Adam T7V

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Aktiver Nahfeldmonitor

  • Bestückung: 7" Tieftöner und 1.9" U-ART Bändchenhochtöner
  • 2x Class-D Verstärker: 50 W RMS Tieftöner, 20 W RMS Hochtöner
  • Frequenzbereich: 39 - 25000 Hz
  • Übergangsfrequenz: 2.6 kHz
  • Maximalpegel: 110 dB (1m / Paar)
  • rückseitige Bassreflexöffnung
  • Anschlüsse: Line-Eingang XLR und Cinch
  • Abmessungen (B x H x T): 210 x 347 x 293 mm
  • Gewicht: 7,1 kg
  • Preis pro Stück
Erhältlich seit April 2018
Artikelnummer 431386
Verkaufseinheit 1 Stück
Bestückung (gerundet) 1x 7", 1x 2"
Verstärkerleistung pro Stück (RMS) 70 W
Magnetische Abschirmung Nein
Analoger Eingang XLR Ja
Analoger Eingang Klinke Nein
Analoger Eingang Miniklinke Nein
Analoger Eingang Cinch Ja
Digitaleingang Nein
Manuelle Frequenzkorrektur Ja
Frequenzgang von 39 Hz
Frequenzgang bis 25000 Hz
Maße 210 x 347 x 293 mm
Gewicht 7,1 kg
Gehäusebauform - Bassabstimmung Bassreflex
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T-Rex

Die Adam-T7V-Boxen wurden 2018 vorgestellt und räumten direkt eine ganze Reihe von Preisen ab: unter anderem den MIPA-Award 2018, den TEC-Award und Best of Show IBC 2018. Das ist erstaunlich, denn die Adam-Aktivmonitore bewegen sich in einer eher günstigen Preisklasse. Qualitativ orientieren sich die „T-Rexe“ jedoch eher an deutlich teureren Speakern mit 7-Zoll-Woofer und dem Label „German Engineering“.

The ART of the Tweeter

Die Besonderheit aller Adam-Boxen – der ART (Accelerated Ribbon Tweeter) – erlaubt langes Arbeiten mit geringen Ermüdungserscheinungen. Durch die Faltung der Membran wird ihr Aufbrechen verhindert, Verzerrungen werden damit effektiv auf ein Minimum reduziert. Dadurch ermöglicht er eine erweiterte Dynamikbandbreite aufgrund der 2,5 mal größeren, akustisch wirksamen Membranfläche (im Vergleich zu einem klassischen Hochtöner nach dem Kolbenprinzip). Dazu kommen eine direkte, schnelle Ansprache im Hochtonbereich auch bei komplexen Transienten und wenn man den gesamten Monitor betrachte ein linearer Frequenzgang von 39 Hz bis 25 kHz sowie eine akustisch optimierte Gehäusegeometrie mit den markanten Kanten, die auch optisch zusammen mit dem ART-Hochtöner einiges hermachen.

Bedroom-Producer & Homestudio-Besitzer

In Anbetracht der vielen Auszeichnungen, die Adams T-Serie erhalten hat, und den vielen positiven Rezensionen von Usern, die sehr zufrieden mit der Anschaffung eines T-Serie-Monitorpärchens sind, ist der Preis, der für die einzelnen Exemplare zu bezahlen ist, ein wahres Schnäppchen - das Verhältnis zwischen Preis und Leistung ist hier nämlich mehr als stimmig. Und genau aus diesem Grund sind alle Monitore der T-Serie die perfekte Wahl für alle semiprofessionellen Produzenten, Singer/Songwriter und Bands, die ihr Studio mit kostengünstigen und dennoch hochwertigen Monitoren ausstatten wollen.

Über Adam

Adam Audio wurde im März 1999 in Berlin gegründet und beschäftigt sich seitdem mit der Entwicklung, der Herstellung und dem Vertrieb von Lautsprechern speziell für die professionelle Audiotechnik. Grundlage und Anlass für die Gründung war der neu entwickelte X-ART-Hochtöner, der auf dem in den 60er-Jahren entstandenen Air Motion Transformer von Oskar Heil basiert. Tatsächlich vermochten es die Advanced Dynamic Audio Monitors (ADAM), innerhalb kürzester Zeit neue Maßstäbe im professionellen Monitoring zu setzen. Die Firma beschäftigt über 50 Mitarbeiter im Berliner Werk, ist in über 75 Ländern vertreten und betreibt eigene Verkaufsniederlassungen in den USA (Nashville) und Großbritannien. Die Liste der namhaften Studios, die Adam-Monitore verwenden, ist lang und wächst stetig. Seit 2019 gehört Adam Audio zur Focusrite Group.

Ideal fürs Homestudio

Wenn das Budget für die ersten Boxen im Home- oder Bedroomstudio nicht üppig ist, dann bieten sich diese Aktivmonitore an. Für einen Straßenpreis von unter 400 Euro für das Paar wird man kaum bessere Boxen finden. Und der Unterschied zu Hi-Fi-/Computerspeakern oder Kopfhörern wird spätestens bei der ersten Mix-Session zutage treten. Minimalste Veränderung – etwa an einem EQ – bilden diese Boxen sofort ab: analytisches Hören vom Feinsten. Später können diese doch recht kompakten Monitore durch einen Subwoofer ergänzt oder sogar zu einem Surroundsystem ausgebaut werden.

Im Detail erklärt: ART

Im Vergleich zu den nach dem Kolbenprinzip arbeitenden und mehrheitlich verbreiteten Lautsprechern, vermag die lamellenartig gefaltete Membran des ARTs (und Adams nachfolgenden Iterationen X-ART, S-ART und U-ART, letztere im Adam T7V verbaut) die Luft viermal schneller anzutreiben – daher auch der Name „Accelerating Ribbon Technology“.

409 Kundenbewertungen

261 Rezensionen

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Tolle Lautsprecher für mich als Einsteiger
MaikT. 20.09.2020
Disclaimer:
Ich bin Anfänger in der Musikproduktion. Die weltweite Situation in 2020 hat mich dazu gezwungen neue Hobbbies zu suchen. Ich entschied mich für die Musikproduktion. Ich war daher auf der Suche nach "guten und "günstigen" Monitoren (Lautsprechern) für mein Heimstudio. Als Musikrichtung schließe ich Techno und andere Derivate aus, probiere mich aber an vielen anderen Genres (Ambient, Rock, Soundtrack).
Ich habe lange verschiedene Monitore verglichen und bin schließlich bei den Adam T7V gelandet.

Warum?
Ich habe gelesen, dass sie gut in die Tiefe gehen können und ein geringes Grundrauschen haben. die T7V sind meine ersten Monitore, deshalb kann ich sie nicht direkt vergleichen. Ein Probe- bzw. Vergleichshören war wegen der weltweiten Situation nicht möglich.

Mein Setup:
- Macbook Pro 13 (2020)
- Scarlett 2i2 Gen 3 (angeschlossen an Macbook via Thunderbold 3)
- T7V angeschlossen via Cordial CFM 3 MV

Sound:
Der Sound ist sehr gut. Alle (VSTi) Instrumente sind glasklar und auch die Tiefen sind gut abgestimmt. Bedarf für einen Subwoofer sehe ich aktuell nicht, meine Nachbarn würde es bestimmt auch nicht mögen.
Sie haben einen sehr schmalen Sweetspot bei meinem Setup (Abstand ca. 40-50cm vom Hörer) und bieten in diesem ein herausragendes Mittendrin-Gefühl.
Der T7V auf der Rückseite die Möglichkeit HF und LF herunterzuregeln, um die Lautsprecher an die Raumakustik anzupassen (z.B. wenn die Monitore sehr näher an der Wand stehen, sinnvoll).

Ich bin während der Einarbeitung von einem Windows Desktop PC auf Apple MacBook 13 umgestiegen. Das Audio Interface (Scarlett 2i2 Gen 3) ist gleich geblieben. Seit dem OS Umstieg höre ich ein sehr sehr leises Grundrauschen. Es stört aber absolut nicht.

Negatives:
Einzige Kleinigkeit, die mich stört ist, dass der Ein-/Ausschalter auf der Rückseite ist.

Wertigkeit:
Sie sind schwer, robust und fühlen sich wertig an.
Tipp: Online bei AdamAudio registrieren, dann gibt es eine kostenlose Garantieverlängerung.

Fazit:
Ich würde mir die Adam T7V jederzeit wieder holen und habe den Kauf noch keinen Tag bereut.
Features
Verarbeitung
Sound
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M
Micha011 10.04.2018
Leider habe ich den Fehler gemacht und jahrelang nur auf billigen Lautsprechern (JBL Control1, 80EUR das Paar) "abgehört". Schon länger hatte ich mich daher entschlossen, für mein Homerecordingstudio in professionelle Abhörmonitore zu investieren. Die Wahl viel schnell auf ADAM, allerdings schreckten mich die Preise bislang ab. Als ich vom T7V erfuhr gab es aber kein Grund mehr, noch länger zu warten.

Mit entsprechend hoher Erwartung packte ich die Monitore aus und schloss sie an. Der Unterschied war unglaublich!!! Man hört bedeutend mehr Details, alles wirkt klar und aufgeräumt, die Bässe definiert, wenn auch auch natürlich nicht so kräftig wie mit Subwoofer, aber dennoch präsent. Beeindruckend auch die Transparenz des Sounds und die differenzierte Stereoortung. Entsprechend präzise kann im Homestudio gearbeitet werden.

Wie oft beschrieben ist es in der Tat so, dass die Höhen sehr aggressiv wirken und teilweise schmerzen (bei hoher Abhörlautstärke). Mittlerweile habe ich meine T7V aber schon einige Tage und mich eingehört. An den Sound habe ich mich schnell gewöhnt empfinde ihn mittlerweile als normal und angenehm, einschließlich der Höhen. Bei Bedarf können Höhen und Tiefen auch angepasst werden, wobei ich aber nur die Bässe angehoben habe und die Höhen auf 0dB belasse.

Einen Aha - Effekt hatte ich z.B., als ich mit dem EQ am (analogen) Mischpult experimentierte und dabei aus Versehen an einen Regler kam und ihn leicht(!) verstellte - ich hatte es nicht gemerkt, aber sofort gehört(!) dass sich da was geändert hat. So soll es sein!

Seit ich die T7V habe, höre ich wieder viiiiel mehr Musik und genieße es auch, mich einfach mal zurückzulehnen, die Augen zu schließen und zu hören. Bei der Arbeit im Homestudio möchte ich die T7V nicht mehr missen und kann sie, speziell in Anbracht des sehr guten Preis/Leistungsverhältnisses nur jedem ambitionierten "Hörer" wärmstens empfehlen!
Features
Verarbeitung
Sound
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F
Preis-Leistung wohl das Beste was man so bekommen kann...
FJuette 08.02.2021
Ich bin wirklich begeistert von diesen Monitoren. Habe sie bei mir im Einsatz zum Musik hören und vor allem zum genießen. Mir war es wichtig, dass sie einen unaufdringlichen, aber präzisen und bei mehr Lautstärke doch druckvollen Sound bieten. Das habe ich bekommen und für den Preis, sogar deutlich mehr als ich erwartet habe. Würde den T7V ohne zu Zögern jedem empfehlen, der einfach Spaß am Musikhören hat und nicht zu tief in die Tasche greifen möchte!

Die Verarbeitung ist absolut top und direkt beim Auspacken sofort aufgefallen. Zudem sieht er einfach gut aus. Ich mag schlichtes und "professionelles" Design, aber gerade mit den Hochtönern, ist der Adam doch etwas Besonderes.

Kurz mein Setup mit den Monitoren zur Nachvollziehbarkeit: 2x Adam T7V stehen auf den Millenium BS-500 und werden von einem MacBook Pro (99% mit Tidal Master Streaming) mit Zorloo Ztella MQA über einen Swisssonic M-Control mit Sommer Cable HBA-35M und pro snake TPM CC beliefert. Für mich als ambitionierten Musikhörer ein Preis-Leistung-mäßiges tolles Setup.

Fazit: klare Kaufempfehlung!
Features
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Sound
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F
Starke Boxen mit Schwächen
F.J. 31.12.2020
Vorwort:
Das sind meine ersten eigenen Monitore. Deshalb ist das Review etwas gebiased/voreingenommen. Ich schreibe diesen Erfahrungsbericht nach 4 Wochen täglichen Einsatzes (Musik hören/machen/mischen).

Klang:
Ich hab im Showroom in Treppendorf verschiedene Paare gegeneinander antreten lassen und mir dann das Monitor-Paar gekauft, welches am saubersten klang. Von allen Paaren im Bereich (<400€/Paar) haben die ADAM T7V den saubersten/ehrlichsten Sound. Je nach Aufstellung/Raum scheint es den Boxen an Bässen zu fehlen, hier kommt halt die Linearität der Kisten zum Tragen (bilde ich mir ein). Sowohl zum Musikhören als auch als Abhörmonitore sind die ADAM astrein. Wenn?s auf denen gut klingt, dann klingt?s wirklich überall gut, so meine Erfahrung nach knapp 4 Wochen.

Features:
Warum sich Adam hier so bedeckt hält, was die Tonkorrekturschalter auf der Rückseite angeht ist mir echt ein Rätsel. Weder im Handbuch noch auf der Homepage findet man eine klare Aussage welche Frequenzen von den Schiebeschaltern betroffen sind. Die Darstellung des Frequenzgangs zeigt jedoch, wo die Schiebeschalter greifen [LINK: >
Aufstellen:
Ja, das ist in der Tat etwas fummelig. Wenn die Teile aber einmal stehen und die Lautstärke angepasst ist (Stereo-Dreieck), dann fasst man die Regler ja auch nicht mehr an.

Fazit:
Man kann mit den ADAM T7V echt nichts falsch machen. Der Tieftöner klingt knackig und man hat das Gefühl, dass die aktive Weiche (DSP) wirklich super trennt - imho. Die Hochtöner haben eine erweiterte Bandbreite, was sie logischerweise auch "schneller" macht (Attack). Das zeigt sich dann gerne mal in feinzeichnender Wiedergabe von Musikstücken mit schnellen Transienten. Hier hört man plötzlich Sachen die man woanders nicht gehört hat.
Deshalb:
Wenn der Mix auf den Adam klingt, dann klingt er überall. =)
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