Shure KSM 9 CG
High-End Kondensator Gesangsmikrofon für Liveanwendung
- Doppelmembran Technik
- Richtcharakteristik: Superniere / Niere schaltbar
- Frequenzbereich: 50 - 20.000 Hz
- Empfindlichkeit: -51 dBV/Pa / 2,81 mV/Pa
- Schalldruck: 94 dB SPL - 152 dB max.
- Metall-Druckguss Gehäuse
- minimale Griffgeräusche
- enorm rückkopplungssicher
- Gewicht: 300 g
- Farbe: Anthrazit
- inkl. Case
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Erhältlich seit Mai 2006
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Artikelnummer 194364
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Verkaufseinheit 1 Stück
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Schalter Nein
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Charakteristik Niere, Superniere
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Farbe grau
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Lo Cut Nein
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Pad Nein
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Durchmesser 49
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Länge 191
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Gewicht 300 g
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Frequenzgang von 50 Hz
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Frequenzgang bis 20 kHz
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Mikrofonklemme Ja
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Tasche Ja
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Windschutz optional 165665
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Kondensatorklang für die Bühne
Das Shure KSM9 ist ein hochwertiges Kondensator-Gesangsmikrofon mit Doppelmembran, das speziell für den Live-Einsatz entwickelt wurde. Es verbindet die erweiterte Höhenwiedergabe und feine Transientenabbildung eines Kondensators mit flexibel umschaltbaren Richtcharakteristiken. Zwei ultraleichte 3/4"-Mylar-Membranen arbeiten mit einem übertragerlosen Class-A-Vorverstärker zusammen und sorgen für viel Headroom, geringes Eigenrauschen und eine äußerst präzise Ansprache. Dabei verringert die komplex aufgebaute Mikrofonaufhängung effektiv Griffgeräusche. Mit einem maximalen Schalldruck von 152dB bleiben selbst bei sehr lauten Gesangspassagen direkt am Mikro reichlich Reserven vorhanden. Der Frequenzgang reicht von 50Hz bis 20kHz und liefert einen kontrolliert abfallenden Tiefbassbereich sowie eine sanfte Präsenzanhebung in den oberen Mitten: So setzt sich die Stimme auch in dichten Arrangements mühelos durch, ohne dabei aufdringlich zu wirken. Über einen Schalter lässt sich zwischen Nieren- und Supernierencharakteristik wechseln.
Zweimal Niere in einem Mikro
Das Shure KSM9 richtet sich an Sänger und Tontechniker, die die Detailtreue eines Kondensators mit der Flexibilität unterschiedlicher Richtcharakteristiken kombinieren möchten. Im Nierenmodus bietet das Mikrofon einen guten Kompromiss aus Bewegungsfreiheit und Rückkopplungsfestigkeit. Wird auf Superniere umgeschaltet, bekommt die Stimme noch mehr Fokus, auch werden auf lauten oder dicht belegten Bühnen benachbarte Schallquellen gezielter ausgeblendet. Der geringe Nahbesprechungseffekt macht sich ebenfalls im Alltag bemerkbar, denn das KSM9 verzeiht wechselnde Gesangstechniken und intensive Mikrofonarbeit schon eher als manch anderes Vocal-Mic. Wer vom ähnlich klangsicheren KSM8 kommt, gewinnt mit dem KSM9 vor allem mehr Hochtonauflösung und die zusätzliche Flexibilität der umschaltbaren Richtcharakteristiken. Wer dagegen das Maximum an Transparenz aus der Stimme herausholen möchte, landet schließlich beim KSM11 an der Spitze der Produktfamilie.
Hochklassiger Kondensator
Das Zusammenspiel der beiden vergoldeten 3/4"-Membranen des Shure KSM9 minimiert den Nahbesprechungseffekt – also jene Bassanhebung, die entsteht, wenn ein Sänger näher ans Mikrofon heranrückt. Das Ergebnis ist ein gleichmäßiger Klang über einen recht großen Arbeitsbereich hinweg: Am Mischpult bedeutet das oft weniger korrigierende Eingriffe im Tieftonbereich. Der integrierte Vorverstärker bewahrt schnelle Transienten und hält dabei Verzerrungen gleichzeitig auf einem sehr niedrigen Niveau. Vergoldete Anschlüsse im gesamten Signalweg sorgen zusätzlich für eine verlustarme Signalübertragung. Ein fest integrierter Subsonic-Filter dämpft Frequenzen unterhalb von 17Hz, bevor sie überhaupt den Vorverstärker erreichen, und hält so Trittschall und Handling-Artefakte aus dem Nutzsignal heraus. Der dreiteilige Korb kümmert sich währenddessen um Plosivlaute, Feuchtigkeit und Atemgeräusche, noch bevor sie zum Problem werden.
Über Shure
Das amerikanische Unternehmen Shure gilt als eine der Pionierfirmen in der Tontechnik und begann bereits Anfang der 30er Jahre mit der Entwicklung von Mikrofonen. Modelle, wie das vielen als Elvis-Mikrofon bekannte 55 Unidyne oder die Mitte der 60er Jahre auf den Markt gekommenen Modelle SM57 und SM58, sind bis heute aus der Livetontechnik nicht mehr wegzudenken. Sie genießen unter Musikern und Technikern absoluten Kultstatus. In den 1990er Jahren brachte Shure die ersten Funkmikrofone und kabellosen In-Ear-Monitoringsysteme auf den Markt und wurde innerhalb kürzester Zeit zum Weltmarktführer auf diesem Gebiet. Neben Mikrofonen bietet der Hersteller auch eine breite Palette an Ohr- und Kopfhörern für den Studio- und Liveeinsatz sowie diverses Zubehör an.
Bereit für die Bühne, Abend für Abend
In der Praxis sorgt das Shure KSM9 selbst unter anspruchsvollen Bühnenbedingungen für ein gleichmäßiges Gesangssignal. Der minimierte Nahbesprechungseffekt und das konsistente Richtverhalten über den gesamten Frequenzbereich hinweg sorgen dafür, dass Klang- und Pegelschwankungen geringer ausfallen als bei vielen Mikrofonen auch dieser Preisklasse. Für den FOH-Techniker bedeutet das weniger Nachregeln am Fader und häufig auch weniger korrigierende EQ-Eingriffe, während auf besonders lauten Bühnen die Supernierencharakteristik noch gezielter benachbarte Instrumente oder Monitore ausblendet. Die aufwendig gelagerte Aufhängung hält Griffgeräusche auch dann wirkungsvoll unter Kontrolle, wenn die Performance einmal etwas lebhafter ausfällt – gleichzeitig steckt der dreistufige Korb Feuchtigkeit, Plosivlaute und die unvermeidlichen Stöße des Bühnenalltags problemlos weg. Mit einem Gewicht von 300g vermittelt das KSM9 außerdem genau die hochwertige Haptik, die man von einem professionellen Tourmikrofon erwartet, ohne bei längeren Auftritten unnötig schwer in der Hand zu liegen.