Glorious Workbench white

Producing Workstation

  • zum Arbeiten im Heim- und Projektstudio
  • äußerst stabile und ergonomische Konstruktion
  • ausziehbare Lade für Keyboards
  • zwei 4 HE 19''-Racks
  • Platz für CDs, DVDs, Bücher etc
  • mit Aussparung zur Kabelführung
  • einfacher Aufbau
  • Platz für Tastatur, Maus, Studiomixer und weiteres Equipment
  • zweite Ebene für große Displays
  • praktische, drehbare Abstellflächen für Monitorboxen
  • Material: MDF-Holz
  • Abmessungen untere Ablage (B x H x T): 1302 x 760 x 551 mm
  • Abmessungen obere Ablage mit Lautsprecherablage (B x H x T): 1560 x 980 x 551 mm
  • Abmessung Ausziehablage (BxHxT): 1230 x 100 x 275 mm
  • Gewicht: 43 kg
  • Farbe: Weiß

Hinweis: Geräte und Deko nicht im Lieferumfang enthalten!

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62 Kundenbewertungen
  • 5
  • 4
  • 3
  • 2
  • 1
4.5 /5
  • Features
  • Verarbeitung
Gesamt
Preis-Leistung absolut top
S.Merk, 09.05.2017
Studiomöbel gibt es einige, aber viele auch mit hohen Preisen oder schlechten Bewertungen. Diese beziehen sich häufig bei den günstigen auf Fertigungsmängel und bei den teuren passt auch hier und da was nicht. Daher war ich nach vielem Lesen doch skeptisch, ob nicht die Arbeitsplatte aus dem Baumarkt mit Tischfüßen ausreichen könnte. Dann stieß ich eher zufällig auf die Workbench und dachte, das könnte es sein. Immerhin vergeben andere Kunden gute Noten, das hat mich überzeugt.

Die Lieferung Mittels UPS erfolgte in zwei Paketen, die man noch gerade so gut tragen kann. Das eine ist länger, flacher und schwerer, es enthält die Arbeitsfläche und Montagematerial, das andere die Seitenteile und ist demnach etwas kleiner. Alle Teile sind sehr gut verpackt, auch wurden die Kartons mit Holzleisten stabilisiert, das verhindert Beschädigungen. In meinem Fall konnte ich keine Mängel an den Teilen feststellen, alles ist ebenmäßig verarbeitet und die Umleimung gleichmäßig. Aber, das ist natürlich auch dem Preis geschuldet, wirkt die Haptik eher wie ein einfacher Badschank, ist also nichts Besonderes. Das muss sie auch nicht, hauptsache die Workbench trägt die Massen an Equipment.

Der Zusammenbau gestaltete sich zwar einfach, aber nicht ganz so zügig. Mit zwei Personen bei sorgfältigem Studieren der Aufbauanleitung vergingen schnell zweieinhalb Stunden, bis alles stand. Mit einem Akkuschrauber könnte es schneller gehen, denn man hat schon viele Schrauben einzudrehen. Bei Bedarf lässt sich das Möbel auch verleimen, allerdings wird der beiliegende Leim in der Anleitung nicht erwähnt. Ich habe darauf verzichtet, da man den Tisch einfacher wieder abbauen kann. Auch ohne ist eine gute Stabilität Trotz der Kopflastigkeit gegeben, wenn. Immerhin stehen auf der oberen Abstellfläche die Abhöre und der Monitor.

Links und rechts sind jeweils ein Drehteller mit einer Kantenlänge von etwa 25cm angebracht. Hierauf werden die Boxen gestellt, der Teller wird von unten auf der oberen Platte verschraubt. Er liegt auf einem Kunststoffring mit Rollen auf, der das Drehen vereinfacht, jedoch das Gewicht nicht trägt. Das liegt auf der zentralen Verschraubung. Das Drehen gestaltet sich leicht, eine Möglichkeit zur Fixierung gibt es nicht. Der Tisch sollte nach Hinten etwas Luft haben, nicht nur wegen den Lautsprechern. Der Teller ragt ein Wenig über die Außenkante, aber nicht so, dass man die Box vom Tisch feben könnte. Die Höhe kann mit Isolations-Pads möglicherweise zu hoch sein, ich habe sie weggelassen. Die Vibrationen der Workbench sind dann zwar fühlbar etwas stärker, jedoch allerhöchstens bei sehr hohen Lautstärken etwas störend. Durch die konzentrische Montage ist ja auch eine Entkopplung gegeben, da hat man schon mitgedacht. Gummifüße oder Spikes sind hier vielleicht auch eine Alternative, man kann sie auch direkt weglassen. Von der Ergonomie ist die obere Platte für kleinere Personen etwas ungünstig, da sie natürlich etwas höher ist, ich schaue direkt auf die Mitte meines Displays. Die Oberkante der Achtzöller schließt mit der Oberkante des 27"-Bildschirms ab, so dass dafür die Hochtöner in Optimalposition sind. Ich bin damit zufrieden, zumal zwischen Box und Display noch ein Wenig Ablagefläche vorhanden ist.

Darunter befindet sich die Arbeitsfläche, deren Tiefe durch die senkrechten Bretter begrenzt wird, welche die beiden 19"-Racks aufteilen. Gemessen habe ich es nicht, aber 30cm könnten es von der Vorderkante schon sein. In der Mitte sorgt ein Brett hinten für Stabilität, das unten einen Auslass für Label hat. Mein Audiointerface passt hier super hinein, aber sicher nicht jedes. Und so ist es sehr stark von der genutzten Hardware abhängig, ob der Tisch einem reicht. Sind nämlich auch die Racks ausgebaut wird es mit der Stellfläche schon eng, ein Mixer oder Controller müsste dann schon vor die Racks gelegt werden, wenn auch noch ein Keyboard im Auszug Platz finden soll. Hier übertreibt es Glorious ein Wenig mit den vielen Abstellmöglichkeiten, die faktisch nicht so gegeben sind. Aber ich wüsste allerdings auch nicht, wie man es anders hätte machen können. Ich habe kein Outboard-Equipment, so liegen meine Geräte in den Rackplätzen, nach Hinten ist alles schön offen und zugänglich. Davor mittig liegt die Tastatur, dahinter kleine Controller, so bleibt rechts noch Platz für die Maus und links etwas Stellfläche.

Darunter befindet sich mit einigen Zentimetern Abstand der Keyboardauszug. Unten ist eine Querleiste angebracht und stabilisiert das Konstrukt. Allerdings würde ich hier keine 88-Tasten-Instrumente auflegen, die ein deutliches Gewücht über 15kg haben. Denn der Auszug wird einzig über die zwei seitlichen Leisten gehalten und ist auch nicht sonderlich tief. Zwei Synthesizer habe ich hier abgelegt, das passt (konkret Novation Ultranova und Roland JD-Xi). Zum Einschalten muss man aber unter den Tisch krabbbeln, nach Vorne ausgezogen kommt man nicht an die Rückseite.

Das war es auch schon, keine weitere Abstellfläche. Dabei wäre ein Brett unterhalb nicht nur schön gewesen, sondern auch sehr sinnvoll. So steht mein Mini-Rechner nun auf dem Boden, vielleicht gönne ich mir ja ein Plattenregal in passender Optik. Ganz schön ist das nicht, wer einen iMac hat kann mit dem Platzangebot locker auskommen. So gibt es auch keine Schubladen oder andere Ablageflächen, das wird bei diesem Preis auch nicht machbar sein. Eine Luxus-Version hätte ich schön gefunden, vielleicht 100-200 Euro drauf, dafür aber noch zwei Bretter unten, eine kleine Schublade für Kabel und vielleicht noch 10cm breiter.

Was die Traglast angeht weiß ich nicht, ob es hierzu eine Angabe gibt. Allerdings ist die oberste Platte gut stabilisiert und das mittlere Bein sorgt auch für eine gewisse Standfestigkeit. Wenn man seitlich leicht gegenstößt merkt man natürlich die Kopflastigkeit, das ist aber gemessen am Preis alles auf einem sehr guten Niveau. Auch findet jeder die Optik professionell und top, offenbar sieht man der Workbench den günstigen Preis nicht an. Wer mit dem Platzangebot zurecht kommt, vielleicht noch ein Sideboard daneben stellt, wird damit viel und hoffentlich auch lange Freude haben. Für mich ist sie mit ganz kleinen Abstrichen das perfekte Möbelstück, das ich mir zumindest nicht so einfach hätte bauen können.
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Features
Verarbeitung
Der Studiotisch für Zwerge, Ergonomisch (für mich) leider ein Totalausfall
basti76, 08.06.2018
Leider wurde der Tisch für Zwerge konzipiert.
Ich bin 1,90m und der Tisch geht leider gar nicht für mich.
Aber vielleicht bin ich ja ein Sonderfall und bin nicht für Tische von der Stange geschaffen.

Sitze ich ganz normal, wie es gesund ist, dann stoßen meinen Oberschenkel an den Keyboardauszug an.
An der Unterseite ist noch mal ein Holzgriff angeschraubt, diesen habe ich abgeschraubt, dann gehts so.

Die Lautsprecher sind dann genau auf Ohrhöhe, mein 24-Zoll Monitor ist dann aber trotzdem zu hoch, so dass ich immer leicht nach oben gucken muss.
Folge: Nackenschmerzen

Würd ich meinen Stuhl noch höher stellen, so dass ich gerade auf den Monitor gucke, ist der Keyboardauszug im Weg.

Dann die Ablage wo Tastatur und Maus sind, ist für meine Befriffe auch zu kurz geraten.
Finde es schöner, wenn man die Unterarme etwas ablegen kann beim ?tippen?
Gut, ist kein Bürotisch wo man jetzt 10 Seiten Text tippt, finde es beim arbeiten in der DAW trotzdem störend.

Leider ist Studiodesk ja 5-8 mal so teuer, mit einem befreundeten Möbeltischler werde ich jetzt wohl doch was eigenes konzipieren/bauen müssen.

Positiv:
-Die drehbaren Lautsprecherstands
-Keyboardauszug
-Verarbeitung ist meinem Tisch gut
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Eine Workbench
DEBIL, 10.11.2016
Ich habe mir die Workbench geholt, um platzsparend einiges an Equipement unterzubringen. Ideal fürs Homerecording und optisch anprechend empfand ich für mich die weiße Workbench von Glorious. Die Farbe ist aber Geschmackssache. Alternativ gibt es die Workbench auch in schwarz.

EINLEITUNG:
Die Workbench wird in zwei Paketen zugeschickt (das erste Paket ist länger und schwerer, das zweite Paket ist auch nicht wirklich leicht) mit einem Gesamtgewicht von 43 kg. Bei mir wurde das Paket mit UPS zugestellt. Leider war ich am Zustellungstag 15 Min. zu spät zu Hause, so dass ich die schweren Pakete etwas umständlich von einer Filiale abholen musste, ist aber letztlich für mich kein Bewertungskriterium.

POSITIV: Der Aufbau ist relativ simpel, man benötigt alleine ca. 1 Stunde, zu zweit geht?s natürlich schneller. Die Workbench bietet genügend Platz für ein Keyboard 88Tastatur, 2 Monitorboxen, einem 27" Monitor, Tastatur und Maus, 19" Racks und mehr.

NEUTRAL: Das mittlere Tischbein steht etwas in der Luft, die Stabilität tut es aber keinen Abbruch. Und beim Preis-Leistungsverhältnis fällt das für mich nicht ins Gewicht.

NEGATIV: Ich besitze mehrere 19" Racks mit 1 UE, leider hat Glorious bei der Workbench lediglich Rackschrauben und -muttern nur für 2x 19" Racks mit 2UE pro Rackfach mitgeliefert (also insgesamt 16 Rackschrauben und -muttern, anstatt 32 Rackschrauben und -muttern, die ich bei 19" Racks mit 1 UE benötige).
Zum Glück habe ich selbst genügend Rackschrauben, muss aber leider die fehlenden Rackmuttern nachbestellen (Kostenpunkt ca. 2,40 Euro, heißt also, dass ich mehr bestellen muss, als ich benötige, um keine Lieferkosten zu haben.)
Im Baumarkt eures Vertrauens findet ihr übrigens NICHT die passenden Muttern, die breit genug sei sollten, um im Rack ideal zu passen. Diesen Schritt könnt ihr euch sparen.

FAZIT:
Die Workbench von Glorious erfüllt ihren Zweck, um für relativ wenig Geld im Homerecordingsektor oder kleinen Räumen platzsparen viel Equipement unterbringen zu können. Die Workbench ist stabil. Gestört hat mich die geringen Anzahl an Rackschrauben- und muttern.
Mich wundert lediglich der Preisunterschied zwischen der weißen Workbench (319,- Euro) und schwarzen Workbench (333,- Euro). Mich würde mal interessieren, warum es hier einen preislichen Unterschied gibt (Gibt es hier etwas mehr Rackschrauben und -muttern-Ironie?).
Nein, im Ernst ich kann die Workbench empfehlen (Preis-Leistungsverhältnis, Kompaktheit, leichter Aufbau).
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Verarbeitung
Für's Geld wirklich gut, IKEA fürs Studio
BeepBeep, 17.04.2019
Aufbau war ziemlich problemlos, alle Teile dabei und Anleitung prima. Stabil ist das Teil tatsächlich und auch das Platzangebot ist exzellent für den Preis.
Einzig die Verarbeitung lässt zu wünschen übrig: Nichtmal das Logo ist grade aufgeklebt worden. Aber: Er tut was er soll und ist 1000x besser als mein alter "normaler" Schreibtisch. Grade die Boxenständer sind klasse.
Alles in allem etwas teuer für die Qualität, aber es ist quasi ein IKEA Schreibtisch gemacht fürs Studio. Da zahl ich gerne ein paar Euro extra und hab keinen Bastelstreß mehr. :) Also würde ich sagen: "Angemessen". Der nächstbeste Desk kostet direkt 200 Euro mehr, bin also sehr glücklich.
Ach ja, das schiefe Logo lässt sich einfach ablösen und sieht auch besser aus. ;) Fixed!

PS: Optisch ist das Ding übrigens 5 Sterne in weiß. Sieht richtig gut aus mit den Kali LP6 in weiß. Sheeesh.
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