Masterwork Troy Beckensatz

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Beckensatz

Die Troy Serie ist der perfekte Start in die Masterwork Welt, handgehämmert, B25 Legierung zu einem unglaublich niedrigen Preis für höchste Klangansprüche.

Beckensatz bestehend aus:

  • 14" Hi-Hat
  • 16" Crash
  • 20" Ride
  • Tasche
Erhältlich seit März 2007
Artikelnummer 111782
Verkaufseinheit 1 Stück
Konfigurationen 1x Hi-Hat, 1x Ride, 1x Crash
Inkl. Beckentasche / Beckenkoffer Ja
Legierung B25
398 €
445 €
Alle Preise inkl. MwSt.
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Handarbeit aus der Türkei

Beim Masterwork Troy Beckensatz handelt es sich um handgehämmerte Cymbals, die in der Türkei aus hochwertiger B20-Bronzelegierung hergestellt werden. Das Set umfasst eine 14“-Hi-Hat, ein 16“-Crash sowie ein 20“-Ride und stellt damit eine perfekte Grundausrüstung für nahezu alle musikalischen Entdeckungsreisen dar. Die Becken kommen mit Hochglanz-Finish und haben auf der gesamten Spielfläche große Dellen, die typisch für die Handhämmerung sind. Nur die Kuppen wurden nicht mit dem Hammer bearbeitet; sie sind lediglich abgedreht und poliert. Praktische Dreingabe: Masterwork legt dem Set eine Tragetasche für Aufbewahrung und Transport bei.

Mittelgewichtige Allrounder

In Sachen Gewichtsklasse liegen alle Becken des Masterwork Troy Beckensatzes im Mittelfeld und eignen sich damit für eine Vielzahl von stilistischen Einsatzbereichen. Das 16er-Crash entfaltet schon bei moderatem Anschlag seinen modernen, warmen Klangcharakter. Gleiches gilt für das Ridebecken, welches mit einem prägnanten Anschlags-Sound und durchsetzungsstarker Glocke punktet. Natürlich lässt es sich auch wunderbar ancrashen, wenn ein etwas längerer Nachklang mit reichlich Lautstärke gefordert ist. Die Hi-Hat passt akustisch natürlich hervorragend in das Set, ist durchsetzungsstark und vielschichtig.

Preis-Leistungs-Kracher

Wer einen preiswerten Einstieg in die Welt der handgefertigten Cymbals aus B20-Bronze sucht, hat ihn mit dem Masterwork Troy Beckensatz definitiv gefunden. Weder die hohe Fertigungsqualität noch der ausgewogene Klang lassen hier auf den veranschlagten Kaufpreis schließen. Das Finish ist top, der Sound harmonisch und vielseitig. Somit können sich diese „Trojaner“ durchaus auch mit deutlich teureren Modellen messen. Sie eignen sich für ambitionierte Einsteiger ebenso wie für erfahrene Drummer mit gehobenen Ansprüchen und alle, die nicht gleich ein Vermögen für das Prädikat „Handmade in Turkey“ hinblättern möchten.

Über Masterwork

Der Hersteller Masterwork zählt zu den Veteranen junger türkischer Beckenschmieden. Das Unternehmen wurde 2002 gegründet und konnte sich schnell und dauerhaft am hart umkämpften Markt etablieren. Becken von Masterwork werden in einer eigenen Fertigungsstätte in Istanbul hergestellt und zeichnen sich durch hohe Verarbeitungsqualität, ansprechende Sounds und verhältnismäßig günstige Preise aus. Die Fertigung richtet sich nach den alten türkischen Traditionen und findet vollständig in Handarbeit statt. Mittlerweile hat das Unternehmen eine große Anzahl verschiedener Serien im Angebot, um die unterschiedlichsten Ansprüche verschiedener Genres und Klangvorstellungen abzudecken.

Middle of the Road

Bei aller Vielseitigkeit des Masterwork Troy Beckensatzes und den Vorzügen der B20-Bronze ist eine kleine stilistische Eingrenzung dennoch sinnvoll: Für filigranen Smooth-Jazz sind die glänzenden Teller vermutlich etwas zu forsch, für extreme Metal-Spielarten dann wiederum deutlich zu zahm. Aber für alles, was musikalisch dazwischenliegt, passt der moderne, warme und obertonreiche Klang dieser Cymbals hervorragend. Während ihre Paradedisziplin in den Bereichen Rock und Pop liegt, lassen sich mit den Troy-Becken auch „funky“ Beats, Latin-Grooves und stampfende Punk-Rhythmen kreativ ausschmücken.

57 Kundenbewertungen

29 Rezensionen

L
Genialer Beckensatz von Masterwork nicht nur für Einsteiger!
Leudey 09.10.2009
Ein absoluter Glücksgriff sind für mich diese Becken aus B20 Bronze. Obwohl ich in Foren und anderen Testberichten schon viel Positives über dieses Set gelesen habe, bin ich dennoch überrascht, was man für diesen niedrigen Preis hier geboten bekommt.

Alle drei Komponenten des Sets haben mich voll und ganz überzeugt.

Das Crash ist extrem laut (Gehörschutz Pflicht!) und entfaltet ein unglaublich umfangreiches Klangspektrum bei etwas kräftigerem Anschlagen. Alternativen in dieser Preisklasse aus B8 Bronze kommen nicht annähernd an den hellen, durchsetzungsfähigen Sound dieses Materials heran.

Das Ride ist ebenfalls sehr laut und bringt auch eine Menge Sustain mit sich, was es für Rock, Metal und Co. ideal, für ruhigeren Jazz, Blues, usw. allerdings ziemlich ungeeignet macht. Ein klares, durchdringendes Ping rundet das ganze zum optimalen Rock-Ride ab.

Auch die Hihat ist nicht zu überhören und besticht im geschlossenen Zustand durch ein dynamisches "Zack" und stellt damit das billig klingende Klickgeräusch vieler Alternativen aus B8 oder Messing in dieser Preisklasse in den Schatten.
Je weiter sie geöffnet wird, desto stärker entfaltet sich natürlich auch hier das Klangpotential des Materials, ein kräftiges Rauschen ist die Folge.

Wie ein solches Preis-/Leistungsverhältnis zustande kommen kann, ist mir relativ unerklärlich, aber diese Becken sind klingen meiner Meinung nach eindeutig professionell. 100%ige Kaufempfehlung, zumindest für die lauteren Musikstile!
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A
Preis-Leistungs-Bombe
Anonym 04.02.2016
Die Qualität der Becken aus B20 Bronze ist für diese Preisklasse wirklich 1A.

Die Hi-Hat hat einen sehr schönen Sound, sowohl closed als auch opened und ist im Vergleich zu anderen Hi-Hats in dieser Preisklasse viel durchsetzungfähiger.

Das Crash hat einen sehr schönen hellen Ton und eine schnelle Ansprache. Das Becken ist sehr laut und die Nachhall ist nicht zu lang.

Auch die Ride (wird bei mir oft wie eine Crash gespielt) hat auch einen vollen, durchdringenden und hellen Ton und hallt sehr lange nach. Auch der Bellsound überzeugt mit seinem hellen Ton und alles in Allem klingt das Becken sehr sauber.

Ich spiele jetzt seit über einem halben Jahr mit diesem Beckensatz Musik der etwas härteren Gangart (Indie-Emo) und sowohl bei leisen Ambient-Parts mit Schlägel als auch bei lauten Hau-Drauf-Parts klingen die Becken ideal. Bisher gibt es keine Schäden (Risse oder Keyholes).

Ich habe diese Becken damals im Laden neben vielen anderen in dieser Preisklasse angetestet und sie haben mich wirklich überzeugt. Wer also Becken von super Qualität für wenig Geld haben will dem kann ich das Masterwork Troy Cymbal Set wärmsten Herzens empfehlen.
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F
Mächtig viel Alarm
Froschi33 03.11.2017
Das Masterwork Troy ist superschön, schön laut und klingt klasse.
Die Becken sind obertonreich, sprechen schnell an und haben ein irres Sustain. Viel echte Handarbeit macht wohl jedes Becken zu einem Individuum mit Charakter und teils schier unglaublicher Klangvielfalt.
Leider tritt dabei die Stockdefinition ein wenig zurück. Das schmerzt ein bisschen beim HiHat, das aber ansonsten schön tickt und zischt.
Ideal gereichen die Eigenschaften dem Crash, das auch bei moderatem Anschlag schnell seinen vollen Sound entwickelt - crash!
Die enorme Klangvielfalt beeindruckt besonders beim Ride, schon für sich allein ist es ein wildes, äußerst umfängliches und doch harmonisches Musikinstrument. Ein bisschen fester an der Kante gespielt crasht es auch ganz ausgezeichnet. Leider neigt es aber verstärkt zur Entwicklung schriller Eigenschwingungen, was dann schon auch mal stören kann.

*** to whom it may interest: tho whole story: ***

Eigentlich bin ich ja Basser, erst seit einem dreiviertel Jahr übe ich mich aus Jux und Tollerei am Schlagzeug (in meinem 20 m² großen Musikzimmer, gerne mit Jazzrock aus den Boxen und dem Kopfhörer). Ich wollte die Sabian SBR -(Messing-)Becken von meinem Pearl Export durch feine Bronze ersetzen.
Anfangs kam das Masterwork Troy mit dem Zultan Rock Beat - beide Standard. Das Rock Beat ist bestimmt prima, aber war mir bissl zu nah an den SBR und schied deshalb aus.
Die Troy-Becken sind erst mal richtig schön (selbst die rote Farbe ist gar nicht mal so schlimm :-). Sie glänzen in hellem Gold und zu den leicht unebenen Drehrillen gesellen sich in den größeren Becken wilde, radiale Strahlen.
Außer den Glocken sind sie vollständig gehämmert und die leicht unebene Abdrehung zeigen: Handarbeit! - mit dem Markennamen wohl als treffendstes Adjektiv hierfür.
Die Troy erscheinen mir etwas dünner als andere Becken (tatsächlich ist z.B. das Crash aber nur 5 % leichter als das des Zultan Q (siehe unten)). Das (und wohl auch die Bronze) macht vielleicht, dass das HiHat so schön zischt und das Crash so wunderbar crasht. Etwas schwieriger ist das allerdings beim (ersten) Ride: Nach ein paar Takten Bespielen geht es ab wie ein Düsenflieger. Ob es wohl daran liegt, dass es so unwuchtig ist? Das hat mich dann doch mal so gestört, dass ich mir einen zweiten Satz Troy (diesmal professional) und außerdem noch einen Satz Zultan Q schicken ließ.
Der Vergleich mit dem zweiten Troy-Set zeigt, dass die Becken alle ein wenig unterschiedlich sind (eben Handarbeit) aber auch, dass die Becken innerhalb der Sets gut harmonieren. Kein einziges Becken ließ sich tauschen, ohne dem Zusammenwirken zu schaden. Tatsächlich ist das zweite Ride ebenmäßiger und geht auch nicht ganz so wild durch die Decke. In der Zwischenzeit war es mir aber gelungen, das erste Ride mit einem Fetzen Gewebeband an der richtigen Stelle ein bisschen zu zähmen und ich fing an, es immer mehr zu schätzen. Vielleicht gerade wegen seiner Unebenheiten entwickelt es eine ungeheure Klangvielfalt und Klangfülle und seinen starken Charakter.
Das Zultan Q besticht besonders durch seine klare Stockdefinition, insgesamt ist es deutlich ruhiger. Das Crash ist träger, dem Ride fehlt es vergleichsweise an Brillanz.
Ich konnte mich also für keines der Sets so richtig entscheiden und so war es Zeit, die 220km nach Treppendorf auf mich zu nehmen. Dort fand ich im Istanbul Samatya ein Set ganz nach meinem Geschmack: Ein vielfältiges HiHat mit klarer Stockansprache, ein Crash das eben auch so schön crasht und ein klares, brillantes Ride, mit geringerer Tendenz gleich abzuheben.

Ja, dachte ich mir jedenfalls. Eine Vernunftsentscheidung sozusagen.
Das Samatya das dann ankam unterschied sich aber vom Troy weniger als von dem Samatya, das ich im Laden ausprobierte. Die Stockpräsenz am HiHat war kaum hörbar besser. Das Ride hatte den einen, definierten Ton, klang aber dann doch bald auch eintönig (und leider passte dieser Ton auch nicht zu den Rides aus dem Kopfhörer). Sehr angenehm überrascht war ich vom großen Samatya-Crash (das ich im Laden nicht testen konnte), crasht prima.
Glücklicherweise konnte ich mir also das Masterwork wieder fischen. Man sieht, dass die Troys mindestens doppelt so viele Hammerschläge geformt haben. Und so sind sie auch deutlich reicher im Klang. Man muss sie halt auch mal zart und präzise spielen (und vielleicht auch zwei Viertel Moongel-Damper verbauen. Diese Becken können es sich leisten!)
Unschlagbar an diesen Becken aber ist: Sie machen einfach Laune. Volle Kanne!
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SB
Allrounder
Sir Blues 09.07.2017
Habe den Beckensatz jetzt schon 6 Jahre. Spiele alles damit.
Blues & Jazz & Rock Bereich. Passen perfekt dazu und der Preis passt auch.
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