Tascam DP-24 SD

24-Spur Digital Portastudio

  • portabler Mehrspur-Recorder mit 12 Monospuren und 6 Stereospuren
  • gleichzeitige Aufnahme von 8 sowie gleichzeitige Wiedergabe von 24 Spuren
  • Aufnahme auf SD-Karte
  • Abtastrate: 44.1 / 48 kHz
  • Auflösung: 16 / 24 Bit
  • 19 Fader
  • 3-Band EQ in jedem Eingang und jeder Spur
  • eigene Regler für EQ, Panorama und Effekt-Ausspielweg
  • Farbdisplay
  • Spitzenwertspeicher in Pegelanzeigen auf Display
  • Auto Punch Funktion
  • 8 virtuelle Spuren je Spur für alternative Takes
  • bis zu 99 Locatormarken je Song
  • Dynamikeffekte für die Eingänge (Limiter, Kompressor, Rauschunterdrückung, Exciter)
  • Multieffekt für Gitarre
  • Effekte für die Mischung (Hall, Delay, Stereo-Chorus) sowie Masteringwerkzeuge (Equalizer, Multiband-Kompressor, Normalizer)
  • chromatische Stimmfunktion
  • integriertes Metronom
  • Dateiübertragung über USB 2.0
  • 8 Line-/Mikrofon-Eingänge: XLR/Klinke Kombibuchse
  • Phantomspeisung in allen Eingängen
  • Eingang 8 auf Hi-Z Instrumenteneingang umschaltbar
  • 2 Line-Ausgänge: Cinch (L/R Stereo)
  • 2 Monitor-Ausgänge: 6.3 mm Klinke (L/R Stereo)
  • 2 Effekt-Sends: 6.3 mm Klinke
  • Stereo Kopfhöreranschluss: 6.3 mm Klinke
  • Anschluss für optionalen Fußschalter RC-3F
  • Abmaße (B x H x T): ca. 514 x 104 x 340 mm
  • Gewicht: 5.8 kg
  • inkl. Netzteil und SD-Karte

Weitere Infos

Anzahl der Spuren 24
Anzahl gleichzeitig aufnehmbarer Spuren 8
Effekte Ja
Speichermedium SD Card
Phantomspeisung Ja
XLR-Anschlüsse 8
Klinken-Anschlüsse 8
Cinch Anschlüsse Ja
MIDI Schnittstelle Keine
USB Anschluss Ja
Digitale Anschlüsse keine
Sonstige Anschlüsse Fußschalter
Kopfhöreranschluss Ja

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99 Kundenbewertungen
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  • Features
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Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
Homerecording ohne PC?
eddhy, 30.06.2018
Die Ausgangssituation:

Ich mache elektronische Musik, die wenn sie aus den entsprechenden Grooveboxen und Synths kommt schon klanglich sehr nah an dem ist, wo sie auch endgültig hin soll. Manchmal macht in bestimmten Spuren vielleicht ein low-cut, ein wenig EQ und ggf. etwas Dynamik-Bearbeitung Sinn - in der DAW artet es aber genau hier oft aus und das ist dann meistens der Workflow-Killer & der Grund warum Tracks nicht fertig werden.
Ich will zum Recording zukünftig den Rechner einfach nicht mehr benutzen und eine Bandmaschine kommt aufgrund von hartem klanglichem Eingriff und viel zu hohen Kosten einfach nicht in Frage. Außerdem will ich die flexibilität haben einzelne Supren zu ändern ohne die komplette Aufnahme verwerfen zu müssen: daher die Entscheidung zum Test mit dem Tascam Multitrack Recorder.

Das erste Projekt:
Tutorials auf Youtube angesehen (ca. 10h Vorarbeit ohne das Gerät / Versandzeit gut genutzt) & Aufnahme gestartet.
Die ersten 3 Stereo-Spuren live eingespielt und im Anschluss via Overdubbing eine Spur bearbeitet, eine komplett ersetzt und zwei weitere Effekt-Spuren aufgenommen und ergänzt. Minimale Eingriffe via der internen Effekte vorgenommen und den Mixdown als WAV erstellt. Die Mastering-Funktionen nicht benutzt.

Im Anschluss die Mixdown Wav von der SD-Karte ins Mastering gegeben und über das Ergebnis gefreut.

Die 44,1 kHz bei 24 bit ist natürlich das absolute Minimum, was ich beim Recording verkrafte, hier hätte ich mir gerne mehr gewünscht (z.B. 88,2 kHz bei 24 bit), aber da das Endergebnis sowieso bei 44,1 kHz landet - OK.

Das Gerät ersetzt je nach Anspruch die DAW nicht komplett, aber dadurch, dass die Einzelspuren auch exportiert & importiert werden können, muss die DAW nicht komplett ausgeschlossen sein. Inwiefern das Gerät in diesem Fall dann aber noch Sinn macht sei mal dahin gestellt.

Fazit: ich bin top zufrieden - ich komme wieder zu Endergebnissen! Mich hat die Reduzierung auf das wesentliche beim Recording einen guten Schritt weiter gebracht!
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Features
Sound
Verarbeitung
einfache Bedienung, Konzentration auf das Wesentliche
13.01.2017
Ich arbeite mit Synthesizern und Drum-Maschinen / Grooveboxen und habe nach einer Möglichkeit gesucht, meine Audiospuren abseits von Laptop / DAW aufzunehmen. Ich wollte mich nicht mehr mit den überbordenden Funktionen, Einstellungen, Systemvoraussetzungen, einer DAW auseinandersetzen, wenn ich ja eigentlich nur hobbymäßig Musik machen will. Vorm Rechner sitze ich ohnehin den ganzen Tag im Büro :-)

Nach eingehender Recherche habe ich mich für den Tascam DP-24 entschieden, weil ich die einzelnen Outs meiner Gerätschaften jeweils getrennt aufnehmen und steuern kann. EQs und Effekte sind pro Spur einstellbar, können natürlich mit spezialisierten EQs und Effekten nicht mithalten, erfüllen aber brav ihren Zweck und mehr sollte man für diesen Preis auch wirklich nicht erwarten, immerhin haben wir hier ein Mischpult, einen digitalen Multitrackrecorder mit einzeln bearbeitbaren Spuren um unter EUR 400!

Natürlich sind, wenn man das möchte, trotzdem alle einzelnen aufgenommenen Spuren (und natürlich auch die Stereomischung bzw die gemasterte Mischung) über SD-Karte / USB an den Rechner in die DAW zu übertragen und können dort weiter bearbeitet werden.

Inbetriebnahme ist im Wesentlichen plug & play, Auspacken, hinstellen, Strom und Input anstecken, neuen Song erstellen, fertig für die Aufnahme. Verarbeitung ist mMn wertig, Gerät steht stabil.
Das Handbuch war eine Wohltat, endlich wieder mal schön zu sehen, dass sich jemand bei der Kopnzeption und Struktur eines Handbuchs etwas überlegt hat.

Das Display ist zwar relativ klein aber wirklich gut lesbar, Helligkeit/Kontrast kann eingestellt werden, um es seinen Bedürfnissen anzupassen.

Fader haben angenehm schweren Wiederstand und bleiben auch in Position, wenn man beim drübergreifen unabsichtlich daran streift, Potis sind gerastert und haben angenehm Drehwiederstand.

Klangqualität ist für meine Bedürfnisse mehr als ausreichend, ich höre kein bzw nur sehr geringes Rauschen. Für wirklich semi-professionelle Probeaufnahmen bzw für das privates Archiv meiner eigenen Aufnahmen wirklich ausreichend und befriedigend. Eine SD-Karte ist im Gerät bereits enthalten, somit kann man auch gleich loslegen.

In Summe (und das ist das wirklich angenehme) ist alles an Board, was man braucht und alle Funktionen sind leicht zu erreichen. Man muss sich nicht wie in einer DAW durch 15 unterschiedliche Kompressor - Plug-Ins testen, um dabei womöglich das Wesentliche aus den Augen verlieren.

EDIT: nach einigen Wochen intensiver Einarbeitung aus folgendem Grund zurückgesendet:

Mir fehlt die Möglichkeit einer schnell gespeicherten Summenspur. Dachte anfänglich, das legt sich, aber es hat mich jedesmal ein bisschen genervt, wieder von Start weg über die einzelnen Spuren gehen zu müssen, um dann in einem zweiten Schritt alles nochmal für die Summe laufen zu lassen (dann nochmal von vorne fürs Mastern)

Schweren Herzens und nach langem überlegen habe ich von der money back - Garantie von Thomann Gebrauch gemacht und mir stattdessen das Presonus StudioLive AR8 zugelegt, da hat man die Summe sofort auf der SD - Karte und bei Bedarf die einzelnen Spuren über USB am Rechner, allerdings ohne Notwendigkeit der klassischen DAW durch Presonus Capture. Review wird folgen, diesmal aber erst nach der anfänglich Kennenlern- und Einarbeitungsphase...
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Der kleine "Wunderwuzzi"
Martin Maurer, 13.02.2018
Grundsätzlich war ich auf der Suche nach einem Kleinmischer, da stolperte ich über dieses Gerät, und als ich den Preis sah, wurde ich neugierig. Ich hatte mir für das Geld nicht viel erwartet, immerhin besaß einmal vor gefühlten 100 Jahren ein kleines Heimstudio mit einer Fostex R8.

Lange Rede, kurzer Sinn, ich packte das Teil aus und steckte es ans Netz. Über seine Funktionen hatte ich mich während der Wartezeit auf die Post im Web schlau gemacht, auf Youtube gibt es ein mehrteiliges Tutorial, wo ein sehr kompetenter Brite das Pult in allen seinen Einzelheiten erklärt. Wer sich das ansieht, kann das beiliegende Manual ruhigen Wissens schubladieren.

Das Pult selbst macht einen sehr wertigen Eindruck, es ist sauber verarbeitet, die Regler und Taster klappern nicht, sondern verrichten mit einer gewissen Gediegenheit ihre Arbeit. Wenn ich zurückdenke, was früher solche Geräte gekostet haben, deren Rauschverhalten, die "harten" Wandler, das teure Bandmaterial, und heute nimmt man so einen Pocket-Recorder mit SD-Karte. Das Display ist gut ablesbar und übersichtlich, allerdings in Zeiten von 6" Handys wirkt es etwas klein. Auch von Klangverhalten bin ich begeistert. So gut wie kein Rauschen, die internen vollparametrischen Equalizer sind geil, auch die anderen Effekte sind durchaus brauchbar. Einzig vom integrierten Kompressor bin ich nicht so überzeugt, aber ich muss erst mit einem externen Gerät testen, wie es sich wirklich verhält. Ähnlich verhält es sich mit der Latenz. Aktuell benutze ich das Gerät um zu bestehender Musik Drumspuren mit meinen V-Drums zu recorden. Ich bin immer einen Tick nach der Time. Nachdem ich das bis jetzt nicht im Griff habe, exportiere ich die Spuren in meinen digitalen Multitracker und verschiebe die Drumspuren einen Tick nach vorne und es passt wieder.

Aber das Gerät macht sehr viel Spass, ich habe jetzt beschlossen, wieder eine paar Demos zu produzieren, heute im Zeitalter des MP3 Formats scheint auch die Tonqualität zu passen. Die Studio Puristen mögen mich jetzt prügeln, aber für diesen Aufwand kann man wirklich nicht meckern.

Fazit: Für Musikbegeisterte eine tolle Aufnahmekiste, mit etwas Einsatz leicht zu bedienen. Ich muss mir jetzt noch ein Mischpiult kaufen, denn für reine Mixereien ist das Teil einfach zu schade.
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Ein tolles Gerät
Sensorik, 13.12.2015
Ich bin Elektronik-Musiker und arbeite vorrangig mit Sequenzer, Synthesizern, Samplern, Effekten.
Aber ebenso auch mit Gitarre und Percussion-Instrumenten.
Da mir das Musikmachen und Aufnehmen am PC und das ständige Starren auf den Bildschirm nicht gefällt und ich mich einfach nur auf das Wesentliche konzentrieren möchte, entschied ich mich für dieses Kompaktstudio.
Ich bin begeistert von diesem Gerät.
Es ist einfach zu bedienen, tut was es soll, hat einen super Klang und es macht einfach Spaß, damit zu arbeiten.
Es hat für jeden Kanal Equalizer, Dynamikeffekte, Effekte für die Klangbearbeitung. Obendrein gibt es Masteringeffekte.
Es ist also alles vorhanden, was man braucht, um mal eben einen Song aufzunehmen.
Das Einzige, was ich schade finde, ist, dass es keine MIDI-Anschlüsse hat. (Das Vorgängermodell hatte noch welche).
Im Verbund mit Sequenzern würde dies einiges erleichtern.
Aber ich komme dank Metronom auch gut ohne klar.

Für mich als Hobby-Musiker ist das Teil eine echte Bereicherung in meinem Schlafzimmer-Studio.
Einschalten, Musik machen, aufnehmen.
Ohne lästiges Konfigurieren von Hardware-Software, Ein- und Ausgängen, ständig auf den Monitor schauen.

Fazit: Sehr empfehlenswert.
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