Als mittleres Modell aus der Reihe der StudioLive Series III SE bietet das Presonus StudioLive Series III SE 24 noch immer ganze 40 Kanäle und 24 XMAX-Remote-Mikrofonpreamps sowie 25 touch-sensitive motorisierte Fader in einem robusten, portablen Chassis. Designed für Live-Techniker, Audio- / Video-Produzenten und hybride Produktionssetups liefert es dieselbe Audioqualität, die auch die Schwestermodelle auszeichnet, inklusive der “Fat Channel”-Signalverarbeitung mit Equalizern und Kompressoren auf Studio-Niveau, die individuell pro Kanal wählbar sind. Außerdem ist dieser Digitalmixer kompatibel zu AVB-Audionetzwerken und ermöglicht Multitrack-Recording auf SD-Karten oder Computer. Durch die Fernsteuerung via ProSonus Studio One oder Universal Control ist der SE 24 sowohl als FOH-Konsole, als Broadcast-Zentrale oder als DAW-Controller im Studio einsetzbar.
Mit insgesamt 26 Mix-Bussen bietet das Presonus StudioLive Series III SE 24 viele Möglichkeiten der Routing-Optionen für Monitore, Subgruppen und Effekte. Jeder Input und jeder Bus lassen sich über via Fat Channel anpassen – je mit EQ, Gate, Kompressor und Limiter. Mit seinen 40 Mix-Kanälen und 24 XMAX-Remote-Mikrofon-Preamps bietet er einen großen Umfang, während das AVB-Netzwerk skalierbare Inputs und Outputs via NSB-Stageboxen und EarMix-Geräten ermöglicht. Performances können direkt auf SD-Karte gespeichert werden, beispielsweise für Mitschnitte, oder via USB direkt in die DAW am Rechner. Flexible Verkabelungen, kanalspezifische USB/AVB-Returns und die wiederaufrufbaren Szenen / Projekte sorgen für einen schnellen Wechsel zwischen verschiedenen Setups. Die vielen Anschlüsse beinhalten Stereo-Aux-Inputs, 16 analoge Mix-Outputs inklusive Subgruppen und zwei Kopfhörer-Ausgänge – somit ist dieser Digitalmixer ein Steuerzentrum für jedes Setups!
Das Presonus StudioLive Series III SE 24 ist nicht nur technisch sehr fähig, sondern auch ein wahres Arbeitstier, das sich in nahezu jeder Produktionsumgebung wohlfühlt. Ob in Live-Umgebungen, im Broadcast-Bereich, professionell genutzt oder für ambitionierte Hobbyisten, im Streaming oder für Hybridsetups: Das alles ist möglich, gerade mit der flexiblen Verkabelung und der Möglichkeit, In-Ear-Systeme einzubinden. Mit der AVB-Audio-Netzwerktechnik ist es sowohl für einen festen Einbau im Studio, gerade auch in Mehr-Raum-Aufbauten, oder fest in einer Live-Location perfekt. Auf der anderen Seite ist es durch die Größe noch transportierbar, was für Tour-Settings optimal ist, zumal man Einstellungen speichern und laden kann, um Presets für unterschiedliche Bands oder Einstellungen für weniger erfahrenes Personal vorzubereiten. Last but not least gibt es die nahtlose Integration in Studio One und Universal Control, die den Einsatz live und im Studio unterstützen.
Die Firma Presonus ist ein US-amerikanisches Unternehmen, das 1995 von Jim Odom und Brian Smith in Baton Rouge, Lousiana gegründet wurde und sowohl professionelle als auch preiswerte Hard- und Software für Musiker und Produzenten anbietet. Erstes Aufsehen erregte Presonus Mitte der 90er mit dem DCP8, einem analogen Acht-Kanal-Kompressor/Limiter/Gate mit Fader und Mute Automation, der digital durch MIDI gesteuert werden konnte. Es folgten eine Serie von Mikrofonverstärkern sowie erste Audio-Interfaces für die damals aufkommende Home-Recording Szene Anfang der 2000er Jahre. Heute finden sich im Katalog des Herstellers neben Audio-Interfaces, Mikrofonvorverstärkern, digitalen Mischpulten und Studiomonitoren auch die etablierte DAW-Software Studio One.
Das Presonus StudioLive Series III SE 24 kann einerseits als eigenständige Digitalkonsole genutzt werden, wie auch mit AVB-Stagebox-Controllern oder über eine DAW-Arbeitsoberfläche. Im Live-Einsatz kann es sowohl als im FOH-Bereich sowie für das Monitoring vom Mix genutzt werden, während eine Multi-Channel-Aufnahme direkt auf eine SD-Karte gespeichert werden kann, um die Aufnahmen später noch einmal präziser anzupassen. In Broadcast- oder Streaming-Setups sorgt es durch das Multiband-Processing und die eingebauten Effekte dafür, dass man weniger auf externe Geräte setzen muss, was den gesamten Workflow erleichtert. Auf Tour können NSB-Stageboxen eingebunden werden, um die Verkabelung so simpel wie möglich zu gestalten, während EarMix-Geräte individuelle Mixe für jeden Musiker mit In-Ear-Monitoring erstellen können. Eine Fernsteuerung via Laptop, Tablet oder Smartphone sorgt dafür, dass man die PA auch direkt aus dem Zuschauerraum nachregeln kann.
Fat Channel Processing
Im Zentrum der Soundverarbeitung des Presonus StudioLive Series III SE 24 steht das “Fat Channel Processing”, ein digitaler Channel Strip, der eine umfangreiche Soundformung für jeden Input und jeden Bus ermöglicht. Ein EQ auf Studio-Niveau, Gating, Kompression und Limiter werden ergänzt um hochwertige Emulationen beliebter Analogprozessoren – und das alles wird angetrieben durch den Dualcore-FLEX-DSP. Zusammen ermöglicht das selbst im Live-Sound einen klassischen Studio-Charakter – und natürlich auch beim Recording. Alle Einstellungen lassen sich speichern und für unterschiedliche Performances und Setups wiederherstellen. AVB-Networking und Universal-Control-Software sorgen dann für einen konsistenten, optimal kontrollierten Mix in jedem Produktions-Setup.