für mich.
Die Clean Sounds und leichte Zerre für Rhythmus sind gut, aber als Lead Sound kratzt es mir zu sehr.
Das kleine Ding musste aber auch einen Vergleich zum Sansamp TRI-AC über sich ergehen lassen und da hat es halt schlechte Karten ...
Aber, trotzdem, für mal schnell unterwegs super, vor allem ein Kopfhörerausgang, der über ordentlich Saft verfügt, das möchte ich mal deutlich hervorheben.
Dazu noch einen Aux in, an Vielseitigkeit für Einsatzmöglichkeiten mangelt es der kleinen, sehr preiswerten und äusserst stabilen Kiste nun wahrlich nicht.
Rauschen ? Fällt nicht unangenehm auf.

Nachtrag 6.6.16:

Eingetlich bin ich ja Bassist. Drum hab ich aus Gaudi mal den Beyer DT770 Kopfhörer eingestöpselt und erst enmal einen passiven Fener PJ mit Clean Ampsim getestet. Sehr hörenswert, zum Üben allemal, für Recording müsste ich intensiver checken.
Mit aktivem Bass, erst MM Stingray ud dann G&L Tribute (der mit dem Mörderoutput) die Ampsim ausschalten und dann macht auch das Spaß, Klagregelung hat der Bass ! Die Ampsim versucht in dem Fall den Sound nur Vintage passiv klingen zu lassen, mir gefiel es nicht. Aber für Experimente ...
Ich glaube allerdings, das Ding darf nicht nach USA exportiert werden, denn der erreichbare Schalldruck mit Kopfhörer lupft einem fast die Schädeldecke ...
Mein EBS Microbass II hat zum Vergleich aus dem Kopfhörerausgang nur ein leichtes Säuseln zu bieten.
Starke weitere Möglichkeit, um das Teil zu nutzen !
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