Yamaha HS 8

Aktiver 2-Wege Nahfeld-Monitor

  • 8" Tieftöner (75 Watt) + 1" Hochtöner (45 Watt)
  • Leistung: 120-Watt Bi-Amp
  • Bass-Reflex-System
  • Frequenzbereich: 38 Hz - 30.000 Hz
  • Eingänge: XLR symmetrisch und 6,3 mm Klinke symmetrisch
  • einstellbarer Eingangspegel
  • Room Control und High-Trim Klangregelung
  • Abmessungen (B x T x H): 250 x 334 x 390 mm
  • Gewicht: 10,2 kg
  • Preis pro Stück

Weitere Infos

Bestückung (gerundet) 1x 8"
Verstärkerleistung pro Stück (RMS) 120 W
Magnetische Abschirmung Nein
Analoger Eingang XLR Ja
Analoger Eingang Klinke Ja
Analoger Eingang Miniklinke Nein
Analoger Eingang Cinch Nein
Digitaleingang Nein
Manuelle Frequenzkorrektur Ja

Referenzsound für kleines Geld

Die Studio-Lautsprecher aus der Yamaha HS-Serie gehören nicht ohne Grund zu den meistverkauften aktiven Nahfeldmonitoren weltweit. Im Falle der Yamaha HS 8 handelt es sich um ein hochgradig performantes Zwei-Wege-System aus einem 1“ Tweeter und einem 8“ Woofer, die von separaten Endstufen (45 Watt und 75 Watt) befeuert werden und in einem sauber verarbeiteten Bassreflex-Gehäuse untergebracht sind. Dank einer durchdachten Konstruktion, die auf der jahrzehntelangen Erfahrung des Herstellers basiert, können die Lautsprecher ihr volles Potenzial entwickeln, ohne dabei nennenswerte klangliche Verfärbungen zu erzeugen. Ein entscheidendes Merkmal der gesamten HS-Serie ist ein natürlicher und über das gesamte hörbare Spektrum ausgewogener Klang in Referenzqualität – und dies bei einem gleichzeitig ausgesprochen günstigen Preis.

Die Größte aus der HS-Serie

Mit ihrem 8“ Tieftöner ist die Yamaha HS 8 die größte Ausbaustufe aus der HS-Serie. Dementsprechend bietet sie im Vergleich zur HS 5 und HS 7 einen deutlich nach unten erweiterten Frequenzbereich, der vom Hersteller mit beeindruckenden 38 Hz bis 30 kHz angegeben wird. Damit ist die HS 8 eine hervorragende Wahl für mittelgroße bis große Räume. Zur Klangregelung bieten sich mit Room Control und High Trim zwei EQ-Bänder für Bässe und Höhen an, über die man die üblichen Korrekturen vornimmt, die beispielsweise bei der Aufstellung direkt an einer Wand nötig sind.

Ein ehrlicher Speaker

Mit der HS-Serie liefert Yamaha aktive Nahfeldmonitore für preisbewusste Anwender, die Wert auf ehrlichen Klang legen. Die Monitore versuchen weder den Ohren zu schmeicheln, noch andere Mitbewerber durch eine künstliche Betonung von Bässen und Höhen auszustechen. Damit erfüllen sie ein wesentliches Kriterium zum Erreichen professionell klingender Ergebnisse bei der Musikproduktion. Gerade wenn man sich in basslastigen musikalischen Genres bewegt, ist die HS8 mit ihrem 8“ Tieftöner eine hervorragende Wahl.

Über Yamaha

Yamaha gehört seit vielen Jahrzehnten zu den bekanntesten Herstellern von Musikinstrumenten und Audiotechnik weltweit. Die lange Geschichte des japanischen Unternehmens begann Ende des 19. Jahrhunderts mit dem Harmonium. Das Portfolio wurde stetig erweitert, sodass Yamaha heute als einer von wenigen Herstellern beinahe die gesamte Palette von Musikinstrumenten anbietet: Von Klavieren und Flügeln über Gitarren, Blas- und Streichinstrumente, Schlagzeug und Percussion bis hin zu elektronischen Keyboards und Synthesizern. Auch in der Tontechnik ist Yamaha als Hersteller von Mischpulten, Verstärkern, PA-Systemen und mehr eine feste Größe. Als Leitmotiv gilt bei Yamaha die Verbindung von traditionellem Handwerk mit moderner Technik.

Perfekt für Heim- und Projektstudio oder als alternative Abhöre

Die Yamaha HS-Serie liefert sowohl beim Recording als auch beim Mixing eine ehrliche Darstellung des Klangs und eignet sich damit hervorragend als Main-Monitor im Heim- oder Projektstudio. In der Tradition der berüchtigten Yamaha NS-10 ist aber natürlich auch der Einsatz als Zweitabhöre in größeren Studios eine interessante Möglichkeit. In Verbindung mit einem Monitor-Controller erhält man über ein solches alternatives Set von Lautsprechern eine wertvolle zweite Perspektive zum Beurteilen der eigenen Mischungen.

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Features
Verarbeitung
Sound
HS8 vs HS7 vs Swissonic ASM5
Hans-Werner-Klaus, 17.10.2018
Also Leute ich hatte bis vor kurzem noch Swissonic asm5 (Thomann Eigenmarke), waren ganz gut für 180¤. Typischer Badewannen-Sound, das heißt tiefe und hohe Frequenzen wurden angehoben, damit sich die Box gut anhört. War vom Sound her ganz ok. Aber irgendwie hat mir deren Design nicht so gefallen und durch längeres Musikhören ermüden die Ohren ziemlich schnell, also hab ich sie wieder zurückgeschickt.
Hab mir dann Yamaha HS7 und HS8 geholt und verglichen. HS7 haben mich erstmal vom Hocker gehauen. Astreiner Sound. Aber dann HS8 angeklemmt.
HS8 klingt offener und differenzierter, die Tiefenstaffelung ist besser als bei den HS7. HS7 hörten sich sehr komprimiert an, also sehr direkt, auch fast schon etwas blechernd.
Hab dann bei den HS7 an den Einstellungen rumgespielt und wenn man hightrimm auf -2 setzt und roomcontroll auf -4, dann hören sie sich fast so an wie die HS8. Dieses blechernde ist dann weg, sie klingen offener, fast genauso wie die HS8 außer dass sie einen Tick weniger Bass haben. Musste bei HS8 übrigens den Bass (Roomcontroll) auf -4 stellen da viel zu viel Bass (liegt wohl daran dass sie bei mir direkt ca 15 cm von den wand entfernt sind). Auch Hightrimm hab ich auf -2 gestellt, weil Höhen sehr scharf waren. Jetzt klingen sie nice. Diese Eindrücke sind halt subjektiv und hängen mit dem Raum zusammen in dem du die Boxen abspielst.

Fazit: Wenn du auf basslastigen Sound stehst, empfehle ich HS8.
Wenn du nicht auf basslastigen Sound stehst, sondern eher auf einen ausgeglichenen Sound, später auch mal Vocals mischen möchtest (was mit den HS( übrigend ebenfalls sehr gut geht), dann HS7.
Wenn du einfach nur ein paar Boxen möchtest über die du deinen selbstgebastelten Sound Abspielen möchtest, dann reichen auch asm5 (Ohren ermüden allerdings sehr schnell; bei den yamahas hatte ich ein ermüden noch nicht gemerkt, obwohl ich damit schon mehrere Stunden am Stück Musik (ab)gehört habe.)

Achte darauf dass du symmetrische Kabel kaufst. Gute Erfahrungen habe ich mit der Marke Cordial gemacht.

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Beste Grüße
A.K.
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Sehr gut zum Genießen klassischer (i.w.S.) Musik
Tipro, 25.04.2020
Ich nutze die Yamaha HS 8 seit fast 1,5 Jahren in meinem Wohn- und Arbeitszimmer zum Musikhören am Schreibtisch sowie als Lautsprecher für Filme ( bei letzterem in 2-3 m Entfernung). Diese Rezension ist somit eher für diejenigen interessant, die auf der Suche nach preisgünstigen Lautsprechern zur Musikwiedergabe sind, als für Personen, die Ausstattung für ihr Tonstudio suchen.

Die HS 8 besitzen eine sehr gute räumliche Abbildung der Aufnahmen und eine ausgewogene und klare Darstellung ihres Frequenzbereichs, was letztendlich gegenüber untenstehenden ebenfalls von mir getesteten Lautsprechern kaufentscheidend war. Das Hintergrundrauschen des eingebauten Verstärkers ist im Vergleich zu anderen Aktivmonitoren nur gering wahrnehmbar.

JBL 305P MKII:
+ sehr starker Bass
- menschl. Stimme weniger klar / natürlich
Fazit: preisgünstiger Lautsprecher, gut für Popmusik / Techno

Genelec 8010 AP:
+ sehr schön crispy; Höhen extrem klar und differenziert
- Hintergrundrauschen relativ laut
- Raumabbildung aufgrund der Größe des Lautsprechers schlecht - ein großer Flügel klingt dadurch ähnlich wie ein Keyboard mit guten Samples
- Bass größenbedingt kaum vorhanden (aber die Art seines Fehlens ist beim Hören angenehm)
- Kabelanschluss schwierig: XLR-Stecker eigentlich zu lang für Anschlusshöhe, knickt daher nach unten leicht ab, wenn der Lautsprecher nicht an einer Kante steht
Fazit: sehr gut für alles, was keinen gut abgebildeten Raum benötigt; auch Musik mit Orchester klingt dabei sehr schön (z. B. Symphonic Metal)

Yamaha HS 5:
+ gute Raumabblidung
+ sehr klare und differenzierte Höhen und Mitten
+ klarerer und durchsichtigerer Klang als HS 7
+ kann aufgrund seiner geringen Größe gut ohne Stativ auf dem Schreibtisch platziert werden
- größenbedingt etwas zu wenig Bass
Fazit: sehr guter kleiner Lautsprecher; wer allerdings starken Bass gewohnt ist, vermisst ihn hier

Yamaha HS 7:
+ gute Raumabbildung
+ ausreichend Bass, klare Höhen, starke Mitten
Fazit: guter Allrounder; kann alles, aber nichts perfekt

Zusammenfassung Yamaha HS 8:
Klanglich der beste Lautsprecher aus der HS-Serie, allerdings auch optisch der "wuchtigste". Wer differenzierten, räumlich gut dargestellten Klang über das gesamte Frequenzspektrum sucht, ist mit diesem Lautsprecher gut beraten. Wem allerdings (vor allem in kleinen Zimmern) der optische Eindruck wichtiger als die Klangqualität ist, sollte eher die HS 5 in Betracht ziehen.

Ferner beim Kauf zu bedenken: Ein Audiointerface, symmetrische Kabel und Stative (mit Resonanzdämpfung) sind ebenfalls notwendig und preislich mit einzukalkulieren!
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Das beste was ich gehört habe zu Hause...
11.01.2016
Es ist sehr schwierig über so subjektives Tonerfinden etwas Objektives zu sagen. Zu viele Parameter würde man zuerst beschreiben müssen (Alter, Raum, Musikstill, Gewohnheiten, Referenzen usw.). Um nur die Grundrisse zu geben: ich bin 55, Sinus Signale oberhalb 12-14kH kann ich nicht bewusst hören, auch mit sehr niedrigen Frequenzen unterhalb 30Hz bin ich nicht sicher ob ich die höre oder nur spüre. Mein Homestudio ist in einem mehrzweck Zimmer ca. 20 m2, akustisch weder optimiert, noch ideal. Spiele Gitarre (42 Jahre) und Bass (1 Jahr). Höre alles von Klassik bis Rock, jedoch eher in Jazz/Blues/Fusion interessiert.

Yamaha HS-8 sind weder meine erste Lautsprecher, noch meine erste Nahfeldmonitore. Mit und ohne zusätzlichen Subwoofer, war ich mit bisherigen Lösungen entweder überhaupt nicht, oder nur teilweise zufrieden. Es fällte mir an Präsenz, Druck und Dynamik bei spielen, oder das allgemeine Tonbild war verschwommen, nicht genug differenziert.
Die Monitore habe ich gekauft auf Grund Euren Berichten in Konkurrenz mit Adam F7. Da ich Bass sound besonders problematisch um klar zu hören finde, habe ich mich für etwas grössere 8? HS-8 entschieden.
Nach ca. 10 Tage intensiven Hören, muss ich sagen, dass ich sehr zufrieden bin. Die Monitore geben das was ich mir erhofft habe. Mehr als das, die ermöglichen mir nicht nur das Tonmaterial zu hören wie ich es von manchen Konzerten kenne, sondern entdecken mir noch nicht gehörtes in meinen alten Platten, bzw. CD?s. Die ?one man? sessions sind jetzt ein wahres Genuss, weil das Ton authentisch, druckvoll und sehr differenziert ist. Das ist jedoch mein subjektives Empfinden für meine, auch wieder subjektive Bedürfnisse. Ich kann mir aber gut vorstellen, dass jemand mit ähnlichen Empfinden auch viel Freude an diesen Monitoren finden kann. Der Preis ist im jeden Fall gerecht und wiederspiegelt die Qualität.
Vorteile:
- Überzeugenende sound bei verschiedenen Lautstärken
- Kann man auf Raum und Aufstellung der Monitore anpassen, wie auch an individuelle Empfinden von hohen Tönen
- Genug power
- Vorteile von Bi-amping klar hörbar bei hohen Lautstärken (Hi-Hat & Bass)
- Es macht Spass Musik so zu hören!!!
Nachteile:
- Symmetrische Kabel sind ein Muss (das ist kein Nachteil von Monitoren, es ist die Notwendigkeit die in Kauf genommen werden muss, am besten gleich bestellen falls nicht vorhanden, da sonst Brumm sehr wahrscheinlich den Spass verderben könnte)
- Funk Telefone können nicht in der Nähe gehalten werden, da sonst unmögliche Geräusche entstehen. Ich bin kein Spezialist, aber ich würde auf ungenügende (eher gar keine) Abschirmung von aktiven Teilen tippen. Leicht zu beheben: Telefon wo anders stellen.
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Tolle Monitore!
k2baloo, 16.12.2019
Ich hatte die HS-8 und die KRK Rokit RP8 V4 zum Testen für ein paar Tage hier. Die Rokits klangen im Vergleich zu den HS8 viel weniger klar und haben die Mitten nicht so gut dargestellt. Auch der Bass geht bei den HS8 tiefer runter. Als Test nehme ich dafür immer Try Me von Jason Derulo. Dort gibt es einen sehr tiefen Sinus-Bass, den viele Lautsprecher, Kopfhörer oder Soundsystem nicht komplett darstellen können. Die HS8 können. Insgesamt klingen sie einfach schön. Nicht wirklich Hifi aber schon ein bisschen, sodass sie nicht nur zum Mischen – oder wie in meinem Fall für Videoschnitt – zu gebrauchen sind, sondern auch zum Musik hören.
Die HS-Serie gibt es ja nun schon ein paar Tage, vielleicht wäre es Zeit für ein Update mit digitalen Verstärker, die dann vielleicht auch noch ein bisschen weniger Strom verbrauchen. Deshalb einen Stern Abzug für die Features.
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