Furman AC-210 A E Power Conditioner

Miniatur-Power-Conditioner

  • 10 A (2300 Watt max.)
  • für Video- und Audio-Anwendungen
  • Technologie aus der PL-Serie
  • Linear-Filtering-Technology (LiFT) für klare und rauscharme Bild- und Audioqualität
  • Spannungsspitzen-/Transienten Netzfilter; Series Multi-StageProtection (SMP+)
  • automatische Abschaltung bei externer Überspannung (270 V)
  • IEC320 Eingang und 2x IEC320 Ausgänge
  • vorbereitet für die Montage z.B. direkt an die Rückseite von Plasma oder LCD Bildschirmen
  • Abmessungen: 45 x 216 x 127 mm
  • Gewicht 1,36 Kg

Weitere Infos

Anzahl der Ausgänge 2
Lampenanschluss Nein
Spannungsanzeige Keine
Bauart Desktop

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Furman AC-210 A E Power Conditioner
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117 Kundenbewertungen
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4.8 /5
  • Features
  • Verarbeitung
Gesamt
Features
Verarbeitung
Glücksfund!
hhsdwa, 25.03.2021
Um es kurz vorwegzunehmen: Der kleine Furmann ist ein ganz dolles Ding (das ich gar nicht gezielt gesucht hatte)!
Doch der Reihe nach: Ich betreibe in meiner Hifi-Anlage zwei ältere US-amerikanische Mono-Röhrenendverstärker; diese haben keinen Netzschalter. Das war bei den Amis früher Usus; die Enstufen erhielten ihren Strom meist von einer Vorstufe und wurden auch über diese geschaltet. Ich steuere die Enstufen mit einem Monitor-Controller deutscher Herstellung an, die diese Möglichkeit nicht bieten (und die ich auch nicht nutzen würde). Ich stöpsele also die Netzkabel der Endstufen seit Urzeiten in die Wandsteckdosen unten hinter dem Regal; das wird mir allmählich lästig - man wird nicht gelenkiger.
Ich suchte also nach einem Weg, die Endstufen mit so geringen Verlusten wie möglich zu schalten. Netzschalter wollte ich nicht nachrüsten (lassen), weil ich den Originalzustand erhalten wollte und ich mir nicht sicher war, ob das gut funktionieren würde. Eine versuchsweise eingeschleifte geschaltete Netzleiste gehobener Qualität von einem deutschen Markenhersteller führte zu deutlichem Dynamikverlust und war somit keine Lösung. Was also tun?
Beim Stöbern in der von mir so geliebten Recording-Abteilung des Thomann-Webshops (den ich für ganz ausgezeichnet gestaltet und informativ halte) stieß ich auf die Gerätegattung "Power Conditioner". So etwas gibt es auch in der High-End-Ecke zu meist schwindelerregenden Preisen, und ich gestehe, daß ich einen solchen Apparat auch verwende, allerdings, wegen der geringen Stromlieferfähigkeit, nur für die Quellgeräte. Hier bei Thomann fand ich also ein schwarzes Metallkästchen mit der blumigen Bezeichnung "Furman AC-210 A E" für unter zweihundert Euro: Netzanschluß, zwei (Kaltgeräte-) Steckdosen, Netzschalter - das würde genau für meinen Zweck passen. Doch, denkt der High-Ender reflexartig, zusätzliche Bauteile, gar Sicherung und Schalter (igitt), müssen doch gerade bei stromhungrigen Endstufen (meine ziehen je bis zu 2 Ampère) zu masssiven Dynamikverlusten führen! Der Furman wird jedoch von den Thomann-Kunden, die sich meist sehr sachlich äußern und offenbar sachkundig sind, überwiegend sehr positiv bewertet.
Nur wer wagt, gewinnt, also das Gerät bestellt (und dazu gleich zwei Stairville-Adapter, Kaltgerätestecker auf Schuko-Kupplung, um gleich nach dem Auspacken loslegen zu können.)
Und wie der Furmann loslegte! Kein Dynamikverlust, kräftiger, dabei besser definierter Bass - das hatte ich so definitiv nicht erwartet. Als Dreingabe regestriere ich noch eine deutlich aufgeräumtere Bühne, es ist mehr Luft zwischen den Instrumenten und Stimmen, jede (Rest-)Grobkörnigkeit ist verschwunden. Ich suchte einen Schalter und fand einen exzellenten Wiedergabeverbesserer. Der Furmann liefert nicht nur einen hohen Dauerstrom von 10 Ampère, der in den meisten Fällen ausreichend sein dürfte, er zeichnet sich vor allem - und das ist bei Audio-Anwendungen ja besonders wichtig - durch eine außergewöhnlich gute Stromlieferfähigkeit bei Impulsspitzen aus. Der Netzschalter scheint sehr hochwertig und verlustarm zu sein. Und der Strom ist zudem noch "sauber". Dabei war ich seither (fälschlicherweise, wie ich jetzt weiß) davon ausgegangen, daß Endverstärker, die das zuvor schon optimal aufbereitete Signal "nur" zu verstärken haben, nicht so empfindlich auf die Stromqualität reagieren wie Quellgeräte. Die Schukostecker an den Netzkabeln der Endstufen habe ich inzwischen durch hochwertige Kaltgerätestecker mit Schraubkontakten ersetzt, sodaß die Stairvill Adapter überflüssig sind. Eine durchgehende Verkabelung und ein Übergangswiderstand weniger - das bewirkt nochmal eine gut wahrnehmbare Verbesserung.
Bleibt als Fazit festzuhalten, daß die Entwickler bei Furman eine ausgezeichnete Arbeit geleistet haben; zudem ist das Gerät sauber gefertigt. Für mich ist es ein Glücksfund!
Einkaufen bei Thomann ist immer eine Freude!
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Verarbeitung
Gebrummt wird nur im Bienenstock
advocaster, 11.01.2020
Fazit: preiswert und effizient.

Ich habe das Vergnügen, einen fabrikneuen Revox B260 S aus den 80ern für nen Appel und ein Ei erstanden zu haben. Der sehr gut klingende Hifi-Amp von 1984 in Klavierlacklack schwarz hat einen sehr teuren und empfindlichen Schnittbandtrafo verbaut. Vorteil: er liefert richtig viel Strom an die Transistoren. Nachteil: er reagiert sehr empfindlich auf Gleichspannungsanteile im Stromkreislauf und kommt in die Sättigung. Dann brummt er mechanisch. Und dem war zuviel Gleichspannungsanteil in unserem Strom. Ergebnis: das Teil brummt wie ein Bienenstock und kann sogar dabei kaputt gehen. Der Ersatz schlägt dann mit knapp 700 EURO zu. Zudem haben wir im Haus das Internet über den Stromkreislauf verteilt. Schmutz und Dreck im Stromnetz, der zu Störungen führt. Das hört man auch im Gitarrenamp. Da hat man mir einen powerconditioner empfohlen. Kurz gecheckt und erstanden.

Das Gerät bietet die üblichen Stromanschlüsse und kann 10 Ampere verkraften. Er filtert neben der Gleichspannung auch andere Störungen heraus. Der Revox zieht maximal 6 Ampere. Angeschlossen und losgelegt.
Ohne AC210 E : sauberes kräftiges Klangbild, knackige Bässe, angenehme Höhen. Nach einer Stunde brummt der Trafo wie ein Bienenstock, angsteinflössend.

Mit AC 210 E: Klang wirkt aufgräumter, die oberen Bässe wirken etwas schlanker. Keinerlei Trafobrummen, auch nicht nach 4 Stunden volle Kanne Drum und Basssolo - Ruhe im Netzteil. Der Revox fühlt sich wohl und kann in Ruhe eingespielt werden. Die Infinity zieht ordentlich Strom, sie hat minimal 3,0 Ohm, d.h. der Trafo wird ordentlch belastet. Kein Brummen.
Ich habe die komplette Hifianlage jetzt am Fuhrmann und finde, dass sich diese kleine Investition gelohnt hat. Zudem werden die Geräte vor Überspannung geschützt. Denn meine Hifigeräte wie auch die Gitarrenamps sind alle etwas älter und mögen die aktuelle Spannung von mehr als 230 Volt nicht immer. Der Fuhrmann limitiert und glättet auch hier die Spitzen.

Ich habe schon viel ausprobiert, aber dieses Gerät hat sich gelohnt. Ich spare auf ein weiteres Gerät für s Wohnzimmer.

Die Verarbeitung des Geräts war gut. Nix klappert . Toll wäre es, wenn wenigstens ein Kabel beigefügt wäre. Was solls. Ich habe die Anschlusskabel extra bestellt und für den Revox gibt es das prima Schulz-Kabel mit 1 mm² Leiterquerschnitt dazu.
Jetzt gibt es erstmal was auf die Ohren. Bonamassa ruft.
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Eigentlich sehr gut
Norbert6358, 06.07.2016
Nachdem ich schon seit >10 Jahren den Vorgänger des heutigen Furman PL-Plus CE einsetze und voll und ganz mit der Funktion zufrieden bin, habe ich jetzt für ein kleines Beschallungsrack den kleinen AC-210 AE gekauft, da er bei geringem Platzbedarf (kann irgendwo hinten im Rack eingebaut werden) praktisch die selben Schutzmechanismen mitbringt wie die 19"-Geräte.

Vorweg: Der AC-210 AE erfüllt meine Erwartungen voll und ganz - das Gerät ist vom Preis-/Leistungsverhältnis innerhalb der Furman-Palette unschlagbar.
Ich habe eine hochwertige 19" Rack-Steckdosenleiste an einem der Ausgänge angeschlossen und versorge darüber sämtliche Verbraucher in der Beschallungskette.
Ergebnis: Keinerlei Netzbrumm oder sonstigen Störungen.

Was mich stört: Durch die Bewertung misstrauisch gemacht, habe ich das Kästchen vor dem Einbau aufgeschraubt und den selben Fehler vorgefunden - nur war bei mir 'nur' einer von vier Kabelbindern um die zentrale Drosselspule gerissen und die beiden Stücke lagen locker im Gehäuse.
Beseitigung: Mit einer Spitzzange geeignete Kabelbinder an den Spitzen etwas 'vorbiegen' und dann geschickt in die vorhandenen Bohrungen einfädeln und befestigen. So muss man nicht die Platine losschrauben, um diesen unnötigen Fehler von Furmans (chinesischer) Fertigung zu korrigieren.

Fazit: Ein sehr gutes Gerät zu einem fairen Preis mit mangelhafter Endkontrolle.
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Sollte man wirklich haben...
Frank150, 21.12.2012
ich betreibe hier ein kleines Projektstudio in dem ich immer wieder sporadisch mit sirrenden Störungen zu kämpfen hatte. Nachdem ich mehrfach Erdschleifen gesucht, verschiedene Steckdosen umgesteckt, Audiokabel ausgetauscht hatte, war ich drauf und dran den Zustand so hinzunehmen. Letzter Versuch war dann die Entscheidung diesen Conditioner zwischenzuschalten. Vermutlich geht es nicht nur mir so, aber man tut sich irgendwie schwer solche Geräte anzuschaffen. Man steckt sie dazwischen, da leuchtet nix, da kommen keine Töne raus, da klingt nichts anders, und man packt sie ziemlich stiefmütterlich irgendwo in die Ecke. Ziemlich unspektakulär. Trotzdem: die Störungen sind weg, außerdem werden Spannungschwankungen und -spitzen eliminiert, was sicherlich gerade in Hinsicht auf betagte Instrumente zu vermeiden sinnvoll ist. Die Reparatur eines dieser Instrumente dürfte in aller Regel teurer sein als die Anschaffung des Furman Power Conditioners.
Da der Furman zwei Ausgänge hat und insgesamt 10 A liefert, können bedenkenlos je eine Steckdosenleiste pro Ausgang angeschlossen werden. Positiver Nebeneffekt ist, das durch Ausschalten des Furman nebenbei ein Spareffekt eintritt, da gleich alle Geräte und externe Netzteile stromlos sind.

Wirklich eine empfehlenswerte Anschaffung.
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