Strymon Riverside

Effektpedal für E-Gitarre

  • Overdrive / Distortion
  • kaskadierende Verstärkungsstufen erzeugen natürliche und obertonreiche Klänge von seidigem, cleanem Overdrive bis hin zu extremer Verzerrung
  • die analoge JFET-Eingangsstufe sorgt für kompromisslose Dynamik und Ansprache
  • per Strymon Midi-Exp Kabel (Art. 448709 - nicht im Lieferumfang enthalten) ist das Speichern und Laden von Presets möglich
  • Regler: Drive, Level, Bass, Middle und Treble
  • Schalter: Gain, Push und Presence
  • True Bypass
  • Boost Eingang für Fußschalter (Art. 313984, nicht im Lieferumfang enthalten)
  • Stromverbrauch: 250 mA
  • Abmessungen (B x H x T): 102 x 44 x 114 mm
  • robustes und leichtes goldeloxiertes Aluminiumgehäuse
  • inkl. 9 V-Netzteil
  • made in USA
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Soundbeispiele

 
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  • Hazey Off-On
  • Blues Off-On
  • Rock
  • Rock Off-On
  • Doom Off-On
  • Fuzzlick Off-On
  • Stoner Off-On

Weitere Infos

Overdrive Ja
Distortion Ja
Fuzz Nein
Metal Nein

Strymon Riverside - immer im Sweet Spot!

Das Strymon Riverside kombiniert einen traditionellen JFET-röhreninspirierten Sound mit moderner Digital-Signal-Processing-Technologie. Somit erhält man mit nahezu jedem Verstärker einen vielseitigen und lebendigen Röhrensound. Durch den eingebauten DSP kann das Signal mit einem Dreiband-EQ präzise auf den optimalen Klang in jeder Gainstufe schnell und einfach justiert werden. Der praktische Favorite-Switch ermöglicht es, ein benutzerdefiniertes Preset abrufen zu können. Die Onboard-Noise-Reduction, ein Dreiweg-Presence-Switch sowie der True- und der Buffered-Bypass machen das Strymon Riverside Multistage Drive zur perfekten Zerrmaschine auf jedem Pedalboard.

Facettenreiche Gainstufen

Das Low-Gain-Setting bietet sowohl bluesige Cleansounds als auch vintage-lastige Overdrive-Rocksounds. Im High-Mode wird das Signal verzerrt, bleibt aber klar und definiert bei niedrigem Drive. Wird der Gain erhöht, erhält man Distorted-Crunch-Sounds und High-Gain-Metal-Sounds allererster Güte. Der Push-Switch ermöglicht in beiden Settings das Aktivieren eines Mid-Band-EQs - für einen weiteren Schub der Overdrive-Sounds und natürlich, um den angeschlossenen Amp mit ordentlich Power anzublasen! Das Strymon-Riverside bietet kaskadierende Gainstufen: Die Parameter des Dreiband-EQs folgen dem Drive Poti und sorgen so für den voreingestellten Röhrenklang in jedem Setting.

Reich an Funktionen

Wird der On-Schalter gedrückt gehalten, aktiviert man das eingebaute Noisegate, das Störgeräusche in höheren Gain-Settings wirkungsvoll und sehr sensibel verringert. Der Drive-Regler dient in diesem Setting zum Justieren der Stärke des Gates. Schließt man ein Expressionpedal an das Riverside Multistage Drive an, können damit benutzerdefinierte Parameter, wie etwa Volume oder Gain, kontrolliert werden. Das garantiert störungsfreie Übergänge von Clean- zu Distortion-Sounds. In Kombination mit dem Großteil der Strymon-Pedale können weitere Effekt-Presets über den Favorite-Switch zugeschaltet werden. Mit dem Presence-Regler auf der Rückseite wird das Ausgangssignal zudem ohne großen Aufwand an den angeschlossenen Amp angepasst.

Über Strymon

Der kalifornische Effektpedal-Hersteller Strymon wurde 2004 unter den Namen Damage Control gegründet und stellte zunächst röhrenbetriebene Effektpedale her. Im Jahr 2009 änderte man den Namen auf Strymon und die Company begann mit der Entwicklung von DSP-Effekten, die zum Teil heute schon Kultstatus erreicht haben. Klassiker, wie das Hallgerät „Big Sky“ oder die Delays „Timeline“ und „El Capistan“ finden sich nicht nur auf den Pedalboards von Gitarristen, sondern auch gerne und oft in Studios. Auch unter Keyboardern und DJs hat sich die Qualität der Strymon-Effekte herumgesprochen. Dabei steht Strymon stets für einen kompromisslosen Klang und eine ausgezeichnete Verarbeitung.

Schneller Röhrensound "to go"

Das analoge JFET-Frontend reagiert so dynamisch wie ein echter Röhrenverstärker, während der DSP den Charakter der Sounds hervorhebt. Somit kann nahezu jedem angeschlossenen Verstärker schnell und einfach ein erstklassig klingender und zugleich dynamisch spielbarer Röhrensound verliehen werden. Das Riverside Multistage Drive eignet sich für sowohl für Touren als auch fürs heimische Schlafzimmer, wo ein angemessener Röhrensound bei niedriger Lautstärke bevorzugt wird.

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25 Kundenbewertungen
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4.8 /5
  • Bedienung
  • Features
  • Sound
  • Verarbeitung
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Features
Sound
Verarbeitung
Bedienung
Einer für Alles
C14, 05.12.2016
Mit anhaltender Begeisterung spiele ich die drei großen Kisten von Strymon (Mobius, Timeline, BigSky), denn sie sind schlicht konkurrenzlos. Nun wagt sich Strymon auf das dünne Eis des Verzerrermarktes und tritt gegen über 500 Konkurrenten auf der Thomann- Seite an - da sieht die Welt schon anders aus.

Ausstattung: 3-Band Klangregelung, Gain in zwei Stufen und schaltbarer Mittenboost, verborgen auch eine NoiseGate. 1 Speicherplatz, dreistufiger Hochtonschalter. Alles gut verarbeitet; das bullige Gehäuse im klassischen Stil kaschiert das digitale Innenleben und geht als Geschmackssache durch. Boost- Funktion mit Zusatzschalter. Zusatzfunktionen umständlich durch Schalterkombinationen zu erreichen.

Sound: Extrem "saubere" Verzerrung, wirklich "seidig", sehr schön, durch die gute Regelbarkeit an wohl jede Instrument- Verstärkerkombination und jeden Stil anpassbar. Von dünn und durchsichtig bis fett, von entschlossenem Kratzen bis Weltuntergang ist alles drin.

Beurteilung: Kann alles, der Sound ist in jeder Kategorie nicht anders als mit "sehr gut" zu bezeichnen. Wer jedoch für seinen Sound und Stil das Besondere sucht, wird dieses eher in spezialisierten Tretern finden, die dann genau diese Nische füllen. Im Direktvergleich mit meinen Lieblingszerrern scheinen diese mehr eigenen Charakter, Wiedererkennbarkeit zu besitzen.

Beispiele für stilsichere Alternativen, wen es denn interessiert: Suhr Riot ("britisches" Braten), MesaBoogie Flux Drive ("amerikanischer" Biss), Suhr Shiba Drive (weicher Overdrive), Xotic BB Preamp ("vintage"), MadProfessor LittleGreenWonder (edle Töne), DigiTech BadMonkey (für den kleinen Geldbeutel). Direkter Konkurrent unter den Alleskönnern: Xotic BBPlus.

Ausblick: Freudiges Abwarten, bis Strymon ein programmierbares Verzerrer- Großgerät herausbringt, das wäre dann wieder konkurrenzlos.
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Bis auf Rauschpegel studiogeeignet.
Wernie, 07.03.2017
Bei hochpreisigen Produkten wie diesem sind meine Bewertungen immer etwas kritisch, weil ja auch die Erwartung entsprechend hoch ist. So auch bei Strymon, von denen ich schon den Flint, den El Capistan den Ojay und den OB1 habe. Ich suchte nun noch ein Gerät, mit dem ich den Sound etwas anwärmen kann, ohne brachiale Verzerrung und möglichst direkt ins Pult.

Viele Verzerrer bringen keinen brauchbaren Sound wenn man Sie direkt ins Pult über eine PA oder im Studio betreibt. Dieser hier bringt zufriedenstellende Ergebnisse, auch wenn es keine Speaker-Simulation gibt. Das liegt zum Teil an dem wirksamen EQ. Bei Single Coils hilft zusätzlich der Schalter zur Mittenanhebung, einen fetteren Sound zu bekommen. Der Driveregler erhöht die Verzerrung schön gleichmäßig, ohne wie bei anderen Pedalen gleichzeitig die Lautstärke zu sehr zu steigern.

Was mich etwas stört, ist das relativ hohe Grundrauschen bereits bei minimalem Gain. Das hört man sehr deutlich, wenn man den Gain-Regler nach links dreht, alle EQs in Mittelstellung und dann den Volume Regler soweit aufdreht, bis die Lautstärke der Gitarre mit und ohne Bypass gleich hoch ist. Das sollte eigentlich nicht sein und gibt einen Punkt Abzug.

Gegenüber den anderen drei Strymon Pedalen, die ich habe wurde das Design etwas geändert, die Knöpfe sehen weniger Vintage aus, es werden andere LEDs verwendet und die Strombuchse ist nicht mehr versenkt. Die Kabel stehen deshalb weit raus. Nervig ist bei allen Strymon-Pedalen, dass sich die Muttern der Klinkenbuchsen immer wieder von selbst lösen. Strymon muss sich leider die Kritik gefallen lassen, dass das Design nicht so langlebig und panzerartig ist wie bei Boss.
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Zu neuen Ufern!
MarkusCologne, 04.12.2016
Meine Erwartungen an das neue Riverside waren hoch, denn Strymon hat mich bisher immer mit traumhafter Soundqualität und geschmackvoller Abstimmung überzeugt.
Mit dem neuen Pedal wagt sich die amerikanische Firma nun in eine Domäne vor, die von analogen Pedalen beherrscht wird. Das Riverside ist ein digitales Pedal, das mit einem DSP ein breites Spektrum an Röhrenschaltungen abbilden will. Das geht mit analogen Schaltkreisen zwar auch gut, aber hier ist man auf eine Schaltungsvariante begrenzt. Will man eine andere Zerrstruktur haben, braucht man ein anderes Pedal oder eine zweite Schaltungsvariante im gleichen Pedal. Ich habe das Riverside jetzt einige Tage getestet und muss sagen, dass mich Sounds, Soundqualität und Bedienung restlos überzeugt haben.

Es ist so gut wie unmöglich, schmerzhaft-schrille oder matschige Sounds zu produzieren. Strymon wirbt mit einem "Infinite Sweet Spot" und das ist nicht übertrieben. Die Spannweite, die dieses Pedal zwischen Clean, Crunch, Distortion und DISTORTION abdeckt ist riesig. Die Anpassung an den Amp-Charakter über den Presence-Schalter ist hervorragend, die Gain und Push Toggles sind sehr praxisgerecht. Man konnte ja schon bei der Tape Saturation des Deco-Pedals erahnen, dass es Strymon versteht, sehr gute Simulationen von Zerrstrukturen zu programmieren. Beim Riverside ist es ihnen nun vollendet gelungen. Mit dieser gelben Box lassen sich meiner Meinung nach sehr viele Zerrvarianten abdecken, die man im täglichen Leben braucht. Experimentelle Sounds muss man allerdings immer noch auf andere Weise erzeugen. Zu Dekorationszwecken kann man ja die bunten konventionellen Zerrer noch auf dem Pedalboard belassen. Anschließen braucht man sie nicht :-)

Nachtrag: Mit einem Firmware-Update lässt sich das Sunset jetzt auch per MIDI steuern und es können Presets gespeichert und geladen werden. Dazu ist das MIDI EXP Cable erforderlich, das es hier im Shop gibt.
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Strymon Rules
Frank646, 12.01.2019
Allen Analog Snobs, die kein digitales drive Pedal auch nur von hinten anschauen sei diese kleine Wunderkiste von Strymon herzlich nahegelegt.
Das Riverside ist der ?Amp like? drive von Strymon. Das verwandte Sunset (das ich auch habe) mehr eine Kollektion von Cerzerrern und Boostern.
Das Riverside ist ein Multistage drive. Die meisten werden es wahrscheinlich als Dual drive betreiben, da man mit dem Favorite switch noch einen zweiten Sound abrufen kann. Neben dem exzellenten und gut zugreifenden 3 Band EQ hat man die Bedienelemente Volume und gain, also alles sehr straightforward.

Über einen Kippschalter stehen High und Low gain modes zur Verfügung. Man kann aber z.b. Den Schalter auf Low Gain stehen lassen und per Favorite Switch auf High Gain umschalten. Dann gibt es noch einen Kippschalter für einen Mittenboost,den man aber auch über einen extern angeschlossenen kleinen Strymon Fusschalter aktivieren kann, so dass man also vier Sounds zur Verfügung hat. Und die sind wirklich toll. Extrem reiche Verzerrung, von ganz leicht bis brachial, mit wunderbarem obertonspektrum und bestens aufgelöst, Anschlag und Volumenpoti Empfindlichkeit - alles top! Der Mittenboost für Solos ist auch wirklich top und extrem gut eingestellt. Nicht wirklich wie ein Tubescreamer, da nicht so viele Höhen und Bass verloren gehen, aber man setzt sich im Mix damit besser durch.

Dann gibt es noch ein paar gute durchdachte Goodies. Zusätzlich zu dem externen Fussachalter kann man noch ein Expression Pedal anschließen, über das man dann entweder einen Parameter wie Gain steuern kann, oder aber das master Volumen - sehr praktisch. Dazu gibt es einen kleinen Schalter auf der Stirnseite, mit dem man den Grundschulalter des pedals, dunkler oder heller machen kann, um es besser an den verwendeten Amp anzupassen - klasse Idee! Es kann auch als Preamp für einer cab IR verwendet werden, wenn man direkt in die PA spielen will. Dann gibt es noch ein ausgezeichnetes noisegate, welches sich filigran einstellen lässt.

Wie alles Strymon Produkte ist das Riverside ein absolutes Highlight in seiner Produktkategorie. Zusammen mit dem Sunset ist eine Soundvielfalt abrufbar, die seinesgleichen sucht und leicht eine Kollektion von acht oder so anderen Verzehrern bestens ersetzt. Aber auch alleine im Zusammenspiel mit einem Expression Pedal und dem Mittenboost ist das Riverside alles was der Gitarrist in der Band braucht.

Ach ja - mit Firmware Update gibt es auch ein MIDI Interface, so dass man mit einem MIDI fähigen Loopswitcher nahezu unendlich viel Sounds auf Knopfdruck abrufen kann.

Klasse - das Riverside ist - wie alle Strymons - jeden Cent wert den es kostet (ich habe mittlerweile 11 Strymon Pedale und bin hin und weg von den Sounds, die ich damit bekomme).
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