Korg microKorg XL +

Synthesizer/Vocoder

  • kompaktes "Natural-Touch"-Keyboard
  • 37 Mini-Tasten (anschlagdynamisch)
  • 8-stimmig polyphon
  • Multi-Modeling-Technologie (MMT)
  • 16-Band-Vocoder für Stimmen-Effekte
  • inkl. Schwanenhals-Mikrofon
  • 128 Preset-Sounds
  • 17 der besten KAOSS-Effekte
  • LCD-Anzeige
  • Arpeggiator
  • Eingänge: 2 x Audio In (Eingang an der Rückseite, Line/MIC umschaltbar)
  • Ausgänge: L/Mono, R, Kopfhörer
  • MIDI: In/Out
  • USB-Anschluss
  • Stromversorgung über Batterie oder Netzteil (enthalten)
  • Abmessungen (B x T x H): 556 x 231 x 73 mm
  • Gewicht: 2 kg
  • Vintage-Design
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Soundbeispiele

 
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  • Demo 1
  • Demo 2
  • Demo 3
  • Demo 4
  • Vocoder 1
  • Vocoder 2

Weitere Infos

Anzahl der Tasten 37
Anschlagdynamik Ja
Aftertouch Nein
Keyboard Split Nein
Modulation Wheel Ja
Anzahl der Stimmen 8
Tonerzeugung Virtuell Analog
MIDI Schnittstelle 1x In, 1x Out
Speichermedium Keine
USB Anschluss Ja
Effekte Multieffektprozessor
Arpeggiator Ja
Anzahl der analogen Ausgänge 2
Digitalausgang Nein
Display Ja

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39 Kundenbewertungen
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4.7 /5
  • Bedienung
  • Features
  • Sound
  • Verarbeitung
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Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
Unterschätzter Schweizer-Taschenmesser-Synth
DitoDieter, 31.07.2019
Im jetzigen großen Zeitalter der günstigen Analog-Synthesizer (dem ich, zugegebenermaßen, auch verfallen bin...) bekommt der Microkorg XL+ meiner Meinung nach deutlich zu wenig Liebe ab - so wie er sowieso schon im Schatten seines charismatischeren kleineren Bruders, dem Microkorg, steht. Bei mir ist der MKXL+ seit einigen Jahren im Bandkontext sowie solo als Flächen-, Bass- und Leadsynthesizer im Einsatz und verrichtet dort seine Dienste zu meiner größten Zufriedenheit.

Zunächst das Negative: Sample-Sounds wie Piano und Tape-Strings sind an sich schon nett, aber nicht ernsthaft toll. Als Ausgangspunkt für Verfremdungen per Routings oder Filter oder mit Effekten versehen können sie aber sehr interessant sein. Dass die Filter wegen der MIDI-Abstufungen etwas treppig klingen, mag einige stören, ich finde es nicht so schlimm. Thema Effekte: Diese sind OK bis gut, brauchbar auf jeden Fall; ein Reverb fehlt aber leider. Was mich am MKXL+ am meisten stört (und wohl auch am wenigsten zeitgemäß ist), sind die sehr geizigen lediglich drei Knöpfe, um den Sound während des Spielens zu manipulieren. So stellt sich der MKXL+ leider selbst etwas in die Patchschleuder-Ecke. Abhilfe kann man zwar mit einem externen Controller schaffen (alle Parameter sind per MIDI ansteuerbar), muss man dann aber haben oder eben extra anschaffen.

Nun zum Positiven: Der Sound ist, und das ist ja das wichtigste, wirklich über jeden Zweifel erhaben, vor allem die Bässe können richtig Druck und Low End haben. Auch die Features sind super: Sounds können aus zwei "Layers" zusammengesetzt werden, die komplexe Sounds ermöglichen, wahlweise aber auch schlicht getrennt über unterschiedliche MIDI-Kanäle angesprochen werden können. Es können klassische und gesamplete Wellenformen kombiniert werden, was interessante Möglichkeiten eröffnet. Der Vocoder ist ebenso sehr brauchbar. Der kostenlos downloadbare Sound-Editor ermöglicht das Importieren und Exportieren von Soundbänken sowie das bequeme und übersichtliche Programmieren neuer Sounds (ist am Gerät selbst leider sehr menütauchig). Auch die Mini-Tastatur finde ich super: Während die Tastatur des Ur-Microkorgs schwammig ohne Ende ist, fand ich das Spielgefühl hier wirklich gut (kein Vergleich zu wirklich guten, gewichteten Tastaturen, aber für den Hausgebrauch halt).

Insgesamt kann ich nur sagen: Toll, ihn zu haben! Dieser Synth kann nicht nur viel, sondern Vieles richtig gut und überzeugt neben seiner Vielzahl an praktischen Features vor allem durch seinen tollen Sound. Wenn es nicht unbedingt analog sein muss, kann man mit dem MKXL+ jedenfalls nicht viel falsch machen.
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Ganz schön groß, der Kleine!
syntaction, 08.01.2015
Als klangliche Ergänzung zu bereits vorhandenen Instrumenten im Studio war ich auf der Suche nach einem weiteren Synthesizer, der auch das Kriterium der Mobilität für schnelle Jam-Sessions erfüllen sollte. Auch die Möglichkeit das Gerät ohne zusätzliche Hardware direkt per USB am Computer als MIDI Interface nutzen zu können war für meine Suche ein wichtiges Kriterium. Der microKORG XL+ war daher direkt ganz weit oben mit dabei - und wer auch schon den Vorgänger in Aktion erlebt hat weiß, dass man im Synthibereich klanglich mit Korg auf ein gutes Pferd setzt.

Beim ersten Testlauf des Instruments wird man dann schnell bestätigt: Man darf auch ein Instrument nicht nach seiner Gerätegröße beurteilen. Klanglich ist er wirklich groß, der Kleine: Die Sounds sind klar und präzise, die Parameter filigran steuerbar. Und die Effekte machen Eindruck. Lediglich ein klassischer Reverb fehlt, was allerdings in diesem Fall kein großes Manko darstellt (und notfalls durch andere Teile der Mischkette kompensiert werden kann). Die verkleinerte Klaviatur ist überraschend gut und leicht spielbar. Die Tasten des mikroKORG XL+ sind verglichen mit seinem Vorgänger wesentlich präziser und besser zu spielen. Und auch der Vocoder bietet ein sehr gutes Klangbild und erlaubt eine gute Steuerung der Synthese. Hier gibt es auf ganzer Linie einen klaren Daumen hoch!

Kommen wir nun zu den Parametern und deren Steuerung selbst: Die zumindest bei meinem Gerät nur in französischer Sprache mitgelieferte Bedienungsanleitung benötigt man nicht wirklich (Beschriftung und Menüführung ist mit etwas Synthi-Erfahrung schnell zu durchschauen), notfalls findet man jedoch alle Sprachen auf der Herstellerwebseite als PDF. Dort gibt es auch kostenfrei die Software, um die Patches einfacher verwalten und programmieren zu können, sowie einen MIDI Treiber sowohl für Windows als auch für Mac Systeme. Die Installation auf Mac OS X Yosemite gewohnt einfach und in einer Minute erledigt. Integration in meine bestehende Studioumgebung und Logic Pro als DAW mit ein paar Handgriffen erledigt und kompatibel. Ein passendes (Standard) USB Kabel wird jedoch wie fast üblich nicht mitgeliefert und man muss selbst eines besorgen. Die Steuersoftware von Korg selbst ist ein absolutes Pro an dem Gerät: Das Erstellen neuer Patches alleine mit dem Gerät (Standalone) und deren Programmierung ist mitunter ein bisschen mühsam, da man sich mit wenigen Knöpfen und kleinem Display durch sehr viele Funktionen bewegen muss. Die Knobs als Steuerung zu benutzen ist auch gerade zu Anfang ein wenig ungewohnt: Auf jeden Fall muss man mit viel Gefühl an die Sache herangehen, denn wenn man zu schnell dreht spult man sich in Windeseile durch die Menüs und verpasst das Beste ;-). Mit der Software-Schnittstelle hat man jedoch alle Einstellungen, Parameter, Parameterwerte, Wellenformen, etc. auf einen Blick sichtbar auf dem Computerschirm und kann in in Echtzeit (!) Veränderungen daran vornehmen. Auf jeden Fall ist auch das ein großes Plus bei der Bedienung.

Ein Manko am mikroKORG XL+ welches dieser allerdings auch mit einigen "Großen" Teilt ist jedoch der begrenzte Speicherraum: Im Grunde hat man keine Wahl bereits vorhandene Patches zu überschreiben wenn man ein eigenes neues entwickelt hat, was durchaus schade ist, da bei den Standardklängen auch einige inspirierende und gute Dinge mit dabei sind. Um eine größere Bandbreite als Sounds speichern zu können hat man dann im Grunde keine andere Wahl, als mit der Steuersoftware mehrere Snapshots zu erstellen, welche man dann nach Bedarf wieder auf das Gerät spielen kann oder eben löscht. Was das angeht hätte man ruhig eine etwas größere Portion Usermemory mitliefern können.


Unterm Strich gibt es jedoch eine klare Kaufempfehlung für den mikroKORG XL+. Als ergänzendes Instrument und Zusatzsynthesizer ist der Kleine auf jeden Fall ein mächtiges Werkzeug, welches viele Möglichkeiten gibt und einige klangliche Lücken schließen kann. Als Solo-Instrument wäre es vermutlich Geschmacksache, ob die Funktionalität ausreichend ist oder nicht. Wichtig sei im Solo-Fall an dieser Stelle auch gesagt, dass der mikroKORG XL+ selbst keinen Eingang für ein Sustain Pedal besitzt. Ich persönlich bin aber auf jeden Falls sehr mit dem Instrument zufrieden und möchte den mikroKORG schon jetzt nicht mehr missen.
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Tolles Teil!
50ULM4N, 11.02.2013
Ich bin Einsteiger, was Synthesizer angeht und habe daher lange mit mir gerungen, bis ich mir endlich den microKORG XL+ gekauft habe. Ich habe die Entscheidung nicht bereut!

Klanglich bin ich wirklich absolut zufrieden. Im Vergleich zum Vorgänger (mikroKORG XL) sind ein paar neue Sounds hinzugekommen, dafür mussten allerdings auch ein paar weichen (der microKORG XL+ wartet z.B. mit zwei sehr schönen Tape-Sounds auf, nämlich Tape-Strings und Tape-Flute). Am besten sollte man nach Möglichkeit beide Instrumente vorher antesten, oder im Internet die Sounds vergleichen.

Optisch kommt der neue Synthesizer mit der schwarzen Metallplatte im Bedienfeld noch eine Spur cooler rüber als sein Vorgänger. Leider hat sich nichts am oft bemängelten Plastikgehäuse getan - wahrscheinlich aus Kostengründen. Ein Metallgehäuse wäre zwar deutlich besser gewesen, aber sicher auch teurer.

Größtes Manko ist die Tatsache, dass es keinen Eingang für ein Sustainpedal gibt. Wenn man den microKORG XL+ allerdings per Midi über ein anderes Keyboard oder E-Piano spielt, ist das kein Problem.

Fazit: Der microKORG XL+ ist ein wirklich tolles Instrument und ein würdiger Nachfolger in der microKORG-Reihe. Gegenüber seinem Vorgänger, dem microKORG XL, bietet der Neue allerdings nur geringe Vorteile. Wer nicht unbedingt Wert auf die neuen Sounds legt, kann auch mit dem rund 80 Euro günstigeren microKORG XL glücklich werden.
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Schon ne schöne Sache
Lululali, 04.02.2019
Ic h hab seit meinem Kauf viel spass damit, auch wenn 30% der Sound mit nicht gefallen, auch wenn sie moduliert werden.
Aber im ganzen bin ich damit zufrieden!
Passt gut zu dem Boss 505!
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