Shure KSM 9 HS
High-End Kondensator Gesangsmikrofon für Liveanwendung
- Doppelmembran
- Richtcharakteristik: Hyperniere / breite Niere schaltbar
- Übertragungsbereich: 50 - 20.000 Hz
- Empfindlichkeit: -51 dBV/Pa / 2,81 mV/Pa
- Grenzschalldruck: 152 dB max
- Metall-Druckguss-Gehäuse
- minimale Griffgeräusche
- enorm rückkopplungssicher
- dreifacher Pop-Filter
- Gewicht: 300 g
- Farbe: Schwarz
- inkl. Case
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Erhältlich seit April 2013
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Artikelnummer 312341
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Verkaufseinheit 1 Stück
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Schalter Nein
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Charakteristik Breite Niere, Hyperniere
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Farbe schwarz
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Lo Cut Nein
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Pad Nein
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Durchmesser 49
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Länge 191
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Gewicht 300 g
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Frequenzgang von 50 Hz
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Frequenzgang bis 20 kHz
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Mikrofonklemme Ja
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Tasche Ja
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Windschutz optional 165665
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Bester Klang an beiden Enden des Spektrums
Das Shure KSM9HS ist ein hochwertiges Kondensator-Gesangsmikrofon mit Doppelmembran. Es besitzt dieselbe Kapselkonstruktion, denselben übertragerlosen Class-A-Vorverstärker und dieselbe hochwertige Verarbeitung wie das KSM9, setzt jedoch auf eine andere Kombination von Richtcharakteristiken. Somit deckt das KSM9HS zwei sehr unterschiedliche Anwendungsbereiche ab: die maximale Isolation und Richtwirkung der Hyperniere und das offene, natürliche Bild der Subniere. Das macht es ideal sowohl dann, wenn möglichst viel Separation gefragt ist, als auch bei maximalem Bewegungsanspruch. Der Frequenzgang reicht von 50Hz bis 20kHz und liefert einen kontrolliert abfallenden Tiefbassbereich sowie eine sanfte Präsenzanhebung in den oberen Mitten. Das Eigenrauschen liegt im Hypernierenmodus bei 20,7dB SPL-A, der maximale Schalldruck bei 150,9dB. In der Praxis bedeutet das reichlich Reserven für kraftvolle Gesangsstimmen, ohne dass das Mikro bei leiseren Passagen jemals auf sich aufmerksam macht.
Wie zwei Werkzeuge in einem
Das Shure KSM9HS richtet sich vor allem an Tontechniker, denen die Nieren- und Supernierencharakteristiken des KSM9 nicht weit genug gehen. Im Hypernierenmodus bietet das Mikrofon maximale Isolation und hohe Rückkopplungsfestigkeit auf lauten Bühnen, also wenn benachbarte Instrumente, Bodenmonitore oder dicht stehende Musiker eine besonders starke Unterdrückung außerhalb der Hauptaufnahmerichtung erfordern. Am anderen Ende des Spektrums steht die Subniere: Sie nimmt breiter und etwas großzügiger auf und eignet sich dadurch besonders für Backing-Vocal-Gruppen, akustische Ensembles oder Sänger, die sich gerne frei ums Mikro bewegen. Hier steht nicht maximale Isolation im Vordergrund, sondern ein möglichst natürliches Aufnahmeverhalten mit etwas mehr Bewegungsfreiheit. Wer sich überwiegend im gewohnten Bereich zwischen Niere und Superniere bewegt, findet im KSM9 dieselbe technische Plattform – nur mit Richtcharakteristiken, die besser auf den typischen Live-Gesangseinsatz zugeschnitten sind.
Die Vorteile der Doppelmembran
Das Zusammenspiel der beiden vergoldeten 3/4"-Membranen des Shure KSM9HS minimiert den Nahbesprechungseffekt – also jene Bassanhebung, die entsteht, wenn ein Sänger näher ans Mikrofon heranrückt. Das Ergebnis ist ein gleichmäßiger Klang über einen ungewöhnlich großen Arbeitsbereich hinweg: Am Mischpult bedeutet das oft weniger korrigierende Eingriffe im Tieftonbereich. Der integrierte Vorverstärker bewahrt schnelle Transienten und hält dabei Verzerrungen gleichzeitig auf einem sehr niedrigen Niveau. Vergoldete Anschlüsse im gesamten Signalweg sorgen zusätzlich für eine verlustarme Signalübertragung. Ein fest integrierter Subsonic-Filter dämpft Frequenzen unterhalb von 17Hz, bevor sie überhaupt den Vorverstärker erreichen, und hält so Trittschall und Handling-Artefakte aus dem Nutzsignal heraus. Der dreiteilige Korb kümmert sich währenddessen um Plosivlaute, Feuchtigkeit und Atemgeräusche, noch bevor sie zum Problem werden.
Über Shure
Das amerikanische Unternehmen Shure gilt als eine der Pionierfirmen in der Tontechnik und begann bereits Anfang der 30er Jahre mit der Entwicklung von Mikrofonen. Modelle, wie das vielen als Elvis-Mikrofon bekannte 55 Unidyne oder die Mitte der 60er Jahre auf den Markt gekommenen Modelle SM57 und SM58, sind bis heute aus der Livetontechnik nicht mehr wegzudenken. Sie genießen unter Musikern und Technikern absoluten Kultstatus. In den 1990er Jahren brachte Shure die ersten Funkmikrofone und kabellosen In-Ear-Monitoringsysteme auf den Markt und wurde innerhalb kürzester Zeit zum Weltmarktführer auf diesem Gebiet. Neben Mikrofonen bietet der Hersteller auch eine breite Palette an Ohr- und Kopfhörern für den Studio- und Liveeinsatz sowie diverses Zubehör an.
Flexibel und doch zuverlässig
Das Shure KSM9HS zeigt seine größte Stärke dann, wenn sehr unterschiedliche Anforderungen mit demselben Mikrofon abgedeckt werden müssen. Im Subnierenmodus liefert es die offene und natürliche Abnahme, die sich für Chöre, Gruppen oder ausdrucksstarke Sänger eignet, die sich rund ums Mikrofon frei bewegen. Wird auf Hyperniere umgeschaltet, richtet sich der Fokus deutlich stärker auf die Stimme: Das zahlt sich vor allem auf lauten Bühnen aus, wo benachbarte Schallquellen möglichst ausgeblendet werden sollen. Der eigentliche Vorteil liegt jedoch darin, dass sich die Richtcharakteristik ändern lässt, ohne dass sich der Grundcharakter gleich mit verändert: Gain-Struktur und Klangbalance bleiben am Mischpult weitgehend erhalten, sodass sich die Richtwirkung an die jeweilige Situation anpassen lässt, ohne den Gesangskanal neu aufbauen zu müssen. Ganz gleich, ob maximale Isolation oder eine bewusst offene Aufnahme gefragt ist: Das KSM9HS bleibt berechenbar und liefert konsistente Ergebnisse. Gerade bei Produktionen, in denen ein Mikro im Laufe eines Abends sehr unterschiedliche Aufgaben übernehmen muss, kann das eine echte Erleichterung sein.