Harley Benton Beatbass FL VS Vintage Series

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Fretless E-Bass

  • fretless / bundlos
  • Bauform: Hollowbody
  • gewölbter Lindekorpus
  • Riegelahorndecke
  • eingeleimter Ahornhals
  • Amaranthgriffbrett
  • Cream Korpusbinding
  • C-Halsprofil
  • Side-Dot Einlagen
  • Mensur: 775 mm
  • Sattelbreite: 42 mm
  • Double-Action Trussrod
  • Tonabnehmer: 2 Humbucker
  • Elektronik: 2 Volumenregler und 3 Klang-Schalter
  • Chrom Hardware
  • Viola-Steg
  • DieCast Mechaniken
  • Besaitung ab Werk: HB .040 - .095
  • Farbe: Sunburst Hochglanz
Erhältlich seit Februar 2016
Artikelnummer 374353
Verkaufseinheit 1 Stück
Linkshänder Modell Nein
Farbe Sunburst
Anzahl der Saiten 4
Korpus Linde
Hals Ahorn
Griffbrett Roseacer
Mensur Shortscale
Tonabnehmerbestückung HH
Elektronik Passiv
Inkl. Koffer Nein
Inkl. Gigbag Nein
B-Stock ab 185 € verfügbar
199 €
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Ein Hauch von Geschichte

Der Harley Benton Beatbass ist ein bundloser viersaitiger Hollowbody Bass und besonders interessant für diejenigen Musiker, die den Look und den Sound eines Klassikers bevorzugen, aber dafür keine Unsummen ausgeben möchten. Der Beatbass lehnt sich in Sachen Design an die Formgebung klassischer Streichinstrumente an, ist als bundlose Variante eine für elektrische Instrumente allerdings eine recht eigenständige Version. Mit seiner kurzen Mensur, den beiden Tonabnehmern und der passiven Elektronik liefert der Beatbass die Sounds, die man von solch einem Instrument erwartet und erhofft.

Zutaten für das Beatbass-Rezept

Der Korpus aus Linde ist beim Beatbass hohl und bringt dadurch eine akustische Note mit in den verstärkten Ton, die schöne Riegelahorndecke sorgt zudem für ein elegantes Understatement. Der Ahornhals ist mit dem Korpus verleimt und das Griffbrett aus Amaranth beheimatet 22 Bünde. 775mm beträgt die Mensur des Beatbasses und ist damit deutlich kürzer als der Standard, was wiederum perfekt zum kleineren Korpus passt. Zusammen mit einer Sattelbreite von 42mm und dem C-Profil des Halses verspricht dies eine angenehme Bespielbarkeit. Die zwei Pickups und die passive Elektronik mit den zwei Volume-Reglern und den drei Tone-Schaltern sind die wichtigsten Zutaten für den typischen Sound dieser Bässe, so auch beim Beatbass. Design, Decke, Two Tone Sunburst Finish, Hardware und das Korpusbinding sorgen beim Beatbass für den entsprechend authentischen Look.

Kleiner Bass ganz groß

Der Harley Benton Beatbass richtet sich ganz klar an die preisbewussten Musiker, die aber dennoch nicht auf die Optik, das Feel und den Sound eines Klassikers verzichten möchten. Durch seinen kleineren Korpus und die kürzere Mensur ist er sehr gut für Bassisten geeignet, die nicht mit den längsten Armen und größten Händen gesegnet sind. Durch den niedrigen Preis ist dieser Bass auch geeignet für diejenigen, welche das Spielen mit einem bundlosen Bass einfach ausprobieren möchten oder für spezielle Fälle ergänzen möchten, ohne dabei zu tief in die Tasche greifen zu müssen.

Über Harley Benton

Seit 1998 bedient die Marke Harley Benton die Bedürfnisse vieler Gitarristen und Bassisten. Neben einer umfangreichen Bandbreite an Saiteninstrumenten bietet die Hausmarke des Musikhauses Thomann auch jede Menge Verstärker, Lautsprecher, Effektpedale und weiteres Zubehör an. Insgesamt umfasst die Palette über 1.500 Produkte. Gefertigt von etablierten Herstellern, überzeugen alle Artikel von Harley Benton durch Qualität, Zuverlässigkeit und einen dennoch günstigen Preis. Durch die ständige Erweiterung des Portfolios, bietet Harley Benton so stets neue und innovative Produkte für den musikalischen Alltag.

Authentischer Sound - Authentischer Look

Es gibt Situationen, in denen es egal ist, welchen Bass man spielt. Und dann gibt es Situationen, da passt nur ein einziges Instrument - und genau ein solches ist der bundlose Beatbass. Möchte man den authentischen Sound einer bestimmten Ära, gepaart mit dem authentischen Look, bekommt man mit ihm das Komplettpaket geboten. Er passt perfekt zu jeglicher Musik der 50er, 60er und 70er oder überall da, wo ein runder und warmer Basston gefragt ist. Aufgrund des attraktiven Preises eignet er sich zudem hervorragend als Zweitbass.

74 Kundenbewertungen

66 Rezensionen

P
Einzigartiger Fretless
Pantofis 07.05.2021
Zwar sieht dieser Bass wie der Violin-bass bei den Beatles, aber dadurch daß er fretless ist, bewahrt man davor sich gleich als McCartney super Fanboy zu outen. Der Klang erinnert vielmehr an einen Kontrabass: warm, rund, holzig und durch die Bundlosigkeit noch singender und harmonischer und mit mehr Sustain. Mit einem Pick kriegt man das typisch runde "bom-bom" von "Love Me Do" tatsächlich hin. Ansonsten klingt der Bass überhaupt nicht nach Beatles, was ich gut finde, weil die gab es ja schon.
Die Saiten ab Werk sind allerdings eine Katastrophe: mit dumpfen, schlabbernden E- und A-Saiten, die auch noch jede Menge harmoniefremde Obertöne mit sich bringen. Erst mit Pyramid Gold Flatwounds klingt das Instrument wie verzaubert und macht richtig Spaß.
Das Instrument ist durch den dickeren Hals als bei Höfner, der klobigen Mechanik und dem hohlen Korpus sehr kopflastig.
Die Verarbeitung ist OK. Die Mechaniken sind bei mir auf der D-Saite extrem schwerfällig. Und Achtung: die Beschriftung auf der Schaltfläche ist auf der Schutzfolie aufgedruckt! Wenn man die Schutzfolie abmacht, (wie bei den Tonabnehmern) geht die Schrift mit ab.
Features
Sound
Verarbeitung
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AB
Schätzchen
Alter Basser 19.02.2022
Nach Jahrzehnten mit meinem Preci musste ich vor einigen Jahren aus med. Gründen auf Shortscale wechseln. Da ich schon seit Ewig das Abenteuer Bundlos mal erleben wollte, fiel mir die Entscheidung für den Beat Bass Fretless leicht und ich bestellte diesen Shorty sogleich.
Nachdem die kleine Bassgeige eingetrudelt war, gönnte ich ihr als erstes Black Nylons (D`Addario ETB92 Medium) und ölte ihr bei der Gelegenheit gleich noch den Hals mit Lemonoil ein. Danach zeigte sich, dass die kleine so tönt wie ich es mir erhofft hatte. Durch die tiefe Saitenlage ist sie auch bequem spielbar und dabei schnurrt das Schätzchen wie ein Kätzchen: Freude herrscht.
Bei dem Preis gibt`s nichts zu bemängeln, ausser den werksmässigen Saiten die einfach unterirdisch sind. Ausser einem Plopp gibt die E und A Saite nicht viel mehr her.
Insgesamt aber ein schönes Instrument das mit passenden Saiten gut tönt und viel Spass macht.
Features
Sound
Verarbeitung
1
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S
Der Besondere
Stereoplayer 06.04.2022
Bis vor ein paar Monaten hätte ich nicht gedacht, eines Tages einen sogenannten Violin-Bass bzw. eine Kopie davon zu spielen. <Oberlehrermodus on> Diese Korpusform gehört ja eigentlich nicht zur Familie der Violinen, sondern zu den Gamben bzw. Kontrabässen </Oberlehrermodus off>. Aber jeder weiß, was gemeint ist. Und Suchmaschinen finden auf jeden Fall etwas. Meine Entscheidung für diesen Bass hatte übrigens nichts mit Paul McCartney und den Beatles zu tun. Ich spiele eher jazzige Sachen, Fusion, Ambient, Art Rock und dergleichen.

Vielleicht sollte ich noch vorwegnehmen, dass ich jedem Musikinstrument Respekt entgegen bringe, unabhängig vom Preis. Ein Punkt, der bei einem teureren Instrument ein Mangel wäre, ist es für mich auch bei einem günstigen. Eine Formulierung wie "Anbetrachts des Preises kann man das aber nachsehen" kommt bei mir daher nicht vor.

A propos Preis: Kurz nach meinem Kauf wurde dieser kräftig erhöht, und das finde ich angemessen. Ich hätte auch den neuen Preis gezahlt. Ich hoffe natürlich, dass auch die Arbeiter*innen in China etwas davon haben. Außerdem ist mir zu diesem Bass (Shortscale, fretless, semi-hollow) keine vergleichbare Alternative bekannt.

Als ich in diversen Youtube-Videos (über die bundierte Version) gehört habe, was er abliefert, sagte ich mir: Da steckt Potenzial drin, das geht in die Richtung meines Klangideals. Die passenden Saiten draufgespannt, die Klangregler am Bass und am angeschlossenen Equipment richtig eingestellt, dann könnte das mit dem "Heiligen Gral" etwas werden. Also, dieser Bass ist es wert, ihn eingehender zu beschreiben.

Der kam recht gut eingestellt aus dem Karton. Beim Saitenwechsel musste ich nur die Saitenhöhe an meine Erfordernisse anpassen. Mein Exemplar wiegt erfreuliche 2,5 kg.

Im Einzelnen:

Der Korpus: Hochglanz-Lackierung und Sunburst-Stil gehören nicht direkt zu meinen Favoriten. Mir ist matter Naturholz-Look lieber. Aber seit der Bass in natura vor mir steht, muss ich zugeben, er sieht richtig schmuck aus. Von vorne als auch von hinten. Vor allem auch deswegen, weil auf einen Rot-Ton im Verlauf von Dunkelbraun zum Holzton verzichtet wurde und die Lackierarbeiten fehlerlos ausgeführt sind.
Aufgrund seiner Bauweise schwingt der Korpus nicht ganz so wie bei einem richtigen Hollow-Body. Dennoch ist der Klang unverstärkt lauter und insgesamt anders als der von einem Solid-Body. "Holzig" nennt man das wohl.

Griffbrett und Hals: Mich würde interessieren, wie das Griffbrett zu seiner ebenholz-schwarzen Farbe kommt, der Naturfarbton von Amaranth ist es sicherlich nicht. Die Oberfläche ist zwar spielbar, aber sehr offenporig und für mich nicht glatt genug. Da ich von bundierten Bässen her das Erzeugen von Vibratos durch Bending gewohnt bin, habe ich das Griffbrett nachgeschliffen und mit Griffbrettöl behandelt. Jetzt ist es etwas besser, aber Bendings erzeugen immer noch Kratzgeräusche. Also muss ich ordentliche Vibratos spielen, wie sich das bei einem Fretless gehört. An das Fehlen von Bundlinien und Orientierungspunkten auf dem Griffbrett habe ich mich noch nicht so ganz gewöhnt.
Es ist mein erster Bass mit hochglanzlackierten Hals. Ich hätte nicht darauf gewettet, dass sich auch das gut anfühlt. Liegt vielleicht auch daran, dass ich so gut wie keinen Handschweiß produziere. Seidenmatt ist mir trotzdem noch lieber. Form und Abmessungen sind sehr angenehm.

Saitenhalter und Brücke: Die Bohrungen haben einen etwas zu kleinen Durchmesser für die Ring-Enden vieler Saiten. Das Ein- und Ausfädeln bei einem Saitenwechsel kann also ziemlich fummelig sein.
Zur Einstellung der Oktavreinheit sucht und findet man den richtigen Abstand zwischen Brücken-Tonabnehmer und Brücke durch Ausprobieren. Hat man ihn gefunden, notiert man sich den Wert in mm von Kante zu Kante. Damit ist das eigentlich auf lange Sicht erledigt.
Da die Rändelmuttern einen etwas zu kleinen Durchmesser haben, ist die Höhenverstellung der Brücke (mit gelockerten Saiten) ziemlich mühsam. Aber hat man die richtige Saitenhöhe wieder mit der Methode Versuch und Irrtum gefunden, kann man auch das abhaken.

Die Stimmmechaniken: Die sind leichtgängig und erfüllen ihren Zweck, deren Wickelachsen sind jedoch reichlich wacklig (gut 1 mm Spiel) und es knirscht / kratzt irgendwo etwas in den Getrieben. Bei einem anderen Bass von Harley Benton laufen dieselben Mechaniken einwandfrei. Wie man geschlossene Mechaniken schmieren kann, entzieht sich meiner Kenntnis.

Klangregler und -schalter: Auf diese ziemlich skurile Klangsteuerung möchte ich nicht näher eingehen. Ich habe meine optimalen Einstellungen gefunden (Bass on, Treble on, Solo, Volume 1 meistens zu, Volume 2 voll auf), alles andere regle ich am Equipment.

Saiten und Klang: Die aufgezogenen Flatwound-Saiten waren in meinen Ohren lediglich für einen ersten Schnelltest tauglich, ob alles funktioniert. Die A-Saite klang schon ziemlich dumpf und die E-Saite brachte eigentlich nur ein "Plomb". Ich habe sie gegen D'Addario ECB80 Chrome Flatwounds ausgetauscht. In Verbindung mit den kräftigen Humbuckern ist der Klang nun wirklich beeindruckend. Ein solides Bassfundament, deutliche Hochmitten und vor allem das typische Singen (Mwuah) eines bundlosen Basses. Nicht aufdringlich, sondern angenehm dezent.

Fazit: Irgendwie habe ich in diesem barocken Unikum eine späte musikalische Liebe gefunden. Und ist inzwischen zu meinem Hauptbass avanciert. Auch wenn man den obligatorischen Satz guter Flatwound-Saiten hinzu rechnet, ist das immer noch ein Bass zu einem freundlichen Preis.
Features
Sound
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H
Schönes Instrument mit eigenen Charakter
HaS 18.07.2021
Das relativ kleine und m.E. sehr schöne Instrument kam in einer recht großen Verpackung daher, unbeschädigt und weitgehend schon perfekt eingestellt. Insbesondere die Oktavreinheit stimmte. Da musste nicht die Brücke hin und her bewegt werden, was echt ätzend werden kann. Die Originalsaiten sind brauchbar, wobei bei mir die E-Saite sehr muffig und dumpf vorkam. Habe die Original Saiten durch die mit bestellten Pyramid Gold Flatwound 040-100 Short Scale ersetzt. Die sind richtig gut und werten den Fretless Beatbass ordentlich auf. (dann ist Preis aber auch schon über 200 EURO) Sehr angenehmer Klang, schön holzig mit etwas Kontrabass Klang. Betonung liegt auf "etwas", denn dieser Fretless klingt nicht nur nach einer Art Mini-Kontrabass, sondern hat einen eigenen Charakter auch Richtung E-Bass. Gefällt mit gut. Es macht Spaß darauf zu spielen, sehr Gelenk schonend. Der Fretless Charakter macht es erst etwas schwieriger, aber das geht schnell vorüber.
Der Hals musste erst mal mit Pflegeöl behandelt werden, denn der wirkte völlig ausgetrocknet und lechzte geradezu nach Pflegeöl.

Insgesamt bin ich sehr zufrieden - sehr schöner Klang, leichtgängig zu spielen, macht einfach Spaß.
Features
Sound
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