JBL LSR 310 S

Aktiver 10" Studiosubwoofer

  • Leistung: 200 W
  • Class-D Verstärker
  • 27 Hz (-10 dB)
  • max. SPL: 113 dB
  • analoge Stereo-Eingänge auf XLR oder Klinke
  • Stereo-Ausgänge XLR
  • 180 Grad Phasenanpassung
  • 80 oder 120 Hz Hochpassfilter
  • XLF Preset für betonten Subbass
  • 180 Grad Phasenschalter
  • Farbe: Schwarz
  • Gewicht: 15,6 kg

Weitere Infos

Bestückung 1x 10"
Leistung 200 W
Frequenzgang 27 Hz – 200 Hz

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31 Kundenbewertungen
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4.9 / 5.0
  • Features
  • Sound
  • Verarbeitung
24 Textbewertungen Alle Bewertungen lesen
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Features
Sound
Verarbeitung

Klein aber ohoo

Goldener Apfel, 25.10.2017
Ich besitze diesen Subwoofer nun seit einem halben Jahr und lasse meine zwei Tannoy Reveal 802 über die interne Frequenzweiche in einem 20m² Raum, welcher akustisch nicht optimal aber gut ausgekleidet ist, spielen. Ich arbeite ua. mit Programmen wie Ableton oder höre live über mein Mischpult ab: Gesang, Gitarre und Drumkits laufen über dieses Setup.
Dies ist mein erster Studio Subwoofer und wird auch vorerst mein letzter sein, ich bin hoch zufrieden mit ihm, um schonmal mein Fazit vorweg zu nehmen.

Klangtechnisch ist er sehr gut für dieses Geld, er spielt ausgesprochen klar, es ist möglich jede einzelne Note bis zu A0 (27,5 hz) rauszuhören und ihn auch in Projekten mit basslastiger Musik (Trap,...) zu nutzen.
Er quält sich niemals ab, auch nicht bei hohen Lautstärken. Der Klang ist als sauber und differenziert und dynamisch zu beschreiben. Bass, Kick und was sich sonst noch unten herumtummelt gehen nie in einem Brei unter. Wenn er linear eingestellt ist hat man ,wenn erforderlich, mit einem schönen Bassteppich unterlegte Musik, der LSR310s neigt niemals dazu aufdringlich zu sein oder zu dröhnen.
Es ist kein Luftrauschen baubedingt oberhalb von 27hz wahrzunehmen. Die interne Frequenzweiche lässt meine Monitore weiterhin in gewohnter Qualität aufspielen, die Weiche beeinträchtigt das durchgeschleifte SIgnal also marginal bis nicht hörbar (Für mich nicht wahrnehmbar).

Ich habe ihn von vorne bis hinten getestet (außer mit einem Pegelmessgerät) in diversen Musikgenre von Jazz, Blues, Reggae über Metal bis hin zu Goa, Edm sowieso vielen Filmen von Avatar - Zombieworld...und er erfüllt klar alle Daten, welche JBL offiziell angegeben hat.
Bis 32hz ist er ziemlich linear, ab da geht es klanglich bis zu den angegeben 27hz abwärts um ca -10db.

Für Heimkinoenthusiasten sei gesagt dass er selbst bis 15hz seine Membran bewegt, bei dieser niedrigen Frequenz kommt natürlich kaum noch Schalldruck raus, man muss dazu vor das Bassreflexrohr kriechen um es noch wahrzunehmen. Abgrundtiefes Grummeln und Rumpeln kann er aber wunderbar wiedergeben und wenigstens bei einem Zimmer dieser Dimensionen schon fast ohrenbetäubend (wie soll es auch anders sein bei dieser Größe) sein, lässt den Boden bis 20m Entfernung (Neubar, Stahlbeton 2tes Stockwerk) von diesem Zimmer noch erbeben und im Zimmer spürt man jede Kick in der Brust. Natürlich werden keine alles erzitternde Clubverhältnisse erzeugt.

Hilfreich ist es evtl. auch zu wissen, dass der Subwoofer durch eine Schutzschaltung nicht überbelastet werden kann. Gelesen->Getestet:
Natürlich hört man dass es bei maximaler Last nicht mehr weiter geht, der Klang bleibt aber verhältnismäßig ziemlich verzerrungsarm.
Zudem stand der Subwoofer einmal in einem komplett leeren akustisch unoptimierten Raum, Tapeten und PVC-Boden (sprich es hallt ungemein). Hier war der Subwoofer so gut wie gar nicht wahrnehmbar mit gleich laut spielenden Monitoren. Im Raum sollten also z.B. Möbel und Teppiche sein, sonst ist der Sub obsolet.

Ein direkten Vergleich zu KRK, Yamaha, Temblor etc. habe ich nicht, es kann aber kein Subwoofer von Teufel, Bose und Co in dieser Preisklasse mithalten, dazu braucht es einen gehörig größeren Preisaufschlag. Viele Freunde haben Heimkinoanlagen von genannten Herstellern und denen fehlt es in vielen Punkten an einer derartigen Qualität.

Klare Empfehlung von mir.
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etwas zweckentfremdet (Heimkino) & hoch zufrieden

msccd.com, 24.01.2015
Vorab: das dieser Subwoofer eigentlich zu Aktiv-Lautsprechern aus der Monitor-Serie 3 gehört, ist mir durchaus bewusst. Jedoch muss man ihn nicht zwingend in dieser Konstellation einsetzen.

Warum ein JBL Studio-Sub? Genau wie bei meinen Live-PA-Installationen lege ich auch beim Heimkino grössten Wert auf einen klaren, neutralen und transparenten Sound. Daher fallen die gängigen Surround-Sets, wie man sie von Canton, Bose, Teufel etc. her kennt, bei mir meist durch. Diese klingen (nach meinem Empfinden) im Tiefton-Bereich alle gleich muffig, in den Mitten zu dünn und als Ausgleich werden dann die Höhen wieder auf Maximum gedreht. Das kennt jeder noch von seinem Ghetto-Blaster aus den 80ern: der 5-Band-EQ zeigte grundsätzlich ein ?V?. Und genau das mag ich nicht.

Der JBL LSR 310 S findet sich bei mir an einem Yamaha AV-Receiver und zwischen zwei JBL Control 5 (Front) und mehreren JBL Control 1 Pro (Surround und Center) wieder. Das gesamte Set ist mit REW (Room EQ Wizard) komplett neutral / linear eingemessen. Die Crossover-Frequenz liegt bei 100 Hz.

Negativ
Polarität, aktuelle Subwoofer bieten mittlerweile eine stufenlos einstellbare Phase an, der JBL LSR 310 S leider nur eine Schalter für 0 oder 180 Grad. Dies reicht in den meisten Fällen aber aus.
Eingangsempfindlichkeit, der Bass bietet +4dBu und -10dBV parallel zum Volumenregler zur Auswahl an. Allerdings ist er bei -10dBV und Volumen auf 100% deutlich leiser als andere Subwoofer. Hier merkt man, dass JBL von einem vorverstärkendem Mischpult als Eingangsquell ausgeht. Dank der großzügigen Einstellungsmöglichkeiten beim Yamaha AV-Receiver lies sich dies aber anpassen.
keine automatische Ein- / Abschaltautomatik, es gibt nur den Netzschalter (ich betreibe ihn problemlos an einer Master/Slave-Steckdosenleiste, die vom Receiver gesteuert wird)

Neutral (kein Einfluss auf die Bewertung)
die Farbe, leider gibt es diesen Bass nur in schwarz. Ich hätte ihn gerne wie den Rest meiner JBL Speaker auch in weiß gehabt.
Anschlüsse, Heimkino-Systeme arbeiten mit Cinch, im Studio ist XLR und Klinke Programm. Natürlich gibt es ausreichend Adapter, jedoch kam es bei mir zu einem wirklich winzigem Massebrummen, sobald der AV-Receiver (ungeerdet) über ein Cinch-Klinke-Kabel an den Sub angeschlossen wurde. Zum einen konnte man dies aber nur in unmittelbarer Nähe zum Bass und bei absoluter Stille hören, zum anderen schaffte ein Filter Abhilfe.

Positiv
die Verarbeitung ist top
Anschlüsse und Bedienteile geben einen fertigen Eindruck ab
die Bassöffnung ist zwar nur aus Kunststoff, wirkt aber nicht billig
für einen 10? Bass noch angenehm kompakt

Und nun zum wichtigsten: der Sound!
Absolut klar, transparent, linear und alles ausser brummig! Genau, was ich gesucht habe! Ob Musik oder Film, in meinem Wohnzimmer (50qm, 3m Höhe) bekomme ich damit alles zum zittern. Dabei neigt der Sub aber niemals dazu, aufdringlich oder gar dominierend zu wirken. Explosionen im Film, Bassdrum oder E-Bass bei Musik, alles bleibt stets sauber, klar und unheimlich druckvoll.
Noch mehr als die Leistung und der selbst bei größeren Lautstärken immer gleich gut bleibende Sound hat mich aber die Wiedergabe extrem leiser Töne beeindruckt. Da, wo mein alter Subwoofer schon längst nichts hörbares mehr von sich gegeben hat, ist jetzt immer noch Bass.

Fazit
Der Subwoofer ist ein Traum! Und das für den Preis! Die noch wenigen, aber durchweg erstklassigen Testberichte, die man über dieses Gerät im Netz finden haben nicht zu viel versprochen. Klare Kaufempfehlung!
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