ACHTUNG: Messt unbedingt erst mal ab wie breit der Spalt im Stegflügel bei Euch tatsächlich ist! Angegeben ist beim Tonabnehmer eine Dicke von 5 mm, aber es sind eher 7, und er soll nicht gequetscht werden, also gibt es nicht so viel Spielraum!
Jetzt zu meiner Kauferfahrung. Ich bin seit vielen Jahren E-Bassist, und versuche mich jetzt seit einigen Monaten am Kontrabass. Um ein vernünftiges Instrument zu bekommen, ohne direkt ein Vermögen zu investieren und gleichzeitig zu riskieren dass meiner Sammlung an nie genutzten Musikinstrumente ein besonders viel Platz einnehmendes Exemplar hinzugefügt wird, habe ich fürs Erste mal einen Kontrabass gemietet.
Es läuft super, jetzt stehen tatsächlich die ersten Gigs an, die ich damit spielen will, deshalb war ich auf der Suche nach einem Tonabnehmer. An meinen E-Bässen mach ich schon mal was selbst, mit akustischen Instrumenten hatte ich aber nie groß zu tun, und deshalb entsprechende „Berührungsängste“. Ich will weder etwas kaputt machen, noch irgendetwas verstellen, der Einbau muss reversibel sein, und am besten sollte ich den Tonabnehmer später auch für ein eigenes Instrument nutzen können, deshalb war dieser Artikel hier so ziemlich die einzige Wahl.
Um so verunsicherter war ich, als ich bemerkt habe, dass er einfach viel zu groß ist, um in den Spalt des Stegflügels zu passen. Nach etwas rumprobieren und Bewertungen lesen, habe ich aber bemerkt, dass er gut in die herzförmige Öffnung in der Mitte des Stegs passt… Um den Sitz noch zu verbessern habe ich einen kleinen Keil aus Kork geschnitzt. Er sitzt jetzt ausreichend fest und der Klang ist für mein Empfinden sehr gut, gleichmäßig und neutral.
Ich hab ihn also behalten. Man sollte aber entweder vorher messen, oder darauf gefasst sein dass man evtl. etwas tüfteln muss.