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High-End Kondensator Gesangsmikrofon für Liveanwendung

  • Doppelmembran
  • Richtcharakteristik: Hyperniere / breite Niere schaltbar
  • Übertragungsbereich: 50 - 20.000 Hz
  • Empfindlichkeit: -51 dBV/Pa / 2,81 mV/Pa
  • Grenzschalldruck: 152 dB max
  • Metall-Druckguss-Gehäuse
  • minimale Griffgeräusche
  • enorm rückkopplungssicher
  • dreifacher Pop-Filter
  • Gewicht: 300 g
  • Farbe: Schwarz
  • inkl. Case
  • Erhältlich seit April 2013
  • Artikelnummer 312341
  • Verkaufseinheit 1 Stück
  • Schalter Nein
  • Charakteristik Breite Niere, Hyperniere
  • Farbe schwarz
  • Lo Cut Nein
  • Pad Nein
  • Durchmesser 49
  • Länge 191
  • Gewicht 300 g
  • Frequenzgang von 50 Hz
  • Frequenzgang bis 20 kHz
  • Mikrofonklemme Ja
  • Tasche Ja
  • Windschutz optional 165665
B-Stock ab 599 € verfügbar
698 €
-17% UVP: 839 €
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Alle Preise inkl. MwSt.
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Bester Klang an beiden Enden des Spektrums

Das Shure KSM9HS ist ein hochwertiges Kondensator-Gesangsmikrofon mit Doppelmembran. Es besitzt dieselbe Kapselkonstruktion, denselben übertragerlosen Class-A-Vorverstärker und dieselbe hochwertige Verarbeitung wie das KSM9, setzt jedoch auf eine andere Kombination von Richtcharakteristiken. Somit deckt das KSM9HS zwei sehr unterschiedliche Anwendungsbereiche ab: die maximale Isolation und Richtwirkung der Hyperniere und das offene, natürliche Bild der Subniere. Das macht es ideal sowohl dann, wenn möglichst viel Separation gefragt ist, als auch bei maximalem Bewegungsanspruch. Der Frequenzgang reicht von 50Hz bis 20kHz und liefert einen kontrolliert abfallenden Tiefbassbereich sowie eine sanfte Präsenzanhebung in den oberen Mitten. Das Eigenrauschen liegt im Hypernierenmodus bei 20,7dB SPL-A, der maximale Schalldruck bei 150,9dB. In der Praxis bedeutet das reichlich Reserven für kraftvolle Gesangsstimmen, ohne dass das Mikro bei leiseren Passagen jemals auf sich aufmerksam macht.

Shure KSM9SH, Kondensatormikrofon für Gesang

Wie zwei Werkzeuge in einem

Das Shure KSM9HS richtet sich vor allem an Tontechniker, denen die Nieren- und Supernierencharakteristiken des KSM9 nicht weit genug gehen. Im Hypernierenmodus bietet das Mikrofon maximale Isolation und hohe Rückkopplungsfestigkeit auf lauten Bühnen, also wenn benachbarte Instrumente, Bodenmonitore oder dicht stehende Musiker eine besonders starke Unterdrückung außerhalb der Hauptaufnahmerichtung erfordern. Am anderen Ende des Spektrums steht die Subniere: Sie nimmt breiter und etwas großzügiger auf und eignet sich dadurch besonders für Backing-Vocal-Gruppen, akustische Ensembles oder Sänger, die sich gerne frei ums Mikro bewegen. Hier steht nicht maximale Isolation im Vordergrund, sondern ein möglichst natürliches Aufnahmeverhalten mit etwas mehr Bewegungsfreiheit. Wer sich überwiegend im gewohnten Bereich zwischen Niere und Superniere bewegt, findet im KSM9 dieselbe technische Plattform – nur mit Richtcharakteristiken, die besser auf den typischen Live-Gesangseinsatz zugeschnitten sind.

Datenblatt des Shure KSM9SH, Dynamisches Gesangsmikrofon
Shure KSM9, Kondensatormikrofon für Gesang

Die Vorteile der Doppelmembran

Das Zusammenspiel der beiden vergoldeten 3/4"-Membranen des Shure KSM9HS minimiert den Nahbesprechungseffekt – also jene Bassanhebung, die entsteht, wenn ein Sänger näher ans Mikrofon heranrückt. Das Ergebnis ist ein gleichmäßiger Klang über einen ungewöhnlich großen Arbeitsbereich hinweg: Am Mischpult bedeutet das oft weniger korrigierende Eingriffe im Tieftonbereich. Der integrierte Vorverstärker bewahrt schnelle Transienten und hält dabei Verzerrungen gleichzeitig auf einem sehr niedrigen Niveau. Vergoldete Anschlüsse im gesamten Signalweg sorgen zusätzlich für eine verlustarme Signalübertragung. Ein fest integrierter Subsonic-Filter dämpft Frequenzen unterhalb von 17Hz, bevor sie überhaupt den Vorverstärker erreichen, und hält so Trittschall und Handling-Artefakte aus dem Nutzsignal heraus. Der dreiteilige Korb kümmert sich währenddessen um Plosivlaute, Feuchtigkeit und Atemgeräusche, noch bevor sie zum Problem werden.

Shure KSM9H, Kondensatormikrofon für Gesang

Über Shure

Das amerikanische Unternehmen Shure gilt als eine der Pionierfirmen in der Tontechnik und begann bereits Anfang der 30er Jahre mit der Entwicklung von Mikrofonen. Modelle, wie das vielen als Elvis-Mikrofon bekannte 55 Unidyne oder die Mitte der 60er Jahre auf den Markt gekommenen Modelle SM57 und SM58, sind bis heute aus der Livetontechnik nicht mehr wegzudenken. Sie genießen unter Musikern und Technikern absoluten Kultstatus. In den 1990er Jahren brachte Shure die ersten Funkmikrofone und kabellosen In-Ear-Monitoringsysteme auf den Markt und wurde innerhalb kürzester Zeit zum Weltmarktführer auf diesem Gebiet. Neben Mikrofonen bietet der Hersteller auch eine breite Palette an Ohr- und Kopfhörern für den Studio- und Liveeinsatz sowie diverses Zubehör an.

Flexibel und doch zuverlässig

Das Shure KSM9HS zeigt seine größte Stärke dann, wenn sehr unterschiedliche Anforderungen mit demselben Mikrofon abgedeckt werden müssen. Im Subnierenmodus liefert es die offene und natürliche Abnahme, die sich für Chöre, Gruppen oder ausdrucksstarke Sänger eignet, die sich rund ums Mikrofon frei bewegen. Wird auf Hyperniere umgeschaltet, richtet sich der Fokus deutlich stärker auf die Stimme: Das zahlt sich vor allem auf lauten Bühnen aus, wo benachbarte Schallquellen möglichst ausgeblendet werden sollen. Der eigentliche Vorteil liegt jedoch darin, dass sich die Richtcharakteristik ändern lässt, ohne dass sich der Grundcharakter gleich mit verändert: Gain-Struktur und Klangbalance bleiben am Mischpult weitgehend erhalten, sodass sich die Richtwirkung an die jeweilige Situation anpassen lässt, ohne den Gesangskanal neu aufbauen zu müssen. Ganz gleich, ob maximale Isolation oder eine bewusst offene Aufnahme gefragt ist: Das KSM9HS bleibt berechenbar und liefert konsistente Ergebnisse. Gerade bei Produktionen, in denen ein Mikro im Laufe eines Abends sehr unterschiedliche Aufgaben übernehmen muss, kann das eine echte Erleichterung sein.

19 Kundenbewertungen

4.7 / 5

Features

Sound

Verarbeitung

14 Rezensionen

W
Ausführlicher Mikrotest!
WernerR 12.01.2014
Als gesangslastiges Akustik-Trio (2 Gitarren, Cajon) haben wir uns nach ewiger Zeit mal wieder nach 2 neuen Mikros umgesehen. Getestet wurden ausgiebig: SENNHEISER E 945, SHURE SM 58, SHURE BETA 58 A, NEUMANN KMS 105 BK, SENNHEISER E 965, SHURE KSM 9 HS. Wichtig war uns möglichst unbeeinflusst zu testen, das heißt, wir wussten nicht, in welches Mikro wir hineinträllerten, alle Equalizereinstellungen waren neutral, also mittig! Für die Eiligen gleich vorweg: Einer von uns hat sich für das SENNHEISER E 965 entschieden, der andere für das NEUMANN KMS 105 BK.

Welches Mikro einem gefällt ist natürlich auch Geschmacksache und schlecht ist keines der Mikros, trotzdem gibt es in Sachen Transparenz, Auflösung oder Rückkoppelung schon deutlich hörbare Unterschiede. Die ersten drei folgenden Mikros sind dynamisch, die anderen Kondensatormikros. Hier unsere Erfahrungen, von günstig nach teurer sortiert:

SHURE SM 58: Das günstigste Modell und das ist auch zu hören. Insgesamt am wenigsten klar, rückkoppelungsarm. Deutlicher Nahbesprechungseffekt, man muss also nah ran ans Mikro, je näher, desto mehr Bass.

SHURE BETA 58 A: Schon deutlich besser als das SM 58, wirkt aber immer noch etwas belegt. Auch schon wesentlich dynamischer. Vom Klang her rentiert sich der Mehrpreis zum SM 58 absolut, allerdings am deutlichsten anfällig für Rückkoppelung. Deutlicher Nahbesprechungseffekt, man muss also nah ran ans Mikro, je näher, desto mehr Bass.

SENNHEISER E 945: Der Preis/Leistungssieger. Wie die beiden 58er-Shure Mikros ein dynamisches. Meiner Ansicht nach eine ganze Klasse besser als das BETA 58 A! Deutlich transparenter, klarer und angenehmer im Klang. Es ist druckvoll und trotzdem kaum rückkoppelungsanfällig. Ein absoluter Kauftipp und eine echte Alternative zu den nachstehenden, deutlich teureren Kondensatormikros. Geringerer Nahbesprechungseffekt, man muss schon noch nah ran ans Mikro, der Basseffekt ist jedoch deutlich geringer.

SENNHEISER E 965: Selbe Attribute wie das E 945, nur einfach noch mal etwas klarer und noch etwas transparenter. Sehr druckvoll. Letztlich hat sich einer von uns für dieses Mikro entschieden. Rückkoppelungsarm. Kaum ein Nahbesprechungseffekt, man kann ruhigen Gewissens auch mal Stück weg vom Mikro, der Klang bleibt fast gleich. Eignet sich somit auch gut für Harp oder andere akustische Instrument, die gerne mal eingeflochten werden.

NEUMANN KMS 105 BK: Ein tolles, das am transparentesten und natürlichsten klingende Mikro. Vielleicht ein klein weniger druckvoll als das E 965. Ich habe mich nach mehreren Hörtests an verschiedenen Tagen für diese Mikro entschieden. Wenig anfällig für Rückkoppelung. Praktisch kein Nahbesprechungseffekt, man kann ruhigen Gewissens auch mal Stück weg vom Mikro, der Klang bleibt praktisch gleich. Eignet sich somit ebenfalls gut für Harp oder andere akustische Instrument, die gerne mal eingeflochten werden.

SHURE KSM 9 HS: Ehrlich gesagt etwas enttäuschend. Von uns beiden Testsängern bereits zu Beginn aussortiert, was uns im Nachhinein selbst sehr überrascht hat. Immerhin haben wir auch schon häufig mit dem SM 58 gesungen und dachten vorab eher, dass wir wegen dieser Hörgewohnheit wieder bei Shure landen würden. Deutlich weniger transparent als die beiden anderen das Neumann oder das E 965, ist wohl nur etwas für Shure-Fans. Zusammen mit dem BETA 58 A am deutlichsten gefährdet für Rückkoppelungen.
Features
Sound
Verarbeitung
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S
1 A
Smartin24 14.04.2021
Das habe ich mir geleistet, aber weil Lockdown nie live benutzt, klingt superb.
Features
Sound
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A
Tolle Mikro
AdamIB 29.07.2017
Als Instrumentalist bin ich es gewohnt ein Haufen Geld für Equipment auszugeben. Nebenbei habe ich das Singen und Rappen für mich entdeckt und habe mich mit einer einfachen Mikro eine ganze Weile rumgeschlagen. Nach 2-3 Jahren kam das Erkenntnis dass was Ordentliches her muss.

Ab zu Thomann, dort gibt es ein wirklich toller Raum mit 30 Mikros zum antesten. Da war viel schönes dabei, am Ende standen der Neumann KMS105 und das hier zur Auswahl. Angeblich ist der KMS etwas Feedback empfindlich, ich fand sein Klang noch ein ticken schöner. Im Hinblick auf Live-tauglichkeit wurde es dann doch der Shure.

Sound:
Wirklich transparenter Sound, man versteht endlich was ich rappe. Bisher bin ich auch mit dem Feedback-verhalten zufrieden.

Verarbeitung:
Schön fest verarbeitet (bei dem Preis =)). Das Mikro kommt mit Klemme und einer dicken Case, da ist der Transport kein Problem.
Features
Sound
Verarbeitung
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A
The best live vocal mic for loud stages
Auraboy 17.10.2014
Like most people I started with the live singing through an SM58. It was reliable and you knew exactly what you'd get. I play mostly in a pretty loud electronic rock band, but started taking my vocals a lot more seriously as we progressed and got better equipment and bigger stages. Since then I've run through quite a variety of vocal mics, both dynamic, though more and more condensers. Always liked Shure build quality and the Beta-87A was a nice step-up for a while.

Then I got hold of the Neumann KM105 and the quality and ease of singing was a revelation. Often hardly needed much in the way of EQ. Problem was that mic just wouldn't reject feedback and was so fussy with monitor set ups. Even though we use IEM on bigger stages, we mostly like some stage monitors as well for the feel of volume. I think the KM105 probably is the end of your search if you play acoustically or with a quieter band. I really, really rate it.

But then after struggling with my KM105 and going back to the Shure Beta87 a live engineer recommended trying the new Shure KSM 9 HS - he felt it was very close to the KM105 but the feedback rejection was far superior and the slightly flatter response might suit my voice. So bought from Thomann. Don't have the stores round my area to try these out, so was bought more in hope than expectation.

Safe to say, the other review is spot on. The same sort of ease of singing as the very best condenser microphones, but able to handle insane SPL and stage volume without feedback. Far less fussy about monitor placement than the KM105. If you wanted to get ultra-fussy you'd say the Neumann is more 'airy' and the Shure more 'silky' but to most people they wouldn't sound vastly different - it's just a lot easier to use the KSM 9 HS (in hypercardioid mode) on loud stages and, personally, the Shure build quality looks a bit more rugged to me.

Oddly the KSM 9 HS looks a lot simpler than most of Shure's line-up. For their premiere live vocal microphone, it's not got the obvious bling factor of it's rivals, but it's quality is all in the build and sound.

Some people will find the pattern switch between Hyper-C and sub-C is a bit of a leap compared to the older KSM 9 Regular-C and Super-C and I've heard some people complain that you have to open the mic up to make the switch with no outside visible way of telling which pattern is active - but I feel that any external switching would make it too easy to knock live. YMMV.

But if you play loud, especially if you play an instrument and sing too, this is the best mic you can get.
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Sound
Verarbeitung
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