Engl Fireball 100 E635

Röhren-Topteil für E-Gitarre

  • Leistung: 100 W
  • 2 Kanäle
  • 4 x ECC83
  • 4 x 6L6GC
  • Regler: Gain Clean, Gain Lead, Bass, Middle, Treble, Lead Volume, Master A, Master B, Presence
  • Schalter: Bright, Bottom und MidBoost
  • Kanalumschalter
  • regelbares Noise Gate
  • schaltbarer Effektweg
  • Tube Monitor System
  • Abmessungen (B x H x T): 71 x 27 x 27 cm
  • Gewicht: ca. 22 kg
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Soundbeispiele

 
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Weitere Infos

Leistung 100 W
Endstufenröhren 6L6
Kanäle 2
Hall Nein
Fußschalter Nein
59 Kundenbewertungen
  • 5
  • 4
  • 3
  • 2
  • 1
4.9 /5
  • Bedienung
  • Features
  • Sound
  • Verarbeitung
Gesamt
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
Braver und solider Metalamp
T.M., 07.10.2016
Habe mir den Fireball 100 mit der Thomann Schutzhülle gekauft und ich muss sagen dass das Warten und das Geld sparen sich gelohnt hat.

Sound: Der Clean-Channel ist bei Gain-Stellung auf 9 Uhr ziemlich klar und vor allem schön warm.
Meiner Meinung nach ist dieser aber erst richtig interessant mit Gain-Stellung auf 3 Uhr, also kein clean mehr sondern crunch. Da ?bollert? der Amp richtig schön.
Wenn man am EQ dreht bzw. sich den EQ für den Lead-Channel zurecht legt, bekommt man meiner Meinung nach keine Probleme mit dem selben EQ im Clean-Channel.
Beim Umschalten auf den Lead-Channel finde ich dass man, wenn man den Amp noch nicht gewöhnt ist, erstmal einen fetten und dunklen Sound bekommt, der aber erstmal ziemlich gezähmt wirkt.
Das Problem ist FALLS man noch nicht am EQ gedreht hat und alles noch auf 12 Uhr ist, ist der Lead-Channel vor Allem für Bandkontext noch zu ?scooped?.
Dies kann man natürlich ändern mit (in meinem Fall) Mitten auf 3 Uhr und Treble und Presence 1 Uhr. Aktiviert man hier noch den MidBoost, so bekommt man einen ziemlich mittenreichen Sound. Fast schon zu mittig.
Der Fireball 100 hat zudem scheinbar unendlich viel Low-End, das einen wirklich komplett an die nächste Wand drückt, wenn man es übertreibt.
Ansonsten wäre noch zu sagen, dass bei mir auf Drop C und Drop A# der Amp auf den tiefen Saiten wirklich ne gute Sache macht. Viel, geschweige denn überhaupt etwas, verschwimmt da nicht.
Zudem sind die zwei Mastervolumes natürlich eine feine Sache, damit kann man den Amp schön boosten.

Optik: Beim Fireball, wie auch bei anderen Engl-Amps, zahlt man natürlich nicht nur komplett für den Sound, sondern eben auch für Design, Qualität und Lebensdauer.
Das ist anders bei manch anderen Amps würde ich mal behaupten.
Ansonsten kann man den Look vom Fireball 100 nur lieben oder hassen, wie ich finde.

Verarbeitung: Ein weiterer Grund wieso ich mir den Fireball 100 geholt habe.
Da sitzt keine einzige Schraube schief. Alle LEDs leuchten so und wo sie sollen.
Das Metallgitter sitzt und sieht geil aus. Ok, zugegeben: Auf den ersten Blick meint man,
dass die EQ-Regler evtl. schief angebracht sein könnten, ist aber nicht der Fall.
Was natürlich auch einwandfrei ist, ist der Tube Monitor.
Ich habe nicht extrem viele Amps davor gespielt. Habe aber schon so manch krasse Mängel an Amps gesehen.

Bedienung: Der Fireball ist ja bekanntlich ein zwei-Kanäler.
Was ihn aber dennoch etwas mehr flexibler macht, sind die Features Bright, Bottom,
MidBoost, Noise Gate, FX-Loop, 2. Masterlautstärke(per Footswitch schaltbar).
Sehr cool und trotzdem ist er gut übersichtlich.
Ich spiele hauptsächlich total clean oder Volldampf. Deswegen fehlt mir auch kein Crunch-Channel.
Ansonsten könnte man ja auch noch n Overdrive vor den Clean-Channel schalten, falls man einen Crunch-Sound braucht.
Zudem kommt der Amp ja auch meines Wissens mit dem Midi-Switcher von Engl aus ?!
Ich werde mir zudem in nächster Zeit gleich zwei Z4s holen, da ich alle vier Optionen schalten möchte.
Mir fehlt an dem Amp an der Bedienung nicht wirklich etwas, deswegen volle Punkte.

Noise Gate: Hier möchte ich noch ein genaueres Review abgeben, da m.M.n das Noise Gate einfach so als ?geiles Feature? darzustellen nicht ganz richtig ist.
Ich habe vor dem Fireball noch die Amps Marshall MG100hcfx, Bugera 6260, Peavey Valveking MKii 100 und Peavey 6505 gespielt.
Dabei habe ich den Noise Killer von Mooer im Loop verwendet, mit dem ich sehr zufrieden war.
Um auf das Engl-Noise Gate einzugehen: Ich habe mal jemanden gesehen der beim Fireball Gain, Treble und Bass kurz vor Rechtsanschlag hatte mit aktiven Pickups.
Dass dabei der Amp schon bei Masterlautstärke 8 Uhr feedbackt, ist ziemlich klar.
Das Engl Noise Gate ist auf Rechtsanschlag enorm hart.
Jedoch zieht es schon bei mir ca. 11 Uhr das Rauschen komplett raus. Soweit so gut, nur:
Ich spiele passive Pickups und dabei kann ich das Leadgain auf 10 Uhr ohne Probleme bringen bei Master auf kurz vor 9 Uhr.
Nicht viel Gain meint man erstmal, aber es reicht wirklich aus, wobei man den Fireball nochmal loben muss, da auch bei Gain auf 3 Uhr noch sehr viel tight bleibt.
Habe ich das Gain aber auf 12 Uhr oder weiter rechts, feedbackt der Amp sofort.
Stelle ich das Noise Gate auf 2 Uhr ist es schon etwas besser, aber die Töne werden immer noch nicht so schnell abgeschnitten und hin und wieder kommt ein Feedback durch.
D.h. man müsste es auf kurz vor Vollanschlag stellen, also 16 Uhr. Dabei werden die Töne nun aber extrem schnell abgeschnitten, sodass es mit ?Sachen zum Ausklingen? deutlich Probleme gibt.
Ich muss sagen, dass es mir im Endeffekt nicht gut gefallen hat und ich meinen Mooer Noise Killer in den FX-Loop gepackt habe, komme damit schon besser klar, auch wenn das Engl Noise Gate nur für den Lead-Channel gemacht ist.

Als Abschluss kann ich nur sagen, dass der Fireball 100 sich mehr als lohnt und man für das Geld einen wirklich tighten Amp bekommt.
Vielen Dank auch an Thomann für die gute Verpackung und den schnellen Versand!
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Gesamt
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
Der neue Fireball 100 von Engl
Nico S., 18.10.2009
Rein optisch macht das Teil schon wahnsinnig viel her, die komplett schwarze Optik und die rot hinterlegten Röhren lassen bei jedem Rock- und Metalfan das Herz höher schlagen.

Beim Sound fängts dann erst richtig an, im Clean Kanal sind im Gegensatz zum Vorgänger auch schöne angezerrte Sounds realisierbar und der Lead-Kanal lässts richtig krachen. Für mein Gefühl ist mit dieser Menge an Drive echt jeder bedient, selbst ich. Die Verzerrung ist auch wenn der Gain Regler am Anschlag ist untenrum tight und wahnsinnig druckvoll, im Treblebereich singende Höhen wie mans von einem Röhrenamp erwartet. Mit den Schaltern für Midboost, Bright und Bottom lässt sich das Klangbild vielfältig gestalten.

Die Features lassen auch nichts zu wünschen übrig, vor Allem weil es zwei Mastervolume Knöpfe gibt, die man beide mit den Kanälen kombinieren kann wodurch man insgesamt 4 Möglichkeiten hat.

Insgesamt finde ich ist das Preis-Leeistungs-Verhältnis hier super. Der Verstärker ist denke ich vor Allem im Metal- und Rockbereich einzusetzen.
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Features
Sound
Verarbeitung
Unglaublich vielseitig
Sebastian064, 04.01.2011
Ich habe lange überlegt welcher Engl es nun werden soll:

- Engl Fireball 60
- Engl Fireball 100

Entscheidend für den Kauf war letztenendes die getrennten Gain-Regler für die beiden Kanäle beim Fireball 100.

Es handelt sich hierbei zwar (nur) um einen 2-Kanaler, die Soundmöglichkeiten sind allerdings unweit größer.

- Clean-Gain auf 9-Uhr: Super Clean
- Clean-Gain auf 3-Uhr: Leicht angezerrt
- Clean-Gain voll rein: Hier ergibt sich schon ein ordentlicher angezerrter Rythmussound.

Da wo der Clean Kanal aufhört beginnt der Lead Kanal.
Gain bis 9-Uhr: Crunchiger Rythmussound.
Gain 12-Uhr: Schöner fetter Sound der unten rum schon richtig schiebt.
Gain ab 3-Uhr: Spätestens hier bewegt man sich in Metalregionen.

Der Druck den dieses Top im Lead Kanal erzeugt ist unglaublich.
Ich spiele vorwiegend Metal und genau dafür ist dieser Amp auch gebaut.

Selbst wer seine 7-Saiter noch auf Drop-A stimmen will bekommt weder gematsche in den tiefen, noch verlust an sustain. Sehr differenzierter, druckvoller und böser Sound.

Das eingebaute Noisegate ist wirklich hilfreich. Wer im Lead-Kanal den Gain-Regler bis 12-Uhr oder weiter treibt, wird über dieses Feature sehr erfreut sein, gerade bei aktiven Pickups.

Positiv:
- Druckvoll
- Vielseitig
- unglaublich tight und sauber bei tiefen tunigs

Negativ:
- Nicht Midifähig, lässt sich allerdings auch anderweitig lösen

Fazit:
Von Super Clean bis Ultra böse ist hier wirklich alles möglich.
Gainreserven ohne ende, jedoch immer differenziert und sehr ausgewogen im Klang.
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Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
Non plus ultra...
Halbschatten, 04.12.2010
Ich mach seit 20 jahren musik, habe so ziemlich alles gespielt was es gibt, orange, marshall, mesa boogie. Aber der Engl Amp hat mich umgehauen!!!! Also lange rede kurzer sinn, wer harte musik macht, live oder fürs studio ( vergiss alle plug ins) kommt am Fireball nicht vorbei. Bedienung is einfach, kabel rein-fertig.

Keine schnick schnack, gain aufdrehen und sich in die fresse schlagen lassen. Und das beste is der noise gate auf der rückseite. Super sache, nie wieder nebengeräusche, egal wie weit der amp aufgerissen ist. Also meine empfehlung, lieber sparen oder sich verschulden aber der amp muss her!!!!
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