AKG K-612 Pro

High-Performance Studio Kopfhörer

  • offen
  • ohrumschließend
  • dynamisch
  • Impedanz: 120 Ohm
  • Schalldruckpegel: 101 dB
  • Übertragungsbereich: 12 - 39500 Hz
  • Nennbelastbarkeit: 200 mW
  • Stereo-Anschlussstecker 3,5 mm
  • Kabellänge: 3 m
  • Gewicht mit Kabel: 307 g
  • Gewicht ohne Kabel: 260 g

Weitere Infos

Bauform Over-Ear
System Offen
Impedanz 120 Ohm
Frequenzgang 12 Hz – 39500 Hz
Adapter Ja
Kabel austauschbar Nein
Farbe Schwarz

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144 Kundenbewertungen
  • 5
  • 4
  • 3
  • 2
  • 1
4.5 /5
  • Sound
  • Tragekomfort
  • Verarbeitung
Gesamt
Sound
Tragekomfort
Verarbeitung
Prima Allround-Kopfhörer
JoeSie, 28.05.2017
seit knapp 20 Jahren verwende ich AKGs als Allround-Kopfhörer am PC, Hifi-Anlage und Fernseher (erst K-500, dann K-501, jetzt K-612).

Persönlich mag ich die Bauform ganz einfach. Die tatsächlich ohrumschließende Passform (ohne Randauflage an der Ohrmuschel) ist für mich ideal. Geringes Gewicht. Und aufgrund der durchlässigen Ohrpolster (ich bevorzuge die AKG K-501/ K-400 Ear Pad aus etwas gröberen Gewebe, noch etwas angenehmer als die mitgelieferten aus Velour) kann ich den Hörer auch stundenlang nutzen, ohne übermäßig heiße Ohren zu bekommen.

Leider ist die seit Jahren (und über diverse Modellreihen) weitgehend unveränderte Gesamtkonstruktion etwas fragil. Nichts für den mobilen Einsatz. Nach einigen Jahren besteht regelmäßig Reparaturbedarf im Bereich Kopfband / Gummizüge. Ich gehe davon aus, das es beim K-612 nicht anders sein wird. Körperschall in irgendwie erwähnenswerten Ausmaß ist nicht feststellbar.

Zum Klang:
Wie in anderen Rezensionen schon beschrieben, ist das Klangbild tendenziell eher "flach", "wenig Bässe" usw.

Stimmt alles, genau das habe ich gesucht als Nachfolger für den von mir über ein Jahrzehnt genutzten K-501. Ob dieser Klang realistisch oder neutral ist, sei dahingestellt. Ich mags. Persönlich regle ich mir Loudness in den Mix lieber rein, als die "im Schallwandler eingebaute Loudness" raus.

Natürlich klingt der K-612 etwas anders als ein jahrelang (und bis es "nicht mehr ging") genutzter K-501. Die Unterschiede verlässlich zu spezifizieren ist mir aber nicht möglich, da das Klangbild insgesamt durchaus vergleichbar ist. Schon der kurze Zeitraum bei Wechsel der Kopfhörer reicht aus, um einen konkreten, direkten Vergleich unmöglich zu machen (gilt aber nicht nur für mich, sondern für fast jeden). So als "Anmutung" würde ich formulieren, daß der K-612 etwas milder zu Werke geht als der gelegentlich etwas spitz wirkende K-501.

Mein Fazit: Sehr empfehlenswerter Kopfhörer aus dem mittleren Preissegment mit gutem bis sehr guten Klang und erstklassigem Tragekomfort. Ein würdiger Ersatz für K-500/501.
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Gesamt
Sound
Tragekomfort
Verarbeitung
Vergleich AKG K612 pro mit Ultrasone pro 1480i
Lauschohr, 27.02.2020
Zuerst einmal ganz großes Lob für das Thomann Team, seit 15 Jahren kaufe ich hier ein, die Bestellungen wurden wie auch diesmal immer zuverlässig im Eiltempo abgearbeitet und nach Österreich versendet. Hier maximale Punktezahl für das Team!

Zur Bewertung: Ich bin seit 46 Jahren Hifi Fan und Vinylfan (früher sagte man Schallplatte dazu), seit ca. 36 Jahren Verwender von Monitorlautsprechern der verschiedenen Marken, aber kein Kopfhörerfan (Musik spielt sich „in Kopf“ ab, nicht klar vorne zu hören, keine richtige Bühnen Abbildung, keine gute Ortbarkeit von Einzelinstrumenten oder Instrumentengruppen). Weiterhin im richtigen Leben außerhalb der Wohnung ein Opern- und Konzertbesucher (Klassisch, Jazz, Rock).
Alle meine klanglichen Eindrücke bei diesen beiden Kopfhörern sind meine subjektiven Hörerfahrungen, die ich mit meinen Ohren und meiner Kopfform (großer Kopf) wahrgenommen habe, daher können die Ergebnisse bei anderen anatomischen Gegebenheiten anderer Mitbürger und -hörer durchaus auch anders sein.

Nachdem ich nicht immer mit „richtiger“ Lautstärke Musik genießen kann, (Nachbarn, Abendzeit, Ehefrau) muss dennoch ein moderner Kopfhörer her. Neutral soll er klingen, sauber und verzerrungsfrei arbeiten, ohne Verfärbungen sein und mein Budget nicht überschreiten. Weiters muss er offen sein (ich will ja auch etwas von den Umgebungsgeräuschen hören und nicht ständig erschrecken) und auch ohrumschließend (kein Druck in und auf den Ohren).

Nach langem Studium der Thomann Seiten, stundenlangem Gegoogle und Geyoutube (das war zwar die modernste, aber auch die zeitaufwendigste, unergiebigste und bis auf einzelne Ausnahmen inkompetenteste Quelle) entschied ich mich für den AKG K612 pro. In der finanziell gleichen Liga lag auch noch der Ultrasone pro 1480i, den ich gleich mitbestellte.

Nach einer kurzen Einspielzeit (lang geht leider organisatorisch nicht) am Kopfhörerverstärker dann mit vielen unterschiedlichen Musikstücken (Oper, Symphonien, Songschreibern, Jazz, alle sowohl digital als auch analog) angehört und verglichen.

Ultrasone pro 1480 i:

Die S-logic Technologie mit den vorne unten sitzenden Lautsprechern soll laut Firmenwebsite dazu führen, dass die Musik nicht im Kopf, sondern wie bei guten Hifi Lautsprechern vor einem auf einer Bühne ähnlich wie ein Life Konzert stattfindet. Das allerdings bleibt dann doch Wunschdenken des Unternehmens. Mit einiger Konzentration kann man sich im Vergleich zu anderen Kopfhörern den Raumklang etwas weiter vorne vorstellen, die Musik bleibt aber weiterhin im Kopf. Das S-logic System in ähnlicher Form gabs schon vor ca. 45 Jahren in der Konstruktion des Schweizers (wer hat?s erfunden?) Jürg Jecklin zu hören, nämlich bei dem Jecklin Float model two mit den dynamischen Treibern (damals beeindruckende 55mm Durchmesser), den ich auch besitze.

Der Klang: Beeindruckend positiv ist der unglaublich dynamische und „schnelle“ Sound, die Musik „schießt“ regelrecht in die Ohren, die Dynamik ist durchaus realistisch zu einem Life Erlebnis. Negativ empfinde ich den bei weitem nicht neutralen Sound, der Bass“buckel“ bei geschätzten 100 Hz ist deutlich zu hören, der Bass wirkt dadurch schwammig, der „Buckel“ übertönt wahrscheinlich die wirklich tiefen Töne, die nur mit konzentriertem, aktivem Hinhören zu leise zu vernehmen sind. Weiters ist der Kopfhörer im unteren Hochtonbereich zu hell, was zwar die Singstimmen sehr lebendig und präsent macht, bei kritischen Aufnahmen die Sibilanten allerdings unangenehm zischend bis schrill. Das leider auch schon bei mittleren Lautstärken.

Das Äußere: Gut gebaut, alles wirkt trotz viel Kunststoff stabil und haltbar, die kardanische Aufhängung der Muscheln funktioniert gut, trotz des hohen Druckes des Kopfbügels angenehme und langdauernde Hörsitzungen möglich. Ohrpolster (im Nachkauf sehr teuer) per Bajonett gut austauschbar, scheinbar gut reparierbar durch Verschraubungen statt Verklebung. Kabel per verschraubbarem 3,5mm Klinkenstecker austauschbar.

AKG K612 pro:

Klassische Bauweise mit riesig viel Platz für die Ohren, die werden nicht überhitzt, bei meinem großen Kopf stabiler Sitz trotz fragiler Höhenverstellung, bei kleineren Köpfen könnte diese, so hab ich schon gelesen, vielleicht wackelig wirken.

Der Klang: Auffällig ist hier die riesige Breite im Klang, das kann bei kleinen Arrangements positiv sein, bei halligen Aufnahmen von großen Klangkörpern manchmal negativ, nämlich zu viel.
Positiv am Klang ist hier aber der deutlich neutralere Frequenzgang festzuhalten, die Bässe daher tiefer gehend und trockener wahrnehmbar, keine wesentliche Verfärbung im Mittel- und Hochtonbereich, nie scharf oder unangenehm, die Dynamik allerdings nicht so direkt und unmittelbar, manchmal geht das dann schon in Richtung „langweilig“, ein Wechsel auf einen anderen KHV brachte hier eine etwas dynamischere Präsentation.

Das Äußere: Scheint durchaus stabil, die Ohrpolster ( im Nachkauf sauteuer) auch durch Bajonett austauschbar, im Raum zwischen Treiber und Ohrpolster kann man mit verschiedenen Einlagen den Sound modden (wer?s will), allerdings sehe ich keine Schrauben für eine umwelt- und kostenbewusste Reparatur, hier sieht?s leider kunststoffverschweisst aus. Kabel fix montiert.

Fazit: Zwei im Klang total unterschiedliche Geräte, beide können meine Vorstellung nach annäherndem Ersatz zu einem korrektem Lautsprecherpaar-Setting in Räumlichkeit und Neutralität nicht erfüllen, sehr gut wäre eine Kombination aus beiden, die Wertung daher bei AKG K612 pro nur 4 von 5 Punkten - Mangel an Dynamik und Lebendigkeit trotz kräftigem Kopfhörerverstärker, die Wertung bei Ultrasone 1480i pro nur 3 von 5 Punkten wegen der offensichtlichen Mängel im Klangbereich (schwammiger Bass und überschießende Sibilanten). Der AKG bleibt dennoch als Notnagel bei mir (Preis-Leistungs-Verhältnis gut), der Ultrasone geht zurück.
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Gesamt
Sound
Tragekomfort
Verarbeitung
Ich mag keinen anderen mehr...
13.01.2016
Ich habe den K-612 Pro als letzten einer langen Reihe von Monitor-Kopfhörern in meinem Heimstudio seit gut über einem Jahr im Einsatz. Primär für elektronische Musik.

Er schlägt wirklich alle, die ich vorher eingesetzt habe beim Thema Auflösung, Staging etc.

Hin und wieder höre ich mit den anderen Kopfhörern - einfach um meinen Mix zu checken - und ich bin jedes Mal froh, wenn ich wieder zurückwechseln kann.

Einzig mit der offenen Bauweise muss man klar kommen - so richtig aus der Umgebung rausnehmen und in den Sound verziehen kann man nicht, wenn es viele Umgebungsgeräusche gibt. Das ist jetzt aber kein Nachteil sondern bei offener Bauweise ja explizit gewollt.
Aufpassen muss man natürlich auch, wenn man den AKG einem Sänger bei der Aufnahme von Vocals gibt - das gibt Bleed in die Aufnahme...

Der Trage-Komfort ist ebenfalls großartig - auch nach mehreren Stunden schmerzen die Ohren (ich hab große!) nicht...

Absolute Kaufempfehlung (wenn man ein offenes System sucht).
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Hier stimmt einfach alles
Christian Z. 792, 24.08.2017
Hatte bis vor kurzem einen Denon AH-D2000, bei dem aber eine Seite ausgefallen ist, also musste was neues her.

Vor Ort habe ich dann diverse Kopfhörer getestet und der K612 Pro hat mir auf anhieb gefallen. Tragekomfort ist sehr gut, der Klang ebenso. Der Preis war auch voll im Budget, also gekauft.

Wer den Kopfhörer lange am Stück nutzen möchte, sollte definitiv über einen offenen KH nachdenken. Der Denon war geschlossen und nach langer Nutzung hatte mein ein komische Gefühl nach dem Absetzen, welches dem AKG fremd ist.

Hier merkt man nach dem Absetzen nicht, das man ihn lange Zeit auf hatte.

Klanglich geht er für den Preis voll in Ordnung. Relativ neutral, angenehme Höhen und Mitten, der Bass ist auch da, aber nicht so übertrieben wie beim Denon.

Der AKG schafft es, Musik als ganzes und geschlossen zu transportieren, so dass sich Musik einfach genießen lässt und hören Spass macht. Aber man kann auch sehr gut einzelne Spuren heraushören, wenn man das möchte und sich darauf konzentriert.

Kann mir sehr gut vorstellen, damit auch einen Mix zu erstellen oder zu kontrollieren.

Alles in allem würde ich ihn wieder kaufen und Empfehlen, wenn es ein KH bis 120 Euro sein soll.
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