Korg SQ-1

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Kompakter 2x8 Step Sequenzer

  • für MS-20 und viele andere Geräte nutzbar
  • verschiedene Sequenzer Modi wie Order, Parallel oder CV/Duty
  • Step-Modus: Gate On/Off, Active Step, Slide und Step Jump
  • Auflösung der Steps: Viertel-, Achtel- und Sechzehntelnoten
  • Stromversorgung: 2x AA-Batterie oder USB
  • Step Edit-Tasten im Volca-Stil
  • Gewicht: 641 g

Anschlüsse:

  • littleBits Out-Buchse
  • CV-A Out - Gate
  • CV-B Out - Gate
  • In-Sync-Out 3.5 mm Mini-Klinke Mono
  • MIDI-Out 3.5 mm Mini-Klinke Stereo
  • USB
Erhältlich seit Januar 2015
Artikelnummer 356715
Verkaufseinheit 1 Stück
Audio Player Funktionen Nein
Speichermedium Keine
Video Out Nein
Arrangerfunktion Nein
Sequenzer 1
97 €
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Intuitiv, kreativ, günstig

Mit dem SQ-1 nimmt Korg das Feeling des Vintage-Sequenzers SQ-10 wieder auf, der seinerzeit zur Ansteuerung der Synthesizer MS-20/MS-50 entwickelt wurde. Doch der SQ-1 ist wesentlich handlicher als sein Vorgänger und kann nicht nur CV/Gate-Geräte, sondern auch MIDI-Synthesizer und sogar Plugins via USB direkt ansteuern. Mit seiner einfachen Bedienung macht es der SQ-1 allen, die vorher noch nie mit einem Hardwaresequenzer gearbeitet haben, sehr leicht, sich in den intuitiven Workflow einzuarbeiten. Für jeden Step gibt es beleuchtete Regler und Tasten, sodass es stets ein unmittelbares visuelles Feedback gibt. Alle anderen Funktionen sind genauso einfach zu erreichen, wodurch nahezu jeder Arbeitsschritt verzögerungsfrei ausgeführt werden kann. Der SQ-1 hat sich nicht ohne Grund zum Nummer-eins-Sequenzer für Synthesizer-Demos auf YouTube und Messen etabliert.

Zweimal acht Steps und viel Spaß

Der SQ-1 erzeugt Sequenzen mit zweimal acht Steps, die sich auch koppeln lassen. Weitere Modi ermöglichen unterschiedliche Nutzungen für die beiden Reihen sowie eine Verkürzung der Sequenz. Hinzu kommt, dass alles in Echtzeit und bei laufendem Betrieb durchführbar ist: seien es der Wechsel von Laufmodi, das Deaktivieren von Steps oder die Änderung der Notenlängen. Für die CV-Werte kann die maximale Spannung angepasst und wahlweise auch quantisiert werden. Beide Reihen haben eigene CV/Gate-Ausgänge, die sich zu beliebigen Zielen der angeschlossenen Synthesizer patchen lassen. Zusätzlich kann der SQ-1 zu kompatiblen Geräten wie zum Beispiel zur Korg-Volca-Serie via Sync-I/O synchronisiert werden. Parallel wird die Sequenz auch über MIDI (3,5-mm-Buchse) bzw. USB ausgegeben, womit sich der Sequenzer auch als kreatives Eingabegerät für DAWs anbietet.

Für Einsteiger und kreative Performer

Mit seinem äußerst gradlinigen Konzept und seinen überschaubaren Möglichkeiten ist der SQ-1 perfekt für Einsteiger geeignet. Wie die meisten analogen Stepsequenzer ist auch der SQ-1 übersichtlich und intuitiv gestaltet. Dennoch hat das kleine Gerät ein nicht zu unterschätzendes kreatives Potential. Über Active Step und Jump Step lassen sich die Sequenzen mit rhythmischen Verschiebungen on-the-fly abändern, was oft überraschende Ergebnisse mit sich bringt. Daneben kann man sich z. B. vom Random-Modus inspirieren lassen, egal ob im Livebetrieb oder beim Aufzeichnen im Studio. Diese direkte Arbeitsweise spricht vor allem Musiker an, die sich jenseits von Mausklicks oder dem klassischen Tastenspiel kreativ ausdrücken wollen.

Über Korg

Der Name Korg steht seit vielen Jahren für innovative Synthesizer, Workstations, Keyboards, Digitalpianos und mehr. Mit Instrumenten wie MS20, Polysix, Wavestation, KRONOS und der Volca-Serie, um nur einige zu nennen, schuf das von Tsutomu Kato und Tadashi Osanai 1963 gegründete japanische Unternehmen legendäre Synthesizer, deren Namen Musik in den Ohren vieler Keyboarder sind. Zudem ist die Firma Korg Erfinder des weltweit ersten Handstimmgeräts, dem WT-10. Aber nicht nur bei analogen Synthesizern, digitalen Workstations, Entertainer-Keyboards oder Digitalpianos steht Korg seit jeher für Qualität und Innovation, sondern auch bei Gitarrenverstärkern. Nachdem Korg 1992 die Namensrechte von Vox Amplification Ltd. erworben hatte, erweiterte Korg die Marke Vox neben Neuauflagen des legendären AC30 auch um preiswerte digitale Gitarrenverstärker mit Modeling-Technologie.

Analoger Steuermann und Plugin-Animator

Besitzt man bereits ein hübsches kleines Kreativ-Setup mit Drum-Maschine, Groove-Sampler und (halbmodularen) Synthesizern, kann man den SQ-1 einfach mitten hineinsetzen. Via Sync-I/O kann er zum Beispiel mit Volcas zusammengeschlossen werden, während er über CV/Gate den favorisierten Synthesizer steuert und moduliert. Laufen die vorprogrammierten Grooves erst einmal, entwickelt man mit dem SQ-1 dann stetig neue Sequenzen oder wechselt die Patchkabel zu einem anderen Ziel, und das alles bei laufendem Betrieb. Im Studio sorgt der Sequenzer für zielgerichtete Ergebnisse: Die spontan entwickelten Sequenzen lassen sich in einer DAW aufzeichnen, die besten Parts daraus extrahieren und mit neuen Durchläufen kombinieren, sodass man sogar polyphone Strukturen Schicht für Schicht aufbauen kann.

160 Kundenbewertungen

93 Rezensionen

PL
Hardware top, Software flop
Pawel L 07.02.2015
Das Layout und die bereitgestellten Funktionen sind an sich ausreichend und der Preis ist attraktiv. Knuffig ist er auch und aus unzerstörbarem Panzer-Metall. Die Buttons und Potis kennt man vom Volca, stört mich nicht.
Allerdings ist die Implementaton von USB-Midi nicht praxisgerecht.
Da ich vorher im Netz nichts darüber gefunden habe, hier eine Warnung an Ableton/Hardware-Hybrid-Nutzer, wie mich.

Was funktioniert:
Prinzipiell kann der SQ1 die beiden Reihen in verschiedenen Konfigurationen an den beiden CV/Gate-Outputs ausgeben, sowie parallel über den Midi-Out (Adapter ist übrigens dabei!!!). Bei der Midi-Ausgabe sendet Reihe A über Kanal 1 und Reihe B über Kanal 2. Sehr schön, um einen Midi-Synth anzusteuern, der multitimbral ist. Bei dem Test habe ich zwei unabhängige Basslines im EMU Orbit angesteuert.
Genauso sendet der SQ1 auch zwei Midi-Kanäle über USB an die DAW, hier kann man also zwei Plugins ansteuern (Plugin1 auf Kanal1, Plugin 2 auf Kanal 2).
Das geht sogar alles gleichzeitig.

ABER:
Sobald der SQ1 über USB-Midi eine Midi-Clock empfängt, schalter der SQ1 die Midi-Funktionen aus! Also KEIN Hardware-Midioutput und KEIN Midioutput über USB mehr! Nur noch CV/Gate an z.B. A100.

Konsequenz: Der SQ1 kann ENTWEDER zur DAW gesynct werden und beide Reihen CV/Gate an einen Hardware-Synth schicken ODER ohne Tempo-Sync zur DAW auch Midi-Synths ansteuern.
Für ein Analog-Synth-Studio mag das passen. Aber für meine Anwendung mit Ableton Live und einem kompakten Hardware-Synth daneben (dafür dann der SQ1) und bei Bedarf internen Bass-Plugins wird das nix.

Das macht ihn für mich unbrauchbar, da für reinen CV/Gate-Betrieb wiederum zu wenig geboten wird. Da würde ich eher bei den 3HE-Modulen nach einem schönen Sequencer-Modul schauen. Auch die CV-Potis haben nur eine Oktave, das ist dann sehr ernüchternd beim Bassline-Bauen.
Der Mehrwert einer variablen USB-Ansteuerung von Plugins und Midi-Hardware wäre für mich ein Hauptgrund für den SQ1 als kompaktes Tool im Live-Einsatz. So bleibt nur, den Beatstep auszuprobieren, oder auf den Beatstep-Pro oder Darktime zu sparen.

Übrigens kann ich die Midi-Clock über einen USB/Midi-Adapter an einen Volca schicken, der dann über Sync den SQ1 taktet. Aber das ist mir im Liveeinsatz zu viel Gefrickel und dummerweise kann der SQ1 dann auch noch nicht mal Start/Stop verstehen, wie es die Volcas und Monotribe können.

Den SQ1 habe ich zurückgeschickt, es hätte so schön sein können...

Anmerkung der Redaktion: Midi-Clock und Noten können gleichzeitig gesendet werden, das ist aber von der DAW-abhängig! Mit Magix Samplitude 2016 funktioniert es leider nicht.
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
45
12
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M
Den gebe ich nicht mehr her!
Minkatinka 22.01.2018
Ich hatte - nachdem ich den Sequencer bestellte - einige negative Feedbacks darüber gelesen, und war besorgt, ob ich das Gerät wieder zurückschicken müsste. Doch ich wurde des besseren belehrt.

Ich verwende es einmal in Kombination mit meinem Juno 106 via MIDI zur Gestaltung von Sequenzen. Diese wiederum nehme ich in meiner DAW auf.
In einem anderen Anwendungsfall nutze ich das Gerät an meinem DIY Modularsynthesizer.
Beide Jobs macht dieses Teil perfekt.
Bezüglich Justierbarkeit der Tonhöhen habe ich ebenfalls keinen Mangel festgestellt.
Man kann es mit 1 Volt/Oktave nutzen; dann spielt der Sequencer 1 Oktave. Bei 2 Volt/Oktave sind es zwei Oktaven - und bei fünf dementsprechend 5 Oktaven.
Selbst bei 5 Volt/Oktave lässt sich alles sauber einstellen. Sicher sind 5 Oktaven Regelumfang mit einer nicht ganz vollen Drehbewegung schon eine Anforderung an das Fingerspitzen-Gefühl - aber es ist möglich. Positiv ist, dass der Volt/Oktave-Standard in allen Fällen erhalten bleibt.

Ich stelle die Sequenzen immer nach Gehör ein, wenn ich C als Grundton verwende. In andern Fällen helfe ich mir mit einem Stimmgerät; kommt aber eher seltener vor.
Toll ist, dass das Gerät auch TTL oder LS-Logikpegel am Sync in und Out versteht. Somit lässt sich z.B. auch eine Taktlogik mit installieren, um rhythmisches Fortschreiten der Sequence Steps zu ermöglichen.

Kaufentscheidung war irgendwie mein Bauchgefühl. Hätte ich alle Bewertungen gelesen gehabt vor dem Kauf, hätte ich es eventuell gelassen.
Dieses kleine Wunderwerk wird seinem Namen Sequencer mehr als gerecht. Und ich vermute, dass es einen Kult-Status bekommen wird.

Sicherlich mag man das eine oder andere vermissen; wie etwa eine Taktanzeige. Doch hierbei werde ich mir mit einem simlpen Metronom helfen, dessen Clock-Signal (Audio-Klick) ich entsprechend in ein TTL-Signal mit einem Mono-Flop und einem Transistor davor entsprechend forme.
Mir gefallen die vielen Optionen, die man mit diesem Gerät hat.
Klare Kaufempfehlung!
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
3
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m
MIDI-Sync-Funktionalität mangelhaft
mordhorst 27.05.2019
Möchte man den SQ-1 als MIDI Clock-Slave benutzen, ergeben sich folgende Probleme:

1. SQ-1 direkt an Mac angeschlossen funktioniert der Sync grundsätzlich. Der SQ-1 folgt der DAW (hier getestet mit Apple Logic und Ableton Live). Allerdings gibt der SQ-1 in diesem Fall keine MIDI-Noten mehr aus. In meinem Fall ist das zwar schade, aber verzichtbar. Das Netz ist allerdings voll mit Kummer über diesen Umstand. Die Community hofft seit Jahren auf ein Firmware-Update, was es bisher aber nicht gibt :-(

2. Der SQ-1 scheint nicht kompatibel zu stand-alone USB-Hosts zu sein. Ich habe es getestet mit Kenton USB Host (mkII), iConnectMIDI, Teenage Engineering OpLab => Der SQ-1 läuft nicht als Sync-Slave an diesen Geräten, was seine Benutzung im Live-Setup stark einschränkt - es bleibt dann nur noch die Synchronisation über die (analoge) Sync-In-Buchse, für die man ein entsprechend geteiltes Signal bereitstellen muss. Es gibt leider auch keinen Reset-Eingang und man muss mit jedem Start des Masters manuell am SQ-1 zuvor Stop/Start auslösen.

3. Die Umschaltung des Sequencer-Mode erfolgt abrupt und nicht in-sync zum laufenden SQ-1 (sowohl als Master wie auch Slave). Somit kann man nicht im laufenden Betrieb z.B. die Laufrichtung des Sequencers umschalten. Dies ist wirklich arm und sollte heutzutage bei jedem Hardware Sequencer Standard sein.

Das alles ist wirklich sehr schade, da das Gerät ansonsten hochwertig verarbeitet und mit seinem sehr kleinen Formfaktor auch einzigartig ist.

Vieles könnte sicherlich über Firmware-Updates verbessert werden. Leider scheint Korg aber keine Updates bereitstellen zu wollen oder können.
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
2
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So
Mini Sequencer
Son of MooG 07.01.2019
Der SQ-1 ist ein sehr simpler Step-Sequencer, mit dem ich via CV/Gate meist meinen Behringer Model D ansteuere. Man kann die zwei Reihen mit je 8 Steps seriell oder im ZickZack als 16-Step-Sequenz konfigurieren, oder beide Reihen parallel, wobei die zweite auch für Modulationen zu nutzen ist. Die Step Resolution lässt sich zwischen 1/4 und 1/16 einstellen, jeweils mit einem oder zwei Steps pro Sync-Trigger; Sequenzen können ohne zusätzliche Hardware leider nicht transponiert werden. Die Bedienung ist recht einfach, allerdings machen die dünnen Poti-Achsen eine gezielte Programmierung, besonders im 5V-Range, zur Geduldsprobe. Daher habe ich mir auch schon passende Poti-Köpfe bestellt. Das beiliegende Faltblatt ist eine Zumutung an Bedienungsanleitung; zum Glück ist diese nur für System-Einstellungen nötig. Man sollte sich auf jeden Fall auch das SQ-1 FAQ downloaden, da das Manual auch nicht vollständig ist. Ein Highlight ist die Verarbeitungs-Qualität; das Gehäuse ist aus stabilem Blech und die Taster sowie der große gerasterte Drehregler machen einen guten Eindruck. Bei aller Kritik sollte aber nicht der Preis vergessen werden. Der Doepfer Dark Time ist mehr als 3,5mal so teuer. Allein der Arturia Keystep ist für's gleiche Geld zu haben, hat aber ein völlig anderes Konzept. Insgesamt ist der SQ-1 ein empfehlenswerter kleiner Step-Sequencer für CV/Gate-Anwendungen, die MIDI-Funktionen sehe ich nur als Zugabe und werden daher nicht bewertet.
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
3
0
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