Seymour Duncan STR-3 Tonabnehmer für Telecaster

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Pickup für E-Gitarre

Der ”Viertelpfünder” (der Name kommt eigentlich von den quarter-inch großen flachen Pole-Pieces) kommt schon mit einer gehörigen Extraportion Power daher. Fast die doppelte Ausgangsleistung eines üblichen Tele-Pickups sorgt dafür, dass man jeden Amp ohne Zusatzgeräte in die fleischigen Zerrgefilde bringen kann; und das mit einem fetten, aber dennoch klaren Ton.

  • Modell Quarter Pound
  • für T-Style Gitarren
  • mit Chrom-Cover
  • für die Halsposition
Hinweis Registrieren Sie Ihr Produkt auf www.w-distribution.de/Warranty und verlängern Sie die Garantie auf 4 Jahre.
Erhältlich seit Juli 2000
Artikelnummer 143576
Verkaufseinheit 1 Stück
Aktive Schaltung Nein
Verdrahtung 2-adrig
Ausgangsleistung High
Kappe Ja
Farbe Chrom
Position Neck
Stacked - Brummfrei Nein
Telecaster Ja
Stratocaster Nein
Sonstige Nein
114 €
Alle Preise inkl. MwSt.
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61 Kundenbewertungen

30 Rezensionen

A
Hatte mir mehr versprochen...
Anonym 26.07.2014
Die Halsposition in einer Tele ist ja eigentlich immer ziemlich heikel, kaum jemand benutzt den Halspickup ja allein, es sei denn, man findet den richtigen PU dafür.
Ich hatte mich von diversen Beurteilungen, Soundfiles und Bewertungen verleiten lassen, den Quarter-Pound zu bestellen, da ich diese Tonabnehmer aus meiner Blackmore-Strat kenne und auch damit zufrieden bin. Aber Tele ist nicht Strat, klar, und deshalb bin ich mit dieser Wahl auch nicht so ganz zufrieden:
der PU ist sehr mulmig und nicht so klar und "punchig" wie oft beschrieben und gewünscht. Sooo einen immensen Output hat er nun auch wieder nicht, was übrigens auch nicht immer mit rockiger und brutaler gleichzusetzen ist!!.
Der Sound ist schon eher P90 als SC, aber allein irgendwie unbrauchbar bzw. farblos und nicht prägnant genug. Es ist mehr Jazz als Rock, mehr Samt als Leder...
Er lässt eben nicht aufhorchen und erzeugt nicht dieses "hoppla, was ist das denn?"-Gefühl. Clean ist er unauffällig und charakterlos, mit ordentlich Zerre/Overdrive geht er natürlich schon gut ab und macht dann auch ne Menge Spaß, entwickelt aber eben auch die konstruktionsbedingten Nebengeräusche, Da muss man halt bei hohen Lautstärken mit umgehen können.
Seymour Duncan empfiehlt für optionale Wiring-Ideen, die PU-Kappe separat an Masse zu legen (logisch, sonst gehts ja auch nicht), was allerdings ein ziemliches Gefriemel ist und besser vom Fachmann erledigt werden sollte, wenn man sich nicht wirklich auskennt und sonst eher "Grobes" lötet. Wenn man es schon vorschlägt, sollte man es dem Nutzer etwas einfacher machen (wie früher bei den OBL-Pickups), da könnte man heutzutage sicher mehr erwarten.
Mit dem Bridge-PU zusammen ergeben sich mit nem Tele-4-way-Switch allerdings ganz nette Optionen, jedoch würde man sich wünschen, dass Seymour Duncan (nach dem Vorbild der Fender Texas Specials für Tele) zumindest einen der beiden Quarter Pounds auch als RW/RP anbietet, das geht ja bei den Strat-Quarter-Pounds auch. So brummt es halt ständig und überall, was auch schnell nerven kann.
Ich würde den PU nicht wieder kaufen, stattdessen eher den DiMarzio Twang King, den ich schon einmal vor Jahren hatte und der mir immer noch soundmäßig im Gedächtnis geblieben ist. Alternativ könnte man allerdings mal die tapped-Variante ausprobieren, könnte mir vorstellen, dass das der Halsposition einer Tele besser steht.
Insgesamt hat der PU meine Tele nicht so nach vorn gebracht wie gewünscht und erhofft, schlechter ist es aber auch nicht geworden. Und nein: er ist nicht so laut, wie die Daten vermuten lassen könnten, also keine Angst: auch ein Seymour Duncan Quarter Pound kann einer guten Tele nicht wirklich etwas anhaben und sie entstellen; es bleibt immer noch eine Tele.
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S
Happy Ending Pickup!
Stefan92 07.04.2013
Den Pickup habe ich mir gekauft, um eine absolute Fehlinvestition in Sachen Replacement- Pickups wieder wettzumachen.
Ich hatte mir sog. Boutique-Pickups aus America für meine Squier Telecaster kommen lassen, die gibt es nicht bei Thomann und sollten eine "Sonderanfertigung" werden, da ich die in Frage stehende Telecaster mit einer sehr speziellen Besaitung und Stimmung versehen habe (Stichwort "Nashville Tuning").
Die PUs die ich aus Amerika zugeschickt bekam waren aber qualitativ und soundmäßig absoluter Schrott. Da ich das original Squier Bridge PU schon in eine andere Gitarre eingebaut hatte und das nutzlose Halspickup längst entsorgt war, brauchte ich nun unbedingt was neues.
Zu dieser Zeit hatte ich umständehalber viele halbakustische Gitarren in der Hand, fand den Sound gut für mein Projekt und als ich gelesen habe, dass der Seymour Duncan etwas halbakustisches im Klang haben soll, habe ich mir gedacht warum nicht, vielleicht passts ja. Und es hat gepasst. Ich kann mich den Vorredern nur anschließen und möchte noch hinzufügen, dass der PU über eine meines Erachtens sehr schöne Kompression verfügt. Gut fürs Sustain. Endlich mal Telecaster Töne, die man auch "stehen lassen kann". Der Output ist fett, aber nicht humbuckermäßig. In der Brigde habe ich jetzt einen Di Marzio Twang King und zusammen machen die beiden eine sehr rockige Mittelposition. (Es ist also nicht so, dass der Seymour Duncan den Output eines Humbuckers hat und damit den Di Marzio "übertönen" würde. "Fast doppelte Ausgangsleistung" bedeutet nicht, dass man mit einem Humbucker komkurrieren könnte. Ein Singlecoil mit 5K wird auch bei doppelter Leistung einen Humbucker mit 14k nicht erreichen. Hier wäre es schön, zusammen mit der Formulierung "fast doppelte Ausgangsleistung" die technischen Daten zu haben.).
Die Anzerrung (oder auch "Dirt") die oder der entsteht wenn man zwei oder mehr Töne gleichzeitig spielt hat aber definitiv etwas humbuckermäßiges. Clean kommen die Akkorde trotdem klar und crisp. Und man kann prima fette Soli damit spielen. Also ein echter Allrounder. Die Telecaster bleibt dabei immer sie selbst. Happy End!
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Mehr Power mit klassischem Sound
Stefan1907 17.06.2011
Der Pickup liefert deutlich mehr Output, worauf natürlich Röhrenamps am sensibelsten reagieren. Der Originalsound bleibt weitestgehend erhalten, klingt die Tele beim Halspickup nach Holz, tut sie es auch mit diesem Pickup.

Der Pickup ist ideal, wenn man im Live-Setup zwischen Humbucker- und Single-Coil-Gitarren wechseln will/muss und an den Effekt- bzw. Amp-Settings nichts anpassen will. So kommen meine Teles problemlos auf das Level meiner Paulas.
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g
Feuer für die Tele
guitartobi 16.10.2014
Ich habe den Pickup in eine Squier Classic Vibe Telecaster verbaut und einen original Fender Vintage Pickup (also bereits einen Austausch-Pickup) damit ersetzt, da dieser mir für sich geschaltet zu wenig "Saft" hatte. Der Eingriff hat sich gelohnt: kraftvoll, dynamisch und immer noch ein Singlecoil! Am leicht verzerrten Röhrenamp geht nun wirklich die Sonne auf. Allein mit dem Anschlag kann Laustärke und Zerrgrad effektiv beeinflusst werden. Und die beliebte Zwichenposition klingt auch etwas "fetter" ohne Höhen einzubüßen. Gut zu wissen: In der Kombination mit dem Fender-Steg-Pickup müssen die Anschlusskabel verpolt angelötet werden, sonst klingt die Zwickenposition zu dünn.
Sound-Tip: Den Röhren-Amp nur leicht verzerrt einstellen (bei Laney die 5) und man erhält einen mächtigen Sound für Blues- und Rock-Riffs; für das Solo oder heftigere Riffs kann man das Zerr-Pedal als zusätzlichen Booster nutzen, also nicht zu viel Drive...und es rockt!
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