Arturia Beatstep Pro

MIDI-Controller und Step Sequenzer

  • kompatibel zu Geräten mit MIDI-, USB-, CV/Gate- oder DIN Sync-Anschluss
  • zwei unabhängige monophone Step-Sequenzer mit getrennten Displays (Anzeige von Abspielposition und Bank-Länge)
  • je Sequenzer ein 1V/Oct CV- (Control Voltage) und ein (10V) GATE-Ausgang
  • Swing- und Randomizer-Funktion
  • zusätzlicher Drum-Sequenzer für 16 separate Sequenzer-Tracks
  • 16 druckempfindliche Pads
  • 16 Step-Pads
  • 8 berührungsempfindliche Dreh-Knöpfe
  • Transport-Tasten
  • LED-Display
  • USB-Anschluss
  • 2 Pitch-, Velo- und Gate-Ausgänge 3.5 mm Mini-Klinke (1x je Sequenzer)
  • 8 Drum-Gate-Ausgänge 3.5 mm Mini-Klinke
  • Clock-Ein- und Ausgang 3.5 mm Mini-Klinke
  • MIDI In/Out 3,5 mm Mini-Klinke
  • Farbe: Weiß
  • inkl. MIDI-Adapter
  • passende Tasche: Art. 493541 (nicht im Lieferumfang enthalten)

Weitere Infos

Audio Player Funktionen Nein
Speichermedium Keine
Video Out Nein
Arrangerfunktion Nein

Das Schweizer Taschenmesser unter den Controllern

Mit dem Beatstep Pro bietet Arturia einen MIDI-Controller, der es in sich hat: Es lassen sich mit ihm nicht nur umfangreiche Rhythmen und Melodien einspielen, sondern er bietet auch flexible Anschlussmöglichkeiten für externe Synthesizer sowie zwei unabhängige, monophone Step-Sequenzer und einen Drum-Sequenzer. Er eignet sich hervorragend als Knotenpunkt fürs Studio, mit dem man seine analogen und digitalen Synthesizer ansteuern kann. Auch eignet sich der Beatstep Pro zur Kommunikation mit Laptops - mit seinen flexiblen Ausgängen sind den Möglichkeiten keine Grenzen gesetzt.

Drei umfangreiche Sequenzer in einem Controller

Insgesamt kann man über den BeatStep Pro zwei Melodien und ein Drum-Pattern laufen lassen. Dazu lassen sich gleichzeitig auch noch MIDI-Daten für eine DAW einspielen. Die eingespielten Rhythmen können anschließend über die Swing- und Randomizer-Funktionen angepasst und abwechslungsreich gestaltet werden. Mit dem Looper lassen sich Noten wiederholen. Er funktioniert über einen Touch-Strip, sodass ein Übergang zwischen 1/4- und 1/32-Noten erzeugt werden kann. Doch das ist noch nicht alles: Die acht berührungsempfindlichen Drehregler lassen sich über das MIDI-Control-Center an der DAW mit beliebigen MIDI-Befehlen belegen. So kann man beispielsweise auch noch zusätzlich ein Filter steuern.

Vielfältige Anschlussmöglichkeiten

Ob nun analog oder digital: Mit dem Beatstep Pro lässt sich jedes Gerät ansteuern. Die beiden Sequenzer verfügen über einen 1V/Oktave-Ausgang sowie über einen 10V-GATE-Ausgang. Somit sind jeweils ein Pitch-, Velo- und ein GATE-Ausgang vorhanden. Mit dieser Ausstattung sollte jede denkbare Kombination mit externen Synthesizern möglich sein. Die Anschlüsse des besonders kompakt gebauten BeatStep Pro funktionieren über 3,5-mm-Mini-Klinken. Mitgeliefert werden Adapter in entsprechender Anzahl.

Über Arturia

Die Erfolgsgeschichte von Arturia begann mit Software-Emulationen bekannter Analogsynthesizer wie Moog Minimoog, Sequential Prophet-5 und Oberheim SEM. Noch immer nehmen die Softwareinstrumente der V-Collection einen wichtigen Platz im Produktportfolio des französischen Herstellers ein. Schrittweise erweiterte Arturia das Angebot später um Hardwaregeräte wie Synthesizer, Controller-Keyboards und Sequenzer. So ist der einstige Softwarehersteller auch in der Welt der analogen Synthesizer zu einer festen Größe geworden.

Flexibler Knotenpunkt bei Studio- und Live-Situationen

Dank der flexiblen Ausgangsmöglichkeiten kann man mit dem BeatStep Pro als Knotenpunkt beliebig verschiedene Synthesizer sowie auch seine Wunsch-DAW ansteuern. Über den Clock-Ausgang lässt sich ein weiteres Gerät ansteuern. Das ist besonders bei Livesituationen und Studio-Jams vorteilhaft. Den Möglichkeiten sind hier keine Grenzen gesetzt. Somit eignet sich der BeatStep Pro hervorragend als Dirigent für die gesamte Synthesizer-Kollektion.

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201 Kundenbewertungen
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  • 3
  • 2
  • 1
4.6 /5
  • Bedienung
  • Features
  • Sound
  • Verarbeitung
Gesamt
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
Simple und schwer
Jochen264, 17.12.2020
Ich wollte mal in die Welt des Sequenzings eintauchen. Aber ich wollte nicht seitenlang die Bedienungsanleitung lesen, mich durch endlose Menues steppen und keine kryptischen Befehle lernen. Deshalb fiel die Entscheidung für den Doepfer, gegen den Arturia. Aber über 400,- € für einen Sequenzer war mir dann doch zu viel. Durch die Beratung bei thomann habe ich dann den Schritt zum Beatstep gewagt und nicht bereut.

+ Was beim Doepfer ohne Anleitung geht, geht beim Arturia auch ohne.
+ Er bietet für den halben Preis mindestens das Doppelte.
+ Maximal 64 statt 16 Schritte.
+ 3 regelbare und speicherbare Parameter statt maximal 2 beim Doepfer (wenn man die Steps von 16 auf 8 halbiert).
+ 2 statt 1 komplette Sequenzer (plus Drumsequenzer, wenn man?s braucht).

Und mit diesen Pluspunkte ist man/frau noch an der Oberfläche des Gerätes. Nun kommt das Eintauchen in die Tiefe der Möglichkeiten, die der Doepfer überhaupt nicht hat. Der Preis dafür ist, dass es nun heißt, Bedienungsanleitung zu lesen und - nicht immer logische - Befehlsketten zu lernen. Ist aber für ein einfaches Sequenzing nicht nötig.

Nun, etwas motzen kann man/frau auch:
- Was die thomann-Beschreibung verschweigt: Das Gerät braucht natürlich Strom über den USB-Anschluss. Wenn der Sequenzer am Computer angeschlossen ist das kein Problem. Im Stand-alone-Betrieb braucht es ein USB-Netzgerät, das nicht mit dabei. Geht vom Preis her in Ordnung. Aber ein Hinweiß wäre nett gewesen.
- Made in China. Das ist kein Minuspunkt für die Qualität des Gerätes. Das ist ein Minuspunkt für die Unterstützung eines Staates mit Unrechtsregime.
- Beigepackt sein zwei Hochglanz-Karton-Blätter als Einstiegsanleitung, zusätzlich verpackt in einem Zipp-Lock-Beutel. Diese Anleitung verrät nichts, was man/frau nicht auch selbst sehen würde. Somit handelt es sich dabei um eine unzeitgemäße Umweltverschmutzung erster Güte.

Zum Glück gibt es auf der Arturia Homepage eine sehr gute Anleitung in Deutsch. Allerdings über 140 Seiten stark. Ich bin dazu übergegangen nicht mehr einzelne notwendige Seiten auszudrucken, sondern die notwendigen Befehlsketten heraus zu schreiben.

Lange Rede kurzer Sinn: Die Arbeit mit dem Gerät geht leicht von der Hand und macht unheimlich Spaß.

PS: Ich musste auch den Sound bewerten. Ich habe halt mal 5 Sterne gegeben, weil die permamente Stille des Gerätes ist sehr gut.
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Gesamt
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
Extrem nützlich, aber immer noch buggy
spiegeleye, 10.12.2015
Auf der Suche nach einem flexiblen MIDI-Hardwaresequencer stieß ich auf dieses ungewöhnliche Gerät. Aufgrund etlicher beanstandeter Fehlfunktionen und vor allem der fehlenden Möglichkeit zur Verknüpfung mehrerer Patterns zu längeren Sequenzen wartete ich ab, bis diese Schwächen durch ein Firmware-Update behoben waren. Frisch ausgepackt findet man ein Gerät vor, das durch seine gte Verarbeitung besticht. DIe Bedienung ist vergleichsweise einfach, aber nicht völlig selbsterklärend. Auch wenn die angekündigte neue Funktion, Pitch- Velocity und Gate-Werte durch Kombination der Shift-Taste mit den Encoder-Knöpfen 1 und 2 für die gesamte Sequenz gleichzeitig relativ bzw. absolut zu verändern, leider nicht
funktioniert, ist die Programmierung recht komfortabel. Eine große Hilfe bei der Pitch-Eingabe ist die Tatsache, dass beim Drehen der Regler für jeden Rastpunkt der neue Halbton als MIDI-Note ausgegeben wird. Besonders clever ist hierbei, dass beim ersten Rastpunkt die aktuelle Einstellung als Ton ausgegeben, aber noch nichts verändert wird. Das Verknüpfen von Sequenzen funktioniert jetzt tatsächlich, allerdings muss man nach der Verknüpfung von Sequenzen das Projekt abspeichern, bevor man auf einen anderen Sequenzer umschaltet.

Ein ärgerlicher Bug wird hoffentlich beim nächsten Update behoben: wechselt man das Projekt, gehen alle Linking-Informationen wieder verloren. Das ist zwar nicht ganz so dramatisch, wie es klingt, da man die Sequenz-Verknüpfungen sehr schnell wiederherstellen kann, ein Einsatz auf der Bühne ist damit aber gestorben. Ärgerlicher ist, dass es beim Abspielen längerer Sequenzen immer mal wieder zu Störungen durch hängende Noten kommt, bei denen offenbar der "Note-Off"-Befehl nicht angekommen ist. Da ich diese Problem sowohl beim Yamaha MX49, als auch beim Waldorf Rocket feststellte scheint es ein Sender- und kein Empfängerproblem zu sein. Immerhin geschieht das
selten genug, dass Studioarbeit trotzdem möglich ist.

Eigentlich soll das Beatstep Pro mir dazu dienen, mehrere analoge Harnware-Synthesizer anzusteuern, mangels Kabeln habe ich meine weitergehenden Tests mit allen drei Sequenzern gleichzeitig aber am Yamaha MX49 durchgeführt. Und siehe da: In Verbindung mit einem Performance-Editor für den Yamaha erhält man eine fantastische Workstation. Sollten die benannten Bugs abgestellt werden, hätte man plötzlich eine kleine, tragbare Gerätekombination, mit der auch komplexe Projekte auf der Bühne laufen können.

Was ich bisher nicht benötige ist die Anbindungsmöglichkeit von analogen Geräten aus der Vor-MIDI-Zeit. Allein diese Funktion wäre den vollen Kaufpreis wert (wenn sie funktioniert - konnte ich nicht testen).

Alles in allem ein absolut empfehlenswetes Maschinchen, das hervorragend verarbeitet ist, edel aussieht und vor allem sehr viel Spass macht. der Punktabzug für die Bugs geht an die Rubrik "Sound", der ja bei einem Sequencer eigentlich nicht ganz passt.
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Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
Der Sequenzer den es zu schlagen gilt
Bassgraf, 10.12.2017
Die wichtigsten Funktionen hat man schnell drauf und sind weitgehend ohne Mehrfachbelegungen von Tasten direkt zu erreichen. Damit kommt man auch im Livebetrieb nicht so schnell durcheinander und das macht den Beatstep Pro zu einem klasse Sequencer für Jam Sessions. Und das Gerät hat den Spaßfaktor. Ich habe ihn jetzt gut 1 Jahr im Betrieb und er hat sich gegen alles andere in der gleichen Preisklasse durchgesetzt was ich sonst noch zu getestet habe. Spätestens nach dem letzte Betriebssystem-Update, mit dem Arturia Polyrythmik für die Drums und weitere tolle Feautres nachgereicht hat selbst für 100,- ¤ mehr gibt es noch nichts was ihm vom Leistungsumfang und der Benutzerfreundlichkeit her das Wasser reichen kann. Ich sequenziere damit teilweise abwechwelnd, teilweise in Kombination Synthesizermodule über Midi, ein kleines Modularsystem über CV/Gate und einen Akai MPX8 (geht super über den Drumsequencer).

Den Beatstep Pro kann ich vorbehaltslos empfehlen.
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Features
Sound
Verarbeitung
Universalgenie für universellen Antrieb
Mike GT, 30.09.2020
Egal ob MIDI oder CV, Drum Gates oder irgend etwas dazwischen :-) - der Beatstep Pro bringt alles auf Trab und macht einfach unheimlich viel Spaß. Er ist Top verarbeitet, dabei einfach zu bedienen und bietet - für alle die mehr wollen/brauchen - eine schier endlose Anschluss- und Funktionsvielfalt.
Einzig der Sound ist nicht zu bewerten (muss man aber trotzdem :-)) - ohne adäquate Peripherie ist und bleibt er halt stumm - macht aber selbst dann, als stille Lichtorgel, noch eine gute Figur :-)!
Als Zubehör für empfehle ich gerne den Decksaver (Thomann Artikel 381008) - damit ist das Teil staubgeschützt oder auch gegen versehentliches Verstellen gesichert und auch beim Transport - und nicht nur beim Takt - "rock solid".
Ganz toller & kreativer Step Sequenzer mit höchstem Kreativ- und Spasspotential!
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