Daddario Kapodaster CP02NS

402

Kapodaster

  • für 6- & 12-saitige Western- und E-Gitarren
  • NS-Design
  • Ein-Hand-Bedienung
  • Farbe: Schwarz
Erhältlich seit August 2006
Artikelnummer 196990
Verkaufseinheit 1 Stück
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H
Klein, leicht und gut - bis zum Defekt!
Hacon 07.09.2020
Man ist ja immer mal wieder auf der Suche, seine Ausrüstung zu verbessern. Jetzt ging es mir um Kapos. Ich nutzt auf akustischen Gitarrens den Kyser Capo, den Harley Benton InTune Tension und den Taylor Bügel-Capo. Nun habe ich mir zum Vergleich noch einen Shubb und eben den Planet Waver CP02 bestellt. Hier kurz meine Einschätzung der verschiedenen Modelle:

Kyser: Einfach zu montieren, klemmt sicher, ist aber nicht einstellbar. Bei meinen Acoustics ist das kein Problem für elektrische Gitarren ist er aber eher zu kräftig. Manchmal muss man ihn zweimal ansetzen, bis die Stimmung passt. Bendning klappen ganz gut, aber manchmal komt die Saite nicht in die Ausgangsposition zurück. Großer Vorteil: er ist problemlos einhändig zu bedienen. Er kann an der Kopfplatte "parken", wenn man ihn nicht braucht.

Harley Benton: Ähnlich dem Kyser, aber einstellbar. Wobei ich ihn bei meinen akustischen Gitarren immer in der stärksten Stellung nutzen muß, um 12 Saiten zu klemmen. Auch gut einhändig zu nutzen, aber doch recht schwer und klobig. die Hebel unter dem Hals können manchmal stören. Bendings funktionieren ähnlich gut, wie beim Kyser. Die Verarbeitung geht für den Preis mehr als in Ordnung. Die passende Parkposition ist auch bei diesem Capo die Kopfplatte

Taylor: Der Bügel-Kapo verbleibt am besten immer am Hals, was aber nicht stört, denn er ist sehr zierlich. Er muss zweihändig bedient werden, aber wenn er sitzt, sitzt er gut. Bendings sind wegen des harten und glatten Plastikschlauchs als Klemmung praktisch unmöglich, denn die Gitarre ist anschließend immer verstimmt. Mit einem Moosgummistreifen, den ich auf den Schlauch geklebt habe, konnte ich dieses Problem aber lösen. Die Verarbeitung ist sonst sehr gut, der Kapo ist aber auch nicht ganz billig.

Shubb: Der Kapo ist ja der Liebling vieler Gitarristen und man merkt auch warum. Sehr gute Verarbeitung, einfach zu bedienen, einstellbar und dazu recht klein und leicht, ohne allzu flimsig zu wirken. Bendings funktionieren auch recht ordentlich, wenn auch nicht perfekt. Man sollte ihn beidhändig bedienen, einhändig macht es nicht wirklich Spaß. Will man den Capo an der Kopfplatte parken, muss die Einstellschraube verändert werden, was dem Kapo den Vorteil des einfachen Zuklappens nimmt.

Planet Waves: Er ist deutlich zierlicher und leichter, als alle anderen meiner Auswahl. Trotzdem ist er gut justierbar und klemmt sicher. Man muss ihn zweihändig bedienen, aber das geht sehr schnell und sicher. Bendings meistert von meiner Auswahl am besten. Zum Verschieben reicht es, die Schraube minimal zu lösen und nachher wieder anzuziehen. Er parkt an der Kopfplatte, kann aber auch vor dem Sattel montiert werden. Beim Spielen stört er am wenigsten. Die Verarbeitung ist sehr gut, der Kapo wirkt am schicksten und am unauffälligsten.

Auch wenn der Planet Waves mein eindeutiger Favorit ist, gibt es noch Verbesserungspotential: Die Schraube sollte gegen Verlieren gesichert sein. Sie muss zwar sehr weit herausgedreht werden, um sie zu demontieren aber eine Verlustsicherung ist auch kein Hexenwerk. Der Arm mit der Gummiauflage ist 60mm lang und reicht damit auch für breite Griffbretter. Mir wäre eine Version mit nur 55m langem Arm lieber und wenn das Gummi für die Klemmung nicht 5mm stark wäre, sondern bei gleichen Klemmeigenschaften nur 2 oder 3mm, hätte ich den für mich perfekten Capo.

Mit der Griffbrettwölbung meiner vier Gitarren hatte übrigens kein Kapo irgendwelche Probleme und alle verstellbaren können auch gut an der elektrischen genutzt werden.

Nach einigen Monaten der Benutzung hat sich jetzt leider Feststellknopf gelöst. Er ist nur auf das Gewinde der Feststellschraube aufgeschraubt und mit Schraubensicherung fixiert. Sowas darf natürlich nicht passieren, deshalb jetzt eine deutliche Abwertung. Schade eigentlich!
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G
Für mich der Testsieger
Günter283 01.08.2020
Ich konnte den CP02 an einer Gibson Les Paul, einer Ovation Legend und einer Furch Gc testen und mit einem Shubb S1 und einem G7th Newport vergleichen. Der von Ned Steinberger entworfene und unter D‘Addario bzw Planet Waves firmierende Capo war hier Testsieger.

Handhabung: Sehr einfach; mit etwas Geschick sollte man ihn auch mit einer Hand auf einen anderen Bund schieben können, zum Aufsetzen sollte man ihn aber mit beiden Händen richtig positionieren. Der Newport ist durch den Klappmechanismus noch etwas einfacher zu bedienen, doch neigt gerade dieser Klappmechanismus zum unbeabsichtigten Öffnen des Capos. Der Shubb war dagegen etwas fummelig.

Funktionalität: Alle drei Capos tun das, was sie tun sollen und sind stimmstabil. Der CP2 hat die längste Auflagefläche, so konnte ich ihn sogar problemlos an einem 5-Seiter Bass bis zum 5. Bund aufsetzen. Langlebigkeit kann ich noch nicht beurteilen.

Design etc: Hier punktet der CP2 voll. Er ist der schmälste, leichteste, und das Aussehen ist vielleicht nicht ganz so elegant wie das des G7th Newport, aber er ist am unauffälligsten.

Von mir eine klare Kaufempfehlung.
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RK
Gutes Preis- Leistungsverhältnis
Robert K 22.03.2022
Dies ist mein erster Kapodaster,

er fühlt sich haptisch wertig an und passt gut auf meine Westerngitarre, Bedienung ist simple und läuft sehr gut.
Bisher bin ich zufrieden er tut seinen Dienst. Mal sehen wie er sich im Laufe der Zeit verhält.
Gut fand ich zudem noch den schnellen Versand
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CR
Kann man akzeptieren
Christian R. 635 16.01.2021
Ich hatte schon über die Jahre einige Kapos in Betrieb. Jetzt brauche ich aber einen für eine 12-saitige E- Gitarre. Dieser Kapodaster aus dem Hause Daddario erfüllt fast die Erwartung. Fast!! Ein geringes Nachstimmen der oberen Saiten ( E + A ) ist aber noch von Nöten. Außerdem muss jedes mal die Feststellschraube betätigt werden und das ist für einen schnelleren Wechsel zwischen verschiedenen Gitarren zu umständlich. Ich hatte vorher einen Shubb C1 ( passt für 6-er E + 12- E ebenso) angewendet und muss tatsächlich feststellen, dass der zuverlässiger ist. Bei der 6-er E- Gitarre klappt der Daddario einwandfrei, doch bei einer 12-er E - Gitarre nicht so sehr gut. Ich verwende ihn trotzdem weiter, weil das Gewicht weniger aufträgt als Shubb. Ich kann den Daddario- Kapodaster empfehlen, doch der Burner für 12-er E`s ist er nicht unbedingt. ( bei 12-er Westerngitarren kommt er besser)
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